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Beschaffung einer Software zur Ablösung des Fachverfahrens für das Feststellungsverfahren nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX DEVISS

Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg · Stuttgart, Baden-Württemberg

Aktenzeichen 25-001-V-EUveröffentlicht 28.07.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Stuttgart.

Alle Ausschreibungen: IT-Dienstleistungen in Baden-Württemberg (20 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Stuttgart70173, Baden-Württemberg
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • Preis30 %
  • Leistung70 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 15 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Das bisherige Fachverfahren für das Feststellungsverfahren nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX DEVISS (Alt-System) soll bis zum 01.01.2026 durch ein neues Fachverfahren abgelöst werden. Das zu beschaffende Fachverfahren dient der Bearbeitung von allen Verwaltungsvorgängen im Zusammenhang mit dem Feststellungsverfahren nach dem SGB IX und wird in der gesamten Versorgungsverwaltung in Baden-Württemberg (35 Versorgungsämter bei den Landkreisen, Landesversorgungsamt beim Regierungspräsidium Stuttgart) zum Einsatz kommen und das bisherige Verfahren vollständig ersetzen. Bearbeitet werden dort jährlich ca. 250.000 Antrags- und Überprüfungsverfahren, 25.000 Widerspruchsverfahren und mehr als 6.000 Klageverfahren. Ziel ist es, neben der Verwaltungsentscheidung selbst mit dem Fachverfahren bereits die Antragstellung/ Kontaktaufnahme digital zu bearbeiten sowie die medizinische und rechtliche Sachverhaltsermittlung durch sinnvolle Automatisierungsfunktionen zu unterstützen. Weiteres Ziel ist zudem die Minimierung von Medienbrüchen, die durch die Nutzung verschiedener Dokumentenmanagementsysteme bedingt sind und derzeit den notwendigen Informationsaustausch sowohl innerhalb der Versorgungsverwaltung als auch mit dritten Stellen beeinträchtigen. Außerdem ist über die Bereitstellung verschiedener Schnittstellen zwingenden gesetzlichen Vorgaben Rechnung zu tragen. Das Fachverfahren und seine Anbindungen müssen zudem die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen an die Schutzbedarfskategorie "hoch" ermöglichen. Die IT-Landschaft in der Versorgungsverwaltung ist heterogen und durch Medienbrüche gekennzeichnet. Es sind unterschiedliche Verwaltungsebenen (Landratsämter, Regierungspräsidium, Sozialministerium) und Stellen wie z.B Medizinischer Dienst und externe Gutachter beteiligt. In den Versorgungsämtern sind unterschiedliche E-Akte-Systeme im Einsatz, da das Landesversorgungsamt keine zentralen Vorgaben machen kann. Die Versorgungsämter sind organisatorisch in die Landratsämter integriert und damit den organisatorischen Vorgaben des Landes entzogen. Die E-Akte-Systeme der LRÄ liegen auch nicht zentral im Landesrechenzentrum der BITBW, sondern bei kommunalen IT-Dienstleistern wie der KommOne. Kennzeichnend für die IT-Landschaft der Versorgungsverwaltung ist auch das Erfordernis der Anbindung an diverse Schnittstellen mit zum Teil landesspezifischen Ausprägungen etwa zur Übermittlung / Empfang von Akten an Gerichte (EGVP/bBePo) sowie die SAP-Zahlungsschnittstelle.

Beschreibung des Loses

Geplant ist die Beschaffung eines neuen Fachverfahrens für das Feststellungsverfahren nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX Dieses soll im Wesentlichen folgendes ermöglichen: - Authentifizierung für Antragstellende über BundID (Gemäß ÖZGÄndG: Deutschland ID) auf erforderlichem Vertrauensniveau (hoch) - Integrierte Online-Antragstellung auf unterschiedlichen Endgeräten mit Rückkanal an Antragstellende auf OZG-Reifegrad 4 mit automatisierter Status-Information - Ebenenübergreifende Zusammenarbeit (Versorgungsämter, RPS, Landesversorgungsamt) in EINEM integrierten einheitlichen E-Akte System inkl. Nutzerverwaltung auf Basis eines Rechte- und Rollenkonzeptes - Unterstützung der Sachbearbeitung durch Workflows, Automatisierung von Routine-Aufgaben im Massenverfahren, Vermeidung von Eingabefehlern durch Plausibilisierung, Unterstützung bei Ermittlungsaufgaben, automatisierte Datenübernahme aus Papieranträgen, Unterstützung bei der Pflege der Metadaten von Datensätzen, Unterstützung bei der Verschlagwortung, Textbausteine - Anschlussfähigkeit an folgende Schnittstellen: zu bestehenden E-Akte-Lösungen des Landes z.B. zur Archivierung, zur Übermittlung / Empfang von Akten an Gerichte (EGVP/bBePo), Anbindung an Zahlungsschnittstelle (SAP), Elster (Anbindung an Finanzämter), Melderegister, Sterberegister, Elektronische Befundübermittlung (perspektivisch ePA), Kassenverfahren - Kostengünstige und schnelle Anpassbarkeit bei Änderungsbedarf durch modularen Aufbau - Barrierefreie Antragstellung (Priorität II BITV) und Sachbearbeitung (Priorität I BITV) - Datenmigration (Über die Migration der maßgeblichen Bescheide hinaus ist auch die Historie zu übernehmen) - Anpassung des Fachverfahrens an spezifische Anforderungen der Versorgungsverwaltung Baden-Württemberg, etwa die Anbindung an die im EGovG BW vorgeschriebene E-Akte BW, an die landespezifisch anzupassende Schnittstelle zur Übermittlung von Akten an Gerichte (EGVP/bBePo) und die SAP-Zahlungsschnittstelle. - Implementierung in der IT-System-Umgebung im Landesrechenzentrum BITBW (Hosting erfolgt bei BITBW) - Application Management und laufende technische Pflege inkl. Updates und Patches für den Zeitraum von 10 Jahren - 2nd Level Support (Störungsbeseitigung und Fehlerbehebung) - Optional: 1st Level Support: User Help Desk inkl. Ticket-System - Pilotierung und Rollout in Rahmen einer maximalen Dauer von 1 Jahr inkl. Schulungen (Multiplikatoren-Schulungen in den 35 Versorgungsämtern sowie im Landesversorgungsamt) - IT-Sicherheit und Datenschutz: Das Fachverfahren muss die Einhaltung der DGSVO sowie Belange der Informationssicherheit (nach BSI IT-Grundschutz oder vergleichbar) durch technische und ggf. auch organisatorische Maßnahmen sicherstellen. Der Auftragnehmer ist zu verpflichten, im erforderlichen Umfang an der Erstellung eines Fachsicherheitskonzepts auf Basis von BSI-Grundschutz oder vergleichbar und etwaiger Penetrationstests mitzuwirken. Die Erstellung des Fachsicherheitskonzepts erfolgt über einen Rahmenvertrag des Landes. Penetrationstests können voraussichtlich über einen anderen Dienstleister beauftragt werden. Auch hierbei muss der Dienstleister mitwirken. Zudem soll für das Fachverfahren ein Netzplan, ein Datenflussdiagramm, ein Datenschutzkonzept und eine Datenschutzfolgenabschätzung vom Auftragnehmer in Abstimmung mit der Datenschutzbeauftragten des Auftraggebers erstellt werden. - Auf die Einhaltung der VwV IT-Standards nebst Anlagen wird hingewiesen.

Im Einzelnen wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Preis30 %
Leistung70 %
Preis
Gesamtbruttopreis aus dem Preisblatt
Qualität
Leistung- Bewertungskriterium 1: Anwenderfreundlichkeit und fachliche Anforderungen 10 %, - Bewertungskriterium 2: Digitalisierungsgrad der Antragstrecke 10%, - Bewertungskriterium 3: DMS / e-Aktenanbindung 15%, - Bewertungskriterium 4: Schnittstellen 15%, - Bewertungskriterium 5: technische und nicht funktionale Anforderungen 10 % - Bewertungskriterium 6: Konzept für DEVISS-Ablösung und Datenmigration einschl. Pilotierung und Rollout 10%

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
bis zu 2-mal: Verlängerung von Wartung und Pflege für jeweils weitere 36 Monate
Optionen
Optionen für Schulungsleistungen für Multiplikatoren und Administratoren, Wartung- und Serviceoption, 1st-Level-Support
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Baden-Württemberg, Durlacher Allee 100, 76137 Karlsruhe
Fristen für Nachprüfungsanträge
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren die Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber der Vergabestelle innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen haben (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1, 2 und Nr. 3 GWB), damit … ganz lesenEs wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren die Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber der Vergabestelle innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen haben (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1, 2 und Nr. 3 GWB), damit die Bewerber für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können. Sofern die Vergabestelle einer Rüge nicht abhilft, kann der betreffende Bewerber nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens an den Rügenden diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXUEYY7YTLYEY26S

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
SYNIOS Document & Workflow Management GmbH, Hamburg2

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 720 (IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

215vergebene Aufträge
4Angebote je Los im Median (282 Lose mit Angabe)
754.222 €Zuschlagswert im Median
278.696 € – 1,51 Mio. €mittlere Hälfte, 42 Werte

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 24303f4f-a9ef-4a04-a2aa-3cc6b2e32765.