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Vergabe von Leistungen zur Bauleitplanung und von Planungsleistungen für Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke einschließl. örtlicher Bauüberwachung zur Erschließung des Baugebiets „Weizenstraße, Raitersaich“ in Roßtal

Markt Roßtal · Roßtal, Bayern

Aktenzeichen 80633-2023veröffentlicht 16.01.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Roßtal90574, Landkreis Fürth, Bayern
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 40 %, Leistung und Qualität 60 %.

  • Qualität60 %
  • Preis40 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 6,7 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−3,6 Punkte
25 % teurer−8 Punkte
50 % teurer−13,3 Punkte
100 % teurer−20 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 22 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Gegenstand des Vertrages sind Planungsleistungen zur Aufstellung eines Bebauungsplanes und Änderung des Flächennutzungsplans sowie Ingenieurleistungen zur Objektplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen gem. §§ 41 Nr. 1 und 2, 45 Nr. 1 HOAI, Leistungsphase 1 bis einschließlich 9 gem. §§ 43 Abs. 1, 47 Abs. 1 HOAI, welche im Rahmen der Erschließung des Baugebiets „Weizenstraße Raitersaich“ in Roßtal neu errichtet werden sollen. Das vertragsgegenständliche Baugebiet „Weizenstraße Raitersaich“ ist Bestandteil des in Aufstellung befindlichen Bebauungsplanes Nr. 68 „Weizenstraße Raitersaich“ des Auftraggebers, der das Gebiet im östlichen Bereich des Ortsteils Raitersaich betrifft; das Gebiet liegt derzeit im baurechtlichen Außenbereich nach § 35 BauGB. Um Baurecht zu schaffen, ist somit die Aufstellung eines qualifizierten Bebauungsplans gem. §§ 8 und 9 i. V. m. § 30 Abs. 1 BauGB notwendig. Die Aufstellung des Bebauungsplans und die damit einhergehende 7. Änderung des Flächennutzungsplans wurden am 25.07.2022 vom Auftraggeber beschlossen. Durch die Bauleitplanverfahren sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Ausweisung eines allgemeinen Wohngebietes geschaffen werden, um Wohnbauflächen zu verwirklichen und diese Bauparzellen nach dem Roßtaler Baulandmodell zu veräußern. Zudem sollen die Voraussetzungen für voraussichtlich erforderliche Ausgleichsmaßnahmen und wasserschutzrechtliche Vorkehrungen, die zur Entwicklung des Baugebietes notwendig sind, sowie Entwicklungsmöglichkeiten für den bestehenden Spielplatz geschaffen werden. Dabei soll der aktuellen Nachfrage an Wohnbauflächen nachhaltig und zukunftsorientiert Rechnung getragen werden. Durch die günstige Lage des geplanten Baugebietes an den ÖPNV (S-Bahn S4), die Raitersaich mit der Metropole Nürnberg verbindet, können die sozialen, wirtschaftlichen und umweltschützenden Anforderungen an eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung erfüllt werden.

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Qualität
Gewichtung (Punkte, genau) 300Bewertung der einzureichenden Planungsskizze(n) samt Erläuterungsbericht im Hinblick auf a) Flächensparsamkeit, d.h. mit einer möglichst hohen Nettobaufläche (1 bis 5 Punkte, Faktor 20, max. 100 von 500 Punkten), b) eine kostengünstige Erschließung (1 bis 5 Punkte, Faktor 20, max. 100 von 500 Punkten), c) Gebietsverträglichkeit unter Berücksichtigung der vorhandenen Ortsstruktur (1 bis 5 Punkte, Faktor 20, max. 100 von 500 Punkten). Mit der Abgabe des Honorarangebotes hat der Bieter (eine) Planungsskizze(n) sowie einen (kurzen) schriftlichen Erläuterungsbericht (nicht mehr als 10 Seiten im DINA4-Format) vorzulegen. Eingereichte Planungsskizzen samt Erläuterungsbericht werden – je Bieter – pauschal mit € 3.000,00 netto auf Rechnung vergütet, sofern folgende Voraussetzungen erfüllt sind: ­- Der Bieter hat ein der Ausschreibung entsprechendes, wertbares Erstangebot und – nach Aufforderung durch die Auftraggeber – weitere vollständige und wertbare Folgeangebote, jeweils mit den geforderten Unterlagen, fristgerecht abgegeben; ­- der Bieter hat sich aktiv an allen Phasen des Verhandlungsverfahrens beteiligt, insbesondere an allen eingeforderten Verhandlungsrunden. Mit der / den Planungsskizzen und dem schriftlichen Erläuterungsbericht sollen im Hinblick auf die bezeichneten Zuschlags(unter)kriterien mögliche Lösungsansätze des Bieters zu folgenden Vorgaben dargestellt werden: Das Gebiet soll mit Geschosswohnungsbau, Doppel- und Reihenhäuser sowie Einfamilienhäuser beplant werden. Der Markt legt Wert darauf, dass möglichst viel Nettobaufläche entsteht. Die Planung soll gebietsverträglich sein und sich dem städtebaulichem Umfeld anpassen. Mit „Wohnen“ soll nur die Fläche überplant werden, die auch schon im Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche gekennzeichnet ist. Auf die Fläche, die im Flächennutzungsplan als Spielplatz und Flächen für die Landwirtschaft gekennzeichnet sind, sollen Ausgleichsflächen, Regenrückhaltung, Spielflächen, usw. entstehen (kein „Wohnen“). Verkehrlich ist das Planungsgebiet über die Kreisstraße FÜ 22 (DTV = 2.474; SV 67; Verkehrsstärke nach BaySiS), die nicht in der Straßenbaulast des Marktes Roßtal liegt, angeschlossen. „Kanal und Wasser“ ist in der Müncherlbacher Str. (FÜ22), in der Ackerstraße und in der Weizenstraße vorhanden. Die Planungsskizze(n) soll(en) mindestens die Verkehrswege, den Anschluss an die FÜ22 und innerhalb der Wohnbauflächen die jeweiligen Gebäudearten aufzeigen werden. Es können auch innovative Ideen zum Umweltschutz (Schonungsgebot Trinkwasser, Schwammstadt usw.) mit dargestellt werden. Die Freileitung auf dem Gebiet muss nicht beachtet werden (wird verlegt). Vor diesem Hintergrund werden die Punkte auf Basis der bezeichneten Zuschlags(unter)kriterien wie folgt ermittelt: - 5 Punkte: Das Kriterium wird sehr gut erfüllt; - 4 Punkte: Das Kriterium wird gut erfüllt; - 3 Punkte: Das Kriterium wird befriedigend erfüllt; - 2 Punkte: Das Kriterium wird ausreichend erfüllt; - 1 Punkt: Das Kriterium wird mangelhaft erfüllt.
Preis
Gewichtung (Punkte, genau) 200Das zu wertende Honorarangebot wird aus der Summe folgender Bestandteile ermittelt: - Für den Bebauungsplan wird eine Fläche von 5,7 ha und für die Änderung des Flächennutzungsplanes eine Fläche von 1,27 ha zugrunde gelegt; - Nettohonorar gemäß § 44 HOAI, welches sich aus der Honorarzone II, dem angebotenen Honorarsatz und fiktiv anrechenbaren Kosten in Höhe eines Betrages von 800.000,00 EUR für Abwasser und von 450.000,00 für Wasser (im Folgenden: „Grundhonorar“) errechnet; - Nettohonorar gemäß § 48 HOAI, welches sich aus der Honorarzone II, dem angebotenen Honorarsatz und fiktiv anrechenbaren Kosten in Höhe eines Betrages von 950.000,00 EUR (im Folgenden: „Grundhonorar“) errechnet; - Summe der angebotenen Teilpauschale für die abgefragten besonderen Leistungen; - Summe der angebotenen Stundensätze jeweils mit 50 multipliziert; - Betrag, welcher sich aus der angebotenen Prozentsatz für die Nebenkosten auf die Summe der vorgenannten Honorarbestandteile ergibt. Das ermittelte niedrigste Honorarangebot erhält 5 Punkte, alle weiteren Honorarangebote werden in der Weise interpoliert, dass das Verhältnis zwischen dem niedrigsten Honorar und dem angebotenen Honorar mit der maximalen Punktezahl multipliziert wird. Es wird bis auf die 2. Nachkommastelle gerundet.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken, Promenade 27, 91522 Ansbach
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Ingenieurbüro Christofori und Partner GbR, Heilsbronn–

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 710 (Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

695vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (303 Lose mit Angabe)
279.693 €Zuschlagswert im Median
138.000 € – 531.863 €mittlere Hälfte, 370 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. Bekanntmachung

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 60dca4b7-2f18-449f-a4ea-b35e0d24e2a6.