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vergebenEU-weitPlanung

B10 Gingen-Geislingen: Ing-BWs LPH 1+2 (Altbergbau)

Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 44 · Stuttgart, Baden-Württemberg

Aktenzeichen RPS44-394-3/58veröffentlicht 13.05.2026DienstleistungenOffenes Verfahren

Frist im Verfahrenseit 214 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
4 Monate18.05.2026 – 18.09.2026
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Stuttgart70565, Baden-Württemberg
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

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Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

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Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 81 Tage (3 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 3,5 Angebote je Los (4 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 55 %, Leistung und Qualität 45 %.

  • Bewertung des Projektteams15 %
  • Darstellung der Herangehensweise30 %
  • Preis55 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 9,2 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−5 Punkte
25 % teurer−11 Punkte
50 % teurer−18,3 Punkte
100 % teurer−27,5 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 6 Monaten
  2. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 18.09.2026
    vor 6 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Objektplanung Ing-Bauwerke LPH 1+2 und Tragwerksplanung LPH 2 für Sicherungsmaßnahmen zum Altbergbau

Beschreibung des Loses

Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Stuttgart, plant im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland den zwei- und dreistreifigen Neubau der Bundesstraße B 10 zwischen Gingen/Ost und Geislingen/Ost. Die Maßnahme liegt im Landkreis Göppingen.

Die Straßentrasse der Neubauplanung durchfährt Vogelschutzgebiete, tangiert FFH-Gebiete, greift in die Gewässer Fils und Rohrach ein und quert außerdem das Altbergbaugebiet der Grube Karl-Stauffenstollen. Es handelt sich dabei um untertägigen Erzbergbau aus dem 19. und 20. Jahrhun-dert. Die Überdeckung im Bereich der zukünftigen Anschlussstelle Geislingen West wird, bedingt durch die geplante Einschnittslage des Straßenneubaus, voraussichtlich lediglich zwischen 10 und 20 m betragen.

Die eventuell von der Neubauplanung betroffenen Bereiche des Altbergbaus wurden bezüglich der erforderlichen Sicherungsarbeiten untersucht. Zur Feststellung der tatsächlichen bergbaulichen Ver-hältnisse und deren Auswirkung auf das geplante Streckenbauwerk sowie die zukünftigen Verkehrs-teilnehmer wurden durch die Ingenieurgesellschaft für Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik Dr. Spang Erkundungsarbeiten in diesem Bereich durchgeführt und mögliche Sicherungsvarianten inkl. grober Kostenschätzung untersucht und aufgestellt.

Demnach wurden 5 Bereiche untersucht: - Kuchenstollen bei ca. km 11+710 - Abbaubereich SE, Karlstollen - Abbaubereich NW - Abbaubereich Querspange - Karlstollen

Der Karlstollen verfügt aufgrund seiner Tiefenlage über eine ausreichende Überdeckung und muss nicht gesondert gesichert werden. Er ist daher nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.

Die Sicherung des Kuchenstollens und der Abbaufelder ist hingegen erforderlich. In enger Abstimmung mit dem Naturschutz hinsichtlich der nachgewiesenen Winterquartiere der Fledermäuse, wurde jeweils eine artenschutzverträgliche sowie bautechnisch durchführbare Sicherungsvariante erarbeitet.

Für die Abbaufelder gilt:

Folgende Varianten wurden bereits beleuchtet: 1. Geogitter 2. Vollsicherung 3. Überbrückungsbauwerk

Da ein Geogitter lediglich eine temporäre Überbrückung darstellt und eine Verwahrung im Sinne einer Vollsicherung aufgrund der Fledermausvorkommnisse nicht in Frage kommt, werden die Abbaubereiche mittels Überbrückung (Überbrückungsbauwerk) gesichert.

Für die Überbrückungsbauwerke der drei Abbaufelder SE, NW und Querspange wird im Rahmen dieser Ausschreibung die Lph 1 + 2 Objektplanung Ingenieurbauwerke und Lph 2 Tragwerksplanung beauftragt.

Für die Überbrückungsbauwerke ist ein Bericht zur Vorplanung inkl. Variantenuntersuchung und Kos-tenaufstellung in Anlehnung an die RAB-ING aufzustellen. Es ist, auch wenn diese sich möglicher-weise sehr ähneln, für jedes Abbaufeld eine eigene Variantenuntersuchung aufzustellen. Die Varian-ten sollen ebenfalls skizzenhaft ausgearbeitet und mit Kosten belegt werden. Die Anzahl der Varianten ist nicht bestimmt. Es ist eine Vorzugsvariante zu ermitteln.

Genaueres ist den Leistungsbeschreibungen zu entnehmen.

Für den Kuchenstollen gilt:

Für den Kuchenstollen wurden bis dato folgende Varianten betrachtet: (s.a. Unterlagen Spang) 1. in Verfüllen des Stollens (Vollsicherung), 2. eine Überbrückung des Querungsbereichs durch eine bewehrte Stahlbetonplatte (ohne Tiefengründung) und 3. die untertägige Ertüchtigung des Stollenquerschnitts durch den Einbau eines bewehrten Ge-wölbes.

Aufgrund der Einsturzgefahr des Kuchenstollens ist eine aufgelegte Stahlbetonplatte nicht empfehlenswert. Aufgrund der Fledermausvorkomnisse und um die Wasserabflussfunktion nicht zu stören, kommt eine Vollsicherung nicht in Frage. Somit ist für den Kuchenstollen eine Ertüchtigung des Querschnitts durch den Einbau eines bewehrten Stollengewölbes in Ortbeton geplant. Eine rückver-ankerte Spritzbetonschale kommt mit Bezug auf den schlechten Zustand des Gebirges im Bereich des Querschlags sowie der relativ geringen Überlagerung zur Einschnittssohle nicht in Frage.

Für das bewehrte Stollengewölbe des Kuchenstollens wird im Rahmen dieser Ausschreibung die Lph 1 + 2 Objektplanung Ingenieurbauwerke und Lph 2 Tragwerksplanung beauftragt. Die Unterlagen für den Kuchenstollen sind in Anlehnung an die RAB-ING zu erstellen, jedoch ist aufgrund der bereits vorhandenen Untersuchungen und Vorüberlegungen keine komplette Variantenuntersuchung erforderlich.

Genaueres ist den Leistungsbeschreibungen zu entnehmen.

Allgemein: Bei der Kostenschätzung ist die Kostenteilung zwischen dem Träger des Altbergbaus und dem Stra-ßenbaulastträger zu berücksichtigen. Es ist Kontakt mit dem Altbergbaueigentümer aufzunehmen. Die Vorzugsvarianten sind mit dem Altbergbaueigentümer abzustimmen. Im Rahmen der Planung sind sowohl der Grubeneigentümer sowie die zuständigen Behörden (u.a. Bergamt, Naturschutzbehörde) einzubeziehen. Die Aufstellung der Bauwerksvorplanung ist entsprechend der Vorgehensweise und Vorgaben der ak-tuellen RAB-ING, RE-ING durchzuführen. Abweichungen von geltenden Regelwerken oder dem Stand der Technik sind frühzeitig anzuzeigen und zu begründen.

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Bewertung des Projektteams15 %
Darstellung der Herangehensweise30 %
Preis55 %
Qualität
Bewertung des ProjektteamsWeitere Erläuterungen siehe Formular EU-Aufforderung zu Angebotsabgabe
Qualität
Darstellung der HerangehensweiseWeitere Erläuterungen siehe Formular EU-Aufforderung zu Angebotsabgabe
Preis
Honorar/Preis

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
18.05.2026
Vertragsende
18.09.2026
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Baden-Württemberg, Kapellenstraße 17, 76131 Karlsruhe
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Weitere Informationen: s. EU-Aufforderung Angebotsabgabe.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 710 (Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

549vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (441 Lose mit Angabe)
189.989 €Zuschlagswert im Median
92.059 € – 460.683 €mittlere Hälfte, 223 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 07.04.2026

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung f5b30d74-84e1-4efe-9ea0-a67bd961c023.