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Frist abgelaufennationalDienstleistungen

Zukunft Bau - Klimarisikopass für Gebäude

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn

Aktenzeichen 10.08.17.7-24.17veröffentlicht 27.05.2024Öffentliche Ausschreibung

Angebotsfristseit 858 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Bonn
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 162 Tage (10 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 29 Monaten
  2. Fragen bis 10:00 Uhr
    vor 28 Monaten
  3. Angebotsfrist 10:00 Uhr
    über evergabe-online.de
    vor 28 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Aufgrund stetig zunehmender chronischer und akuter Extremwetterereignisse mit erheblichen Schäden für Gebäude und menschliche Gesundheit wird die Einführung eines „Klimarisikopasses“ im Gebäudebereich diskutiert, mit dem Ziel Risiken zu identifizieren und Vulnerabilität zu senken. Bevor die Einführung eines sogenannten „Klimarisikopass“ für Gebäude und Liegenschaft verbindlich eingefordert wird, ist es notwendig, eine einheitliche Methode inkl. Verfahrens- und Bewertungsregeln zu entwickeln. Diese Aufgabe ist mit Stakeholdern unterschiedlicher Art abzustimmen und baut auf der sektoralen Übersetzung der bestehenden DIN EN ISO 14091:2021-07 „Anpassung an den Klimawandel - Vulnerabilität, Auswirkungen und Risikobewertung“ für Gebäude und Liegenschaften auf. Im Bericht zur Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) wird herausgestellt, dass Klimarisiken in die bautechnische und funktionale Gestaltung oder Nachrüstung von Wohngebäuden einbezogen werden müssen. Die Bundesregierung beabsichtigt mit dem Bundes-Klimaanpassungsgesetz, eine Vorreiterrolle zu übernehmen, indem sie bundeseigene Gebäude klimaangepasster gestaltet (siehe Bundes-Klimaanpassungsgesetz, tritt in Kraft am 1. Juli 2024). Das Verfahren der Klimavulnerabilitäts- und Risikobewertung (CVRA) explizit für Gebäude ist auf globaler, europäischer oder nationaler Ebene noch nicht geregelt. Eine allgemeine Regelung besteht insb. in Form der DIN EN ISO 14091:2021-07. Gleichzeitig fordern Verordnungen, wie die EU-Taxonomie, aber auch Zertifizierungssysteme und nationale Gütesiegel und staatliche Förderprogramme CVRAs für Gebäude bzw. Immobilien. Stand heute wurden und werden Methoden entwickelt, meist durch privatwirtschaftliche Akteure, die jedoch keinen ganzheitlichen und transparenten Ansatz anbieten. Daher besteht ein dringender Bedarf, Gebäudeplanern und politischen Entscheidungsträgern eine benutzerfreundliche Methodik zur Verfügung zu stellen, um die Anfälligkeit und das Risiko von Gebäuden gegenüber Klimaauswirkungen frühzeitig zu bewerten. Ein sogenannter „Klimarisikopass“ für Immobilien könnte als mögliches Nachweisinstrument der Klimarisikoanalyse gelten. Projektziele sind: 1. Stakeholderabstimmung und Sektorale Übersetzung (Gebäude und Liegenschaft) der bestehenden DIN EN ISO 14091:2021-07 „Anpassung an den Klimawandel - Vulnerabilität, Auswirkungen und Risikobewertung“. 2. Entwicklung eines Prototyps „Klimarisikopass“ für Gebäude und Liegenschaften auf Basis von 1). 3. Handlungsempfehlungen an die Politik zu Umsetzung und Einführung, sowie Formulierung des weiteren Forschungsbedarfes.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Für diese Meldung fehlen Hauptgegenstand oder Bundesland, deshalb gibt es kein Marktumfeld.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung b32a7845-ca77-41f0-885c-986ac6dc7ff3.