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Wartburgkreis, Sanierung der Thüringer Gemeinschaftsschule in Treffurt, Tragwerksplanung

Fischer Planungsgesellschaft Weimar mbH · Weimar, Thüringen

Aktenzeichen WAK-SGST-TWveröffentlicht 30.04.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
27 Monatebis zu 1 Verlängerung
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Weimar99423, Thüringen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

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Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 18 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Der Wartburgkreis plant die Sanierung des Schulkomplexes Treffurt als gemeinsamen Standort der Staatlichen Grundschule und der Staatlichen Regelschule Treffurt. Auf Grund der nicht ausreichenden Raumkapazitäten in der Grundschule sind die Klassenstufen 3 und 4 aktuell bereits schon in das Gebäude der Regelschule ausgelagert. Damit verbunden ist ein organisatorischer Mehraufwand für die Grundschule in Form von Wegezeiten für Lehrer und Schüler zum Unterricht, Hortbesuch und Mittagessen. Vor dem Hintergrund des Denkmalschutzes für das Gebäude der Grundschule und aufgrund des Schulgrundstückes ist eine bedarfsgerechte Erweiterung der Grundschule nicht möglich. Dem entgegen hat das Gebäude der Regelschule hinreichend Fläche, um den notwendigen Raumbedarf für alle Jahrgangsstufen abzubilden. In diesem Zusammenhang bedürfen die bisherigen Regelschulgebäude zunächst einer grundhaften Sanierung, um einerseits den Anforderungen an modernen Unterricht gerecht zu werden und andererseits die Räume für die Primar- und Sekundarstufe I speziell zu gestalten. Gemäß dem Beschluss des Kreistages des Wartburgkreises vom 16.04.2024 wurde beschlossen, die Grund- und Regelschule Treffurt gemäß §§ 6a und 13 Thüringer Schulgesetz in eine Thüringer Gemeinschaftsschule umzuwandeln. Diese Umwandlung tritt mit dem Schuljahr 2024/2025 in Kraft und umfasst die Klassenstufen 1 bis 10. Durch diesen Beschluss wird die bisherige Struktur der Schulformen in Treffurt zugunsten einer integrierten Gemeinschaftsschule aufgehoben, die eine durchgängige Bildung von der ersten bis zur zehnten Klasse ermöglicht. Die Thüringer Gemeinschaftsschule verfolgt das Ziel, eine engere Verzahnung der Bildungsstufen und eine verbesserte individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Nach derzeitiger Einschätzung mit Blick auf die Schüler- und Klassenzahlentwicklung, aber auch die Überlegung, die bestehenden Schulbezirke der Grund- und Regelschule Treffurt einschließlich umliegender Schulen zukunftsorientiert zu verändern, ist eine Sanierung und der Umbau der Turnhalle notwendig, um alle für die künftige Gemeinschaftsschule erforderlichen Raumbedarfe abbilden und die Barrierefreiheit für den zukünftigen Schulkomplex herstellen zu können. Das Ensemble des Schulstandortes besteht aus dem historischen Schulgebäude (ehemaliges Gerichtsgebäude, Anfang 20. Jh., Einzeldenkmal), einem Erweiterungsbau von 1993 und einem ebenfalls denkmalgeschützten Nebengebäude (ehemalige Turnhalle, derzeit wegen mangelnder Standsicherheit gesperrt). Die beiden Schulgebäude sollen nach der geplanten Sanierung künftig die Gemeinschaftsschule beherbergen, die ehemalige Turnhalle soll zu einem Hortgebäude mit den Funktionen Aula / Mensa und Horträumen umgebaut werden. Die Durchführung der Maßnahmen erfolgt während des laufenden Schulbetriebs, was eine detaillierte Planung und enge Abstimmung mit dem Schulbetrieb auch bei der Ausführung erfordert. Diese Umstände sind zu berücksichtigen und in das Honorar einzukalkulieren. Das Vorhaben wird über zwei unterschiedliche Förderprogramme realisiert: 1. Schulinvestitionsprogramm Thüringen (Schulbauförderrichtlinie Thüringen): - Sanierung und barrierefreie Erschließung des Schulgebäudes sowie Umgestaltung der Außenanlagen im Grundschulbereich - voraussichtliche Gesamtkosten (KG 200-700): 3.691.376,00 € 2. Investitionsprogramm Ganztagsausbau Thüringen (GanztagsInvest-Richtlinie II): - Generalsanierung der „Alten Turnhalle“ zur Nutzung als Hortgebäude - voraussichtliche Gesamtkosten (KG 200-700): 3.638.620,00 € Die Anforderungen des Fördermittelgebers und die jeweiligen Richtlinien sind zwingend einzuhalten. Sämtliche bauliche Maßnahmen an der denkmalgeschützten Bausubstanz sind mit den Denkmalschutzbehörden abzustimmen. Die vorbeschriebene Sanierung soll in enger Zusammenarbeit mit dem Wartburgkreis, den Vertretern der Fachbehörden und anderen fachlich an der Planung Beteiligten denkmalgerecht, genehmigungsfähig und nachhaltig entwickelt werden. Insgesamt sind mit der Maßnahme ca. 4.900 m² Bruttogrundfläche zu bearbeiten. Als Kostenobergrenze sind 6.700.000,- € (brutto) für die Kostengruppen 200 bis 600 gemäß DIN 276 festgelegt. Die Planung ist auf die Kostenobergrenze auszurichten. Gegenstand der ausgeschriebenen Planungsleistung ist die Tragwerksplanung nach §§ 49 ff HOAI 2021 und Anlage 14.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag5 von 5 angegeben

Qualität
-Vorstellung des verantwortlichen Projektleiters, des stellvertretenden Projektleiters und des vorgesehenen Bauleiters mit fachlicher Kompetenz und personenbezogen Referenzangaben in Bezug auf die ausgeschriebene Leistung.
Qualität
-Darstellung der bürotypischen Arbeitsweise in der Planungs- und Ausführungsphase am Beispiel eines realisierten Projektes hinsichtlich der Projektorganisation und Umsetzung / Realisierung (Präsentation von Planung bis zum fertigen Ergebnis). Erläuterung am Beispiel eines oder mehrerer realisierter denkmalgeschützter Projekte mit Erörterungen anhand von Fotos und beispielhafter Ausführungsdetails, in Bezug auf die zu bearbeitende Aufgabe. Darstellung der Arbeitsweise in der Ausführungsphase (ingenieurtechnische Kontrolle der Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen, Baubehelfe, etc.).
Qualität
-Darstellung der Einflussmöglichkeiten des Planers auf Kosten und Termine bezogen auf das Tragwerk sowie kurze Vorstellung der Herangehensweise zur Vermeidung tragwerksbedingter Störungen im Planungsablauf und in der Ausführung, insbesondere bei der Sanierung von Denkmalen. Darstellung der diesbezüglichen Erfahrungen anhand eines Beispiels.
Qualität
-Aussage zur Verfügbarkeit in Planung + Ausführung und zur örtlichen Präsenz - Bürostandort, personelle Kapazitäten - Vertretungsregelung - schnelle Verfügbarkeit vor Ort, insbesondere Lph. 8 - Angaben zu Kommunikationswegen und zu Abstimmungsprozessen zwischen den weiteren fachlich Beteiligten, Bauherr, Behörden, etc.
Preis
-Angebotsformblatt

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang4 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
27 Monate
Verlängerung
bis zu 1-mal: Option der Weiterbeauftragung bis Leistungsphase 6 und 8. Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen (5, 6 und 8) ist vorgesehen und besteht als Option der Auftragserweiterung. Der Auftragnehmer hat sämtliche Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 sowie entsprechend Abruf durch den … ganz lesenbis zu 1-mal: Option der Weiterbeauftragung bis Leistungsphase 6 und 8. Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen (5, 6 und 8) ist vorgesehen und besteht als Option der Auftragserweiterung. Der Auftragnehmer hat sämtliche Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 sowie entsprechend Abruf durch den Auftraggeber die im weiteren benannten Besonderen Leistungen gem. § 51 HOAI u. Anlage 14, ebenso ggf. weitere besondere und zusätzliche Leistungen nach Erfordernis zu erbringen. Besonders hingewiesen sei auf die ingenieurtechnische Kontrolle der Bauausführung (Lph. 8). In einem ersten Schritt erfolgt die Beauftragung für die Leistungsphasen 1 bis 4 HOAI mit dem verbindlichen Abschluss bis Ende 2. Quartal 2025 (Turnhalle bzw. Hortgebäude) bzw. bis Ende 4. Quartal 2025 (Schulgebäude und Stützwand), ohne Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung. Mit Bestätigung durch den Zuwendungsgeber sind die weiteren Leistungsphasen zur Beauftragung vorgesehen. Es ist von Vorteil, wenn die Bewerber Erfahrung in der Bearbeitung von Zuwendungsbauten haben. Entsprechend Bewertung nach HOAI Anlage 14.2 ist das Hortgebäude (ehemalige Turnhalle) der Honorarzone IV Basissatz, Aufzug und Stützwand der Honorarzone III Basissatz, zuzuordnen. Der Bewerber hat das Recht, ein Angebot mit einer abweichenden Zuordnung durch Zu- oder Aufschlag zu unterbreiten. Das Honorar für die Planungsleistungen ist getrennt nach den Gebäudeteilen zu ermitteln. Für das Hortgebäude ist ein Umbauzuschlag anzubieten. Die Vergütung besonderer Leistungen erfolgt entsprechend Honorarangebot über Pauschalen bzw. nach Zeitaufwand zu den anzubietenden Stundensätzen (siehe Anlage 1 Angebotsformblatt). Der Auftraggeber behält sich über den gesamten Projektzeitraum das Recht vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme oder anderweitig modifiziert zu beschränken. Der Auftraggeber behält sich weiterhin vor, Teilleistungen getrennt zu vergeben, wenn besondere fachliche Gründe dafürsprechen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Leistungen der weiteren Leistungsstufen zu erbringen, wenn der Auftraggeber sie ihm überträgt. Aufgrund einer stufenweisen Beauftragung gemäß den Regelungen des Vertrags kann der Auftragnehmer keine Erhöhung seines Honorars ableiten. Besondere und zusätzliche Leistungen: Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich die Option vor, den Auftragnehmer mit besonderen Leistungen im Leistungsbild Tragwerksplanung, deren Notwendigkeit sich im Laufe der Bearbeitung und Ausführung ergeben können, zu beauftragen. Dies sind insbesondere: - Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerkes auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen, Bewehrungsabnahmen, Bauteilabnahmen, Teilnahme an Baubesprechungen usw. - Nachweise zum konstruktiven Brandschutz, Nachweis von Feuerwiderständen tragender Bauteile - Mitwirkung bei der Überwachung von Tragwerkseingriffen am Bestand Gegebenenfalls erforderliche Leistungen im Zusammenhang mit geringfügigen Bestandseingriffen in den Schulgebäuden (z.B. Herstellung von Türdurchbrüchen) und die Prüfung der Machbarkeit einer PV-Anlage auf dem Bestandsdach Erweiterungsbau werden bei Bedarf als zusätzliche Leistungen abgerufen.
Optionen
Siehe Optionen.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Freistaates Thüringen, Jorge-Semprún-Platz 4, 99423 Weimar
Fristen für Nachprüfungsanträge
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Siehe § 160 Abs. 3 Ziff. 1-4 GWB.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Besonders geeignet für:selbst#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Staupendahl & Partner Bauplanungsgesellschaft mbH, Leipzig4

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Wer hat das zuletzt gewonnen?

Letzte vergleichbare Vergabe (2024): Wartburgkreis, Sanierung der Thüringer Gemeinschaftsschule in Treffurt, Technische Ausrüstung HLS

Gleiche Vergabestelle und sehr ähnlicher Titel, vergeben am 16.12.2024. Ob es wirklich dieselbe Leistung ist, zeigt die Bekanntmachung.

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Thüringen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

201vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (118 Lose mit Angabe)
146.569 €Zuschlagswert im Median
72.359 € – 341.307 €mittlere Hälfte, 126 Werte

Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Thüringen (14 offen)

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 13.01.2025

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 0195c789-425b-4833-baa3-ad8f9b4481d7.