18-01/ Z.IPPM.A.000001 Neubau Lagerhalle (Geb. 23) Max Planck Institut f. Plasmaphysik Greifswald
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik TI Greifswald · Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern
Aktenzeichen 330-25-05veröffentlicht 07.08.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 40 Monate
- 01.09.2025 – 31.12.2028
- Leistungsart
- Dienstleistungen
Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.
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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Landkreis Vorpommern-Greifswald.
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Alle Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Mecklenburg-Vorpommern (21 offen)
Geplant · Neuausschreibung möglich
Vertrag endet voraussichtlich am – Neuausschreibung möglich
in 26 Monaten · Ende steht in der Bekanntmachung · Verlängerung möglich (bis zu 6-mal)
Endet ein Vertrag, schreibt die Vergabestelle die Leistung oft neu aus. Merken Sie den Vertrag vor: Wir erinnern Sie per E-Mail vor dem Vertragsende und melden, wenn dieselbe Vergabestelle eine ähnliche Leistung ausschreibt.
Verlängerungen sind nicht eingerechnet. Ob und wann neu ausgeschrieben wird, entscheidet die Vergabestelle. Die Erkennung einer Neuausschreibung ist eine Schätzung. Weitere auslaufende Verträge
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 40 Monate01.09.2025 – 31.12.2028, bis zu 6 Verlängerungen
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Greifswald17491, Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 65 Tage (14 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (25 Lose mit Angabe).
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 15 Monaten
- Vertragsbeginnvor 14 MonatenLaufzeit bis 31.12.2028
- Heute
Beschreibung
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind
Leistungen der Objektplanung Gebäude nach HOAI 2021 §§ 33-37 und des BIM-Gesamtkoordinators
i.V.m. Leistungen zur Tragwerksplanung nach HOAI 2021 §§ 49-52
i.V.m. Leistungen zur Technischen Ausrüstung nach HOAI 2021 §§ 53-56
Nähere weiterführende und wichtige Informationen zu den zu vergebenden Planungsleistungen (Auftragsgegenstand) sind in dieser Bekanntmachung beschrieben.
Beschreibung des Loses
Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) betreibt am Standort Greifswald, in einem europäischen und internationalen Rahmen, ein neues Fusionsexperiment vom Typ Stellerator, den Wendelstein 7-X (W7-X). Die Aufgabe des Stellarators Wendelstein 7-X ist die Untersuchung der physikalischen Grundlagen für einen Stellarator-Fusionsreaktor. In bisherigen experimentelle Kampagnen, die auf Helium- und Wasserstoffplasmen beschränkt waren, konnten die wesentlichen Optimierungskriterien bereits experimentell verifiziert werden. Wendelstein 7-X stellt somit derzeit das einzige Experiment dar, in dem das Skalierungsverhalten des Einschlussverhaltens in Stellaratoren in Hinblick auf einen Fusionsreaktor und der Isotopeneffekt studiert werden kann. Dafür muss der Plasmabetrieb in Wendelstein 7-X zeitnah auf Deuteriumplasmen ausgeweitet werden.
Vor einem Deuteriumbetrieb sind die gesetzlichen Vorgaben bezüglich des Strahlenschutzes zu erfüllen. Dazu müssen zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen ergriffen werden. Neben dem Personenschutz mit den entsprechenden dosimetrischen Überwachungen und Zugangskontrollen, liegt ein Hauptaugenmerk auf dem Umgang mit Materialen aus der Torushalle. Diese dürfen nicht mit anderen Materialien gemischt werden, sondern müssen nach einer radiologischen Bewertung in einem kontrollierten Verfahren aus der Torushalle in gesonderten Räumlichkeiten gelagert werden. Diese Lagerung betrifft sowohl die temporäre Einlagerung während der Wartungsphasen, die eine Demontage von Großkomponenten erforderlich macht, als auch die permanente Lagerung von ausgemusterten Komponenten. Dies impliziert eine Lagerung in oder in unmittelbarer Nähe der Torushalle. Neben der Lagerung der zuvor beschriebenen Komponenten soll in einem davon getrennten Teil die Lagerung von "normalen" Komponenten und Materialien erfolgen, die nicht den Regelungen des Strahlenschutzes unterliegen.
Die Halle soll aus 2 Lagerbereichen von ca. 600 m2 (NUF 1-6) bestehen. Im ersten Bereich soll die Lagerung der Komponenten, Bauteile und Materialien erfolgen, die den Regelungen des Strahlenschutzes unterliegen. Im zweiten Bereich erfolgt die Lagerung von Materialien, Ausrüstungen, Komponenten die nicht diesen Anforderungen unterliegen. Die Einschätzung der Strahlenschutzgruppe des IPP und eine Abschirmberechnung eines Fachplaners liegen vor. Der Bau der Halle soll vorzugsweise in Modulbau-/Systembauweise erfolgen. Die Gründung ist mittels Bodenplatte/tragender Stahlbetonsohle mit umlaufenden Streifenfundamenten geplant. In der Halle werden keine ständigen Arbeitsplätze eingerichtet.
In einer Machbarkeitsstudie wurde der Standort der Halle im Rahmen der Bauvorhalteflächen des Bebauungsplanes bestimmt, ein Bodengutachten liegt vor.
Die Halle dient ausschließlich zur Lagerung von Bauteilen, Komponenten und Materialien. In beiden Bereichen werden Schwerlastregale (max. Höhe des Lagergutes 7,50 m über OKFF) benötigt. Die Mindesttemperatur beträgt für die gesamte Lagerhalle +12°C. Die Hallenbereiche sind jeweils mit einem 10t Einträgerlaufkran und einem elektrischen Hubtor auszustatten. Auf dem Hallendach soll eine PV-Anlage mit insgesamt 600 m2 Fläche installiert werden. Diese dient ausschließlich zur Versorgung des Institutes, eine Einspeisung in das öffentliche Netz ist nicht vorgesehen. Die Halle ist mit einer Brandmeldeanlage auszustatten, die in die existierende Anlage des Institutes einzubinden ist.
Die Planung und Realisierung der Maßnahme erfolgt als Building-Information-Modeling (BIM)-Projekt der Max-Planck-Gesellschaft in OpenBIM. Der Austausch und Koordination der Gewerke Hochbau, ELT, HLSK und TWP erfolgt über entsprechende ifc-Modelle. Die einzelnen Leistungen sind im Leistungsbild sowie in den Auftraggeber-Informations-Anforderungen (AIA) der MPG aufgeführt. Dies gilt auch für die Aufgaben der BIM-Gesamtkoordination, die durch den Auftragnehmer zu erbringen ist. Die benötigte Kollaborationsplattform zur Gesamtplanung ist für das Projekt bereitzustellen.
Der voraussichtliche Planungsbeginn ist September 2025 vorgesehen. Die Planung soll nach den deutschen gültigen Regeln und nach dem Stand der Technik, sowie in Anwendung der BIM-Methodik erfolgen.
Die veranschlagten Gesamtbaukosten belaufen sich auf ca. 3,65 Mio. EUR netto.
Die voraussichtlichen anrechenbaren Kosten zur Leistungserbringung liegen bei ca. 2,60 Mio. EUR netto.
Die Honorierung erfolgt nach der HOAI 2021.
Die besonderen Anforderungen an die Leistungserbringung können es erforderlich machen, kurzfristig auf Anforderung des Auftraggebers zu Abstimmungsgesprächen vor Ort in Greifswald zur Verfügung zu stehen. Einzelne Besprechungstermine können während der Leistungsphasen 2-3 zudem in München stattfinden.
Maßgebend für die zu vergebenden Leistungen als auch für die Honorierung sind die bereitgestellten Vertragsdokumente.
Die Bewerber erklären mit Abgabe eines Teilnahmeantrages, dass sie in der Lage sind, die Leistungen innerhalb des Zeitraumes (voraussichtl. Beginn: 09/2025 - Ende: 12/2028 ) zu erbringen und insbesondere, dass sie über die hierfür notwendigen fachlichen, personellen, sachlichen und zeitlichen Mittel verfügen.
Die besonderen Anforderungen an die Leistungserbringung können es erforderlich machen, häufig/kurzfristig auf Anforderung des Auftraggebers zu Abstimmungsgesprächen vor Ort bzw. in München zur Verfügung zu stehen.
Gegenstand nach CPV
Bedingungen
Zuschlag1 von 1 angegeben
- Kriterium
- genannt
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 01.09.2025
- Vertragsende
- 31.12.2028
- Verlängerung
- bis zu 6-mal: Zunächst werden mit dem gesuchten Auftragnehmer ein Vertrag über die Leistungsphasen 2 und 3 geschlossen. Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen LPH 4-9 zur Objektplanung Hochbau und Objektplanung Technische Ausrüstung sowie der Leistungsphasen LPH 4-6 zur Tragwerksplanung Gebäude vorgesehen.
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Regierung v. Oberbayern, Vergabekammer Südbayern, Maximilianstraße 39, 80538 München
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absa … ganz lesenkürzer
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
- Bekanntmachungs-ID: CXVHYH6YTL78RXTH Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass nur schriftlich, über die Vergabeplattform, erteilte Auskünfte verbindlich sind. Bitte beachten Sie die Hinweise in den Anschreiben der jeweiligen Ausschreibungsphasen!
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| MHB ARCHITEKTEN + INGENIEURE GmbH, Rostock | 2 |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Art
- Bildung
- Anschrift
- Wendelsteinstr. 1, 17491 Greifswald
- Kontakt
- einkauf330@
ipp.mpg.de
Bei uns erfasst
- Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen gem. DGUV04.11.2026 · 4 Angebote
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Mecklenburg-Vorpommern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Mecklenburg-Vorpommern (21 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Schütte Horstkotte & Partner Rechtsanwälte mbB10 Zuschläge
- plan[neo] GmbH10 Zuschläge
- DSR Ingenieurgesellschaft mbH5 Zuschläge
- IBE Mahnke & Schaarschmidt GbR5 Zuschläge
- Mecklenburgisches Ingenieurbüro für Verkehrsbau GmbH5 Zuschläge
- VAUWERK GmbH5 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung b4fb4eae-0003-470f-be79-45b040c4f34d.