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vergebenEU-weitLieferleistungen

Wärmeversorgungsvertrag

Auftraggeber nicht angegeben · Baden-Württemberg

Aktenzeichen PR782350 + PR787258veröffentlicht 14.02.2025LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
4,09 Mio. €
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Baden-Württemberg
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

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Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 21 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Lieferung von Fernwärme an das Fraunhofer IAF ab dem 01.09.2025 für 5 Jahre

Beschreibung des Loses

Zur Sicherstellung einer langfristigen, nachhaltigen und wirtschaftlichen Energieversorgung und zur Erreichung der Klimaziele der Fraunhofer-Gesellschaft wurde vom Institut die Entscheidung getroffen, das Fraunhofer IAF an den im Aufbau befindlichen Fernwärmeverbund Freiburg West anzuschließen. Die Fernwärmeleitung für den Anschluss des Fraunhofer IAF an den Wärmeverbund Freiburg-West wird im Herbst 2025 verfügbar sein Angesichts der nur schwer absehbaren Preisentwicklung für Erdgas, der steigenden CO2-Abgabe sowie der Zielvorstellung der Bundesregierung im Hinblick auf Klimaneutralität wird der Anschluss des Fraunhofer IAF an den Fernwärmeverbund Freiburg West als der sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvollste Weg für eine nachhaltige Wärmeversorgung angesehen. Prognosen zufolge wird der Gaspreis in den kommenden Jahren den Preis für Fernwärme übersteigen. Um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und Anreize zum Umstieg auf klimafreundliche Energieträger zu schaffen, wird der CO2-Preis weiter steigen. Bei einem aktuellen Verbrauch von ca. 4 GWh/ Jahr und dem derzeitigen CO2-Preis (45 €/t) bzw. 0.8163 ct/kWh für Erdgas, beträgt die CO2-Abgabe des Instituts 32.6 T€ im Jahr 2024. Bis zum Jahr 2026 wird die CO2-Abgabe bei Verwendung von Erdgas auf 47.2T€ ansteigen. Mit einem prognostizierten und aus Klimaschutzgründen notwendigen Anstieg um 15 €/Jahr für die CO2-Abgabe sind Werte von bis zu 275 €/t absehbar, so dass allein für die CO2-Abgbae im Jahr 2040 bei fossiler Wärmeerzeugung Kosten in Höhe von 200 T€ an anfallen könnten. Der Übergang auf eine nicht-fossile Energieversorgung wird daher langfristig auch als die wirtschaftlichere Lösung angesehen. Das erklärte Ziel des Wärmeverbundes Freiburg-West ist es, den Anteil erneuerbarer Energie und Abwärme im Wärmeverbund Freibug-West im Jahr 2026 auf mindestens 85% zu erhöhen, wobei eine Spitzenlastabdeckung zunächst noch mit ca. 15% über Erdgas erfolgen wird. Die vollständige Dekarbonisierung der Wärmeversorgung, durch Einbindung von Geothermie und Anschluss an umliegende Fernwärmenetze, wird im Rahmen weiterer Maßnahmenpakete laut Angaben der Badenova in den Jahren 2027-2030 erfolgen und im Zeitraum 2031-2034 abgeschlossen sein. Mit der Umstellung auf Fernwärme wird das Fraunhofer IAF daher langfristig eine vollständig de-karbonisierte Fernwärmeversorgung erhalten, die gegenüber der aktuellen Wärmeversorgung über Erdgas und Dampf eine weit umweltfreundlichere Alternative darstellt. Die signifikante Reduktion des CO2-Ausstoßes sowie der Vorbild-Charakter des Instituts auf Grund des relativ hohen Bedarfes an Prozess- und Heizungswärme sprechen klar für den frühestmöglichen Umstieg von fossil erzeugter Wärme auf klimaneutrale Fernwärme. Mit dieser Maßnahme leistet das IAF einen entscheidenden Beitrag bei der Erreichung des Fraunhofer Ziels zur Klimaneutralität in 2030 und zu den Zielen einer klimaneutralen Energieversorgung der Bundesrepublik. Bei einem Anschluss an das im Aufbau befindliche Fernwärmenetz im Industriegebiet Nord kann aus ersichtlichen Gründen kein Wettbewerb hergestellt werden, da der Fernwärmeanschluss für das Fraunhofer IAF nur von einem Vertragspartner (Badenova Wärmeplus GmbH) angeboten wird

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

100% Preis100 %
Preis
100% Preis100 Prozent Preis

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Fraunhofer Gesellschaft e.V., 80788 München
Fristen für Nachprüfungsanträge
15 Kalendertage nach Mitteilung
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
badenovaWÄRMEPLUS GmbH & Co. KG, Freiburg1

Auftraggeber

Name
Fraunhofer Gesellschaft e.V.
Anschrift
80788 München
Kontakt
einkauf@zv.fraunhofer.de

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 093 (Elektrizität, Heizung, Sonnen- und Kernenergie) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

95vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (166 Lose mit Angabe)
2,49 Mio. €Zuschlagswert im Median
676.615 € – 13,61 Mio. €mittlere Hälfte, 39 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 0cca04fb-f6c2-4eaa-9f96-13b9611ff07f.