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Frist abgelaufenEU-weitBeratungPlanung1 Berichtigung

Projektmanagement für Leistungen zur Umsetzung des Maßnahmenplans des Landesniedrigwasserkonzeptes 2.0

Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg · Potsdam, Brandenburg

Aktenzeichen VV-2026-0005veröffentlicht 08.06.2026erstmals 08.06.2026DienstleistungenOffenes Verfahren

Angebotsfristseit 64 Tagen abgelaufen
Diese Fassung ist berichtigt worden. Aktuell ist die Meldung vom 08.06.2026.Zur aktuellen Fassung

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
5 Jahre01.11.2026 – 01.11.2031
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Potsdam14467, Brandenburg
Einreichung
elektronisch: Erforderlichvergabemarktplatz.brandenburg.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendnein
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 62 Tage (3 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (7 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 50 %, Leistung und Qualität 50 %.

  • Angebotspreis (brutto) gemäß Preisblatt E150 %
  • 4.1. Bewertung der fachlichen und inhaltlichen Qualität des Angebots50 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 8,3 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−4,5 Punkte
25 % teurer−10 Punkte
50 % teurer−16,7 Punkte
100 % teurer−25 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Erstveröffentlichung
    vor 5 Monaten
  2. 1. Berichtigung (diese Fassung)
    vor 5 Monaten
  3. Fragen bis 23:59 Uhr
    an Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg
    vor 2 Monaten
  4. Angebotsfrist 12:00 Uhr
    nur elektronisch über vergabemarktplatz.brandenburg.de
    vor 2 Monaten
  5. Bindefrist endet
    1 Monat ab Angebotsfrist, von uns berechnet
    vor 35 Tagen
  6. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 01.11.2031
    vor 7 Tagen
  7. Heute

Beschreibung

Das MLEUV hat in Reaktion auf die ausgeprägte Trockenperiode ab 2018 das Landesniedrigwasser-konzept erarbeitet. Es wurde 2021 veröffentlicht und umfasst, vereinfacht ausgedrückt eine Strategie zur Konsolidierung des Landschaftswasserhaushaltes. Zum Ende des Jahres 2021 wurde zu diesem Zweck durch das MLEUV ein Auftragnehmer gebunden, um in allen Flussgebieten mittels eines strukturierten Prozesses eine Bestandsaufnahme durchzuführen und entsprechende Kommunikationsstrukturen zu schaffen, um darauf basierend notwendige Maßnahmen zur Stabilisierung des Wasserhaushaltes zu identifizieren, vorzubereiten und mit potenziellen Trägern zu initiieren. Die Umsetzung setzt vor allem auf die Zusammenarbeit der regionalen Akteure in den 16 Flussgebieten des Landes. Die Erarbeitung folgte grundsätzlich einem Bottom-up-Ansatz, d.h. unter enger Einbeziehung der regionalen Akteure (u.a. Wasser-, Umwelt- und Landwirtschaftsbehörden des Landes und der Landkreise / kreisfreien Städte, Gewässerunterhaltungsverbände), um regionales Wissen und Wünsche aufzunehmen, die Vorhaben ggf. zu qualifizieren und einer tragfähigen Finanzierung zuzuführen. Die Finanzierung von Maßnahmen sollte bevorzugt über die Förderrichtlinien "Landschaftswasserhaushalt" des Umweltressorts erfolgen. Ein in enger Zusammenarbeit mit dem sog. Niedrigwasser-Team (am MLEUV) optimiertes fachliches Begleitverfahren bindet die Förderung in die Umsetzung des Landesniedrigwasserkonzeptes ein und gewährleistet, dass Antragsteller bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen fachlich unterstützt werden. Die sog. "Niedrigwasserkoordinatoren" (im Folgenden als "NW-Koordinatoren" bezeichnet) sind als Ansprechpartner in den Regionen eingeführt, die Abläufe von der Ideenfindung zur Projektkonzeption und -beantragung zusammen mit den Hauptantragstellern, den Gewässerunterhaltungsverbänden (GUV), etabliert sowie entsprechende Gremien zur Kommunikation des Themas "Niedrigwasser" in verschiedensten Konstellationen eingeführt (z.B. Kernteams aus Wasserbehörden, GUV, NW-Koordinatoren, LfU und ggf. Weitere). Der Auftrag endet im Oktober 2026. Er wird im Weiteren als "Erstauftrag zur Umsetzung des Landesniedrigwasserkonzeptes" (kurz: "Erstauftrag") bezeichnet. Der Erstauftrag soll in modifizierter, ergänzter und weiterentwickelter Form neu beauftragt werden. Diese vorliegende Leistungsbeschreibung bildet die Grundlage.

Beschreibung des Loses

Die Leistung setzt sich insbesondere aus folgenden Punkten zusammen: 1) Projektmanagement Das Projektmanagement, steuert und koordiniert aktiv die nachfolgend unter Punkt 2 und ggf. 3 genannten Leistungen über die gesamte Vertragslaufzeit. 2) Weiterführung Flussgebietsarbeit Durch eine intensive Kommunikation des Themas "Niedrigwasser" konnte eine breite Aufmerksamkeit und ein Problembewusstsein bei allen lokalen Akteuren erzeugt werden. Die Entscheidungsträger (Wasser-, Naturschutz- und tlw. Landwirtschaftsbehörden der Landkreise / kreisfreien Städte, LfU, einschließlich Großschutzgebiete), die das Wassermanagement operativ steuernden GUV und ggf. weitere Institutionen (Naturschutzverbände, Landschaftspflegeverbände, Natura2000-Teams, VLF, Kommunen, engagierte Einzelpersonen usw.) sind involviert und arbeiten unterschiedlich intensiv an der Thematik mit. 3) Erarbeitung flussgebietsbezogener Bewirtschaftungskonzepte Die sich in der Ideenphase befindlichen 16 Konzepte (Phase 1 und 2) sind gemeinsam mit den Trägern bis zur Antragsreife (Richtlinie LWH) zu entwickeln und die Antragstellung bei der ILB zu begleiten. Weitere mindestes 10 Konzepte sollen - eine erfolgreiche Antragstellung und Mittelverfügbarkeit vorausgesetzt - bei der Bearbeitung begleitet werden. Es bestehen bisher nicht weiterverfolgte weitere Ideen der Akteure zu potenziellen Bewirtschaftungs- bzw. Staukonzepten in allen Flussgebieten tlw. auch von Seiten des LfU für Gewässer 1. Ordnung. Aufgrund einer derzeit nicht genau bekannten Anzahl o.g. Ideen ist die Leistung für 10 Konzepte anzubieten. 4) Qualifizierung und Weiterentwicklung LWH-Vorhaben und Leuchttürmen Mit LWH-Vorhaben sind Vorhaben gemeint, die den Fördergegenständen der Richtlinien LWH (GAK und ELER) des MLEUV entsprechen und die von den Antragstellern zur Förderung aus Drittmitteln vorgesehen sind. Entwicklung von Projekten aus Initiierungsphase (50) bis zu antragsreifer Projektskizze. Entwicklung fortgeschrittene Projekte (100) bis zu antragsreifer Projektskizze . Begleitung abgeschlossener (20) Projekte Begleitung der laufenden Leuchtturmprojekte Initiiierung von neuen Leuchtturmprojekte (z.B. Dränagen) 5) Fachübergreifende Anforderungen Im Rahmen des Erstauftrages wurden bereits diverse fachübergreifende Treffen, Gespräche etc. initiiert und ausgewertet). Diese sog. fachübergreifenden Gespräche mit Akteuren z.B. der Landwirtschaft, des Naturschutzes, der Forst, der Flurneuordnung sowie der Landes- und Regionalplanung sollen federführend durch den Auftragnehmer weitergeführt und im Bereich Siedlungs- und Gewerbegebietsentwicklung / Bau- und Stadtplanung aufgegriffen werden. Vertieft werden soll der Themenbereich Schifffahrt und Wassertourismus hinsichtlich der Wasserbewirtschaftung und möglicher Handlungsspielräume und Entwicklungsperspektiven hin zur Klimaanpassung und zu einem verringerten Wasserdargebot. Im Zusammenhang mit dem Umbau eines Staubauwerkes wurde im Rahmen des Erstauftrages ein umfangreiches, modellgestütztes Werkzeug entwickelt, welches die Auswirkungen veränderter Stauhaltungen auf den Wasserrückhalt quantifiziert. Das Werkzeug erlaubt darüber hinaus eine grafische Darstellung der flächigen Auswirkungen veränderter Wasserstände oberhalb eines Staubauwerkes. Für das Werkzeug wurden vorhandene Modellansätze in die kommerzielle Rechensoftware MS Excel überführt. Ferner wurde eine Schnittstelle programmiert, die eine Darstellung der Ergebnisse in einem GIS-System erlaubt. Die Anwendung des sog. Excel-Tools (Anlage 5: Dokumentation) wurde sowohl durch das LfU als auch durch die NW-Koordinatoren für weitere Projekte in anderen Flussgebieten testweise durchgeführt. Es ist gewünscht, das Excel-Tool (oder ein vergleichbares Instrument) künftig als Werkzeug zur Folgenabschätzung und Visualisierung stärker systematisch einzubinden. 6) Verknüpfung mit dem Moorschutz Moorschutz und Wassermanagement sind inhaltlich eng verwoben, dementsprechend erfolgt MLEUV-intern eine enge organisatorisch-inhaltliche Abstimmung zur Thematik Moorschutz. Bei der Umsetzung des Landesniedrigwasserkonzeptes ist auch auf ein nachhaltiges Moorbodenmanagement zu setzen. Das Moorschutzprogramm Brandenburg bildet den Rahmen für alle Aktivitäten im Zusammenhang mit Mooren. Um eine Synchronisation der Ziele von Moorschutz und Niedrigwasservorsorge bei der Projektentwicklung vor Ort und insbesondere bei der Erarbeitung von Bewirtschaftungskonzepten zu gewährleisten, ist ein fachkundiger Ansprechpartner zu benennen. Dieser sammelt und koordiniert alle moorbezogenen Fragen, begleitet ggf. Ortstermine und steht als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung. Die o.g. Flussgebietssteckbriefe sind in enger Zusammenarbeit mit dem LfU um ein Kapitel zum Moorschutz zu ergänzen. 7) Öffentlichkeitsarbeit Ziel des Leistungspunktes ist daher die Entwicklung einer zielgruppenorientierten Kommunikationsstrategie zur Unterstützung der Umsetzung des LNWK 2.0. Die Kommunikationsstrategie soll dazu beitragen, Verständnis, Akzeptanz und Mitwirkung zentraler Akteure bei Maßnahmen der Niedrigwasservorsorge und der -bewältigung zu stärken. Dabei sollen insbesondere Informationsbedarfe, Entscheidungsstrukturen und mögliche Hemmnisse in den relevanten Zielgruppen berücksichtigt werden. Auf Basis der strategischen Konzeption sollen geeignete Kommunikationsmaßnahmen entwickelt, priorisiert und in einem Umsetzungsplan dargestellt werden. Optionale Leistungen: 1) Verbindung wasserbaulicher Maßnahmen mit Agrar-, Umwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) 2) Durchführung ausgewählter Maßnahmen des im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit entwickelten Umsetzungsplanes aus Nr. 7) Im Detail siehe Vergabeunterlagen Teil B - Leistungsbeschreibung Nr. 2 und 3.

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Preis
Angebotspreis (brutto) gemäß Preisblatt E1Gewichtung (dezimal, genau) 0,5Die Ermittlung des Preises (P) erfolgt auf Grundlage der im Preisblatt vom Bieter ausgewiesenen Gesamtkosten (Summe der Grundleistung, der optionalen Leistungen und der Nebenkosten) für die Durchführung des Vorhabens (brutto) unter Berücksichtigung etwaiger Rabatte.
Qualität
4.1. Bewertung der fachlichen und inhaltlichen Qualität des AngebotsGewichtung (dezimal, genau) 0,5Zur Bewertung der fachlichen und inhaltlichen Qualität des Angebots des Bieters sind mit dem Angebot die folgenden Unterlagen einzureichen: (1) Entsprechend der Leistungen untergliederter Zeitplan mit Festlegung von Meilensteinen (2) Konzept für Erarbeitung fachübergreifender Anforderungen (LP 2.5) (3) Bearbeitungskonzept Flussgebietsarbeit (4) Bieterpräsentation Die Bewertung der Qualität erfolgt nach folgenden Kriterien: 1 Entsprechend der Leistungen untergliederter Zeitplan mit Festlegung von Meilensteinen 1.1 Erläuterung und Realisierbarkeit der zeitlichen Angaben - 6,5 % 1.2 Qualität der Meilensteine - 6,5 % 2 Konzept für Erarbeitung fachübergreifender Anforderungen (LP 2.5) 2.1 Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung / Aufgabenverständnis - 6,5 % 2.2 Herangehensweise an die vorgesehenen Arbeitspakete - 6,5 % 2.3 Umfang und methodische Tiefe - 6,5 % 2.4 Plausibilität / Verständlichkeit / Logik / Nachvollziehbarkeit - 6,5 % 2.5 Aussagekraft des Konzeptes - 6,5 % 3 Bearbeitungskonzept Flussgebietsarbeit 3.1 Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung / Aufgabenverständnis - 6,5 % 3.2 Herangehensweise an die vorgesehenen Arbeitspakete - 6,5 % 3.3 Umfang und methodische Tiefe - 6,5 % 3.4 Plausibilität / Verständlichkeit / Logik / Nachvollziehbarkeit - 6,5 % 3.5 Aussagekraft des Konzeptes - 6,5 % 4. Bewertung der Präsentation 4.1 Souveränes / Professionelles Auftreten - 4,5 % 4.2 Rhetorik - 4,5 % 4.3 Mediennutzung (Technische Hilfsmittel) - 6,5 % 4.4 Auskunftsfähigkeit auf Rückfragen zum Konzept - 6,5 %

Eignung10 von 10 angegeben

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Die Betriebshaftpflichtversicherung muss eine Deckung über EUR 3.000.000 EUR für Personenschäden und über EUR 1.000.000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstadt der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen aus … ganz lesenDie Betriebshaftpflichtversicherung muss eine Deckung über EUR 3.000.000 EUR für Personenschäden und über EUR 1.000.000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstadt der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen ausweisen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Berufshaftpflichtversicherung kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckung (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als zwölf Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen. Von Bewerber-/Bietergemeinschaften ist der Nachweis für jedes Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft vorzulegen
Eintragung in das Handelsregister
Nachweis, dass der Bewerber im Berufs- oder Handelsregister nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem der Bewerber niedergelassen ist, eingetragen ist oder auf andere Weise den Beruf erlaubt ausüben darf Bei freiberuflich tätigen Personen im Sinne von § 18 Absatz 1 Nummer 1 EStG wird auch der … ganz lesenNachweis, dass der Bewerber im Berufs- oder Handelsregister nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem der Bewerber niedergelassen ist, eingetragen ist oder auf andere Weise den Beruf erlaubt ausüben darf Bei freiberuflich tätigen Personen im Sinne von § 18 Absatz 1 Nummer 1 EStG wird auch der Nachweis der Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft, Kammer oder dergleichen oder der Nachweis der Meldung der steuerpflichtigen Leistungen beim zuständigen Finanzamt als gleichwertig anerkannt. Von Bewerbern aus anderen EU-Mitgliedstaaten ist eine Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung eines in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU1 aufgeführten Berufs- oder Handelsregister beizufügen. Im Falle von Unteraufträgen/Eignungsleihen ist dieser Nachweis gleichermaßen für die Unterauftragnehmer/Eignungsleihenden vorzulegen
Allgemeiner Jahresumsatz
Formular E2 - Unternehmensangaben
Spezifischer Jahresumsatz
Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags Formular E2 - Unternehmensangaben
Anzahl der Führungskräfte
Formular E2 - Unternehmensangaben
Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Formular E2 - Unternehmensangaben
Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Vorstellung der personellen Ressourcen sowie der Qualifikation der vorgesehenen Bearbeiter insbesondere der projektleitenden Mitarbeiter. Der vom Bewerber gestellte Projektleiter sollte mindestens einen Master-Abschluss in der Fachrichtung Wasserwirtschaft, Hydrologie, Bauingenieur Wasserbau oder … ganz lesenVorstellung der personellen Ressourcen sowie der Qualifikation der vorgesehenen Bearbeiter insbesondere der projektleitenden Mitarbeiter. Der vom Bewerber gestellte Projektleiter sollte mindestens einen Master-Abschluss in der Fachrichtung Wasserwirtschaft, Hydrologie, Bauingenieur Wasserbau oder einen vergleichbaren Abschluss besitzen. Eine Qualifikation ist dann mit dem geforderten Abschluss vergleichbar, wenn sie hinsichtlich der Ausbildungsschwerpunkte und der Ausbildungsdauer mit dem genannten Abschluss vergleichbar ist oder der Bewerber die geforderte Qualifikation auf anderem Wege, wie z.B. langjährige Berufserfahrung, Weiterbildungen oder dgl. erworben hat. Von Bewerbern aus anderen EU-Mitgliedstaaten ist die Anerkennung einer vergleich-baren Berufsqualifikation nach der RICHTLINIE 2005/36/EG vorzulegen
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Nachweis über die, in den letzten fünf (5) Jahren erbrachten vergleichbaren Aufträge im Tätigkeitsbereich des Auftrags, insbesondere im Bereich des Niedrigwassermanagements im Auftrag eines öffentlichen Auftraggebers. Nachweis von Referenzen vergleichbarer Projekte aus den letzten 5 (fünf) Jahren m … ganz lesenNachweis über die, in den letzten fünf (5) Jahren erbrachten vergleichbaren Aufträge im Tätigkeitsbereich des Auftrags, insbesondere im Bereich des Niedrigwassermanagements im Auftrag eines öffentlichen Auftraggebers. Nachweis von Referenzen vergleichbarer Projekte aus den letzten 5 (fünf) Jahren mit einer aussagekräftigen Beschreibung von Art, Umfang und Komplexität des Projekts, dem jeweiligen Leistungszeitraum sowie der Bezeichnung des jeweiligen Auftraggebers einschließlich der Benennung eines Ansprechpartners sowie entsprechender Kontaktdaten. Ein Referenzobjekt ist dann mit dem gegenständlichen Auftrag vergleichbar, wenn deren Prüfungsanforderungen, mit denen hier zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind.
Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Angabe der Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen. Es sind die für die Erbringung der Leistung vom Bieter vorgesehenen Fachkräfte oder Stellen und deren Eingliederung in das Unternehmen des Bieters sowie die Leistungsbestandteile, die von der jeweiligen … ganz lesenAngabe der Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen. Es sind die für die Erbringung der Leistung vom Bieter vorgesehenen Fachkräfte oder Stellen und deren Eingliederung in das Unternehmen des Bieters sowie die Leistungsbestandteile, die von der jeweiligen Fachkraft bzw. Stelle erbracht werden soll, tabellarisch darzustellen. In den Fällen einer Bewerber-/Bietergemeinschaft oder der Einbeziehung von Nachauftragnehmern oder der Hinzuziehung von Honorarkräften oder dgl. sind die Angaben für alle an der Leistungserbringung Beteiligten vorzulegen
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.11.2026
Vertragsende
01.11.2031
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
Optionale Leistungen: 3.1. Verbindung wasserbaulicher Maßnahmen mit Agrar-, Umwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) Die AUKM "Moorbodenschutzmaßnahmen" und "Wasserrückhalt" wurden für die GAP-Förderperiode 2022-2027 zwischen den zuständigen Abteilungen des MLEUV abgestimmt und das methodische Vorgehen i … ganz lesenOptionale Leistungen: 3.1. Verbindung wasserbaulicher Maßnahmen mit Agrar-, Umwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) Die AUKM "Moorbodenschutzmaßnahmen" und "Wasserrückhalt" wurden für die GAP-Förderperiode 2022-2027 zwischen den zuständigen Abteilungen des MLEUV abgestimmt und das methodische Vorgehen im Zusammenhang mit der Agrarantragstellung festgelegt. Während für die Prüfung und Vor-Ort-Abstimmung der AUKM "Moorbodenschutzmaßnahmen" ein technischer Dienstleister gebunden werden konnte, sollte die AUKM "Wasserrückhalt" im Rahmen des Erstauftrages initiiert und betreut werden. Es zeigte sich jedoch, dass ein zeitliches Synchronisierungsproblem auftrat, da an erster Stelle ein konkreter Maßnahmeneffekt (veränderte Wasserstände) als Voraussetzung für die Inanspruchnahme der AUKM-Förderprogramme herbeizuführen ist. Zu diesem Zweck waren jedoch zunächst ortskonkrete Gespräche mit landwirtschaftlichen Betrieben, Behörden etc. erforderlich. Darüber hinaus ging die erforderliche Beratung von Antragstellern, die koordinierte Abstimmung mit benachbarten Betrieben, die Erarbeitung eines Nutzungsplanes usw. weit über den Umfang des Erstauftrages hinaus. Zusammenfassend war die Agrarantragstellung bereits in vollem Gange als die für den Erstauftrag gebundenen Auftragnehmer begannen, erste Projekte zu konzipieren. Für die GAP-Förderperiode ab 2028 wird Potential zur Verbindung hydrologisch notwendiger Veränderungen mit entsprechender Agrarförderung der zweiten Säule gesehen. Sofern eine vergleichbare AUKM wieder angeboten wird, ist es erforderlich, - die fachliche Entwicklung von AUKM-Maßnahmen zum Wasserrückhalt in der Förderkulisse und - deren Abstimmung mit der UWB, dem GUV, dem Anlagenbetreiber und den Landwirten, - die Maßnahmendokumentation und - die zeitliche Taktung der Beantragung durch die Landwirte zu bearbeiten. Da zum Zeitpunkt der Ausschreibung weder die Ausgestaltung der künftigen GAP noch konkrete Förderprogramme bekannt sind, wird die Leistung optional ausgeschrieben. Im positiven Fall wäre die Beratung von Antragstellern, die Mitarbeit bei der Erstellung von landwirtschaftlichen Nutzungskonzepten und die Kommunikation mit Behörden, benachbarten Betrieben usw. zu erbringen. Es ist hypothetisch von 5 Antragstellern pro Flussgebiet auszugehen, so dass die Leistungsoption für 80 Agraranträge während der gesamten Projektlaufzeit anzubieten ist. 3.2. Durchführung ausgewählter Maßnahmen des im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit entwickelten Umsetzungsplanes aus Nr. 2.7 Wie unter 2.7. erläutert, ist als obligatorische Leistung die Entwicklung einer zielgruppenorientierten Kommunikationsstrategie erwünscht. Denkbare Elemente sind - Informations- und Kommunikationsmaterialien - Dialog- und Beteiligungsformate - Elemente für Monitoring und Evaluation Die inhaltliche Ausgestaltung kann erst auf Basis o.g. Kommunikationsstrategie festgelegt werden. Leistungen für die beispielhaft unter 2.7 aufgeführten Stichpunkte sind optional zu kalkulieren.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung8 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
1 Monat
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung: Bedingung für die Ausführung des Auftrags ist die Unterzeichnung der nachfolgenden Eigenerklärungen: - Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen - Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem BbgVergG - Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absat … ganz lesenLeistung: Bedingung für die Ausführung des Auftrags ist die Unterzeichnung der nachfolgenden Eigenerklärungen: - Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen - Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem BbgVergG - Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Artikel 1 Ziffer 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (Eigenerklärung Russlandembargo) - Einverständniserklärung Auftragsdatenverarbeitung
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Zulässig
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Antrag auf Nachprüfung ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, schriftlich bei der zuvor genannten Vergabekammerzustellen (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
Die in den Vergabeunterlagen Teil A - Allgemeine Angaben benannten Anforderungen und Hinweise sind zu beachten. Alle Fragen, die mit der Ausschreibung im Zusammenhang stehen, sind über das Kommunikationstool im Projektraum (https://vergabemarktplatz.brandenburg.de) zu stellen. Enthalten die Ausschre … ganz lesenDie in den Vergabeunterlagen Teil A - Allgemeine Angaben benannten Anforderungen und Hinweise sind zu beachten. Alle Fragen, die mit der Ausschreibung im Zusammenhang stehen, sind über das Kommunikationstool im Projektraum (https://vergabemarktplatz.brandenburg.de) zu stellen. Enthalten die Ausschreibungsunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter die ausschreibende Stelle unverzüglich darauf hinzuweisen. Bieteranfragen und Hinweise auf Unklarheiten sind bis spätestens 5 (fünf) Tage vor Angebotsfrist zu stellen. Beteiligt sich ein Mitglied einer Bietergemeinschaft zugleich als Einzelbieter an dem Vergabeverfahren, kann dies bei unzulässiger wettbewerbsbeschränkender Abrede zum Ausschluss beider Bieter führen. Auf die "Informationen wegen der Erhebung personenbezogener Daten nach Artikel 13 und 14 der Verordnung (EU) 2016/679 vom 27. April 2016 - Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)" sowie die "Information nach § 7 Abs. 4 UVgO i. V. m. § 11 Abs. 3 VgV" wird hingewiesen.
Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXP9YY8HSMP#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 710 (Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen) in Brandenburg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

391vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (305 Lose mit Angabe)
176.455 €Zuschlagswert im Median
59.784 € – 407.477 €mittlere Hälfte, 158 Werte

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Verlauf des Verfahrens3 Meldungen

  1. BekanntmachungFrist 07.08.2026
  2. 1. Berichtigung (diese Seite) · Aktualisierte InformationenFrist von 07.08.2026 auf 04.09.2026 verschoben
  3. 1. Berichtigung · Informationen sind jetzt verfügbarFrist 04.09.2026

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung ac4c6be8-da9f-4308-b473-3eb1c855f36c.