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Umsetzung Niedrigwasserinformationssystem NIWIS und operationeller Support bis 2029

Bundesanstalt für Gewässerkunde · Koblenz, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen 5.02.02#00001#0096_24096M1veröffentlicht 16.07.2025DienstleistungenOffenes Verfahren

Frist im Verfahrenseit 562 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Koblenz.

Alle Ausschreibungen: IT-Dienstleistungen in Rheinland-Pfalz (18 offen)

Geplant · Neuausschreibung möglich

Vertrag endet voraussichtlich am – Neuausschreibung möglich

in 29 Monaten · Ende steht in der Bekanntmachung

Endet ein Vertrag, schreibt die Vergabestelle die Leistung oft neu aus. Merken Sie den Vertrag vor: Wir erinnern Sie per E-Mail vor dem Vertragsende und melden, wenn dieselbe Vergabestelle eine ähnliche Leistung ausschreibt.

Vormerkenmit kostenlosem Konto

Verlängerungen sind nicht eingerechnet. Ob und wann neu ausgeschrieben wird, entscheidet die Vergabestelle. Die Erkennung einer Neuausschreibung ist eine Schätzung. Weitere auslaufende Verträge

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
45 Monate20.06.2025 – 31.03.2029
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Koblenz56068, Rheinland-Pfalz
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 89 Tage (17 Verfahren, 24 Monate).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • Preis30 %
  • Projektkonzept40 %
  • Nachhaltigkeit15 %
  • Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals15 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.03.2029
    vor 17 Monaten
  2. Veröffentlichung
    vor 16 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Niedrigwasserereignisse der Jahre 2015, 2018, 2019 sowie zuletzt 2022 haben gezeigt, dass es kein Informationssystem gibt, welches umfassend zum Thema Niedrigwasser auf gesamtdeutscher Ebene berichtet. Durch ein bundeseinheitliches, niedrigwasserspezifisches und an die Bedarfe verschiedener Nutzergruppen angepasstes Informationssystem soll die Lücke geschlossen werden. Aufgabe von NIWIS wird die bundesweite Darstellung der aktuellen Niedrigwasserlage im Bundesgebiet anhand verschiedener Kenngrößen wie beispielsweise Wasserstand und Abfluss, Niederschlag, Grundwasserstände oder Quellschüttung sein. Diese werden vor allem in Form von Karten, aber auch von Zeitreihen, Tabellen und in Textform den Nutzenden bereitgestellt. Um zusätzlich einen Ausblick in die nahe Zukunft geben zu können, werden einige Wasserstands- und Abflussvorhersagen (Berichtsbasiert) für ausgewählte Bundeswasserstraßen integriert, die einen repräsentativen Charakter für die Flussgebiete haben. Grundlage für die in NIWIS dargestellten Größen ist die tagesaktuelle Sammlung, Übertragung, Integration und Auswertung neuer Datenbestände von diversen Landes- und Bundesbehörden. Ein zentraler Aspekt ist dabei die tagesaktuelle Einordnung der Abflusswerte und Wasserstände in langfristige Erwartungswerte (Klassifikation). Sie steht stellvertretend für weitere darzustellenden und einzuordnende Größen. Die Daten werden in NIWIS anschaulich und in interaktiver Weise allen Nutzenden in einer öffentlich zugänglichen Website zur Verfügung gestellt. Soll-Zustand (Implementierung und Betrieb von NIWIS)

Die ausführliche Beschreibung der zu erbringenden Leistungen entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.

Beschreibung des Loses

Implementierung und Betrieb von NIWIS

Implementierung: Die BfG beauftragt den AN das NIWIS-System gemäß der vorliegenden Leistungsbeschreibung zu entwickeln. Das Gesamtsystem besteht im Wesentlichen aus einem Backend- und einem Frontend-Part, wobei der Backend-Teil sich in eine Komponente zur Datensammlung und eine Komponente zur Datenprozessierung untergliedert. Die Komponente zur Datensammlung im Backend stellt der AG. Alle anderen Teile des Gesamtsystems - inklusive der Datenprozessierungskomponente des Backends, einem Frontend inklusive eines vom AG nutzbaren CMS (oder eine Softwarelösung mit vergleichbarem Funktionsumfang), der notwendigen Schnittstellen der Teilsysteme sowie des softwareseitigen Aufsetzens der notwendigen Serverumgebung (exklusive Betriebssystem und Oracle DB) auf der BP Bund – sind Teil des beauftragten Systems. Das Frontend soll eine klassische Browseranwendung darstellen (optimiert für Desktop PCs und automatisch skalierend auf mobilen Endgeräten). Hier werden die Informationen zur Niedrigwasserlage dargestellt, wobei interaktive Karten und Diagramme sowie Tabellen und bis hin zu redaktionellen Inhalten zu den Merkmalen von NIWIS gehören. Zum NIWIS-Umfang gehört zudem eine API zur Weitergabe von Daten und eine Exportfunktion von Grafiken.

Betrieb: NIWIS soll auf der IT-Betriebsplattform Bund (BP Bund) ausgebracht und dauerhaft vollautomatisiert operationell betrieben werden. Weiterentwicklungen von NIWIS, ausgehend von einer vollständigen Umsetzung der LB, werden angestrebt und müssen in dem durch den AN zu erstellendem System modular erweitert werden können. Der AN verpflichtet sich dazu, den operationellen Support im Sinne einer Pflegeleistung für 3 Jahre ab Release der Website gemäß EVB-IT-Vertrag zu übernehmen. Durch die derzeit stattfindende IT-Konsolidierung BUND werden alle IT-System in die BP Bund des ITZ Bund umgezogen. Sollte zum Zeitpunkt der Umsetzung die Grundlage für eine Implementierung auf der BP Bund nicht gegeben sein, so muss die Operationalisierung zunächst auf der hauseigenen IT-Plattform 6/45 (gleiche Hardwareausstattung) der BfG erfolgen. Für den Umzug der Systeme auf die BP Bund ist der AG verantwortlich.

Die ausführliche Beschreibung der zu erbringenden Leistunen entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Preis30 %
Projektkonzept40 %
Nachhaltigkeit15 %
Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals15 %
Qualität
ProjektkonzeptIm Zuge der Angebotsabgabe ist ein Projektkonzept inkl. Ablaufplan vorzulegen, der die folgenden Punkte adressiert: - Darstellung, wie Arbeitspakete 1, 2 und 3 auf der Serverumgebung umgesetzt werden sollen, inkl. Umsetzungsdiagramm, verwendeter Software und notwendiger Schnittstellen. - Grobkonzept, welches Skizzen für die graphische Umsetzung des Frontends umfasst und auf die verwendeten Werkzeuge für den operationellen Betrieb im Backend und das CMS (oder vergleich-barer Software) im Frontend eingeht. Hierbei ist anzugeben, welche Funktionalitäten in der/den genutzten Software(s) neu entwickelt oder aus bestehenden Projekten adaptiert werden können. Bei Übernahme von Funktionalitäten aus bestehenden Projekten ist auf die Lizenzbedingungen einzugehen. Herausforderungen und Risiken bei der Projektumsetzung sollten adressiert werden. - Skizzierung eines Qualitätssicherungskonzeptes für sämtliche Positionen der Leistungsbeschreibung. Die Positionen der Leistungsbeschreibung können inhaltlich in Gruppen zusammengefasst werden, wenn die Qualitätssicherung identisch ist. - Kurze Beschreibung wie der laufende Support (AP4) organisiert werden soll. - Vorlage eines detaillierten Projektablaufplans unter Angabe der eingesetzten Personalressourcen, der auch mögliche Projektrisiken und Angaben zu entsprechenden zeitlichen und personellen Puffern enthält. Urlaubsansprüche und eventuelle Krankheitsfälle beim Personal sind einzukalkulieren. Die Arbeitspakete AP 1 bis AP 3 sind spätestens am Ende des Quartals 1 2026 abzuschließen. Der Projektablaufplan muss verbindliche Fristen enthalten.
Qualität
NachhaltigkeitNachhaltigkeit - Nachhaltigkeitszertifikat nach EMAS, ISO 14001 oder unternehmenseigenes Konzept - Verwendung eines Open Source Content-Management-System (CMS) oder einer CMS ähnlichen Open Source Software zur Erstellung des Frontends - Verwendung der BfG-intern bereits verwendeten Software Feature Manipulation Engine (FME, Safe Software) zum Datenmanagement im Backend - Verwendung von Ökostrom im Unternehmen
Qualität
Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten PersonalsErfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals - Erfahrung mit der Erstellung von Web-Frontends inklusive UI/UX und Barrierefreiheit in den letzten 3 Jahren - Projekterfahrung im Umgang mit dem Management und Visualisierung von Geodaten (Kartendienste aber auch mit hydrologischen oder ähnlichen Zeitreihen, Backend) in den letzten 3 Jahren - Erfahrung in der Betreuung operationeller Systeme in den letzten 3 Jahren

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
20.06.2025
Vertragsende
31.03.2029
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Bundeskartellamt, 53113 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Ve … ganz lesenDer Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
WPS - Workplace Solutions GmbH, Hamburg–

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 722 (Softwareprogrammierung und -beratung) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

84vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (63 Lose mit Angabe)
443.174 €Zuschlagswert im Median
210.000 € – 2,68 Mio. €mittlere Hälfte, 21 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 24.04.2025

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 6da3fca9-6bcd-42e9-9aa0-093632a8f07d.