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Anpassung der IT-Sicherheit für den GefStd FüSysLuSK GIADS im Anteil KOFA

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr · Koblenz, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen Q/I2AT/PA998/KA451veröffentlicht 23.12.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVSVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Koblenz56073, Rheinland-Pfalz
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

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Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 145 Tage (185 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 1 Angebot je Los (1.766 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 23 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Das Gefechtsstand Führungssystem Luftstreitkräfte GERMAN IMPROVED AIR DEFENCE SYSTEM, stationär (GefStd FüSys LuSK GIADS stnr), dient der militärischen Überwachung des Luftraums über Deutschland und angrenzenden Gebieten. Dabei besteht das System aus zwei Komponenten: Dem Führungswaffeneinsatzsystem (FüWES) German Improved Air Defense System (GIADS) und der Kontroll- und Flugabfertigungsanlage (KOFA) als Kommunikationssystem. Mithilfe von GIADS werden die von Radargeräten (militärisch und zivil) gelieferten Informationen über Flugobjekte aufbereitet und grafisch dargestellt. Diese militärische Luftlagedarstellung wird automatisch durch die Einbeziehung der zivilen Flugsicherungsdaten (z.B. Luftlage Eurocontrol, Flugpläne) ergänzt. Die erkannten Objekte werden nach modernsten Methoden identifiziert, womit sich insgesamt aus den aufbereiteten Informationen eine ständig aktuelle Luftlage ergibt. Damit trägt das System zur erhöhten Sicherheit im deutschen Luftraum bei. Weiterhin wird GIADS für die Führung des militärischen Luftverkehrs verwendet. Die KOFA ist dabei integraler Bestandteil des GefStd FüSys LuSK GIADS stnr und ermöglicht die gesamte Kommunikation mit allen an diesem Prozess beteiligten militärischen und zivilen Stellen. Dies ist für die Führung und Koordination des militärischen Luftverkehrs und ggf. der Koordination des zivilen Luftverkehrs notwendig. Die KOFA dient der Sicherstellung der gesamten Kommunikation zwischen den militärischen Fluglotsen als Operator und den zu führenden Flugzeugen. Zusätzlich wird die Koordination zwischen einzelnen Flugverkehrskontrollstellen sichergestellt. Die gesamte Kommunikation wird revisionssicher aufgezeichnet, um den Ablauf von Flugunfällen im Nachgang rekonstruieren zu können. Im Detail ermöglicht die KOFA dem Operateur das zeitgleiche Führen von mehreren Gesprächen und Konferenzen über diverse Kanäle der Telefonie und des Funks nicht nur mit zivilen und militärischen Flugzeugen, sondern auch zeitgleich untereinander mit den einzelnen Radarstationen und Flugsicherungszentren der Luftwaffe (bspw. Erndtebrück) und der zivilen Flugsicherung (bspw. Bremen, Lagen, München). Im Falle des Verlustes des Kontakts zu einem Flugzeug, einer Abweichung von vorgegebenen Flugrouten oder bei Eintreten von nicht identifizierten Flugobjekten in den deutschen Luftraum, besteht zur Gefahrenabwehr die Möglichkeit der Verbindungsaufnahme sowie der Einsatzsteuerung der deutschen Alarmrotten. Grundlage der vorgenannten Fähigkeiten ist u.a. das KOFA-WAN, ein Datentransportnetz, über das alle KOFA-Systeme Daten austauschen. Das KOFA-WAN ist an seinen jeweiligen Systemgrenzen gem. den Vorgaben der Informationssicherheit als zentrale Dienstvorschrift des Bundesministeriums für Verteidigung (InfoSchh; zDv A-960/1, BMVg CIT II 2, seit 05.03.2019) abzusichern. Die derzeitige Ausprägung dieser Absicherung ist nicht mehr vorschriftenkonform, sodass hier zwingend nachzubessern ist. Gleiches gilt für die Protokollierung, die nicht mehr den Anforderungen der InfoSichh entspricht. Bisher stand die Überwachung der technischen Vorgänge in einem IT-System im Fokus, um auf Fehler reagieren und diese analysieren zu können. Dieser Fokus ist durch die Vorschriften zur InfoSichh massiv erweitert worden, sodass hier Nachbesserungsbedarf aufgekommen ist. Ohne die hier umzusetzenden Maßnahmen wird es ab 2024 nicht mehr möglich sein eine Akkreditierung und damit in der Folge die betriebliche Freigabe des Luftfahrtamt der Bundeswehr (LufABw) zum Eingriff in den Luftraum zu erhalten. Eine Kommunikation aus dem Control and Report Center (CRC) heraus wäre nicht mehr möglich. Das KOFA-WAN ist zwingende Grundlage für die Umsetzung der Obsoleszenzbeseitigung der CRC.

Bedingungen

Zuschlag0 von 0 angegeben

Preis100 %

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz1 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, 53113 Bonn
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
keine Angabe

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit "Anwendungen" bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu ge … ganz lesenDie zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit "Anwendungen" bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de). Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Frequentis Deutschland GmbH, Langen1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 720 (IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

96vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (77 Lose mit Angabe)
311.900 €Zuschlagswert im Median
133.416 € – 921.960 €mittlere Hälfte, 11 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 301e05fa-5713-46dd-8340-22418416074e.