Realisierungswettbewerb Klimaquatier Ramersdorf
Münchner Wohnen GmbH · München, Bayern
Aktenzeichen 621-2024 RPW RAMS hlaveröffentlicht 30.07.2025DienstleistungenNichtoffenes Verfahren
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Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag. Nur ausgewählte Bewerber werden zum Angebot aufgefordert.
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Sie erhält im Median 7,5 Angebote je Los (6 Lose mit Angabe).
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
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Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 15 Monaten
- Heute
Beschreibung
Auf der Basis der gesamtstädtischen Zielsetzung der Erreichung der Klimaneutralität bis 2050 soll das Quartier zwischen Claudius-Keller-Straße, Rosenheimer Straße und Wilramstraße in Ramersdorf zu einem klimaneutralen und klimaresilienten Quartier mit Vorbildcharakter entwickelt werden, gleichzeitig soll dringend benötigter geförderter und bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Ziel ist darüber hinaus, die Lebensqualität im Quartier durch die Aufwertung der Frei- und Grünflächen mit hoher Aufenthaltsqualität und durch die Errichtung neuer Infrastruktureinrichtungen im Sinne einer Stadt der kurzen Wege zu verbessern. _____ Die Quartiersentwicklung beinhaltet zum einen den Bestandserhalt mit energetischen Sanierungen und zusätzlicher Wohnraumschaffung durch beispielsweise Aufstockungen und Anbauten, zum anderen die Schaffung von Wohnraum im Neubau sowie die Unterbringung von gewerblichen und sozialen Infrastrukturen. Der Großteil der Siedlung wurde von 1949 bis 1950 zur Unterbringung von Angehörigen der amerikanischen Luftwaffe errichtet und ist durch eine 3- bis 6-geschossige Zeilenbebauung geprägt. Die Modernisierung des Bestandes soll sozial verträglich und bestmöglich in bewohntem Zustand erfolgen. Mögliche Ergänzungsbauten und Neubauten werden nach hohen baulichen, energetischen und ökologischen Standards errichtet. Für die energetische Sanierung der Bestandsgebäude sind ebenfalls möglichst hohe energetische Standards anzustreben. _____ Die Quartiersentwicklung soll in drei Phasen erfolgen. Die Entwicklung des Gebäudebestandes in Phase 1 und 2 mit energetischer Sanierung, tlw. Aufstockung und punktuellen Ergänzungsbauten ist nicht Gegenstand der Wettbewerbsaufgabe. Die Phase 3 ist Bestandteil der städtebaulichen Planung des Wettbewerbs. Neben der Sanierung und Aufstockung von Bestandsgebäuden sind auch Ersatzneubauten zu planen. Die Geschossfläche (GF) des Bestandes von rund 21.000 m² soll durch Nachverdichtung auf etwa 52.000 – 62.000 m² erhöht werden. Ziel der Planung ist die städtebauliche und freiraumplanerische Aufwertung des Quartiers und die Schaffung einer Quartiersmitte mit hoher Aufenthaltsqualität sowie die Öffnung des Quartiers in Richtung Süden zur unmittelbar angrenzenden „Grünanlage Wilramstraße“. Möglichst viel zusätzlicher Wohnraum bei größtmöglichem Erhalt des Bestandes sowie die Unterbringung gewerblicher und sozialer Nutzungen wie Nahversorgungseinrichtungen, Quartierstreff, Kindertagesstätte und Mobility Hub sind insbesondere Gegenstand der Planungsaufgabe. Innerhalb der Phase 3 der Quartiersentwicklung ist ein 1. Bauabschnitt mit etwa einem Drittel der gesamten Geschossfläche der Phase 3 zu definieren, in dem neben Wohnungsbau zwingend die Kita, der Mobility Hub und das Quartierszentrum anzuordnen sind und der Gegenstand der Gebäude- und Freianlagenplanung des Wettbewerbs ist. Darüber hinaus ist im Wettbewerb ein freiraumplanerisches Gesamtkonzept für das gesamte Quartier zu entwickeln. Dieses muss die bestmögliche Aktivierung von Freiraumpotentialen im Hinblick auf die Nachverdichtung und die Freiraumqualifizierung hinsichtlich Gestalt- und Aufenthaltsqualität, aber auch Verbesserung der Klimaresilienz und Biodiversität, sowie Integration der Flächen für Fahrradabstellplätze und Sharing-Angebote als Teil des Mobilitätskonzepts berücksichtigen. Die Klimaresilienz soll neben dem größtmöglichen Erhalt des umfangreichen Baumbestands durch Ergänzungen der blau-grünen Infrastruktur, wie Dach- und Fassadenbegrünung, Baumneupflanzungen, Anlage von Verdunstungs- und Versickerungsflächen etc., gestärkt werden. Für diese komplexe, disziplinübergreifende Aufgabenstellung erwartet sich die Ausloberin mit dem vorliegenden Wettbewerb gestalterisch, nachhaltig, funktional und wirtschaftlich überzeugende Lösungen.
Beschreibung des Loses
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung eines freiraumplanerischen Gesamtkonzepts für das gesamte Quartier zwischen Claudius-Keller-Straße, Rosenheimer Straße, Wilramstraße und Laibacher Straße im Stadtbezirk Ramersdorf-Perlach der LH München sowie die städtebauliche Planung für zwei Teilbereiche dieses Quartiers (Phase 3 der Quartiersentwicklung). Gegenstand des Wettbewerbs ist darüber hinaus die Gebäudeund Freianlagenplanung für einen ersten Bauabschnitt der Phase 3. Die Wettbewerbsaufgabe ist unter 2.1 dieser Bekanntmachung beschrieben. _____ Die Ausloberin wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen vergeben, dies sind: _____ - Die Objektplanung Freianlagen und Verkehrsanlagen gemäß HOAI Teil 3, Abschnitte 2 und 4 für die im Besitz der Münchner Wohnen Immobilien 3 GmbH befindlichen Grundstücke für die Phase 1+2 und den 1. Bauabschnitt der Phase 3 der Quartiersentwicklung. Die Ausloberin beabsichtigt optional die Leistungen der Objektplanung Freianlagen und Verkehrsanlagen für die weiteren Bauabschnitte der Phase 3 der Quartiersentwicklung an den*die für den 1. Bauabschnitt beauftragten Preisträger*in zu vergeben. Die Ausloberin behält sich vor, optional auch die Objektplanung Freianlagen für die Gestaltung der innerhalb des Umgriffs verlaufenden öffentlichen Straßen und Teilbereiche der Wilramstraße zu beauftragen. _____
- Die Objektplanung Gebäude gemäß HOAI Teil 3, Abschnitt 1 für den 1. Bauabschnitt der Phase 3 der Quartiersentwicklung. Die Ausloberin beabsichtigt optional die Leistungen der Objektplanung Gebäude für die weiteren Bauabschnitte der Phase 3 der Quartiersentwicklung an den*die für den 1. Bauabschnitt beauftragten Preisträger*in zu vergeben. _____
- Die Rahmenplanung entsprechend dem Merkblatt Nr. 51 „Empfehlungen zum Städtebaulichen Entwurf als Besondere Leistung in der Flächenplanung“ der Architektenkammer Baden-Württemberg in der Fassung vom 04/2024, die Leistungsphasen 1 - 3 für den Teilbereich Phase 3 der Quartiersentwicklung. _____
- Bei der Vergabe der Leistungen der Objektplanung Gebäude und der Objektplanung Freianlagen werden mindestens die Planungsleistungen bis zum Abschluss der jeweiligen Leistungsphase 5 vergeben, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegen steht. Die auslobende Stelle behält sich die Beauftragung der weiteren Leistungen vor. Die Vergabe der Leistungen ist in Form eines Stufenvertrags vorgesehen: Stufe I: LPH 1-2, Stufe II: LPH 3-4, Stufe III: LPH 5 sowie optional Stufe IV: LPH 6-7, Stufe V: LPH 8, Stufe VI: LPH 9 Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet die Auftraggeberin im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung kann kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Stufen und keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden. _____ Es werden gesonderte Verträge über die Leistungen der Objektplanung Gebäude einerseits und über die Leistungen der Objektplanung Freianlagen andererseits geschlossen. Handelt es sich beim Preisträger um einen Bewerbergemeinschaft aus Architekturbüro und Landschaftsarchitekturbüro, müssen diese auch als Bietergemeinschaft am Verhandlungsverfahren teilnehmen. Der jeweilige Vertrag wird aber nur mit dem für die jeweilige Planungsdisziplin zuständigen Mitglied geschlossen (keine Arbeitsgemeinschaft/gesamtschuldnerische Haftung). / Für die Leistungen der Rahmenplanung wird ein Vertrag mit der gesamten Bietergemeinschaft geschlossen.
Gegenstand nach CPV
- 71200000Dienstleistungen von ArchitekturbürosHauptgegenstand
- 71400000Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
- 71220000Architekturentwurf
- 71420000Landschaftsgestaltung
- 71410000Stadtplanung
- 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
- 71222000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Bedingungen
Zuschlag1 von 1 angegeben
- Qualität
- Kriterien für die Bewertung der Projekte: Qualität der städtebaulichen Struktur und Gestalt / Qualität, Gestalt und Funktionalität der Bebauung / Qualität, Gestalt und Funktionalität der Grün- und Freiräume / Funktionalität der inneren und äußeren Erschließung / Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit / Klimaschutz und Klimaanpassung
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang0 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- ?keine Angabe
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz2 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Südbayern, Regierung von Oberbayern, 80534 München
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerh … ganz lesenkürzer
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- ?keine Angabe
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Gustav-Heinemann- Ring 111, 81739 München
- Website
- muenchner-wohnen.de
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
Bei uns erfasst
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
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Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 0cb449b7-49f0-43ac-a5cd-9ba9bd47299f.