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Sanierung der techn. Infrastruktur und Verkehrswege der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken, hier: Technische Infrastruktur (Elektrotechnik), Anlagengruppen 4-5

Das Saarland, vertr. durch das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, vertr. durch das Landesverwaltungsamt (LAVA), Abt. 4 SHB – Staatliche Hochbaubehörde · Saarbrücken, Saarland

Aktenzeichen E14576794veröffentlicht 01.05.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 523 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
100 Monate
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
elektronisch: Erforderlichsubreport.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendnein
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 18 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 23:59 Uhr
    vor 17 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Das Landesverwaltungsamt des Saarlandes (LAVA) beabsichtigt die Sanierung der techn. Infrastruktur und Verkehrswege in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Saabrücken. Hierfür werden die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI vergeben. In der JVA Saarbrücken soll die komplette Elektrotechnische Infrastruktur erneuert werden. Es wird eine neue Trafostation für die Versorgung der Liegenschaft an einem neuen Standort erforderlich, da die bestehende Anlage (2 Stück 630 kVA Transformatoren) parallel bis zur kompletten Umschaltung auf die neue Anlage betrieben werden muss. Für die Auslegung der Trafostation ist eine Neuberechnung der Gesamtleistung der JVA inkl. neuer Großverbraucher, welche durch die Elektrifizierung der Küche bzw. der Wäscherei notwendig werden, erforderlich. Zusätzlich ist eine sortenreiche Einspeisung erneuerbarer Energien auf Erzeugerseite mittels Parkregler gem. VDE-AR-N-4105 bzw. 4110 (bei Leistungen >= 135 kW) zu beachten. Die Trafostation beinhaltet auch die Liegenschaftshauptverteilung für die Niederspannungsversorgung inkl. der Einbindung der neu zu errichtenden Netzersatzanlage (Altanlage 410kVA). Das komplette Niederspannungsnetz wird parallel neu aufgebaut. Hier sind Allgemein- und Ersatzstromleitungen in einem neu zu erstellenden Leerrohrnetz erforderlich. Die Gräben, Leerrohre und Schächte werden nach Vorgabe der elektrotechnischen Erfordernisse vom Planer für Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen geplant und ausgeführt. Als Schnittstelle zu den Gebäuden wird niederspannungsseitig pro Gebäude ein neu zu errichtender Gebäudehauptverteiler errichtet. Die weitere Elektroinstallation in den Gebäuden wird nicht erneuert. Es ist ein Gesamtkonzept der Anbindung von derzeit 11 Gebäuden mit Allgemein- und Ersatzstrom zu erstellen. Weiter ist die DV Versorgung dieser Gebäude mittels Glasfaser über ein Leerrohrsystem zu betrachten. Die Bauausführung der Arbeiten ist in mehreren Bauabschnitten vorgesehen. Der erforderliche Anteil Tiefbau zur Herstellung des Leerrohrnetzes (Tiefbau nicht Teil der vorliegend ausgeschriebenen Leistung) ist derzeit in 4 Bauabschnitte aufgeteilt. Zusätzlich wird ein Bauabschnitt zur Erstellung der Trafostation erforderlich.

Nach Fertigstellung der kompletten Tiefbaumaßnahme kann das Leerrohrsystem genutzt werden. In einem letzten Bauabschnitt wird sowohl der Kabelzug der neuen Niederspannungsleitungen als auch der Anschluss der Gebäudehauptverteiler sowie der Rückbau der Altanlage durchgeführt werden. Des Weiteren werden alle, das beauftragte Ingenieurbüro und die anschließend beauftragten Firmen, von Seiten der JVA in Form einer unbeschränkten Auskunft aus dem Zentral- und Erziehungsregister gemäß § 15 Abs. 1 Nr. 1 SJVollzDSG i.V.m. § 41 Abs. 1 Nr. 1 BZRG sicherheitsüberprüft. Es dürfen aus Sicherheitsgründen keinerlei digitalen Geräte (Handys, Laptop, Tablet, Smartwatch oder dgl.) und keine SIM-Karten-fähigen Geräte sowie Kameras, u.ä. mit auf das Gelände genommen werden. Bilder dürfen nur mit Genehmigung der verantwortlichen Mitarbeiter der JVA gemacht werden und werden anschließend von ebendiesen kontrolliert.

Die anrechenbaren Kosten für die erforderlichen Planungsleistungen der zuvor genannten Maßnahmen belaufen sich gemäß Kostenschätzung von 4.550.000 EUR auf 824.000 EUR (brutto). Die Kosten setzen sich aus 4.332.500 EUR der Anlagengruppe 4 und 217.000 EUR der Anlagengruppe 5 zusammen. Der AG schätzt die Leistungen in Honorarzone 3 der HOAI ein.

Beschreibung des Loses

Benötigt werden die Planungsleistungen der technischen Ausrüstung (Anlagengruppen 4-5) gemäß § 53 HOAI. Der vorliegende Auftrag umfasst die Grundleistungen der Anlagengruppen 4. Starkstromanlagen und 5. Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen. Der Leistungsumfang in den einzelnen Anlagengruppen ergibt sich im Rahmen des Projekts. Der vorliegende Auftrag umfasst die Grundleistungen der folgenden Leistungsphasen gem. § 55 HOAI: - Lph 1: Grundlagenermittlung, - Lph 2: Vorentwurfsplanung, - Lph 3: Entwurfsplanung, - Lph 4: Genehmigungsplanung. Der Auftraggeber behält sich vor, folgende Leistungsphasen stufenweise zu vergeben: - Lph 5: Ausführungsplanung, - Lph 6: Vorbereitung der Vergabe, - Lph 7: Mitwirkung bei der Vergabe, - Lph 8: Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation, - Lph 9: Objektbetreuung. Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. auf eine Gesamtbeauftragung. Im Rahmen der Bewerbungsphase gibt es über die vorliegende Bekanntmachung und die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter und Informationen keine weiteren Unterlagen, die angefordert werden können. Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe wird den Bietern ein Vertragsentwurf zur Verfügung gestellt. Sonstige zu vergebende Leistungen sind nicht Bestandteil der vorliegenden Ausschreibung. Doppelbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung für den zu vergebenden Auftrag der Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung sind nicht zulässig. Mehrfachbewerbungen zu der vorliegenden Ausschreibung einzelner Bewerber oder einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn dem Bewerber, der Bietergemeinschaft oder den betroffenen konkurrierenden Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die fraglichen Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt. Teil der ausgeschriebenen Leistungen sind besondere Leistungen, nämlich die Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist, Lph 9.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag4 von 4 angegeben

Qualität
1 Herangehensweise an das Projekt und an die Aufgabenstellung im Auftragsfall/ Vorstellungen zum Umgang mit der speziellen Planungsaufgabe, insbesondere zu Sicherungsmaßnahmen zur Gewährleistung des uneingeschränkten Betriebs der JVA während der Auftragsausführung; Vorstellungen zur vorgesehenen Projektstruktur und zur Projektorganisation bzw. zum Projektablauf, interne/externe Kommunikation; Gewichtung 50 (Aufteilung auf Unterkriterien siehe Anhang_Eignung-und-Zuschlagskriterien)
Qualität
2 Personelle Besetzung; Projektleiter, Stellvertretender Projektleiter, Bauleiter: deren Fachkunde, deren Erfahrungen mit den hier gestellten Aufgaben und deren Eindruck in der persönlichen Präsentation; Personaleinsatzplanung; Gewichtung 25
Qualität
3 Vorgesehene Maßnahmen der Kosten und Terminkontrolle; Gewichtung 5
Preis
4 Honorar, Gewichtung 20

Eignung6 von 6 angegeben

Kriterium
Die folgenden Nachweise und Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen. Details, die bei den Angaben zu berücksichtigen sind, siehe in den auf dem Vergabeportal zur Verfügung gestellten Formblättern. Bei Bewerbergemeinschaften (BG) sind die Formblätter von allen Mitgliedern der … ganz lesenDie folgenden Nachweise und Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen. Details, die bei den Angaben zu berücksichtigen sind, siehe in den auf dem Vergabeportal zur Verfügung gestellten Formblättern. Bei Bewerbergemeinschaften (BG) sind die Formblätter von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft (einschließlich Nachunternehmern) ebenfalls an den entsprechenden Stellen auszufüllen. Ferner ist in diesem Fall eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung für das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft/ARGE (Benennung des bevollmächtigten Vertreters der ARGE) mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen (siehe Formblatt). 1) Allgemeine Angaben zum Bewerber gem. Formblatt FB-1; es wird darauf hingewiesen, dass Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder von Mitgliedern einer BG zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen können. Bei Bewerbergemeinschaften ist zusätzlich FB-2 auszufüllen. 2) Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen (FB-3). Vom Bewerber und allen Mitbewerbern zu unterzeichnen. 3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 (FB4-1) und § 124 GWB (FB-4.2) vorliegen. Vom Bewerber und allen Mitbewerbern zu unterzeichnen. 4) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV (FB-5); namentliche Nennung der vorgesehenen Leistungserbringer im Auftragsfall, gegliedert in Projektleiter, Stellvertreter des Projektleiters, Bauleiter und Projektingenieure unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall bearbeitenden Teilleistungen. Im Falle von BG’s ist zusätzlich die Zugehörigkeit der Person zu benennen. Für den im Auftragsfall Projektverantwortlichen/Projektleiter und seinen Stellvertreter ist mit der Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende Aufgabenstellung (z.B. in Form von Kammernachweis, Diplom-, Masterurkunde, o.ä.) sowie eine Angabe zur Berufserfahrung von Projektleiter, Stellvertreter und Bauleiter (durch Eintrag in Formblatt) vorzulegen. 5) Angaben über die beabsichtigte Weitergabe des Auftrags oder eines Teils des Auftrags (sollte dies der Fall sein, muss im Auftragsfall eine Verpflichtungserklärung des Subunternehmens vorgelegt werden) (FB-6). 6) Eigenerklärung im Falle der Weiterbeauftragung, die weiteren Leistungsphasen gem. den vorgesehenen Vertragsstufen zu erbringen (FB-7). Vom Bewerber und allen Mitbewerbern zu unterzeichnen. 7) Eigenerklärung zum BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022 (Russland-Sanktionen) (FB-10). Vom Bewerber und allen Mitbewerbern zu unterzeichnen und mit Firmenstempel zu versehen. 8) Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und fairen Löhnen (FB-11).
Kriterium
Die folgenden Angaben/Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei BG´s jeweils von allen Mitgliedern der BG bzw. Nachunternehmern. Die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter sind für die Angaben zu verwenden. 1) Eigenerklärung, dass aktuell keine Steuerschulden be … ganz lesenDie folgenden Angaben/Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei BG´s jeweils von allen Mitgliedern der BG bzw. Nachunternehmern. Die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter sind für die Angaben zu verwenden. 1) Eigenerklärung, dass aktuell keine Steuerschulden bestehen (FB-8). 2) Eigenerklärung zum Vorhandensein der erforderlichen Berufshaftpflichtversicherung in der Höhe mind. 1.500.000 EUR für Personenschäden, mind. 1.000.000 EUR für Sonstige Schäden (FB-9). Sollte eine Versicherung in dieser Höhe nicht vorhanden sein, ist eine Eigenerklärung erforderlich, dass die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen angehoben wird. Weitere (durch Eigenerklärung) nachzuweisende Voraussetzung: Jährliche Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. (Bei Bewerbergemeinschaften muss die Haftpflicht für die ARGE bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden). Die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter sind für die Angaben zu verwenden. Zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbungen/Angebote ist es ausreichend, dass der Bewerber/die BG die beiden o.g. Eigenerklärungen ausgefüllt und unterschrieben einreicht. Im Auftragsfall hat der Bewerber/die BG dafür Sorge zu tragen, die entsprechenden Nachweise (Fremdnachweise) mit dem unterschriebenen Vertrag beim Auftraggeber vorzulegen.
Kriterium
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind die o.g. Referenzen zu A-1 und A-2 vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu den Referenzen sind in die zur Verfügung gestellten Formblätter einzutragen. Darüber hinaus gehendes Material (z.B. Referenzblätter, Planunterlagen, … ganz lesenZum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind die o.g. Referenzen zu A-1 und A-2 vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu den Referenzen sind in die zur Verfügung gestellten Formblätter einzutragen. Darüber hinaus gehendes Material (z.B. Referenzblätter, Planunterlagen, graphische Darstellungen, o.ä.) ist nicht erforderlich und wird nicht gewertet. Die Nennung von jeweils mindestens 1 Referenz zu dem Kriterium A-1 ist Mindestvoraussetzung für die Teilnahme am weiteren Verfahren. Gewertet werden maximal 2 Referenzen zu A-1. Zu Kriterium A-2 kann eine Referenz genannt werden (keine Mindestanforderung). Gewertet wird maximal 1 Referenz zu A-2. Es dürfen grundsätzlich mehr Referenzen als erforderlich genannt werden, in diesem Fall ist anzugeben, welche Referenzen gewertet werden sollen. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen dann nicht in die Wertung ein. Eine Bewertung erfolgt anhand des nachfolgend beschriebenen Kriteriums. Dieses wird bei der Bewertung der Bewerbungen im Teilnahmewettbewerb zugrunde gelegt: Grundsätzliche Voraussetzungen für die Wertbarkeit von Referenzen: - Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der in den Formblättern abgefragten Angaben, - Bearbeitung der Maßnahme/des Projektes im Zeitraum von April 2015 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung dieser Veröffentlichung (April 2025). Das Referenzprojekt muss in diesem Zeitraum begonnen und in Betrieb genommen worden sein. - Für Referenzen zu A-1 gilt, dass die Kosten der Kostengruppe 400 (nach DIN 276) mindestens 0,5 Mio EUR (netto) betragen haben. Auf die Angabe des Nettowertes in den Formblättern ist zu beachten. Eine Referenz, bei der die Angabe, ob die angegebenen Kosten der Kostengruppe 400 netto oder brutto sind, fehlt, ist nicht vollständig und führt dazu, dass die Referenz nicht gewertet werden kann. - Für die Referenz A-1 muss gelten, dass das erschlossene Gebiet eine Mindestgröße von 25.000 qm umfasste. Es wird darauf hingewiesen, dass die abgefragte Referenz nach A-1 eine Mindestreferenz ist, d.h. die Nennung von mind. 1 wertbaren Referenz ist Voraussetzung für die weitere Teilnahme am Verfahren; max. 2 wertbare Referenzen werden gewertet. A-1: Nachweis von Erfahrungen des Bewerbers mit der Bearbeitung der technischen Erschließung (bearbeitete Anlagengruppen 4 und 5) bestehender, komplexer, dicht bebauter Bereiche, die im laufenden Betrieb umgesetzt wurde. D.h., die Nutzung des Areals musste während der Maßnahme weiterbetrieben werden können (bis auf geringe Ausfallzeiten). Vergleichbar sind folgende Kategorien (Mindestgröße 25.000 qm, s.o.), auf die die vorgenannten Parameter zutreffen: Technische Erschließung (Bearbeitung mind. Agr 4-5) einer Justizvollzugsanstalt, Jugendstraf- oder Jugendarrestanstalt, Untersuchungshaftanstalt, Anstalt für den Maßregelvollzug; komplexes, dicht bebautes Krankenhausareal, komplexes, dicht bebautes Industriegebiet (die Erschließung von Gewerbegebieten sind nicht vergleichbar und werden nicht gewertet). Mindestens 1 wertbare Referenz zu A-1 ist zu benennen. Es können maximal 2 Referenzen zu A-1 für die Agr 4 und 5 mit jeweils 15 Punkten gewertet werden. Die Erfahrungen für die bearbeiteten Anlagengruppen können mit getrennten Referenzen nachgewiesen werden. Sofern die beiden Anlagengruppen in einer Referenz bearbeitet wurden, können für die betreffenden Referenzen jeweils 1 Zusatzpunkt erreicht werden. Maximal zu erreichende Punktzahl bei A-1: 2x15 Punkte + 2x1 Zusatzpunkt = max. 32 Punkte A-2: Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber oder mit Projekten, bei denen im Zuge der Bearbeitung öffentliches Vergaberecht anzuwenden war. Gewertet wird max. 1 Referenz mit 5 Punkten (keine Mindestreferenz). Maximal zu erreichende Punktzahl bei A-1: 5 Punkte Insgesamt max. erreichbare Punktzahl: 37
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Rein nationale Ausschlussgründe
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis … Bewerber

Laufzeit und Umfang3 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
100 Monate
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
Stufenweise Vergabe, s.u.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
subreport.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
3 Monate
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Zulässig
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Ja
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammern des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie, Franz-Josef-Röder-Straße 17, 66119 Saarbrücken
Fristen für Nachprüfungsanträge
Es gelten d. Vorschriften der §§ 97 ff. GWB. Auf die Rügeobliegenheit des Bieters gem. § 160 Abs. 3 GWB innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen und die Unzulässigkeit eines Nachprüfungsantrages bei Versäumung der Rügefrist wird ausdrücklich hingewiesen. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsve … ganz lesenEs gelten d. Vorschriften der §§ 97 ff. GWB. Auf die Rügeobliegenheit des Bieters gem. § 160 Abs. 3 GWB innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen und die Unzulässigkeit eines Nachprüfungsantrages bei Versäumung der Rügefrist wird ausdrücklich hingewiesen. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf schriftlichen Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
1) Arbeitssprache ist deutsch. Anträge in anderer Sprache werden ausgeschlossen. 2) Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter … ganz lesen1) Arbeitssprache ist deutsch. Anträge in anderer Sprache werden ausgeschlossen. 2) Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter. 3) Für den Teilnahmeantrag sind die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter (FB) zu verwenden. Die FB sind um die geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können zulässig sein, sofern dies in den FB ausdrücklich zugelassen wird (z. B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung entweder: — die FB nebst beigefügten Nachweisen, — oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung geforderten Inhalten, was vom Bewerber zu beachten ist) als vorläufigen Nachweis, vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen, Bietergemeinschaften (BG), usw. sind die Unterlagen/die EEE auch für diese anzugeben. BG's, die sich erst nach Einreichung eines Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel der Identität des Bieters oder der BG ist nicht zugelassen. Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Bewerber haben selbst dafür Sorge zu tragen, dass ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig bei der angegebenen Stelle eingehen. 4) Wichtig: Seit dem 18.10.18 besteht die Pflicht zur eVergabe. Die Kommunikation und die Abgabe der Teilnahmeanträge sowie der Angebote erfolgt gem. § 53 (1) VgV ausschließlich elektronisch über ein Vergabeportal (im vorliegenden Projekt über das Vergabeportal subreport). Die zum Download bereitgestellten Unterlagen sind auf www.subreport.de frei verfügbar. Um regelmäßig über Informationen/Rückfragen in Kenntnis gesetzt zu werden und für die Abgabe der Teilnahmeanträge, ist eine Registrierung erforderlich. Diese ist für die Bieter kostenfrei. Teilnahmeanträge oder Angebote, die nicht über subreport, sondern per E-Mail, schriftlich auf dem Postweg oder persönlich eingehen, werden ausgeschlossen. Es wird empfohlen, dass sich interessierte Bewerber/Bieter rechtzeitig mit den technischen Anforderungen des Vergabeportals vertraut machen. 5) Datenschutzklausel: Die vom Bieter erbetenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert. Soweit das Angebot eines Bieters den Zuschlag erhält, werden die übrigen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Bieters, der den Zuschlag erhält, vor Zuschlagserteilung informiert. Der Bieter erklärt mit Abgabe des Angebots sein Einverständnis hiermit. 6) Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen. In diesem Fall erfolgt eine Bewertung der betreffenden Zuschlagskriterien anhand der vorab abzugebenden Präsentation und des ersten Honorarangebotes. Wenn der AG Verhandlungen führt, wird jeder Bieter zu einem Vergabegespräch eingeladen. 7) Die Präsentation und das indikative Angebot sind bis einschließlich 11. Juli 2025, 10:00 Uhr von denjenigen Bietern, die zur weiteren Teilnahme am Verfahren aufgefordert werden, einzureichen. Näheres wird das dazu versendete Aufforderungsschreiben enthalten. Die Einreichung der genannten Unterlagen einige Tage vor dem Verhandlungsgespräch ermöglicht dem Vergabegremium eine vorherige Befassung damit und ggf. ein gezieltes Nachfragen im Rahmen des Vergabegespräches. Für das finale Angebot werden maximal 5 Kalendertage zur Verfügung stehen.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Name
Das Saarland, vertr. durch das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, vertr. durch das Landesverwaltungsamt (LAVA), Abt. 4 SHB – Staatliche Hochbaubehörde
Anschrift
Hardenbergstr. 6, 66119 Saarbrücken
Kontakt
vergabe@agsta.de

Bei uns erfasst

2Bekanntmachungen
1Zuschlagsmeldungen

Noch keine Zuschlagsmeldung dieses Auftraggebers im Bestand.

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Saarland. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

105vergebene Aufträge
4Angebote je Los im Median (77 Lose mit Angabe)
143.645 €Zuschlagswert im Median
87.491 € – 233.528 €mittlere Hälfte, 28 Werte

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Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 02.06.2025

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung a80acea8-0950-4477-9c34-a346116039a6.