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ohne Zuschlag beendetEU-weitArchitekturleistungenPlanungmögliche Doppelmeldung

Baulärmgutachten und -monitoring für zwei Neubauprojekte zu ministeriellen Zwecken auf dem Postblockareal, Berlin-Mitte (VOEK 597-25)

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben · Bonn, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen VOEK 597-25veröffentlicht 15.01.2026DienstleistungenOffenes Verfahren

Angebotsfristseit 265 Tagen abgelaufen
Diese Fassung ist berichtigt worden. Aktuell ist die Meldung vom 15.01.2026.Zur aktuellen Fassung

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
7 Jahre15.04.2026 – 31.03.2033
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Bonn53119, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
elektronisch: Erforderlichevergabe-online.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichnein
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenja
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtja
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 132 Tage (416 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (171 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 35 %, Leistung und Qualität 65 %.

  • Preis35 %
  • Personal- und Organisationskonzept20 %
  • Leistungserbringungskonzept30 %
  • Qualifikation und Erfahrung des angebotenen Projektteams (Projektleiter und stv. Projektleiter)15 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5,8 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−3,2 Punkte
25 % teurer−7 Punkte
50 % teurer−11,7 Punkte
100 % teurer−17,5 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 10 Monaten
  2. Angebotsfrist 09:00 Uhr
    nur elektronisch über evergabe-online.de
    vor 9 Monaten
  3. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.03.2033
    vor 7 Monaten
  4. Bindefrist endet
    9 Wochen ab Angebotsfrist, von uns berechnet
    vor 7 Monaten
  5. Heute

Beschreibung

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) beabsichtigt als Auftraggeberin (AG), auf der Liegenschaft „Postblock Nord“ (= PBN) an der Wilhelmstraße/Leipziger Straße im Berliner Stadtbezirk Mitte ein neues Verwaltungsgebäude für ministerielle Zwecke zu errichten. Auf der angrenzenden Liegenschaft „Postblock Süd“ (= PBS) sollen ein Ministerialgebäude und ein Wohngebäude errichtet werden. Das Postblockareal ist ein städtisches Quartier in Berlin, das durch die Wilhelm-/ Leipziger-/ Mauer- und Zimmerstraße begrenzt wird. Die Gesamtfläche liegt im Bereich der Entwicklungsmaßnahme „Hauptstadt Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel“. Es ist eines der letzten großen Entwicklungspotentiale für die Bundesregierung in Berlin-Mitte. Dort steht eine fast durchgängig zusammenhängende Baufläche von ca. 25.000 m² zur Verfügung, die etwa zur Hälfte jeweils auf die Bereiche des PBN (13.284 m²) und PBS (12.379 m²) entfällt. Die beiden Grundstücksflächen werden nur durch den vornehmlich als Fußweg und zur Versorgungsdurchfahrt genutzten Buchhändlerweg getrennt.

Die Generalplanungsleistungen für die Projekte wurden jeweils im Anschluss an europaweit bekannt gemachte Wettbewerbe an die Staab Architekten GmbH (PBN) und die ARGE Schenker Salvi Weber ZT GmbH Franz und Sue ZT GmbH (PBS) vergeben. Weitere Fachplanungsleistungen wurden in gesonderten Verfahren beauftragt. Derzeit werden die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für den PBN und die Vorplanung für das Projekt PBS erstellt.

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Leistungen zum Leistungsbild “Baulärmgutachten und -monitoring” im Zusammenhang mit der Realisierung der beiden Bundesprojekte auf dem Postblockareal, konkret bestehend aus den Leistungen "Baulärmgutachten mit Baulärmprognose, Aufnahme der Bestandssituation, Lärmminderungsmaßnahmen" und "Begleitung der Bauausführung". Die auftragsgegenständlichen Leistungen werden durch die AG projektbezogen und zeitlich versetzt abgerufen. Grund für diese Trennung ist der zeitliche Vorsprung und die Datenlage (Bauablauf) des früher gestarteten Projekts PBN. Die Lärmschutzmaßnahmen müssen auf die Bauphasen beider Projekte ausgelegt sein, um eine möglichst lärmreduzierende Wirkung zu erzielen.

Die beiden Liegenschaften können Großteiles über das öffentlich zugängliche Straßenland eingesehen werden. Bei Bedarf können Bieter im Rahmen einer Ortsbesichtigung Zugang auf die Liegenschaften PBN und PBS erhalten. Hierzu ist über die Vergabeplattform ein Besichtigungstermin mit der Vergabestelle abzustimmen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine möglichst frühzeitige Terminanfrage.

Bedingungen

Zuschlag4 von 4 angegeben

Preis
Gewichtung (dezimal, genau) 0,35Das wertungsrelevante Angebotshonorar inkl. Synergieeinsparung ermittelt sich auf Basis der bereitgestellten Honorarblätter (gewichtet mit 0,35).
Qualität
Personal- und OrganisationskonzeptGewichtung (dezimal, genau) 0,2Personal- und Organisationskonzepts (gewichtet mit 0,20): Der Bieter hat mit seinem Angebot ein Personal- und Organisationskonzepts inkl. Organigramm einzureichen. Die Bewertung erfolgt entsprechend den Angaben in den Ausschreibungsunterlagen.
Qualität
LeistungserbringungskonzeptGewichtung (dezimal, genau) 0,3Leistungserbringungskonzept (gewichtet mit 0,30): Der Bieter hat mit seinem Angebot ein Leistungserbringungskonzept einzureichen. Die Bewertung erfolgt entsprechend den Angaben in den Ausschreibungsunterlagen.
Qualität
Qualifikation und Erfahrung des angebotenen Projektteams (Projektleiter und stv. Projektleiter)Gewichtung (dezimal, genau) 0,15Qualifikation und Erfahrung des angebotenen Projektteams (Projektleiter und stv. Projektleiter) (gewichtet mit 0,15). Die Bewertung erfolgt entsprechend den Angaben in den Ausschreibungsunterlagen.

Eignung7 von 7 angegeben

Eintragung in ein relevantes Berufsregister
• Berufs- oder Handelsregisterauszug (bei Einreichung nicht älter als sechs Monate), soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bieters Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist. • Nachweis über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufskammer (z.B. Arc … ganz lesen• Berufs- oder Handelsregisterauszug (bei Einreichung nicht älter als sechs Monate), soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bieters Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist. • Nachweis über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufskammer (z.B. Architekten- oder Ingenieurkammer) oder für ausländische Bieter den Nachweis über die Mitgliedschaft in einer vergleichbaren Einrichtung.
Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
• Nachweis über das Bestehen einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1 Mio. EUR für Personenschäden sowie von mind. 1 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden (inkl. Vermögensschäden aus Datenschutzrisiken) - jeweils 3fach maximiert - bei einem in der EU zugela … ganz lesen• Nachweis über das Bestehen einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1 Mio. EUR für Personenschäden sowie von mind. 1 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden (inkl. Vermögensschäden aus Datenschutzrisiken) - jeweils 3fach maximiert - bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Der Nachweis erfolgt durch Vorlage einer Kopie der Versicherungspolice. Mit dem Angebot kann der Bieter zum Nachweis seiner Versicherungswürdigkeit alternativ auch die schriftliche Erklärung eines Versicherers vorlegen, in der bestätigt wird, im Auftragsfall die ausgeschriebenen Leistungen mit den o. g. Mindestdeckungssummen zu versichern, um diese dann erst im Zuschlagsfall umgehend nachzureichen.
Durchschnittlicher Jahresumsatz
• Durchschnittlicher Mindestjahresumsatz (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren im auftragsgegenständlichen Leistungsbereich „Baulärmgutachten und -monitoring“ in folgender Höhe: EUR 500.000,00.
Durchschnittliche jährliche Belegschaft
• Der Bieter hat für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre die Anzahl der Mitarbeiter anzugeben, die über einen akademischen Grad, z.B. als Sachverständige, Ingenieur für Lärmschutz, Akustik oder gleichwertig, verfügen.
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
• Es sind mindestens zwei Unternehmensreferenzen im Leistungsbereich „Baulärmgutachten und -monitoring“ einzureichen, die mit den auftragsgegenständlichen Leistungen vergleichbar sind und folgende Mindestanforderungen erfüllen: 1) Projektreferenz aus dem Bereich „Baulärmgutachten und -monitoring“ fü … ganz lesen• Es sind mindestens zwei Unternehmensreferenzen im Leistungsbereich „Baulärmgutachten und -monitoring“ einzureichen, die mit den auftragsgegenständlichen Leistungen vergleichbar sind und folgende Mindestanforderungen erfüllen: 1) Projektreferenz aus dem Bereich „Baulärmgutachten und -monitoring“ für Neubauvorhaben im innerstädtischen Kontext. 2) Leistungsbeginn spätestens ab dem 01.01.2020, müssen jedoch nicht abgeschlossen sein. 3) Die Projektreferenz muss für die Erstellung des Baulärmgutachtens eine Auftragssumme von mind. 20.000 EUR netto und für das Baulärmmonitoring eine Auftragssumme von mind. 30.000 EUR netto umfassen. 4) Die Referenzen müssen mindestens die folgenden Leistungsbestandteile umfassen: Erstellung von Prognosen, Gutachten, messtechnisches Monitoring, Maßnahmenempfehlungen. Hinweis: Verfügt der Bieter über keine Unternehmensreferenz, die alle referenzbezogenen Mindestanforderungen belegt, können die referenzbezogenen Mindestanforderungen alternativ durch mehrere Referenzprojekte - kumulativ - erfüllt werden. Jedes Referenzprojekt kann zum Nachweis der beiden Unternehmensreferenzen nur einmal berücksichtigt werden.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Insolvenz, Interessenkonflikt, Mangelhafte Erfüllung eines frühe … ganz lesenBestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Insolvenz, Interessenkonflikt, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Rein nationale Ausschlussgründe, Schwere Verfehlung, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Zahlungsunfähigkeit

Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
15.04.2026
Vertragsende
31.03.2033
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Es soll zunächst die Leistungsstufe 1 (Baulärmgutachten mit Baulärmprognose, Aufnahme der Bestandssituation, Lärmminderungsmaßnahmen) zum Projekt PBN und anschließend optional die Leistungsstufe 2 (Begleitung der Bauausführung) zum Projekt PBN sowie die … ganz lesenEine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Es soll zunächst die Leistungsstufe 1 (Baulärmgutachten mit Baulärmprognose, Aufnahme der Bestandssituation, Lärmminderungsmaßnahmen) zum Projekt PBN und anschließend optional die Leistungsstufe 2 (Begleitung der Bauausführung) zum Projekt PBN sowie die Leistungsstufen 1 (Baulärmgutachten mit Baulärmprognose, Aufnahme der Bestandssituation, Lärmminderungsmaßnahmen) und 2 (Begleitung der Bauausführung) zum Projekt PBS beauftragt werden. Auf eine Weiterbeauftragung besteht kein Rechtsanspruch.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung8 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
evergabe-online.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
9 Wochen
Angebotsöffnung
Die Teilnahme der Bieter am Eröffnungstermin ist nicht gestattet. Die Zuschlagserteilung erfolgt auf elektronischem Weg.
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung7 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung
Vertraulichkeit
Erklärung verlangt
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Noch nicht bekannt
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammern des Bundes, Kaiser-Friedrich-Str.16, 53113 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Die Vergabeunterlagen sowie die Bekanntmachung müssen nach Erhalt/Download durch die Bieter auf Vollständigkeit und Lesbarkeit geprüft werden. Enthalten die Vergabeunterlagen oder die den Bietern mitgeteilten, übergebenen und zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen erkennbare Un … ganz lesenDie Vergabeunterlagen sowie die Bekanntmachung müssen nach Erhalt/Download durch die Bieter auf Vollständigkeit und Lesbarkeit geprüft werden. Enthalten die Vergabeunterlagen oder die den Bietern mitgeteilten, übergebenen und zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen erkennbare Unklarheiten oder verstoßen diese erkennbar gegen geltendes Recht, so weist der Bieter die Vergabestelle unverzüglich - spätestens jedoch mit der Angebotsabgabe - schriftlich darauf hin. Anderenfalls kann er sich auf die Unklarheiten oder die Rechtsverstöße nicht berufen. Nicht aufgeklärte Unklarheiten hat der Bieter als von ihm zu tragende Risiken in sein Angebot einzukalkulieren. Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rügepflichten des Bieters nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die Vergabestelle ausdrücklich auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. § 160 GWB lautet: „(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:other-sme# 1) Das am 08.04.2022 veröffentlichte 5. EU-Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat unmittelbare Auswirkungen auf die Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen - z. T. auch … ganz lesen#Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:other-sme# 1) Das am 08.04.2022 veröffentlichte 5. EU-Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat unmittelbare Auswirkungen auf die Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen - z. T. auch außerhalb der EU-Vergaberichtlinien. Verboten sind demnach seit dem 09.04.2022 sowohl Auftragsvergaben an Unternehmen mit Bezug zu Russland im Sinne der EU-Richtlinie 833/2014 (Russland-Embargoverordnung) als auch eine Beteiligung solcher Unternehmen am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises, soweit auf diese zugezogenen Unternehmen mehr als 10% des Auftragswertes entfallen. Um die Einhaltung dieser Vorgaben prüfen zu können, ist vom Bieter die „Eigenerklärung zu einem etwaigen Bezug des Bieters zu Russland“ zusammen mit den Angebotsunterlagen vor Ablauf der Angebotsfrist über die e-Vergabe-Plattform einzureichen. 2) Es wird eine Ortsbesichtigung angeboten. Interessierte Bieter können über die Vergabeplattform einen Besichtigungstermin bei der Vergabestelle anfragen und abstimmen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine möglichst frühzeitige Terminanfrage. 3.1) Anfragen zu den Vergabeunterlagen sind unter Verwendung des beigefügten Formblatt „Bieterfragen“ ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) einzureichen. Anfragen, die auf anderem Weg übermittelt werden, können nicht berücksichtigt werden. Die Teilnehmer werden gebeten, Anfragen innerhalb der in den Ausschreibungsunterlagen genannten Frist zu stellen, damit zusätzliche Informationen rechtzeitig vor Ablauf der Angebotsfrist erteilt werden können. Auskünfte werden den Teilnehmern in anonymisierter Form mitgeteilt.Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt. 3.2) Hinweis zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform: Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients und die Webanwendung AnA-Web sowie die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Signatur-Client für Bewerber/Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie die e-VergabeApp (Crypto-Client) zur Verschlüsselung von Teilnahmeanträgen und Angeboten. Die technischen Parameter der zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Webanwendung AnA-Web und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Webanwendung AnA-Web bzw. der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selbst und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit. Bei technischen Fragen zur e-Vergabe-Plattform wenden Sie sich bitte an e-Vergabe HelpDesk: Telefon: +49 (0) 22899 -610 -1234; E-Mail: ticket@bescha.bund.de; Geschäftszeiten: Mo bis Do:08:00 bis 16:00 Uhr Freitag: 08:00 bis 14:00 Uhr

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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166vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (164 Lose mit Angabe)
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377.324 € – 1,25 Mio. €mittlere Hälfte, 37 Werte

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Verlauf des Verfahrens3 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
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  3. 1. Berichtigung · Aktualisierte InformationenFrist 16.02.2026

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung f8cc55c5-a13d-4599-85c2-389a764230a2.