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Frist unbekanntEU-weitBeratung

Weiterbeauftragung des Förderportals im Rahmen von „Demokratie leben!“

Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend · Berlin, Berlin

Aktenzeichen BMBFSFJ_2026_053veröffentlicht 03.09.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Berlin10117, Berlin
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 2 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

1. Ausgangssituation Der avisierte Auftragnehmer INNOVATION NATIVES wurde im Jahr 2024 im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens mit Teilnahmewettbewerb mit der Entwicklung, technischen Umsetzung und Weiterentwicklung des Förderportals des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ beauftragt. Diese Beauftragung ist Teil eines am 16.02.2023 geschlossenen Rahmenvertrages mit INNOVATION NATIVES, über welchen technische Lösungen für verschiedene Themen des Auftraggebers abgedeckt werden. Das Portal bildet sämtliche verwaltungsrechtliche Verfahrensabläufe im Rahmen des Bundesprogramms ab, vom Interessenbekundungsverfahren über Antragsstellung bis hin zur Verwendungsnachweisprüfung. Die Entwicklung und technische Umsetzung erfolgt auf Grundlage einer durch den Auftragnehmer entwickelten Systemarchitektur einschließlich Quellcode, Datenmodell, Schnittstellen, Authentifizierungs- und Berechtigungskonzept, Integrationskomponenten und technische Betriebsumgebung. Die ursprüngliche Planung sah den Abschluss der Entwicklung zum 31.12.2026 und der damit einhergehenden Beendigung des Einzelabrufes innerhalb des laufenden Rahmenvertrages für das Projekt vor. Das Erbringen dieser Leistung innerhalb des Vertragszeitraums war aus verschiedenen, unabsehbaren und nachfolgend ausformulierten Gründen nicht möglich und machten eine sorgfältige Planungsanpassung unabdingbar.

2. Konsequenzen der Änderung der programmatischen Rahmenbedingungen Nach Beauftragung wurden, ausgelöst durch politische, fachliche und organisatorische Entscheidungen, Rahmenbedingungen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ verändert. Die daraus resultierende Neuausrichtung des Programms während der laufenden Förderperiode erfordert eine erhebliche Anpassung der fachlichen und z.T. auch strukturellen Anforderungen an das Portal. Die erforderlichen Anpassungen beschränken sich dabei nicht auf einzelne isolierte Funktions- und Modulerweiterungen, sondern umfassen die Gesamtstruktur und -systematik. Notwendig werden flexibler aufgestellte Geschäftsprozesse, eine stärkere Editier- und Adaptierbarkeit sowie ein smartes Konzept zu Nutzenden- und Rollenmodellen. Veränderte Förderlogiken wirken sich auf Antrags-, Bewertungs- und Berichtsprozesse sowie Schnittstellen aus, während Datenstrukturen einerseits bestehen bleiben, aber anpassbarer werden müssen. Die erforderlichen Leistungen stellen deshalb eine technisch und funktional eng mit der bereits entwickelten Systemlösung verbundene Weiterentwicklung dar. Durch ebendiese Weiterentwicklung gibt es einen Abbruch für einen Großteil der laufenden Projekte im Rahmen des Bundeprogramms. Um die damit einhergehende Unsicherheit für Zuwendungsempfänger abzufedern, sollen ab 2027 überjährige Anträge und Bewilligungen ermöglicht werden - als Sicherheit bringende Langfristperspektive. Insbesondere diese Entscheidung führte zu zusätzlichen fachlichen und technischen Anforderungen, die im ursprünglichen Projektumfang für 2026 nicht vorgesehen waren. Um diese politische Vorgabe innerhalb des Förderportals abbilden zu können, mussten die verfügbaren Ressourcen kurzfristig auf die Konzeption und Umsetzung der überjährigen Antragstellung, Prüfung und Bescheiderstellung konzentriert werden.

Beschreibung des Loses

1. Ausgangssituation Der avisierte Auftragnehmer INNOVATION NATIVES wurde im Jahr 2024 im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens mit Teilnahmewettbewerb mit der Entwicklung, technischen Umsetzung und Weiterentwicklung des Förderportals des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ beauftragt. Diese Beauftragung ist Teil eines am 16.02.2023 geschlossenen Rahmenvertrages mit INNOVATION NATIVES, über welchen technische Lösungen für verschiedene Themen des Auftraggebers abgedeckt werden. Das Portal bildet sämtliche verwaltungsrechtliche Verfahrensabläufe im Rahmen des Bundesprogramms ab, vom Interessenbekundungsverfahren über Antragsstellung bis hin zur Verwendungsnachweisprüfung. Die Entwicklung und technische Umsetzung erfolgt auf Grundlage einer durch den Auftragnehmer entwickelten Systemarchitektur einschließlich Quellcode, Datenmodell, Schnittstellen, Authentifizierungs- und Berechtigungskonzept, Integrationskomponenten und technische Betriebsumgebung. Die ursprüngliche Planung sah den Abschluss der Entwicklung zum 31.12.2026 und der damit einhergehenden Beendigung des Einzelabrufes innerhalb des laufenden Rahmenvertrages für das Projekt vor. Das Erbringen dieser Leistung innerhalb des Vertragszeitraums war aus verschiedenen, unabsehbaren und nachfolgend ausformulierten Gründen nicht möglich und machten eine sorgfältige Planungsanpassung unabdingbar.

2. Konsequenzen der Änderung der programmatischen Rahmenbedingungen Nach Beauftragung wurden, ausgelöst durch politische, fachliche und organisatorische Entscheidungen, Rahmenbedingungen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ verändert. Die daraus resultierende Neuausrichtung des Programms während der laufenden Förderperiode erfordert eine erhebliche Anpassung der fachlichen und z.T. auch strukturellen Anforderungen an das Portal. Die erforderlichen Anpassungen beschränken sich dabei nicht auf einzelne isolierte Funktions- und Modulerweiterungen, sondern umfassen die Gesamtstruktur und -systematik. Notwendig werden flexibler aufgestellte Geschäftsprozesse, eine stärkere Editier- und Adaptierbarkeit sowie ein smartes Konzept zu Nutzenden- und Rollenmodellen. Veränderte Förderlogiken wirken sich auf Antrags-, Bewertungs- und Berichtsprozesse sowie Schnittstellen aus, während Datenstrukturen einerseits bestehen bleiben, aber anpassbarer werden müssen. Die erforderlichen Leistungen stellen deshalb eine technisch und funktional eng mit der bereits entwickelten Systemlösung verbundene Weiterentwicklung dar. Durch ebendiese Weiterentwicklung gibt es einen Abbruch für einen Großteil der laufenden Projekte im Rahmen des Bundeprogramms. Um die damit einhergehende Unsicherheit für Zuwendungsempfänger abzufedern, sollen ab 2027 überjährige Anträge und Bewilligungen ermöglicht werden – als Sicherheit bringende Langfristperspektive. Insbesondere diese Entscheidung führte zu zusätzlichen fachlichen und technischen Anforderungen, die im ursprünglichen Projektumfang für 2026 nicht vorgesehen waren. Um diese politische Vorgabe innerhalb des Förderportals abbilden zu können, mussten die verfügbaren Ressourcen kurzfristig auf die Konzeption und Umsetzung der überjährigen Antragstellung, Prüfung und Bescheiderstellung konzentriert werden.

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang0 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung0 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes, 53113 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMBFSFJ, An den Gelenkbogenhallen 2-6, 50679 Köln gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 S. … ganz lesenGemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMBFSFJ, An den Gelenkbogenhallen 2-6, 50679 Köln gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 S. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMBFSFJ, An den Gelenkbogenhallen 2-6, 50679 Köln gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 S. 3 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMBFSFJ, An den Gelenkbogenhallen 2-6, 50679 Köln gerügt werden. Hilft das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMBFSFJ der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Keine tragbare Alternative oder Ersatzlösung Eine vernünftige technische Alternative oder Ersatzlösung steht nicht zur Verfügung. Insbesondere ist es nicht möglich, die erforderlichen Anpassungen losgelöst von der bestehenden Portalarchitektur durch Dritte entwickeln und anschließend in das bestehen … ganz lesenKeine tragbare Alternative oder Ersatzlösung Eine vernünftige technische Alternative oder Ersatzlösung steht nicht zur Verfügung. Insbesondere ist es nicht möglich, die erforderlichen Anpassungen losgelöst von der bestehenden Portalarchitektur durch Dritte entwickeln und anschließend in das bestehende System integrieren zu lassen. Die hierfür erforderlichen Leistungen greifen in zentrale Bestandteile der bestehenden technischen Lösung ein und sind mit diesen unmittelbar verzahnt. Ein vollständiger technischer Neuaufbau des Portals durch einen anderen Auftragnehmer stellt ebenfalls keine vernünftige Ersatzlösung dar. Er würde erheblichen zusätzlichen Zeitbedarf, Migrationsrisiken, Verlust bestehender Funktionalitäten, erneute Implementierung bereits entwickelter Komponenten, erhebliche Sicherheits- und Betriebsrisiken verursachen und wäre mit dem für die Umsetzung der neuen Programmanforderungen bestehenden Zeitrahmen nicht vereinbar. Eine bloße Fortführung des bisherigen Leistungsumfangs ohne die erforderlichen Anpassungen würde den aufgrund der Neuausrichtung des Bundesprogramms bestehenden fachlichen Anforderungen nicht entsprechen und stellt daher keine Option dar. Neben der Fertigstellung inklusive der notwendig gewordenen Anpassungen müssen die seit 2024 von den Nutzenden des BAFzA, BMBFSFJ sowie den Zuwendungsempfängern gesammelten Verbesserungs- und Optimierungsbedarfe dringend mittelfristig Beachtung finden. Nicht zuletzt werden inzwischen durch zuletzt zunehmendes öffentliches Interesse am Bundesprogramm neue Maßstäbe an Auswertungsmöglichkeiten gesetzt. Darüber hinaus werden neue technische Standards, die Teil der Gesamtstrategie des Hauses sind, ebenfalls durch den derzeitigen Auftragnehmer fortwährend bei der Ausrichtung mitgedacht. Ziel ist, ein in Teilen bereits wirkendes und funktionierendes Tool komplett fertigzustellen und eine smarte, anpassungsfähige und adaptierbare Lösung zu schaffen. Die Laufzeit ist auf maximal 18 Monate beschränkt, wobei der Schwerpunkt der Leistungen in den ersten Monaten liegen wird. Folgeleistungen sollen dann wettbewerblich ausgeschrieben werden. Keine künstliche Einschränkung des Wettbewerbs Der fehlende Wettbewerb ist nicht das Ergebnis einer künstlichen Einschränkung der Auftragsvergabeparameter durch den Auftraggeber. Die Beschränkung auf den bisherigen Auftragnehmer ergibt sich vielmehr unmittelbar aus den nachträglich eingetretenen fachlichen und technischen Änderungen sowie aus der bestehenden technischen Architektur des bereits beauftragten und entwickelten Portals. Die technischen Anforderungen wurden nicht mit dem Ziel festgelegt, den bisherigen Auftragnehmer gegenüber anderen Unternehmen zu bevorzugen. Vielmehr sind sie notwendige Folge der bestehenden Systemarchitektur und der zwischenzeitlich eingetretenen Neuausrichtung des Bundesprogramms.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 794 (Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste) in Berlin. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

91vergebene Aufträge
5Angebote je Los im Median (38 Lose mit Angabe)
712.005 €Zuschlagswert im Median
255.556 € – 2,73 Mio. €mittlere Hälfte, 27 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 61cad7d4-08b5-41dd-ae93-bba94c185588.