Aufbau und Umsetzung von Transformations-Hubs zur Unterstützung von Transformationsprozessen in Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie
Als öffentliche oder nicht gewinnorientiert arbeitende Einrichtung können Sie unter bestimmten Voraussetzungen eine Förderung bekommen, wenn Sie Transformations-Hubs aufbauen oder betreiben. Über die Einrichtung und den Betrieb von thematisch orientierten Transformations-Hubs entlang relevanter Innovationsthemen in der Automobil- und Zulieferindustrie soll der notwendige Transformationsprozess der beteiligten Wertschöpfungsteilnehmenden deutschlandweit, schnell und effektiv unterstützt werden. Im Fokus stehen dabei vor allem KMU.
Eckdaten
- Fördergeber
- Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
- Ebene
- Bund
- Fördergebiet
- bundesweit
- Förderbereich
- Digitalisierung,Energieeffizienz & Erneuerbare Energien,Forschung & Innovation (themenspezifisch),Mobilität
- Förderberechtigte
- Forschungseinrichtung, Hochschule, Öffentliche Einrichtung, Verband/Vereinigung
Kurzzusammenfassung
Die Integration neuer Antriebstechnologien, ein stetig steigender Grad der Digitalisierung mit einer zunehmenden Konnektivität über alle Herstellungs- und Anwendungsebenen hinweg, automatisiertes und autonomes Fahren, neue Besitz- und Betriebsmodelle sowie die nachhaltige Reduktion des Gesamtressourcenverbrauchs sind einige der zentralen Treiber der Transformation in der Automobil- und Zulieferindustrie. Gleichzeitig wird der Druck zur Steigerung der Effizienz in der Herstellung weiter steigen. In diesem Kontext sollen die Transformations-Hubs insbesondere folgende Funktionen erfüllen:
- Informations-Funktion: Wissenstransfer und Übersetzung von Ergebnissen und Lösungen aus Forschung und Entwicklung für die Zielgruppe (themenspezifisch), - Drehscheiben-Funktion: Drehscheibe zwischen Lösungen aus Forschung und Entwicklung und Zielgruppe (auch Rückkanal für Anforderungen der Anwendenden an Forschung und Entwicklung), - Skalierungs-Funktion: Skalierung von Forschung und Entwicklungslösungen über bestehende Strukturen entlang der Wertschöpfungsketten als Beitrag zur Transformation, - Vernetzungs-Funktion: Vernetzung relevanter Akteurinnen und Akteure, auch über die Transformationsnetzwerke, und Initiierung von Umsetzungsschritten, beispielsweise durch Transformationsprojekte. Jeder der Transformations-Hubs fokussiert auf ein bestimmtes Themengebiet (zum Beispiel autonomes Fahren, elektrischer Antriebsstrang, Software-Engineering) und erbringt seine Leistungen deutschlandweit.
Rechtliche Voraussetzungen
Antragsberechtigt sind ausschließlich öffentliche oder nicht gewinnorientiert arbeitende Einrichtungen wie Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Vereine und Verbände, Wirtschaftsförderer, Gewerkschaften, Kammern sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts und Gebietskörperschaften. Die Antragstellung ist zudem an Kompetenzen geknüpft.
Verfahrensablauf
Die Aufforderung zur Antragstellung für die Verlängerung erfolgt individuell per E-Mail.
Fristen
Bislang bereits geförderte Transformations-Hubs können Anträge auf Verlängerung ihrer Förderung bis zum 31.12.2026 stellen.
Weitere Informationen
Erforderliche Unterlagen
Die betreffenden Informationen entnehmen Sie bitte der Aufforderung zur Antragstellung für die Verlängerung.
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Quelle: Förderdatenbank des Bundes (foerderdatenbank.de), © BMWK, Lizenz CC BY 4.0, Stand: 2026-11-02. Maßgeblich sind die Angaben des Fördergebers.