Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau von neun Mehrfamilienwohnhäusern mit Tiefgarage „Nördlich der Reschstraße“ in Murnau am Staffelsee (Vergabenummer VOEK 095-25
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben · Bonn, Nordrhein-Westfalen
Aktenzeichen VOEK 095-25veröffentlicht 11.09.2026BauleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 35 Monate
- Leistungsart
- Bauleistungen
Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.
Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade
Offene Ausschreibungen derselben Leistung in Nordrhein-Westfalen.
- Planung und schlüsselfertige Errichtung Neubau Prismaschule als TotalunternehmerleistungStadt Langenfeld Rhld. - ZVS · LangenfeldFrist 19.11.2026
- 2026-0320, Generalunternehmerleistung, Ersatzbau und Erweiterung Grundschule KGS Gezelin-Schule, Bergische Landstraße 101, 51375 LeverkusenStadt Leverkusen - Fachbereich Recht und Vergabe · LeverkusenFrist 07.01.2027
- Sportplatzbauarbeiten nach DIN 18035, Modernisierung der Bezirkssportanlage Am Nordbad in Bochum-HarpenStadt Bochum, Referat Zentrale Vergabestelle · 00000 BochumFrist 11.11.2026
- SportgeräteStadt Ennigerloh · EnnigerlohFrist 07.12.2026
Alle Ausschreibungen: Hochbau in Nordrhein-Westfalen (96 offen)
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Bauleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 35 Monate
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Bonn53119, Nordrhein-Westfalen
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 132 Tage (416 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (171 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 40 %, Leistung und Qualität 60 %.
- Honorar / Preis40 %
- Konzept60 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 6,7 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −3,6 Punkte |
| 25 % teurer | −8 Punkte |
| 50 % teurer | −13,3 Punkte |
| 100 % teurer | −20 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 58 Tagen
- Heute
Beschreibung
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind Leistungen zur vollständigen Planung und betriebsbereiten und schlüssel-/bezugsfertigen Errichtung von neun Mehrfamilienhäusern (MFH) mit einem gemeinsamen verbindenden Untergeschoss (teilweise als Tiefgaragennutzung) sowie Außenbereichen (Freianlagen), sowie die Freimachung des Grundstücks und der Abbruch von acht Bestandgebäuden.
Für die neun Mehrfamilienhäuser und die Tiefgarage sind folgende Bruttogrundflächen (BGF) vorgesehen:
- Fläche 9 MFH: ca. 8.840 m² GFZ (max. Geschossfläche (§20 BauNVO: 8.900 m²) - Fläche Untergeschoss mit Tiefgarage: ca. 7.500 m² BGF inkl. Kellerräume unter den Gebäuden - Flur Nr. 4147, Gemarkung Murnau
Die tatsächlichen Flächen sind im Detail auf die Vorgaben des B-Plans abzustimmen und unter Berücksichtigung der Bestandgebäude bezogen auf den Gültigkeitsbereich des B-Planes zu berechnen und bauplanungsrechtlich nachzuweisen. Die AG beabsichtigt die vorgenannten Leistungen an einen Totalunternehmer (TU) zu vergeben.
Zum Leistungsumfang des AN zählen zudem alle Leistungen und Aufwendungen zur Erlangung aller erforderlichen öffentlich-rechtlichen und privatrechtlichen Genehmigungen und Zustimmungen, einschließlich der Baugenehmigung. Die dadurch notwendigen Planungs- und Gutachterleistungen sind Bestandteil der Leistung des AN. Gegenstand dieser Ausschreibung sind somit Totalunternehmer-Leistungen beginnend ab der Planung von Leistungsphase 2 HOAI über die Einholung der Baugenehmigung, Abbruch der Bestandsgebäude bis hin zur schlüsselfertigen Errichtung und Wartung innerhalb des Gewährleistungszeitraums.
Zum Leistungsumfang des AN zählen ebenfalls alle erforderlichen Leistungen zur Erschließung mit Medien der Ver- und Entsorgung (ab Übergabepunkt der örtlichen Versorgungsunternehmen) und zur Errichtung der Freianlagen innerhalb der Grenzen des Baugrundstücks.
Die Bewirtschaftung und das Facility-Management für die Nutzungsphase des Objekts sind nicht Teil des Leistungsumfangs des AN. Leistungen im Rahmen der Gewährleistungshaftung des AN bleiben jedoch hiervon unberührt.
Angaben zum Baugrundstück / Baufeld:
- Eigentümer: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) - Lage: Reschstraße 8-22, 82418 Murnau am Staffelsee Grundstücks-Nr.: Flst. 4147 mit einer Gesamtgröße von 11.786 m² (Umgriffsfläche) - Gebäudebestand: Auf dem Flurstück 4147 befinden sich derzeit acht bewohnte Bestandgebäude. Es befindet sich zudem eine Trafostation des örtlichen Energieversorgers auf dem Grundstück, die z.T. die Bestandsgebäude in der Umgebung versorgt.
- Bauplanungsrecht: es gilt der vorhabenbezogene Bebauungsplan und der darin enthaltene vorhabenbezogene Erschließungsplan als Grundlage (VBB/VEP Anlage 04-06)
Der AN verpflichtet sich, sämtliche für die schlüssel-, funktions- und bezugsfertige Übergabe der Baumaßnahme erforderlichen Planungs-, Ausschreibungs-, Überwachungs- und Koordinationsleistungen ab der Leistungsphase 2 gemäß HOAI, Vorplanung, zu erbringen. Es sind alle Planungsleistungen zu erbringen, um die Anforderungen an die Projektaufgabe gemäß FLB umzusetzen.
Der Rückbau von insgesamt acht Bestandsgebäuden ist integraler Bestandteil der geplanten Baumaßnahme (ca. 11.200 m³). Es handelt sich um freistehende bzw. in lockerer Bebauung stehende Wohnhäuser mit jeweils zwei Vollgeschossen, teilweise unterkellert. Ziel ist die vollständige Entfernung sämtlicher baulicher Anlagen ober- und unterirdisch inklusive Fundamente, Bodenplatten, Hausanschlüsse und befestigter Flächen im direkten Gebäudeumfeld.
Mit dem Hauptangebot sind vom Auftragnehmer für alle im Gewährleistungszeitraum wartungspflichtigen Bauteile und Anlagen mit anzubieten. Die Laufzeit der Wartungsverträge ist auf die Dauer der Gewährleistung abzustellen. Zum Leistungsumfang des AN gehört die Erstellung eines Reinigungs- und Wartungskonzeptes.
Der Leistungsumfang ist in ausführlicher Fassung der funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB) zu entnehmen.
Bedingungen
Zuschlag2 von 2 angegeben
- Preis
- Honorar / PreisDas Zuschlagskriterium „Honorar/Preis“ nimmt 40 Prozent der Gesamtwertung ein. Das Zuschlagskriterium wird geteilt in folgende zwei Unterkriterien: - Angebotspreis (Herstellungskosten je m² Wohnfläche) (max. Punktzahl 35) - Wartungskosten (Wartungskosten je m² Wohnfläche) (max. Punktzahl 5) Das angebotene Honorar ist in das Preisblatt (Anlage 08b) einzutragen und mit dem Angebot einzureichen. Die Form der Honorarermittlung ist dem Angebot beizufügen. Der Bieter hat sich vor Abgabe seines Angebotes über alle Umstände zu erkundigen, welche für die Ausführung seiner Leistung und die Preisermittlung bedeutsam sein können. Das Angebot muss die geforderten Angaben und Erklärungen enthalten. Fehlende oder unzutreffende Preisangaben oder Änderungen und Ergänzungen im Honorarblatt führen grundsätzlich zum Ausschluss des Angebots. Alle Preise sind in Euro mit maximal 2 Nachkommastellen anzugeben, d.h. die kleinste Einheit ist ein Cent. Sofern ein Bieter entgegen den Vorgaben mehr als 2 Nachkommastellen angegeben hat, insbesondere, wenn in den elektronischen Dateien im Hintergrund mit mehr als 2 Nachkommastellen gerechnet wurde, werden die Preisangaben im Rahmen der Angebotsprüfung auf 2 Nachkommastellen kaufmännisch gerundet, und dieser gerundete Wert gilt als angeboten. Bieter aus anderen EU-Mitgliedstaaten haben die besonderen umsatzsteuerrechtlichen Regelungen für den inner-gemeinschaftlichen Erwerb zu beachten. Zwingend einzuhaltende Kalkulationsvorgaben: Vorgaben aus dem Mindestlohn- bzw. Arbeitnehmerentsendegesetz und Vorgaben aus für allgemein-verbindlich erklärten Tarifverträgen sind zwingend bei der Angebotskalkulation zu berücksichtigen. Ist das nicht der Fall, wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen. Bewertung des Zuschlagskriteriums „Honorar/Preis“ (Gewichtung 40 %, max. 40 Punkte) Gewertet wird das in dem Preisblatt angegebene Honorar. Das wertbare Angebot mit den niedrigsten Herstellungskosten je m² Wohnfläche erhält die volle Punktzahl (35 Punkte). Das wertbare Angebot mit den niedrigsten Wartungskosten je m² Wohnfläche erhält die volle Punktzahl (5 Punkte). Die Bewertung erfolgt nach den Formeln gemäß Anlage 08a Wertungsmatrix Angebotsbewertung mit bis zu zwei Stellen hinter dem Komma. Muss gerundet werden, findet das kaufmännische Runden Anwendung. Die angebotenen Preise werden jeweils mittels der Formeln in Preispunkte umgerechnet (siehe auch Anlage 08a Wertungsmatrix Angebotsbewertung).
- Qualität
- KonzeptDas Zuschlagskriterium „Konzept“ nimmt 60 Prozent der Gesamtwertung ein. Mit dem Angebot ist ein Konzept (formfrei, schriftlich) einzureichen, das eine nachvollziehbare Darstellung der Herangehensweise und der Umsetzung des Vorhabens enthalten soll. Es soll deutlich werden, dass sich der Bieter mit den Besonderheiten des Projektes und dessen Durchführung auseinandergesetzt hat. Dabei sind insbesondere die dem Angebot hinterlegten Kalkulationsgrundlagen hinsichtlich der Wertungskriterien zu beachten und zu erörtern. Bewertung des Zuschlagskriteriums „Konzept“ (Gewichtung 60 %, max. 60 Punkte): Der Bieter ist aufgefordert, seine Ideen zur Umsetzung der Aufgabenstellung darzustellen. Er soll beschreiben, wie er beabsichtigt, die Aufgaben zu erfüllen und die ordnungsgemäße Leistungserbringung zu gewährleisten. Das mit dem Angebot einzureichende Konzept - auf max. 10 DIN A4 Seiten; Schriftgröße 10 - muss die folgenden, wertungsrelevanten Schwerpunkte (siehe Kriterien unten) enthalten, wobei die Ausarbeitung von Lösungsvorschlägen der Planungsaufgabe nicht erwartet wird. Aussagekräftige Referenzobjekte können zur Darstellung (und auch im etwaigen Verhandlungsgespräch) herangezogen werden. Die federführenden Mitarbeiter sind namentlich zu benennen. Die Namen müssen mit denen im Teilnahmewettbewerb (Anlage 02) benannten, qualifizierten Mitarbeitern übereinstimmen. Bewertet werden im Vergleich der Angebote untereinander die Qualität, die Plausibilität und die Verständlichkeit des Konzeptes mit Blick auf die besonderen Anforderungen der hier ausgeschriebenen Leistungen. Dazu werden die Angebote unter Berücksichtigung der folgenden Kriterien bewertet und gewichtet: 1. Kriterium: Personaleinsatz und Projektorganisation (Gewichtung 10 %, max. 10 Punkte): Personaleinsatzkonzept (Gewichtung 5 %, max. 5 Punkte): Gewertet wird das vom Bieter vorgesehene Personaleinsatzkonzept in Bezug auf einen störungsfreien Projektablauf. Dabei werden insbesondere folgende Aspekte in der Bewertung berücksichtigt: - Stellvertretungsprinzip - Kompetenz und Erfahrung der Projektleitung sowie des Projektteams in Bezug auf die Planungsaufgabe auch im Hinblick auf die definierten Nachhaltigkeitsziele - Kommunikationsweise und -strukturen, sowohl intern als auch extern Projektorganisation (Gewichtung 5 %, max. 5 Punkte): Gewertet wird die vom Bieter vorgesehene Projektorganistion in Bezug auf einen störungsfreien Projektablauf. Dabei werden insbesondere folgende Aspekte in der Bewertung berücksichtigt: - Informations-, Berichts- und Protokollwesen - Besprechungsroutinen und -formen - Änderungs- und Entscheidungsmanagement - Risikomanagement 2. Kriterium: Projektanalyse und Herangehensweise an die Planungsaufgabe (Gewichtung 25 %, max. 25 Punkte): Erfassung der planerischen Ausgangssituation und Darstellung planerischer Vorüberlegungen (Gewichtung 10 %, max. 10 Punkte): Gewertet wird, ob sich der Bieter mit der planerischen Ausgangssituation und ersten Vorüberlegungen zur planerischen Umsetzung auseinander gesetzt hat. Dabei werden insbesondere folgende Aspekte in der Bewertung berücksichtigt: - Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der planerischen Voruntersuchung für den Neubau - Auseinandersetzung mit weiteren Projektunterlagen insbesondere hinsichtlich der Vorgaben bezüglich Nachhaltigkeit und den sonstigen Rahmenbedingungen - Ableiten von planerischen Vorüberlegungen - Einschätzung zu Möglichkeiten der Erreichung von übergeordneteten Projektzielen der BImA im Hinblick auf z.B. beschleunigte Wohnraumbereitstellung und Nachhaltigkeitszielen Methodische Herangehensweise an die Planungsaufgabe (Gewichtung 15 %, max. 15 Punkte): Gewertet wird, ob sich der Bieter mit der methodischen Vorgehensweise auseinander gesetzt hat. Dabei werden insbesondere folgende Aspekte in der Bewertung berücksichtigt: - Darstellung von konkreten ersten Arbeitsschritten nach Zuschlagserteilung - Besonderheiten und Herausforderungen im Rahmen des Planungsprozesses und der Ausführungs …
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Dauer
- 35 Monate
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammern des Bundes, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113 Bonn
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Die Vergabeunterlagen, insbesondere diese Bewerbungsbedingungen, Leistungsbeschreibung und Vordrucke sowie die Bekanntmachung müssen nach Erhalt/Download durch die Bieter auf Vollständigkeit und Lesbarkeit geprüft werden. Enthalten die Vergabeunterlagen oder die den Bietern mitgeteilten, übergebenen … ganz lesenkürzer
Die Vergabeunterlagen, insbesondere diese Bewerbungsbedingungen, Leistungsbeschreibung und Vordrucke sowie die Bekanntmachung müssen nach Erhalt/Download durch die Bieter auf Vollständigkeit und Lesbarkeit geprüft werden. Enthalten die Vergabeunterlagen oder die den Bietern mitgeteilten, übergebenen und zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen erkennbare Unklarheiten oder verstoßen diese erkennbar gegen geltendes Recht, so weist der Bieter die Vergabestelle unverzüglich - spätestens jedoch mit der Angebotsabgabe - schriftlich darauf hin. Anderenfalls kann er sich auf die Unklarheiten oder die Rechtsverstöße nicht berufen. Nicht aufgeklärte Unklarheiten hat der Bieter als von ihm zu tragende Risiken in sein Angebot einzukalkulieren. Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rügepflichten des Bieters nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die Vergabestelle ausdrücklich auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. § 160 GWB lautet: „(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
1. Anfragen zu den Vergabeunterlagen sind unter Verwendung des beigefügten Formblatts „Frage-Antwort“ ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) einzureichen. Anfragen, die auf anderem Weg übermittelt werden, können nicht berücksichtigt werden. Anfragen werden grundsätzlich … ganz lesenkürzer
1. Anfragen zu den Vergabeunterlagen sind unter Verwendung des beigefügten Formblatts „Frage-Antwort“ ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) einzureichen. Anfragen, die auf anderem Weg übermittelt werden, können nicht berücksichtigt werden. Anfragen werden grundsätzlich nur beantwortet, wenn sie bis spätestens 14.07.2025 bei der e-Vergabe-Plattform eingehen. Die Auftraggeberin wird den Teilnehmern rechtzeitig angeforderte Auskünfte erteilen, soweit aus der Fragestellung die Relevanz für die Erstellung der Teilnahmeanträge ersichtlich ist. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt. Die Teilnehmer haben sich zudem selbstständig und regelmäßig über Änderungen der Vergabeunterlagen sowie die Beantwortung von Fragen durch die Vergabestelle zu informieren und diese im Rahmen ihrer Angebotserstellung zu berücksichtigen. Auf der e-Vergabe-Plattform registrierte Teilnehmer werden automatisch informiert. Eine Nichtberücksichtigung von Änderungen kann zum Ausschluss des Angebotes führen. 2. Bei technischen Fragen zur e-Vergabe Plattform wenden Sie sich bitte an e Vergabe HelpDesk: Telefon: +49 (0) 22899 - 610 - 1234 E-Mail: ticket@bescha.bund.de Geschäftszeiten: Montag bis Donnerstag: 08:00 bis 16:00 Uhr, Freitag: 08:00 bis 14:00 Uhr.
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| Georg Reisch GmbH & Co. KG, Bad Saulgau | – |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Ellerstraße 56, 53119 Bonn
- Website
- bundesimmobilien.de
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 452 (Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Hochbau in Nordrhein-Westfalen (96 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Ed. Züblin AG13 Zuschläge
- Peter Rundholz GmbH & Co. KG12 Zuschläge
- Facility Care AG10 Zuschläge
- S. Overdick Bedachungen10 Zuschläge
- Vennes Erd- u. Tiefbau Abbruch GmbH & Co. KG10 Zuschläge
- A+B GmbH9 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Vergabebekanntmachung (diese Seite)
- BekanntmachungFrist 30.07.2025
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung cee2475a-5f48-4cbe-9167-4cd6eacf8f3c.