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VG Wissen - Anbau Mensa Grundschule Wissen, Los 1: Objektplanungsleistungen Gebäude und Freianlagen

Verbandsgemeinde Wissen · Wissen, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen 194/24veröffentlicht 26.09.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 740 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung in Rheinland-Pfalz.

Alle Ausschreibungen: Architekturleistungen in Rheinland-Pfalz (26 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
34 Monate01.03.2025 – 31.12.2027
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
elektronisch: Erforderlichdtvp.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (5 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 25 %, Leistung und Qualität 75 %.

  • Preis der Leistung25 %
  • Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe, bewertet anhand der vorgestellten Konzeptidee/Strichzeichnung für eine optimale Anordnung des Mensaanbaus auf dem Gelände20 %
  • Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe, bewertet anhand der vorgestellten Konzeptidee/Strichzeichnung für einen optimalen Zugang zum Mensaanbau20 %
  • Planungsorganisation zur Sicherstellung der Einhaltung des Zeitplans15 %
  • Örtliche Präsenz, Qualität, Methodik und Organisation in der Phase der Bauüberwachung15 %
  • Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen5 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 4,2 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,3 Punkte
25 % teurer−5 Punkte
50 % teurer−8,3 Punkte
100 % teurer−12,5 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 25 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 10:00 Uhr
    vor 24 Monaten
  3. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.12.2027
    vor 20 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Vergeben werden soll ein Auftrag über Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für den Anbau einer Mensa an die Grundschule Wissen nach §§ 34, 39 HOAI in den Leistungsphasen 1-9. Die Grundschule Wissen ist eine Einrichtung für 425 Schüler mit Ganztagsangebot. Sie besteht aus drei Gebäudeteilen unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen Höhenniveaus. Für die Schule soll der Neubau einer Mensa als Anbau an den vorhandenen Altbestand errichtet werden. Die Mensa soll für 90 - 100 Sitzplätze ausgelegt sein und als reine Ausgabeküche (Schüsselausgabe) ca. 200 Schüler im 2-3 Schicht Betrieb verköstigen. Die Mensa ist so zu planen, dass eine spätere Erweiterung des Schulgebäudes für zusätzliche Klassenräume z.B. durch Aufstockung möglich ist. Die Mensa muss barrierefrei zugänglich und angebunden sein. Für die Baumaßnahme stehen nur begrenzte Platzverhältnisse zur Verfügung, zudem grenzt der Haupteingang an den für die Bebauung vorgesehenen Grundstücksteil. Es ist von mäßigen bis schlechten Gründungsverhältnissen auszugehen. Die Auftraggeberin geht derzeit von einem Raumbedarf von etwa 403 m² aus. Die Planungs- und Bauüberwachungsleistungen sind von Beginn an in den Leistungsphasen 1-9 nach HOAI zu erbringen; eine Vorstudie liegt nicht vor. Die Maßnahme wird aus dem Investitionsprogramm des Bundes GaFöG und dem Schulbauprogramm RLP gefördert. Zuarbeit für die Antragsunterlagen ist erforderlich im Rahmen der Baufachlichen Ergänzungsbestimmungen für Zuwendungen (ZBau), Ziffer 5. Die Maßnahme eilt. Die Unterlagen für das GaFöG Programm müssen am 02.06.2025 beim Bauherrn vorliegen. Die Maßnahme muss gemäß Förderrichtlinien bis zum 31.12.2027 abgeschlossen sein (bezugsfertig). Weitere Einzelheiten des Auftrags ergeben sich aus der Projektbeschreibung, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist. Die Ausschreibung erfolgt in vier Losen: Mit dieser Bekanntmachung als Los 1: Objektplanungsleistungen Gebäude und Freianlagen Mit gesonderten Bekanntmachungen: Los 2: Fachplanungsleistungen TGA HLS inkl. Küchenplanung Los 3: Fachplanungsleistungen TGA Elektro Los 4: Tragwerksplanungsleistungen

Beschreibung des Loses

Bei Planung und Bau des Anbaus ist folgendes zu berücksichtigen: Der Standort befindet sich in Innenstadtbereich der Stadt Wissen und zwar im wesentlichen außerhalb des Bebauungsplans "Zentrale Versorgungsbereiche". Ein Bauvorhaben richtet sich also grundsätzlich nach § 34 Baugesetzbuch. Die an die vorgesehen Bauflächen angrenzenden Gebäudeteile des Altbaus und des Mittelbaus sind von 1904 bzw. 1956. Der Gebäudekomplex wurde 2021 umfassend brandschutztechnisch saniert. Das Gebäude ist mit einer Gas-Zentralheizung ausgestattet. Die Wärmeverteilung erfolgt über wandhängende Heizkörper. Bestandteil der Planungsaufgabe ist eine sinnvolle Situierung des Anbaus auf dem vorgesehenen Baugrundstück. Abhängig vom Gebäudeentwurf ist durch die Objektplanung das Außengelände (Alter Lehrerparkplatz, Schotterparkplatz Parzelle 102/4) mit zu beplanen. Die wegfallenden Lehrerparkplätze sind soweit möglich an anderer Stelle wieder herzustellen. Die vorhandene Zaunanlage ist entwurfsabhängig zu ergänzen, damit das Schulgelände in sich abgeschlossen ist und der unkontrollierte Zutritt fremder Personen verhindert wird. Die Entwässerungsplanung für diese Außenflächen ist Bestandteil der geforderten Freianlagenplanung der Architektur und mit Entwässerungsplanung der Haustechnik HLS abzustimmen. In Ermangelung einer Machbarkeitsstudie wurden die Kosten für das Vorhaben geschätzt. Die Kosten stellen nur eine erste Kosteneinordnung dar und sollen im Verlauf der Planungen konkretisiert werden. Danach stellen sich die anrechenbaren Kosten dar wie folgt (alle Angaben in EUR netto): KG 200 21.200,00 EUR KG 300 879.401,30 EUR einschließlich Ansatz von 60.000,00 EUR Zuschlag für erschwerte Gründung KG 400 325.013,92 EUR KG 500 53.000,00 EUR geschätzt. Die Baukosten können sich entsprechend der Ausführung des Baukörpers ändern. KG 600 74.200,00 EUR Weitere Einzelheiten des Auftrags ergeben sich aus der Projektbeschreibung, Lageplänen und Fotos, die Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Die Beschreibung der Planungsleistungen orientiert sich an der HOAI 2021, insbesondere an den §§ 34 und 39 i.V.m. Anlagen 10 und 11. Näheres regelt der Vertrag.

Bedingungen

Zuschlag6 von 6 angegeben

Preis der Leistung25 %
Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe, bewertet anhand der vorgestellten Konzeptidee/Strichzeichnung für eine optimale Anordnung des Mensaanbaus auf dem Gelände20 %
Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe, bewertet anhand der vorgestellten Konzeptidee/Strichzeichnung für einen optimalen Zugang zum Mensaanbau20 %
Planungsorganisation zur Sicherstellung der Einhaltung des Zeitplans15 %
Örtliche Präsenz, Qualität, Methodik und Organisation in der Phase der Bauüberwachung15 %
Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen5 %
Preis
Preis der LeistungHinsichtlich der Bewertung Ihres Honorarangebots wird wie folgt verfahren: Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem 1,5-fachen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. Die besonderen Leistungen, insbesondere die optional angefragte Sicherheitskoordination sind nicht wertungsrelevant und können nicht zum Ausschluss des Angebots führen. In die Wertung Ihres Angebots fließen die Zeithonorare mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein: - 20 Stunden Geschäftsführer/Partner/Inhaber - 20 Stunden angestellte Architekten/Ingenieure - 20 Stunden Zeichner/Schreibkraft/sonstige Mitarbeiter
Qualität
Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe, bewertet anhand der vorgestellten Konzeptidee/Strichzeichnung für eine optimale Anordnung des Mensaanbaus auf dem GeländeHinsichtlich des Wertungskriteriums "Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe, bewertet anhand der vorgestellten Konzeptidee/Strichzeichnung für eine optimale Anordnung des Mensaanbaus auf dem Gelände" erhält ein Angebot 7-10 Punkte, wenn die vorgestellte Situierung des Anbaus erwarten lässt, dass der Haupteingang weiterhin uneingeschränkt nutzbar sein wird, die Schülerströme insofern weiterhin sicher und ungestört verlaufen und das Gelände im übrigen unter positiver Einbindung der topographischen Besonderheiten bestmöglich genutzt werden kann, etwa für Lehrerparkplätze und Aufenthalt der Schüler; 4-6 Punkte, wenn das Angebot erwarten lässt, dass die vorgenannten Aspekte in durchschnittlicher Weise erreicht werden; 0-3 Punkte, wenn das Angebot erwarten lässt, dass die genannten Ziele gar nicht oder nur schlecht erreicht werden, etwa weil es bei der Nutzung des Haupteingangs zur Kollision von Schülerströmen kommen wird oder der Anbau so situiert werden soll, dass eine sinnvolle Nutzung des unbebauten Geländes nicht sinnvoll oder nur sehr eingeschränkt möglich ist und sich die topographischen Besonderheiten als Nachteil darstellen.
Qualität
Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe, bewertet anhand der vorgestellten Konzeptidee/Strichzeichnung für einen optimalen Zugang zum MensaanbauHinsichtlich des Wertungskriteriums "Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe, bewertet anhand der vorgestellten Konzeptidee/Strichzeichnung für einen optimalen Zugang zum Mensaanbau" erhält ein Angebot 7-10 Punkte, wenn die vorgestellte Skizzierung des Anbaus erwarten lässt, dass der Zugang zum Mensaanbau barrierefrei und auch bei schlechter Witterung trocken möglich ist, die Wegeführung für die Schüler kurz und intuitiv ist und es zu keiner Kollision der Schülerströme kommen kann, etwa bei Wechsel der Belegung von einer zur nächsten Schicht; 4-6 Punkte, wenn das Angebot erwarten lässt, dass die vorgenannten Aspekte in durchschnittlicher Weise erreicht werden; 0-3 Punkte, wenn das Angebot erwarten lässt, dass die genannten Ziele gar nicht oder nur schlecht erreicht werden, etwa weil die Mensa nicht barrierefrei zu erreichen ist oder Schülerströme sich kreuzen oder umständlich geführt werden.
Qualität
Planungsorganisation zur Sicherstellung der Einhaltung des ZeitplansDie Maßnahme eilt. Die Unterlagen für das GaFöG Programm müssen am 02.06.2025 beim Bauherrn vorliegen. Die Maßnahme muss gemäß Förderrichtlinien bis zum 31.12.2027 abgeschlossen sein (bezugsfertig). Dies vorausgeschickt, erhält hinsichtlich des Wertungskriteriums "Planungsorganisation zur Sicherstellung der Einhaltung des Zeitplans" ein Angebot 7-10 Punkte, wenn die vorgestellte Planungsorganisation erwarten lässt, dass die Termine 02.06.2025 für die Erstellung der Förderunterlagen und 31.12.2027 für den bezugsfertigen Abschluss der Maßnahme mit Sicherheit eingehalten werden und noch zeitliche Puffer vorhanden sind, 4-6 Punkte, wenn das Angebot erwarten lässt, dass die Termine wahrscheinlich erreicht werden; 0-3 Punkte, wenn das Angebot erwarten lässt, dass die genannten Termine gar nicht oder nur unter großen Schwierigkeiten erreicht werden.
Qualität
Örtliche Präsenz, Qualität, Methodik und Organisation in der Phase der BauüberwachungHinsichtlich des Wertungskriteriums "Örtliche Präsenz, Qualität, Methodik und Organisation in der Phase der Bauüberwachung" werden für die Beurteilung herangezogen - die Präsenz und die Erreichbarkeit der Bauleitung - Berufserfahrungen und Qualifikation des zur Bauleitung vorgesehenen Personals - Methodik zur Sicherstellung einer mangelfreien und funktionsgerechten Bauausführung. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, mit dem eine gut qualifizierte und erreichbare Bauleitung angeboten wird, und mit dem Methoden vorgeschlagen werden, die eine mangelfreie und funktionsgerechte Bauausführung mit großer Sicherheit erwarten lassen und der Bauprozess lückenfrei dokumentiert wird. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, mit dem die vorgenannten Aspekte in durchschnittlicher Weise erreicht werden. 0-3 Punkte erhält ein Angebot, bei dem eine Leistungserbringung durch berufsunerfahrenes und nicht hinreichend qualifiziertes Personal angeboten wird, von einer Präsenz der Bauleitung nicht oder nur mit erheblichen Einschränkungen auszugehen ist, und die vorgeschlagene Methodik zur Sicherstellung einer mangelfreien und funktionsgerechten Bauausführung nicht oder nur sehr eingeschränkt geeignet sind.
Qualität
Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen BedingungenHinsichtlich des Wertungskriteriums "Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen" erhält ein Angebot 8-10 Punkte, das eine für den Auftraggeber günstigere Verteilung von Rechten, Pflichten und Risiken vorsieht, als der vorgeschlagene Vertragsentwurf; 7 Punkte, wenn es keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster vorschlägt; 4-6 Punkte, wenn es zu einer ungünstigen Verteilung von Rechten, Pflichten und Risken zulasten des Auftraggebers führt, beispielsweise durch die Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche; 0-3 Punkte, wenn es zu einer sehr ungünstigen Verteilung von Rechten, Pflichten und Risken zulasten des Auftraggebers führt, zum Beispiel durch die Vereinbarung von haftungsbeschränkenden Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche oder eine Reduzierung der Leistungspflichten.

Eignung7 von 7 angegeben

Kriterium
1. Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB und § 19 MiLoG begründet sind. 2. Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicher … ganz lesen1. Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB und § 19 MiLoG begründet sind. 2. Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist. 3. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist. 4. Erklärung des Bewerbers, dass er nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (Sanktionen VO) genannten Unternehmen oder Personen mit Russlandbezug gehört. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, dass dies auch nicht auf die verbundenen Unternehmen zutrifft. 5. Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen. 6. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 5 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
Kriterium
1. Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und u … ganz lesen1. Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB). 2. Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB). 3. Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung und detaillierter Beschreibung der mindestens verwendeten Software für den Datenaustausch und die Datensicherung. 4. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die vorgenannten Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben. Mindestanforderungen: I. Mindestanforderung an die Größe des Büros und des Projektteams Das Büro muss eine der Maßnahme angemessene Zahl an Mitarbeitenden aufweisen. Das Projektteam muss mit mindestens zwei Personen (Projektleitung und Stellvertretung) besetzt sein, die berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt zu führen. II. Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit vergleichbaren Maßnahmen durch mindestens 2 geeignete Referenzen nachzuweisen. Geeignet sind Referenzen, die folgende Mindestanforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen: Mindestanforderungen an die Referenzen: 1. Die Referenzobjekte müssen den Neubau, Umbau oder die Sanierung eines vergleichbaren Gebäudes betreffen. Vergleichbar sind auch Kita-, Schul- oder Verwaltungsgebäude mit Mensa, Cafeteria, Küche oder Essenausgabe. 2. Die anrechenbaren Kosten müssen mindestens 750.000 EUR (KG 300 + KG 400) betragen. 3. Die Referenzobjekt müssen fertig gestellt sein, und zwar nach dem 01.01.2018. Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind. Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Zur Erhöhung der Eignung können weitere Referenzen eingereicht werden. Berücksichtigt werden nur Referenzen mit aussagekräftiger Beschreibung (max. 2 DIN-A-4-Seiten). Eine nur namentliche Aufzählung ist nicht ausreichend. Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Liste (siehe Teilnahmeantrag) genutzt werden. Maßgeblich bleibt der Inhalt der Bekanntmachung. Die angeforderten Auskünfte sind in Textform einzureichen.
Kriterium
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB). 2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazi … ganz lesen1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB). 2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen 3. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will. 4. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben. Mindestanforderung: Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 3 Millionen EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 2 Millionen EUR beträgt. Dies ist durch eine Bescheinigung der Versicherung nachzuweisen, eine Eigenerklärung ist nicht ausreichend. Ausreichend ist eine Bescheinigung, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall ohne Bedingungen zur Verfügung steht. Die geforderten Nachweise sind in Textform einzureichen.
Kriterium
1. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für Baumaßnahmen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Abschnitt Technische und berufliche Leistungsfähigkeit erfüllen, dort Mindestanforderungen Nrn. 1 bis 3 (25%), 2. Besondere Erfahrung des Bewer … ganz lesen1. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für Baumaßnahmen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Abschnitt Technische und berufliche Leistungsfähigkeit erfüllen, dort Mindestanforderungen Nrn. 1 bis 3 (25%), 2. Besondere Erfahrung des Bewerbers mit Baumaßnahmen im laufenden Betrieb, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Abschnitt Technische und berufliche Leistungsfähigkeit, dort Mindestanforderungen Nrn. 1 bis 4, der Bekanntmachung erfüllen (25%), 3. Berufserfahrung der für die Auftragsausführung vorgesehenen Personen (Projektleitung und Stellvertretung) in Jahren (25%), 4. Gesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Abschnitt Technische und berufliche Leistungsfähigkeit, dort Mindestanforderungen Nrn. 1 bis 3, erfüllen (25%). Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen. Für die Beurteilung der Eignungsauswahl werden nur Referenzen herangezogen, die die oben bezeichneten Mindestanforderungen erfüllen und eine aussagekräftige Beschreibung enthalten; eine nur namentliche Listenaufzählung ist nicht ausreichend.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Rein nationale Ausschlussgründe
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.03.2025
Vertragsende
31.12.2027
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung8 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
dtvp.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
60 Tage
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung: Die Auftragsausführung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten benennen.
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird nicht genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Stiftstraße 9, 55116 Mainz
Fristen für Nachprüfungsanträge
Von Bewerbern/Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen. Erklärt der Auftraggeber, dass er der Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen nach Eingan … ganz lesenVon Bewerbern/Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen. Erklärt der Auftraggeber, dass er der Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung bei folgender Stelle schriftlich einen Nachprüfungsantrag zu stellen: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz Deutschland E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel.: +49 6131 / 165240 Fax: +49 6131 / 162113
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
#Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#
Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXP4YK7H2S7 1. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch - nur über das Bietertool der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete Teilnahmeformular genutzt werden. Hinsicht … ganz lesenBekanntmachungs-ID: CXP4YK7H2S7 1. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch - nur über das Bietertool der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete Teilnahmeformular genutzt werden. Hinsichtlich der Eigenerklärungen kann der Nachweis vorläufig durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung geführt werden. Maßgeblich bleibt jedoch der Inhalt der Bekanntmachung. 2. Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die Vergabeplattform geführt. Das bieterindividuelle Postfach auf der Vergabeplattform fungiert als "elektronischer Briefkasten" der Bieter und ist für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen pp. im Vergabeverfahren maßgeblich und verbindlich. Der Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch, der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB und sonstiger Schriftverkehr, wie z.B. Nachforderungen, erfolgt ebenso über das Bieterpostfach der Vergabeplattform. 3. Eine Ausnahme von der Nutzung der Vergabeplattform besteht für das Zuschlagsschreiben. Dieses kann vom Auftraggeber direkt an die vom Bieter angegebene E-Mail-Adresse versandt werden. 4. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz ausschließlich über den bevollmächtigten Partner der Arbeits-/Bietergemeinschaft.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

264vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (199 Lose mit Angabe)
216.649 €Zuschlagswert im Median
120.698 € – 364.521 €mittlere Hälfte, 142 Werte

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Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 28.10.2024

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 1fc61678-c200-4b79-b6a6-35c73286480c.