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Tieftemperatur-Ultrahochvakuum-Rastersondenmikroskop/Physik

Universität Regensburg · 93053 Regensburg, Bayern

veröffentlicht 07.11.2022Offenes Verfahren

Angebotsfristseit 1433 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Offenes Verfahrennational
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
93053 RegensburgBayern
Einreichung
evergabe.bayern.deArt der Einreichung nicht angegeben
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 48 Tage (10 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2,5 Angebote je Los (18 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 48 Monaten
  2. Angebotsfrist 10:00 Uhr
    über evergabe.bayern.de
    vor 47 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Universität Regensburg (Auftraggeber) plant für das interdisziplinäre Forschungszentrum ?Regensburg Center for Ultrafast Nanoscopy? (RUN) die Beschaffung eines neuen Tieftemperatur-Ultrahochvakuum-Rastersondenmikroskops inklusive optischer Zugänge für die Realisierung eines ultraschnellen Nahfeldmikroskops im mittelinfraroten Spektralbereich, das bei kryogenen Temperaturen und im Ultrahochvakuum (UHV) betrieben werden kann. Zu den wichtigsten Anforderungen gehört die Möglichkeit, die gesamte Messstufe bei variablen Temperaturen zwischen 5 und 300 K im UHV halten zu können. Hierbei sollen zunächst kryogene Flüssigkeiten zum Einsatz kommen, aber es soll die Möglichkeit gegeben sein, innerhalb von zwei Jahren eine Kryogen-freie Kühlmethode nachzurüsten. Ebenso wichtig sind höchste Kurz- und Langzeitstabilität während des Messbetriebs, sowie ein optischer Zugang zur Spitze mit ausreichend Platz, um eine eigens entwickelte Fokussieroptik mit größtmöglicher numerischer Apertur zu verbauen. Des Weiteren muss im Messprozess die Probe verfahren werden, während die Spitze auf einer festen Position verbleibt, um die Einkopplung des Lichts in die Spitze während des Rastervorgangs nicht zu verändern. Zur exakten Inspektion von strukturierten Proben ist eine externe Inspektionsmöglichkeit mit einer Auflösung im Bereich von ~10 ?m unabdingbar. Weiterhin wird eine rauscharme und flexibel einsetzbare Mess- und Steuerelektronik benötigt. Die Möglichkeit, Anrege- und Abtastlicht in die Messkammer ein- und auszukoppeln, muss von zwei gegenüberliegenden optischen Zugängen gewährleistet sein. Die dafür verwendeten Fenster müssen für elektromagnetische Strahlung im nah- und mittelinfraroten Frequenzbereich transparent sein. Der Einsatz von dispersiver Transmissionsoptik (z.B. Linsen etc.) ist nicht möglich, um eine zeitliche Streckung der verwendeten ultrakurzen Lichtimpulse zu vermeiden. Weiterhin sind eine Load-Lock-Kammer sowie eine Proben-Präparationskammer (inklusive in-situ Proben- und Spitzen-Wechselmechanismus sowie Aufbewahrung) entscheidend, um das Vakuum möglichst selten brechen zu müssen und somit einen effizienten Messbetrieb zu gewährleisten. Schließlich ist zusätzlich die Verwendung als Rasterkraft- und Rastertunnelmikroskop erforderlich, um die atomare und elektronische Struktur der zu untersuchenden Proben im thermischen Gleichgewicht charakterisieren zu können. Die Funktionalität des Mikroskops muss im Feld erwiesen und durch Referenzen ausgewiesener Experten sowohl im Bereich der Rastersonden-Mikroskopie, als auch der optischen Mikroskopie jenseits des Beugungslimits belegt sein, um weltweit kompetitive Spitzenforschung zu ermöglichen.

Tieftemperatur-Ultrahochvakuum-Rastersondenmikroskop/Physik

Gegenstand nach CPV

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
keine Angabe
Kontakt
keine Angabe

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 385 (Apparate und Geräte zum Prüfen und Testen) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

119vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (131 Lose mit Angabe)
424.502 €Zuschlagswert im Median
302.839 € – 855.775 €mittlere Hälfte, 28 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 18897474.