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Wartburgkreis, Sanierung der Thüringer Gemeinschaftsschule in Treffurt, Tragwerksplanung

Fischer Planungsgesellschaft Weimar mbH · Weimar, Thüringen

Aktenzeichen WAK-SGST-TWveröffentlicht 02.12.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 663 Tagen abgelaufen

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Offene Ausschreibungen derselben Leistung in Thüringen.

Alle Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Thüringen (14 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
27 Monate
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Weimar99423, Thüringen
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendnein
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (9 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 23 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 14:00 Uhr
    vor 22 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Der Wartburgkreis plant die Sanierung des Schulkomplexes Treffurt als gemeinsamen Standort der Staatlichen Grundschule und der Staatlichen Regelschule Treffurt. Auf Grund der nicht ausreichenden Raumkapazitäten in der Grundschule sind die Klassenstufen 3 und 4 aktuell bereits schon in das Gebäude der Regelschule ausgelagert. Damit verbunden ist ein organisatorischer Mehraufwand für die Grundschule in Form von Wegezeiten für Lehrer und Schüler zum Unterricht, Hortbesuch und Mittagessen. Vor dem Hintergrund des Denkmalschutzes für das Gebäude der Grundschule und aufgrund des Schulgrundstückes ist eine bedarfsgerechte Erweiterung der Grundschule nicht möglich. Dem entgegen hat das Gebäude der Regelschule hinreichend Fläche, um den notwendigen Raumbedarf für alle Jahrgangsstufen abzubilden. In diesem Zusammenhang bedürfen die bisherigen Regelschulgebäude zunächst einer grundhaften Sanierung, um einerseits den Anforderungen an modernen Unterricht gerecht zu werden und andererseits die Räume für die Primar- und Sekundarstufe I speziell zu gestalten. Gemäß dem Beschluss des Kreistages des Wartburgkreises vom 16.04.2024 wurde beschlossen, die Grund- und Regelschule Treffurt gemäß §§ 6a und 13 Thüringer Schulgesetz in eine Thüringer Gemeinschaftsschule umzuwandeln. Diese Umwandlung tritt mit dem Schuljahr 2024/2025 in Kraft und umfasst die Klassenstufen 1 bis 10. Durch diesen Beschluss wird die bisherige Struktur der Schulformen in Treffurt zugunsten einer integrierten Gemeinschaftsschule aufgehoben, die eine durchgängige Bildung von der ersten bis zur zehnten Klasse ermöglicht. Die Thüringer Gemeinschaftsschule verfolgt das Ziel, eine engere Verzahnung der Bildungsstufen und eine verbesserte individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Nach derzeitiger Einschätzung mit Blick auf die Schüler- und Klassenzahlentwicklung, aber auch die Überlegung, die bestehenden Schulbezirke der Grund- und Regelschule Treffurt einschließlich umliegender Schulen zukunftsorientiert zu verändern, ist eine Sanierung und der Umbau der Turnhalle notwendig, um alle für die künftige Gemeinschaftsschule erforderlichen Raumbedarfe abbilden und die Barrierefreiheit für den zukünftigen Schulkomplex herstellen zu können. Das Ensemble des Schulstandortes besteht aus dem historischen Schulgebäude (ehemaliges Gerichtsgebäude, Anfang 20. Jh., Einzeldenkmal), einem Erweiterungsbau von 1993 und einem ebenfalls denkmalgeschützten Nebengebäude (ehemalige Turnhalle, derzeit wegen mangelnder Standsicherheit gesperrt). Die beiden Schulgebäude sollen nach der geplanten Sanierung künftig die Gemeinschaftsschule beherbergen, die ehemalige Turnhalle soll zu einem Hortgebäude mit den Funktionen Aula / Mensa und Horträumen umgebaut werden. Die Durchführung der Maßnahmen erfolgt während des laufenden Schulbetriebs, was eine detaillierte Planung und enge Abstimmung mit dem Schulbetrieb auch bei der Ausführung erfordert. Diese Umstände sind zu berücksichtigen und in das Honorar einzukalkulieren. Das Vorhaben wird über zwei unterschiedliche Förderprogramme realisiert: 1. Schulinvestitionsprogramm Thüringen (Schulbauförderrichtlinie Thüringen): - Sanierung und barrierefreie Erschließung des Schulgebäudes sowie Umgestaltung der Außenanlagen im Grundschulbereich - voraussichtliche Gesamtkosten (KG 200-700): 3.691.376,00 € 2. Investitionsprogramm Ganztagsausbau Thüringen (GanztagsInvest-Richtlinie II): - Generalsanierung der „Alten Turnhalle“ zur Nutzung als Hortgebäude - voraussichtliche Gesamtkosten (KG 200-700): 3.638.620,00 € Die Anforderungen des Fördermittelgebers und die jeweiligen Richtlinien sind zwingend einzuhalten. Sämtliche bauliche Maßnahmen an der denkmalgeschützten Bausubstanz sind mit den Denkmalschutzbehörden abzustimmen. Die vorbeschriebene Sanierung soll in enger Zusammenarbeit mit dem Wartburgkreis, den Vertretern der Fachbehörden und anderen fachlich an der Planung Beteiligten denkmalgerecht, genehmigungsfähig und nachhaltig entwickelt werden. Insgesamt sind mit der Maßnahme ca. 4.900 m² Bruttogrundfläche zu bearbeiten. Als Kostenobergrenze sind 6.700.000,- € (brutto) für die Kostengruppen 200 bis 600 gemäß DIN 276 festgelegt. Die Planung ist auf die Kostenobergrenze auszurichten. Gegenstand der ausgeschriebenen Planungsleistung ist die Tragwerksplanung nach §§ 49 ff HOAI 2021 und Anlage 14.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag5 von 5 angegeben

Qualität
Vorstellung des verantwortlichen Projektleiters, des stellvertretenden Projektleiters und des vorgesehenen Bauleiters mit fachlicher Kompetenz und personenbezogen Referenzangaben in Bezug auf die ausgeschriebene Leistung.
Qualität
Darstellung der bürotypischen Arbeitsweise in der Planungs- und Ausführungsphase am Beispiel eines realisierten Projektes hinsichtlich der Projektorganisation und Umsetzung / Realisierung (Präsentation von Planung bis zum fertigen Ergebnis). Erläuterung am Beispiel eines oder mehrerer realisierter denkmalgeschützter Projekte mit Erörterungen anhand von Fotos und beispielhafter Ausführungsdetails, in Bezug auf die zu bearbeitende Aufgabe. Darstellung der Arbeitsweise in der Ausführungsphase (ingenieurtechnische Kontrolle der Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen, Baubehelfe, etc.).
Qualität
Darstellung der Einflussmöglichkeiten des Planers auf Kosten und Termine bezogen auf das Tragwerk sowie kurze Vorstellung der Herangehensweise zur Vermeidung tragwerksbedingter Störungen im Planungsablauf und in der Ausführung, insbesondere bei der Sanierung von Denkmalen. Darstellung der diesbezüglichen Erfahrungen anhand eines Beispiels.
Qualität
Aussage zur Verfügbarkeit in Planung + Ausführung und zur örtlichen Präsenz - Bürostandort, personelle Kapazitäten - Vertretungsregelung - schnelle Verfügbarkeit vor Ort, insbesondere Lph. 8 - Angaben zu Kommunikationswegen und zu Abstimmungsprozessen zwischen den weiteren fachlich Beteiligten, Bauherr, Behörden, etc.
Preis
Angebotsformblatt

Eignung5 von 5 angegeben

Kriterium
Für die Angaben ist zwingend der Bewerbungsbogen zu verwenden. Für jeden Bewerber, jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeden Nachauftragnehmer ist ein gesonderter Bewerbungsbogen zu verwenden. Geforderte Nachweise und Erklärungen dieser Ausschreibung sind, wie im Bewerbungsbogen gefordert, … ganz lesenFür die Angaben ist zwingend der Bewerbungsbogen zu verwenden. Für jeden Bewerber, jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeden Nachauftragnehmer ist ein gesonderter Bewerbungsbogen zu verwenden. Geforderte Nachweise und Erklärungen dieser Ausschreibung sind, wie im Bewerbungsbogen gefordert, beizulegen. Ein Versicherungsnachweis des Nachauftragnehmers ist nicht erforderlich. — Nachweis über die berufliche Befähigung des Bewerbers und / oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der Berufszulassung nach § 44 (1), § 75 (2) VgV, zusätzlich, im Falle einer juristischen Person: Kopie des Handelsregisterauszuges, — Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 oder § 124 GWB oder § 73 (3) VgV, — Erklärung nach § 43 (2 und 3), § 53 (9) VgV, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich oder rechtlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, — Erklärung ob und in welcher Weise der Bewerber auf den Auftrag bezogen mit Anderen zusammenarbeitet, — Einhaltung Bewerbungsfrist, — Einreichung eines vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogens, — Bewerbungsbogen rechtskräftig unterschrieben.
Kriterium
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: — Nachweis der geforderten Berufshaftpflichtversicherungsdeckung für Personenschäden: 2 000 000 EUR, für sonstige Schäden: 1 000 000 EUR, alternativ: Vorlage einer verbindlichen und unbedingten Erklärung des Versicherers zum Zeitpunkt der Abga … ganz lesenAuflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: — Nachweis der geforderten Berufshaftpflichtversicherungsdeckung für Personenschäden: 2 000 000 EUR, für sonstige Schäden: 1 000 000 EUR, alternativ: Vorlage einer verbindlichen und unbedingten Erklärung des Versicherers zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung, worin sich der Versicherer bereit erklärt, bei Auftragserteilung die Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt. Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen. Der Nachweis bzw. die Erklärungen dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. — Aussagen zum Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistung der letzten 3 Geschäftsjahre in EUR brutto, — Erklärung zur Anzahl der Fachkräfte im Büro der letzten 3 Jahre und der aktuell beschäftigten Fachkräfte für die entsprechende Dienstleistung.
Kriterium
Leistungserbringer (Proj.-Ltr., stellv. Proj.-Ltr. und Bauleiter) müssen über eine mindestens 7-jährige Berufserfahrung im Bereich Sanierung eines Denkmals als Tragwerksplaner verfügen (ein Qualifikationsnachweis ist zu erbringen). Die Nachweise (Darstellung des beruflichen Werdegangs / Dauer der be … ganz lesenLeistungserbringer (Proj.-Ltr., stellv. Proj.-Ltr. und Bauleiter) müssen über eine mindestens 7-jährige Berufserfahrung im Bereich Sanierung eines Denkmals als Tragwerksplaner verfügen (ein Qualifikationsnachweis ist zu erbringen). Die Nachweise (Darstellung des beruflichen Werdegangs / Dauer der beruflichen Tätigkeit, Kopie Hochschulzeugnis - Diplom oder Master einer Universität oder Fachhochschule, personenbezogene Referenzliste der letzten 7 Jahre für Tragwerksplanung im Bereich Sanierung eines Denkmals (bei Bauleiter Bearbeitung der Lph. 8)) sind als Anlage beizufügen! Folgende bürobezogene Mindestanforderungen sind nachzuweisen: — Nachweis der technischen Ausstattung für die Dienstleistung. Referenzliste für maximal 2, aber mindestens 1 Referenzprojekt mit Angabe von: Projektbezeichnung, Auftraggeber, Beschreibung der Maßnahme, Angaben zum Denkmalstatus, Angabe Lph. 2-6 und 8 nach § 51 mit Anlage 14 HOAI vollständig erbracht, Angabe Abschluss Lph. 8, Herstellungskosten KG 300 + 400 brutto, BGF, Projektmitwirkende Mindestkriterien für Referenzen: — Referenzprojekte wurden von der bewerbenden Niederlassung bearbeitet — Gebäude steht unter Denkmalschutz (Einzeldenkmal) — Lph. 2-6 und 8 nach § 51 mit Anlage 14 HOAI vollständig erbracht — Abschluss / Fertigstellung (Lph. 8) innerhalb der letzten 8 Jahre (zwischen 01/2016 und 12/2024) — Baukosten KG 300 + 400 ≥ 1,0 Mio. € brutto — BGF ≥ 700 m². Die jeweiligen Referenzprojekte müssen zwingend alle Mindestkriterien erfüllen, damit die Referenz gewertet werden kann. Für folgende Kriterien können Zusatzpunkte erreicht werden: — Schulbau / Bildungsbau — Planung und Realisierung von vorwiegend auf Substanzerhalt orientierten Instandsetzungs-, Sanierungs- und / oder Modernisierungsarbeiten eines Gebäudes — Instandsetzung historischer Dach- und Tragkonstruktionen aus Holz mit traditionell zimmermannsmäßigen Holzverbindungen — innovative Lösungsansätze im Bereich der Tragwerksplanung — öffentlicher / kirchlicher Auftraggeber. — Angaben zur technischen Ausstattung für die Dienstleistung: zusätzlich Erfahrungen und Arbeiten in der 3D-Bearbeitung, z.B. Bearbeitung mit Punktwolken, bildgebende Darstellung als Nachweis liegt vor. Detaildefinitionen und die konkrete Wertungsmatrix sowie Anforderungen an die Referenzblätter sind den Bewerbungsunterlagen zu entnehmen.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Rein nationale Ausschlussgründe

Laufzeit und Umfang4 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
27 Monate
Verlängerung
Option der Weiterbeauftragung bis Leistungsphase 6 und 8. Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen (5, 6 und 8) ist vorgesehen und besteht als Option der Auftragserweiterung. Der Auftragnehmer hat sämtliche Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 sowie entsprechend Abruf durch den Auftraggeber … ganz lesenOption der Weiterbeauftragung bis Leistungsphase 6 und 8. Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen (5, 6 und 8) ist vorgesehen und besteht als Option der Auftragserweiterung. Der Auftragnehmer hat sämtliche Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 sowie entsprechend Abruf durch den Auftraggeber die im weiteren benannten Besonderen Leistungen gem. § 51 HOAI u. Anlage 14, ebenso ggf. weitere besondere und zusätzliche Leistungen nach Erfordernis zu erbringen. Besonders hingewiesen sei auf die ingenieurtechnische Kontrolle der Bauausführung (Lph. 8). In einem ersten Schritt erfolgt die Beauftragung für die Leistungsphasen 1 bis 4 HOAI mit dem verbindlichen Abschluss bis Ende 2. Quartal 2025 (Turnhalle bzw. Hortgebäude) bzw. bis Ende 4. Quartal 2025 (Schulgebäude und Stützwand), ohne Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung. Mit Bestätigung durch den Zuwendungsgeber sind die weiteren Leistungsphasen zur Beauftragung vorgesehen. Es ist von Vorteil, wenn die Bewerber Erfahrung in der Bearbeitung von Zuwendungsbauten haben. Entsprechend Bewertung nach HOAI Anlage 14.2 ist das Hortgebäude (ehemalige Turnhalle) der Honorarzone IV Basissatz, Aufzug und Stützwand der Honorarzone III Basissatz, zuzuordnen. Der Bewerber hat das Recht, ein Angebot mit einer abweichenden Zuordnung durch Zu- oder Aufschlag zu unterbreiten. Das Honorar für die Planungsleistungen ist getrennt nach den Gebäudeteilen zu ermitteln. Für das Hortgebäude ist ein Umbauzuschlag anzubieten. Die Vergütung besonderer Leistungen erfolgt entsprechend Honorarangebot über Pauschalen bzw. nach Zeitaufwand zu den anzubietenden Stundensätzen (siehe Anlage 1 Angebotsformblatt). Der Auftraggeber behält sich über den gesamten Projektzeitraum das Recht vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme oder anderweitig modifiziert zu beschränken. Der Auftraggeber behält sich weiterhin vor, Teilleistungen getrennt zu vergeben, wenn besondere fachliche Gründe dafürsprechen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Leistungen der weiteren Leistungsstufen zu erbringen, wenn der Auftraggeber sie ihm überträgt. Aufgrund einer stufenweisen Beauftragung gemäß den Regelungen des Vertrags kann der Auftragnehmer keine Erhöhung seines Honorars ableiten. Besondere und zusätzliche Leistungen: Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich die Option vor, den Auftragnehmer mit besonderen Leistungen im Leistungsbild Tragwerksplanung, deren Notwendigkeit sich im Laufe der Bearbeitung und Ausführung ergeben können, zu beauftragen. Dies sind insbesondere: - Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerkes auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen, Bewehrungsabnahmen, Bauteilabnahmen, Teilnahme an Baubesprechungen usw. - Nachweise zum konstruktiven Brandschutz, Nachweis von Feuerwiderständen tragender Bauteile - Mitwirkung bei der Überwachung von Tragwerkseingriffen am Bestand Gegebenenfalls erforderliche Leistungen im Zusammenhang mit geringfügigen Bestandseingriffen in den Schulgebäuden (z.B. Herstellung von Türdurchbrüchen) und die Prüfung der Machbarkeit einer PV-Anlage auf dem Bestandsdach Erweiterungsbau werden bei Bedarf als zusätzliche Leistungen abgerufen.
Optionen
Siehe Optionen.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Zulässig
Einreichung über
evergabe.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
3 Monate
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Ja
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Freistaates Thüringen, Jorge-Semprún-Platz 4, 99423 Weimar
Fristen für Nachprüfungsanträge
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Siehe § 160 Abs. 3 Ziff. 1-4 GWB.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Besonders geeignet für:selbst#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Wer hat das zuletzt gewonnen?

Letzte vergleichbare Vergabe (2024): Wartburgkreis, Sanierung der Thüringer Gemeinschaftsschule in Treffurt, Technische Ausrüstung ELT

Gleiche Vergabestelle und sehr ähnlicher Titel, vergeben am 13.11.2024. Ob es wirklich dieselbe Leistung ist, zeigt die Bekanntmachung.

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Thüringen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

201vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (118 Lose mit Angabe)
146.569 €Zuschlagswert im Median
72.359 € – 341.307 €mittlere Hälfte, 126 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 13.01.2025

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 01936da8-a29b-4ca4-8642-51dd78e9a897.