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Planungsleistungen Umbau des Bahnhofsvorplatzes inkl. ZOB in Neustadt an der Weinstraße - Verkehrsanlagen und Freianlagen

Stadt Neustadt an der Weinstraße · Neustadt an der Weinstraße, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen 212, Kö - 01/2021-220veröffentlicht 11.04.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

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Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

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Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 96 Tage (34 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 4 Angebote je Los (58 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • Qualität, Kompetenz und Erfahrung des Projektteams25 %
  • Fachtechnische Lösungsansätze20 %
  • Qualitätssicherung beim konkreten Projekt25 %
  • Preis30 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 31 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Planungsleistungen für den Umbau des Bahnhofsvorplatzes inkl. ZOB in Neustadt an der Weinstraße - Verkehrsanlagen und Freianlagen

Beschreibung des Loses

Die kreisfreie Stadt Neustadt an der Weinstraße, Mittelzentrum in Rheinland-Pfalz, hat rund 53.000 Einwohnerinnen und Einwohner auf einer Gemarkungsfläche von ca. 11.700 ha. Damit zählt sie zu den drei flächenmäßig größten Städten des Bundeslandes. Das Bahnhofsumfeld befindet sich in zentraler Innenstadtlage, angrenzend an die Fußgängerzone, fünf Gehminuten vom historischen Stadtzentrum entfernt. Es repräsentiert mit Hauptbahnhof, Saalbau, Zentralem Omnibusbahnhof, Hauptpost und der benachbarten Hetzelgalerie den südlichen Funktionsschwerpunkt der Innenstadt. Große Teile des Bahnhofsvorplatzes werden aktuell durch den motorisierten Individualverkehr (MIV) geprägt. Der Hauptbahnhof ist der wichtigste Verknüpfungspunkt der Stadt zwischen Schienenpersonennahverkehr (drei RB-Linien, drei RE-Linien und zwei S-Bahn-Linien) und Bussen. Mit Ausnahme der Regionalbuslinie 574 sowie der Stadtbuslinie 511, halten alle Bus- und Rufbuslinien am Hauptbahnhof. Rund 12.800 Ein- und Aussteiger (3.100 Busverkehr/9.700 SPNV) pro Werktag nutzen den Bahnhof, hiervon sind ca. 50 % Umsteiger. Der stadthistorisch bedeutsame Bahnhofsvorplatz und insbesondere der Zentrale Omnibus-bahnhof sind in die Jahre gekommen und erfüllen in keinster Weise mehr die Anforderungen an einen modernen ÖPNV Verknüpfungspunkt. Vielmehr ist der Bahnhofsvorplatz durch wesentliche gestalterische und funktionale Mängel geprägt. 2015 / 2016 wurde eine Mehrfachbeauftragung zur Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes durchgeführt (Objektplanung Frei- und Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 1 und 2). Der siegreiche Vorentwurf einer Arbeitsgemeinschaft aus Landschaftsarchitekten und Verkehrsplanern wurde Grundlage für die weitere Planung. Ab 2017 erfolgte dann die Erarbeitung der Entwurfsplanung Frei- und Verkehrsanlagen (Leistungsphase 3) durch das siegreiche Planerteam. Parallel dazu wurde die Planung der Haltestellenüberdachungen (Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 1 bis 3) durch ein erfahrenes Architekturbüro in enger Abstimmung mit dem Planer für Frei- und Verkehrsanlagen erarbeitet. Ein weiteres qualifiziertes Büro übernahm die Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1 bis 4) für die Überdachungen. 2020 erfolgten die finalen Abstimmungen der Planungen mit der Deutschen Bahn AG. Dar-über hinaus wurde ein Gestattungsvertrag zwischen der DB Station&Service AG als Grundstückseigentümerin und der Stadt Neustadt an der Weinstraße ausgehandelt, der Rahmenbedingungen für die weiteren Planungen, die Bauausführung sowie die spätere Nutzung des Platzes festlegt. Ende 2020 wurden dann aus drei Fördertöpfen (Städtebauförderung im Rahmen des Pro-gramms "Wirtschaftliche und nachhaltige Entwicklung", ÖPNV-Förderung, Echtzeitinitiative) Fördermittel beantragt. Positive Förderbescheide sind die Voraussetzung, um die Planungen für das Projekt weiterzubetreiben. Für den weiteren Projektverlauf werden nun, aufbauend auf der vorliegenden Entwurfsplanung, Planungsleistungen zur Objektplanung Verkehrsanlagen sowie Freianlagen ab Leistungsphase 5 sowie verschiedene besondere Leistungen europaweit ausgeschrieben. Dar-über hinaus soll das Thema "Wasser auf dem Platz" ab Leistungsphase 1 nachbetrachtet werden. Gegenstand der Planung ist die Herstellung eines multimodalen Verkehrsknotenpunktes sowie eines Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) am stadthistorisch und stadtgestalterisch bedeutsamen Bahnhofsvorplatz in Neustadt an der Weinstraße. Besondere Bedeutung hat im Projekt die Verknüpfung verkehrlicher und freiraumplanerischer Aspekte. Wesentliche Projektziele sind: • Schaffung einer barrierefreien Verkehrsanlage mit den vielfältigen Anforderungen an einen Zentralen Omnibusbahnhof, Verknüpfungen mit der Taxivorfahrt, Kurzzeitstellplätzen, Kiss&Ride-Bereich, Fahrradverleihanlagen, Fußgängerströmen vom und zum Bahnhaltepunkt und in Richtung Innenstadt sowie der Integration von Anlieger- und Sammelverkehren. • Herstellung qualitätvoller, gut gestalteter Verkehrs- und Freianlagen mit hoher Aufenthaltsqualität in direkter Nachbarschaft zu Einzeldenkmälern in einem Bereich mit hoher stadträumlicher und baukultureller Bedeutung.

Der Auftraggeber (AG) beabsichtigt, für den Gesamtplatz Leistungen aus den Leistungsbildern Objektplanung Verkehrsanlagen sowie Objektplanung Freianlagen - jeweils Grundleistungen ab LPH 5 - zu vergeben. Grundlage ist die dieser Ausschreibung beiliegende, von den Gremien beschlossene, mit den Fördermittelgebern und allen weiteren Akteuren abgestimmte Entwurfsplanung für den Gesamtplatz (Beauftragung Stufe I). Darüber hinaus sollen für den Gesamtplatz verschiedene besondere Leistungen (z.B. die örtliche Bauüberwachung) vergeben werden, die den Leistungsbildern Verkehrsplanung und Freianlagen zusammen zugeordnet sind. Dies erklärt sich dadurch, dass im konkreten Projekt beide Leistungsbilder außergewöhnlich eng miteinander verzahnt sind und die besonderen Leistungen damit auch für den gesamten Platz zu betrachten sind (Beauftragung Stufe I). Beim Beschluss der kommunalen Gremien über die Entwurfsplanung wurde festgelegt, dass das Thema "Wasser auf dem Platz" im weiteren Verfahren untersucht werden soll. Dabei geht es darum, Möglichkeiten von Wasser auf dem Platz aufzuzeigen, die insbesondere im Sommer positive Effekte auf das Kleinklima haben. Da dieses Thema in der bisherigen Planung nicht mitbetrachtet wurde, sollen hier zunächst Grundleistungen - LPH 1 bis 3 - aus dem Leistungsbild Objektplanung Freianlagen zum Thema "Wasser auf dem Platz" vergeben werden (Beauftragung Stufe I). Die Grundleistungen - ab LPH 5 - werden als Beauftragung Stufe II vergeben.

Die Beauftragung erfolgt zunächst nur für die Bearbeitungsstufe I. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der Stufe II besteht nicht. Der Auftraggeber beabsichtigt, die Beauftragung der Stufe II beim Vorliegen folgender Voraussetzungen vorzunehmen: • Vorlage der endgültigen Entwurfsplanung sowie • Beschluss der kommunalen Gremien über die Fortführung

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Qualität, Kompetenz und Erfahrung des Projektteams25 %
Fachtechnische Lösungsansätze20 %
Qualitätssicherung beim konkreten Projekt25 %
Preis30 %
Qualität
Qualität, Kompetenz und Erfahrung des Projektteams
Qualität
Fachtechnische Lösungsansätze
Qualität
Qualitätssicherung beim konkreten Projekt

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
Der Auftraggeber (AG) beabsichtigt, für den Gesamtplatz Leistungen aus den Leistungsbildern Objektplanung Verkehrsanlagen sowie Objektplanung Freianlagen - jeweils Grundleistungen ab LPH 5 - zu vergeben. Grundlage ist die dieser Ausschreibung beiliegende, von den Gremien beschlossene, mit den Förde … ganz lesenDer Auftraggeber (AG) beabsichtigt, für den Gesamtplatz Leistungen aus den Leistungsbildern Objektplanung Verkehrsanlagen sowie Objektplanung Freianlagen - jeweils Grundleistungen ab LPH 5 - zu vergeben. Grundlage ist die dieser Ausschreibung beiliegende, von den Gremien beschlossene, mit den Fördermittelgebern und allen weiteren Akteuren abgestimmte Entwurfsplanung für den Gesamtplatz (Beauftragung Stufe I). Darüber hinaus sollen für den Gesamtplatz verschiedene besondere Leistungen (z.B. die örtliche Bauüberwachung) vergeben werden, die den Leistungsbildern Verkehrsplanung und Freianlagen zusammen zugeordnet sind. Dies erklärt sich dadurch, dass im konkreten Projekt beide Leistungsbilder außergewöhnlich eng miteinander verzahnt sind und die besonderen Leistungen damit auch für den gesamten Platz zu betrachten sind (Beauftragung Stufe I). Beim Beschluss der kommunalen Gremien über die Entwurfsplanung wurde festgelegt, dass das Thema "Wasser auf dem Platz" im weiteren Verfahren untersucht werden soll. Dabei geht es darum, Möglichkeiten von Wasser auf dem Platz aufzuzeigen, die insbesondere im Sommer positive Effekte auf das Kleinklima haben. Da dieses Thema in der bisherigen Planung nicht mitbetrachtet wurde, sollen hier zunächst Grundleistungen - LPH 1 bis 3 - aus dem Leistungsbild Objektplanung Freianlagen zum Thema "Wasser auf dem Platz" vergeben werden (Beauftragung Stufe I). Die Grundleistungen - ab LPH 5 - werden als Beauftragung Stufe II vergeben. Die Beauftragung erfolgt zunächst nur für die Bearbeitungsstufe I. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der Stufe II besteht nicht. Der Auftraggeber beabsichtigt, die Beauftragung der Stufe II beim Vorliegen folgender Voraussetzungen vorzunehmen: • Vorlage der endgültigen Entwurfsplanung sowie • Beschluss der kommunalen Gremien über die Fortführung der Maßnahme.
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammern Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung, Stiftsstraße 9, 55116 Mainz
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten Part.GmbB, Mainz1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

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264vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (199 Lose mit Angabe)
216.649 €Zuschlagswert im Median
120.698 € – 364.521 €mittlere Hälfte, 142 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung bd17811c-cb14-4d7f-b4ca-4bf944f9fc67.