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Sturzflut Risikomanagement

Stadt Aschaffenburg · Aschaffenburg, Bayern

Aktenzeichen 08-25-L-VFT-61veröffentlicht 01.12.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Aschaffenburg63739, Bayern
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (3 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • Bieterpräsentation20 %
  • Bieterpräsentation20 %
  • Bieterpräsentation30 %
  • Vergütung30 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 04.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 11 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Die Stadt Aschaffenburg beabsichtigt, ein Planungskonzept erstellen zu lassen, in dem die Gefährdung durch wild abfließendes Wasser ermittelt, Schutzziele definiert und Schutzmaßnahmen aufgezeigt werden. Das Konzept soll für das gesamte Stadtgebiet erstellt werden. Zusätzlich werden außerhalb des Stadtgebiets die Einzugsgebiete der Gewässer 3. Ordnung berücksichtigt, die in Richtung Stadt Aschaffenburg entwässern. Linksseitig des Mains wird zur Berücksichtigung des Welzbach-Einzugsgebiets außerdem ein weiterer Pufferstreifen von 100 m betrachtet. Das Planungskonzept soll auf der Grundlage des Leitfadens zur Aufstellung von Konzepten zum Sturzflut- Risikomanagement (Stand Januar 2024) erstellt werden und beinhaltet im Wesentlichen folgenden Kernpunkte:• Bestandsanalyse: Sammlung und Aufbereitung von bekannten Gegebenheiten. Auswertung der Örtlichkeiten und Ersteinschätzung der Gefahrenlage• Gefahrenermittlung: Unter Berücksichtigung verschiedener Niederschlagsszenarien• Gefahren- und Risikobeurteilung: Für gefährdete Objekte sind die Schadenspotentiale zu ermitteln und Schutzniveaus festzulegen• Konzeptionelle Maßnahmenentwicklung: Erarbeitung von Maßnahmen zur Risikoreduzierung mit Entwicklung verschiedener Lösungsvarianten. Zielführende Maßnahmen sind in einer Vorzugsvariante zusammenzufassen.• Integrale Strategie zum kommunalen Sturzflut-Risikomanagement: Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind mit den definierten Schutzzielen zu vergleichen und die jeweilige Maßnahmenwirkung sowie die Gesamtwirkung darzustellen

Beschreibung des Loses

Erstellung eines „Integralen Konzeptes zum kommunalen Sturzflut-Risikomanagement“, das gemäß den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas) gefördert wird. Bearbeitungsgebiet ist die gesamte Stadtfläche von Aschaffenburg sowie die angrenzenden Gewässereinzugsgebiete der Stufe 10, die in Richtung Stadt entwässern. An der westlichen Stadtgrenze wurde auf ca. 5 km Länge ein 100 m breiter Pufferstreifen einbezogen. Insgesamt ergibt sich eine Bearbeitungsfläche von 71,56 km².Die Stadt Aschaffenburg liegt innerhalb der Naturräume Sandsteinspessart, Vorderer Spessart und Untermainebene. Der Sandsteinspessart ist überwiegend bewaldet, die Bäche verlaufen in teils stark eingeschnittenen Kerbtälern. Der Vordere Spessart ist durch landwirtschaftliche Nutzung und Streuobstwiesen geprägt. Die Untermainebene ist überwiegend bebaut oder wird landwirtschaftlich genutzt. Die Fließgewässer sind hier begradigt und teilweise verrohrt. Der Main als Gewässer erster I. Ordnung teilt das Stadtgebiet. Aus dem Spessart kommend fließt die Aschaff (Gewässer II. Ordnung) dem Main zu. Daneben bestehen ca. 12 Gewässer III. Ordnung, die in die Modellsimulation einfließen sollen. Die Vorgaben des Leitfadens „Integrale Konzepte zum kommunalen Sturzflut-Risikomanagement“ des LfU Bayern als Teil der Leistungsbeschreibung sowie aktuelle technische Regelwerkesind bei der Bearbeitung stets zu berücksichtigen. Die Konzepterstellung ist in fünf Schritte, die stufenweise abgerufen werden sollen, gegliedert:1. Bestandsanalyse und Vermessung2. Gefahrenermittlung3. Gefahren- und Risikobeurteilung4. Konzeptionelle Maßnahmenentwicklung5. Integrale Strategien zum kommunalen Sturzflutrisikomanagement. Die vom Auftragnehmer zu erstellende Starkregengefahrenkarten sollen dem Auftraggeber digital zur Verfügung gestellt und im Internet durch den Auftraggeber der Bevölkerung zugängig gemacht werden. Die Daten sollen durch den Auftraggeber ins Bürger-GIS eingearbeitet werden. Ziel ist eine animierte Darstellung der Einstautiefen, Fließwege und Fließgeschwindigkeiten für ausgewählte Starkregen-Szenarien.

Bedingungen

Zuschlag4 von 4 angegeben

Bieterpräsentation20 %
Bieterpräsentation20 %
Bieterpräsentation30 %
Vergütung30 %
Qualität
BieterpräsentationProjektorganisation/Projektteam
Qualität
BieterpräsentationReferenzprojekt
Qualität
BieterpräsentationProjektabwicklung
Preis
VergütungHonorarangebotspreis inkl. Nebenkosten

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Regierung von Mittelfranken, Postfach 606, 91511 Ansbach
Fristen für Nachprüfungsanträge
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Ve … ganz lesenDer Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Der Bieter hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die “Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127) auszufüllen und als Teil des Angebotes abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
BIT Ingenieure AG, Freiburg–

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Dalbergstraße 15, 63739 Aschaffenburg
Kontakt
vergabestelle@aschaffenburg.de

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

1.851vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (1.130 Lose mit Angabe)
179.279 €Zuschlagswert im Median
95.380 € – 354.034 €mittlere Hälfte, 796 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 1d657b99-7122-47d3-bfc7-1a45dfd69012.