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Time-Lapse-Inkubator mit Auswertungssoftware

Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR · Halle (Saale), Sachsen-Anhalt

Aktenzeichen HAL_UK_2024_13veröffentlicht 14.10.2024LieferleistungenOffenes Verfahren

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
193 Tsd. €
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Halle (Saale)06120, Sachsen-Anhalt
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

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Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 25 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Das Universitätsklinikum Halle (Saale) wird im Auftrag des Medizinischen Versorgungszentrum Universitätsklinikum Halle gGmbH beschaffen. Geplant ist die Anschaffung eines Time-Lapse-Inkubators mit ausreichend Stellplätzen (mindestens 15), um den zu erwartenden steigenden Patientenzahlen gerecht zu werden. Reproduktionsmedizinische Leistungen sollen laut einem Beschluss des Klinikumvorstandes des UKH ab 2025 neu im MVZ-UKH erbracht werden. Konsekutiv ist der Neuaufbau der reproduktionsmedizinischen Abteilung an einem neuen zentralen Standort - nach aktuellem Stand der Wissenschaft notwendig. Zentraler Bestandteil einer reproduktionsmedizinischen Abteilung ist das ART-Labor, in diesem wiederum spielen Inkubatoren eine Schlüsselrolle. Time-Lapse-Inkubatoren dienen der Embryo-Kultur von der inseminierten / befruchteten Eizelle bis zur Blastozyste unter kontrollierter und geregelter Temperatur sowie CO2- / O2- Konzentration. Darüber hinaus unterstützen sie bei der Begutachtung und Auswahl der Embryonen und stellen damit ein wichtiges Werkzeug in Hinblick auf den angestrebten Single-Embryo-Transfer dar. Bei der Embryo-Kultur in Time-Lapse-Inkubatoren werden externe Störungen, wie beispielsweise die Beurteilung der Morphologie außerhalb des Inkubators unter dem Mikroskop, auf ein Minimum reduziert bzw. ganz vermieden. Der klinische Nutzen dieser optimierten Kulturbedingungen liegt in einer besseren Entwicklung der Embryonen und damit verbunden einer verbesserten Einnistungs- bzw. Schwangerschaftsrate bei verringerter Fehlgeburtenrate. Neben der klassischen Software zur Beurteilung der Embryomorphologie und Morphokinetik muss der Time-Lapse-Inkubator ebenfalls über eine KI-gestützte Auswertungssoftware verfügen. Dies ist wichtig, um die Qualität der Embryonenbeurteilung zu optimieren und von subjektiven Einflüssen unabhängig zu machen sowie die Arbeitsprozesse zu optimieren. Letzteres ist vor allem in Zeiten immer knapper werdender Mitarbeiterressourcen von Interesse. Neben den optimierten Arbeitsprozessen wird u.a. laut dieser Meta-Analyse (Review: Time-Lapse culture with morphokinetic embryo selection improves pregnancy and live birth chances and reduces early pregnancy loss: a meta-analysis von Csaba Pribenszky) die Chance auf eine Schwangerschaft und eine Lebendgeburt erhöht bzw. die Rate früher Aborte verringert und damit die Erfolgsrate von Maßnahmen der sog. künstlichen Befruchtung maßgeblich erhöht. Time-Lapse-Inkubatoren stellen konsekutiv und zudem in Bezug auf Mitbewerber für ein reproduktionsmedizinisches Zentrum ein wichtiges Qualitätskriterium dar.

Beschreibung des Loses

Das Universitätsklinikum Halle (Saale) wird im Auftrag des Medizinischen Versorgungszentrum Universitätsklinikum Halle gGmbH beschaffen. Geplant ist die Anschaffung eines Time-Lapse-Inkubators mit ausreichend Stellplätzen (mindestens 15), um den zu erwartenden steigenden Patientenzahlen gerecht zu werden. Reproduktionsmedizinische Leistungen sollen laut einem Beschluss des Klinikumvorstandes des UKH ab 2025 neu im MVZ-UKH erbracht werden. Konsekutiv ist der Neuaufbau der reproduktionsmedizinischen Abteilung an einem neuen zentralen Standort - nach aktuellem Stand der Wissenschaft - notwendig. Zentraler Bestandteil einer reproduktionsmedizinischen Abteilung ist das ART-Labor, in diesem wiederum spielen Inkubatoren eine Schlüsselrolle. Geplant ist die Anschaffung eines Time-Lapse-Inkubators mit ausreichend Stellplätzen (mindestens 15), um den zu erwartenden steigenden Patientenzahlen gerecht zu werden. Time-Lapse-Inkubatoren dienen der Embryo-Kultur von der inseminierten / befruchteten Eizelle bis zur Blastozyste unter kontrollierter und geregelter Temperatur sowie CO2- / O2- Konzentration. Darüber hinaus unterstützen sie bei der Begutachtung und Auswahl der Embryonen und stellen damit ein wichtiges Werkzeug in Hinblick auf den angestrebten Single-Embryo-Transfer dar. Bei der Embryo-Kultur in Time-Lapse-Inkubatoren werden externe Störungen, wie beispielsweise die Beurteilung der Morphologie außerhalb des Inkubators unter dem Mikroskop, auf ein Minimum reduziert bzw. ganz vermieden. Der klinische Nutzen dieser optimierten Kulturbedingungen liegt in einer besseren Entwicklung der Embryonen und damit verbunden einer verbesserten Einnistungs- bzw. Schwangerschaftsrate bei verringerter Fehlgeburtenrate. Neben der klassischen Software zur Beurteilung der Embryomorphologie und Morphokinetik muss der Time-Lapse-Inkubator ebenfalls über eine KI-gestützte Auswertungssoftware verfügen. Dies ist wichtig, um die Qualität der Embryonenbeurteilung zu optimieren und von subjektiven Einflüssen unabhängig zu machen sowie die Arbeitsprozesse zu optimieren. Letzteres ist vor allem in Zeiten immer knapper werdender Mitarbeiterressourcen von Interesse. Neben den optimierten Arbeitsprozessen wird u.a. laut dieser Meta-Analyse (Review: Time-Lapse culture with morphokinetic embryo selection improves pregnancy and live birth chances and reduces early pregnancy loss: a meta-analysis von Csaba Pribenszky) die Chance auf eine Schwangerschaft und eine Lebendgeburt erhöht bzw. die Rate früher Aborte verringert und damit die Erfolgsrate von Maßnahmen der sog. künstlichen Befruchtung maßgeblich erhöht. Time-Lapse-Inkubatoren stellen konsekutiv und zudem in Bezug auf Mitbewerber für ein reproduktionsmedizinisches Zentrum ein wichtiges Qualitätskriterium dar.

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

100 % Preis100 %
Preis
100 % PreisDie Angebotswertung erfolgt auf der Grundlage des Angebotspreises. Zur Berechnung des Zuschlagskriteriums "Preis", wird die Gesamtsumme (Netto) des Systempreises inkl. aller Bestandteile, mit folgender Formel berechnet: P(min)/P(Bieter)*max. Punkte Preis.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Halle (Saale), Ernst-Kamieth-Straße 2, 06112 Halle (Saale)
Fristen für Nachprüfungsanträge
Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160 Abs. 3 GWB. Dort heißt es: „Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer … ganz lesenDas deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160 Abs. 3 GWB. Dort heißt es: „Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind."
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Besonders geeignet für:selbst# Weitere vom Bieter vorzulegende Unterlagen: - dieses Angebotsschreiben vollständig ausgefüllt und unterschrieben (Textform) - ausgefüllte und unterschriebene Eigenerklärung zur Eignung des Bieters (Formular UKH) (Hinweis: bei einer Bewerber-/Bietergemeinschaft oder b … ganz lesen#Besonders geeignet für:selbst# Weitere vom Bieter vorzulegende Unterlagen: - dieses Angebotsschreiben vollständig ausgefüllt und unterschrieben (Textform) - ausgefüllte und unterschriebene Eigenerklärung zur Eignung des Bieters (Formular UKH) (Hinweis: bei einer Bewerber-/Bietergemeinschaft oder bei einem Nachunternehmereinsatz ist dieses Formular von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft bzw. jedem Nachunternehmer auszufüllen und zu unterschreiben) (Textform) - ausgefüllte und unterschriebene Bewerbererklärung nach Abschnitt 2, Anlage 1a des Landes Sachsen-Anhalt (Hinweis: bei einer Bewerber-/Bietergemeinschaft oder bei einem Nachunternehmereinsatz ist dieses Formular von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft bzw. jedem Nachunternehmer auszufüllen und zu unterschreiben) (oder Nachweis über Präqualifizierung) (Textform) - aktueller Auszug Beruf- und/oder Handelsregister in einfacher Kopie (nicht älter als 3 Monate) (in einfacher Kopie) - ausgefüllte und unterschriebene Bietergemeinschaftserklärung (im Bedarfsfall); Hinweis: bei einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist dieses Formular von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterschreiben (Textform) - vollständig ausgefülltes Leistungsverzeichnis in den Teilen Systemspezifikation, Lieferung, Installation, Einweisung, Technische Serviceleistungen, IT-Sicherheit, Datenschutz - vollständig ausgefülltes und unterschriebenes Preisblatt (Textform) - Angebotszusammenstellung des Bieters inkl. der einzelnen technischen Bezeichnungen seines Angebotes einschließlich der Angabe der Modellnummer und Herstellernummer - Nachweis der Konformitätserklärungen / CE-Zertifizierung des angebotenen Systems/ Systeme (Kopie) - vollständige Datenblätter/ Prospekte oder Produktbeschreibungen und Bedienungsanleitungen aller angebotenen Positionen in Wort und Bild - vollständig ausgefüllte Ergänzende Vertragsbedingungen (Formular UKH) (Textform); Hinweis: bei einer Bietergemeinschaft ist dieses Formular von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft auszufüllen. - vollständig ausgefüllte Erklärung zur Tariftreue und Entgeltgleichheit (Formular UKH) (Textform); Hinweis: bei einer Bietergemeinschaft ist dieses Formular von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft auszufüllen. - vollständig ausgefüllte Erklärung zum Nachunternehmereinsatz (Formular UKH) (Textform); Hinweis: bei einer Bietergemeinschaft ist dieses Formular von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft auszufüllen. - vollständig ausgefüllte Erklärung zur Beachtung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) (Formular UKH) (Textform); Hinweis: bei einer Bietergemeinschaft ist dieses Formular von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft auszufüllen. - unterschriebene Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (Russland-Sanktionspaket); Hinweis: bei einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist dieses Formular von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterschreiben (Textform) - vollständig ausgefüllte Geschäftspartnerbedingungen UKH (in Textform); Hinweis: bei einer Bietergemeinschaft ist dieses Formular von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft auszufüllen. - Muster Wartungsvertrag (separate Anlage in PDF) - Muster Instandhaltungsvertrag (separate Anlage in PDF) - ggf. weitere abgeforderte Unterlagen (vgl. Leistungsbeschreibung, Leistungs-verzeichnis, Bekanntmachung)

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Vitrolife GmbH, Landshut–

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 380 (Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)) in Sachsen-Anhalt. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

47vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (40 Lose mit Angabe)
336.020 €Zuschlagswert im Median
223.158 € – 379.762 €mittlere Hälfte, 17 Werte

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 16.09.2024

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 5aea7404-4438-4e5f-9268-f92c626baed0.