Renaturierung des ehemaligen EOW-Geländes in Oberweimar, Steinbrückenweg 5, D-99425 Weimar
Stadtverwaltung Weimar, Amt Grünflächen und Friedhöfe · Weimar, Thüringen
Aktenzeichen 2024-05-12veröffentlicht 28.07.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Geschätzter Wert
- 238 Tsd. €
- Laufzeit
- 3 Jahre
- bis zu 1 Verlängerung
- Hauptleistung
- Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
- CPV 71000000
- Leistungsart
- Dienstleistungen
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- 238 Tsd. €
- Laufzeit
- 3 Jahrebis zu 1 Verlängerung
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 20 %, Leistung und Qualität 80 %.
- Projektanalyse, Methodik, Herangehensweise50 %
- Projektorganisation, Zusammenarbeit Projektteam30 %
- Honorarforderungen20 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 3,3 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −1,8 Punkte |
| 25 % teurer | −4 Punkte |
| 50 % teurer | −6,7 Punkte |
| 100 % teurer | −10 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 15 Monaten
- Heute
Beschreibung
Die Stadt Weimar plant die Renaturierung des ehemaligen EOW-Geländes, ein Altindustriestandort in Oberweimar. Der Industriestandort wurde zu Beginn des 20.Jh. in Oberweimar in der Ilmaue errichtet. Anfang der 1990er Jahre wurde der Standort aufgegeben. Einige Bereiche des Geländes konnten in den letzten 3 Jahrzehnten bereits zurückgebaut werden. Die noch vorhandene Industriebrache (Vorhabengebiet) ist durch einen hohen Versiegelungsgrad und eine desolate Gebäudesubstanz gekennzeichnet. Im Zuge des Vorhabens soll das Areal renaturiert werden (Gebäudeabbruch, flächenhafte Entsiegelung und Herstellen eines Flutmuldensystems), um wichtige klimaökologische, hochwasserschutztechnische und naturräumliche Funktionen - auch im Rahmen der Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel - wieder vollständig übernehmen zu können. Dies betrifft die ökologische Funktion des Areals als Biotiopverbund, eine für das Stadtklima äußerst wichtige Funktion als Luftleitbahn sowie die wichtige Funktion der betreffenden Flächen als Retentionsraum bei Hochwasser. Nach Abriss der Gebäude mit ca. 7.100 m² Fläche sollen die Fundamente und die verbliebenen befestigten Flächen (ca. 7.600m²) abgebrochen und entsorgt werden. Diese Abbruch- und Entsorgungsmaßnahmen sind jedoch kein Bestandteil dieses Planungsauftrages. Nach dem Gebäude- bzw. Flächenabbruch ist der darunterliegende, möglicherweise schadstoffbelastete Boden abzutragen und zu entsorgen. Danach soll die Geländemodellierung und Herstellung einer renaturierbaren Bodensubstanz erfolgen und es ist ein Flutmuldensystem zu modellieren, das gleichzeitig eine Renaturierung mittels Ansaat und Bepflanzung ermöglicht und als Retentionsfläche für eventuelle Hochwasserereignisse der Ilm dient. Zur Herstellung einer Verbindung zu einer bereits bestehenden Flutmulde ist ein Durchlass unter der Straße "Steinbrückenweg" zu errichten. Als weitere Aufgaben im Rahmen dieses Bauvorhabens sind die Errichtung Wegeverbindung vom Steinbrückenweg zur Pappelallee als Fuß- und Radweg mit einer max. versickerungsfähigen Oberfläche und die Herstellung von ca. 20 wasserdurchlässigen PKW-Stellplätzen einfacher Bauweise definiert. Die Gestaltung der Stellplätze soll sich dabei dem Ziel der Maßnahme "Schaffung eines Naturraumes" verpflichtet fühlen. Das Bearbeitungsgebiet liegt im Überschwemmungsgebiet der Ilm und bei den Maßnahmen muss aufgrund der früheren Nutzungen mit schadstoffbelastetem Material gerechnet werden. Zwei Flurstücke sind im Thüringer Altlasteninformationssystem (THALIS) verzeichnet und als aktive Altlastenverdachtsflächen geführt. Der Altlastverdacht wurde durch Gutachten bestätigt und Kontaminationen der Schutzgüter Boden und Grundwasser nachgewiesen. Weiterhin wurden in einigen Bereichen bereits Ausgleichsmaßnahmen nach Naturschutzrecht umgesetzt, welche bei der Überplanung zu berücksichtigen sind. Das Werksgelände der ehemaligen Firma VEB Elektroinstallation Oberweimar befindet sich auf dem Gebiet der Stadt Weimar, im Ortsteil Oberweimar. Die Gesamtfläche des zu renaturierenden Altindustriestandortes beträgt ca. 50.100 m2. . Das Gelände umfasst die Flurstücke Nr. 307/1, 307/2 und 393 - 400 der Flur 8 sowie dies Flurstück 125/1, 128/3 und 130/33 der Flur 1, Gemarkung Oberweimar. Das Gelände wird im Norden durch den Steinbrückenweg, im Osten durch die Ilm, eine Teichanlage sowie Grünflächen und im Süden durch eine Kleingartenanlage begrenzt. Im Westen schließt sich wiederum eine Grünanlage an, die durch die Belvederer Allee begrenzt wird. Das Gelände weist Höhen zwischen 214 und 215 m über NN auf und ist generell von West nach Ost in Richtung des Vorfluters, die Ilm, geneigt. Die Ilm bildet dabei zusammen mit dem angrenzenden Teich für den östlichen Werksbereich die Vorflut. Die Größe der versiegelten Verkehrsfläche (betoniert) beträgt ca. 7.600 m2. Es wird von einer Betonmächtigkeit von 0,25 -0,3 m ausgegangen. Unterhalb der Betondecke werden anthropogene Auffüllungen aus Beton, Betongruß, Schotter und Kies mit Mächtigkeiten zwischen 0,2 - 3,2 m vermutet. Die Größe der unversiegelten Fläche im Untersuchungsgebiet beträgt ca. 1.500 m2. Die Mächtigkeit des aufgetragenen Oberbodens ist nicht bekannt, punktuell können die Mächtigkeiten der Auffüllung bis zu 2,75 m betragen. Im Liegenden schließt sich ein Auelehm an, danach folgen grobkörnige Lockersedimente. Entsprechend den Ergebnissen der durchgeführten Untersuchungen variiert der Grundwasserflurabstand lokal stark und variiert von ca. 0,7 m u. GOK im südlichen Bereich des Planungsgebietes bis 3,2 m u. GOK im nördlichen Bereich. Das Projekt wird im Rahmen einer Förderung durch das BBSR entwickelt, teilweise werden Fördermittel für Leistungen voraussichtlich in einem Umfang von max. 1,8 Mio Euro zur Verfügung gestellt.
Beschreibung des Loses
Ziel der Beschaffung ist die Vergabe folgender Leistungen nach HOAI 2021 Teil 3: Objektplanung Freianlagen, Lph. 2-9 nach den §§ 38-40 + Besondere Leistungen (Umwelttechnische Begleitplanung - Bodenuntersuchungen EOW-Gelände, Überflutungsnachweis, Baumschutzkonzept, Überwachung Entwicklungspflege, Fotodokumentation des Zustandes des Areals vor und nach der Maßnahme. Ggf. Dokumentation relevanter Schritte während der Maßnahme) Es ist eine stufenweise Beauftragung in Abhängigkeit der Bereitstellung von Fördermitteln vorgesehen. Der Auftraggeber behält sich vor, Teilleistungen getrennt zu vergeben, wenn besondere fachliche Gründe dafür sprechen.
Bedingungen
Zuschlag3 von 3 angegeben
- Qualität
- Projektanalyse, Methodik, HerangehensweiseDarstellung der prinzipiellen/bewerbertypischen Herangehensweise an die Planungsaufgabe anhand von Beispielen aus vergleichbaren Projekten, Methodik und wesentliche Arbeitsschritte (in den Ausführungen soll der Bezug zur konkreten Aufgabenstellung hergestellt und die Herangehensweise anhand von realisierten Projekten erläutert werden) Bewerbertypischer Ansatz zur Umsetzung einer wirtschaftlichen Lösung in Bezug auf Erstellungs- und Folgekosten, Ermittlung der Kosten in LP, Aussagen zur Kostenoptimierung in Planungs- und Bauphase Zeitbedarf für Leistungsphasen, vorgesehene Maßnahmen zur Einhaltung von Terminzielen für das Vorhaben im Auftragsfalle
- Qualität
- Projektorganisation, Zusammenarbeit ProjektteamVorstellung des Projektteams, Verfügbarkeit + Präsenz Projektleiter, Bauleiter, Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams, Darstellung des bewerbertypischen Projekt- und Qualitätsmanagements, Maßnahmen zur Einhaltung von Qualität Kooperation mit Auftragnehmer Bodenuntersuchung, Koordination der Leistungen mit dem Auftraggeber und den Leistungen anderer Beteiligter
- Preis
- HonorarforderungenHonorar Grundleistungen Objektplanung Freianlagen einschließlich Umbauzuschlag und Nebenkosten Honorar Besondere Leistungen (Summe) Zeithonorar (Summe der Stundensätze bei Wichtung der Sätze Büroinhaber und Angestellte Landschaftsrchitekten / Ingenieure 2-fach, sonstige Büromitarbeiter 1-fach)
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang3 von 6 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Dauer
- 3 Jahre
- Verlängerung
- bis zu 1-mal: Es können sich aus den Vergabe- und Abrechnungsbedingungen sowie Fristen der geplanten Fördermittel Rahmenbedingungen ergeben, die zu einer Auftragsverlängerung führen.
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer des Freistaats Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt, Postfach 2249, 99403 Weimar
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfungsverfahren gem. § 160 Abs.1 GWB nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 GWB regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß g … ganz lesenkürzer
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfungsverfahren gem. § 160 Abs.1 GWB nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 GWB regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
- Bekanntmachungs-ID: CXP4Y7Z5QHP
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| Rudolph Langner - Station C23 Architekten und Landschaftsarchitekten PartG mbB, Leipzig | 3 |
AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers
- Name
- Stadtverwaltung Weimar, Amt Grünflächen und Friedhöfe
- Anschrift
- Schwanseestraße 17, 99423 Weimar
- Website
- weimar.de
- Kontakt
- stadtverwaltung@
stadtweimar.de
Bei uns erfasst
Noch keine Zuschlagsmeldung dieses Auftraggebers im Bestand.
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 710 (Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen) in Thüringen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Architekturleistungen in Thüringen (5 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Haustechnische Anlagen Planungsgesellschaft mbH3 Zuschläge
- Trabert Ingenieure GmbH & Co. KG3 Zuschläge
- Ingenieurbüro Klemm & Hensen GmbH2 Zuschläge
- Thome & Müller Ingenieure GmbH2 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Vergabebekanntmachung (diese Seite)
- BekanntmachungFrist 11.07.2024
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 4503dcba-454c-489c-8a94-3903d83ae464.