Planungsleistungen, Technische Ausrüstung
Landeshauptstadt München, Baureferat · München, Bayern
Aktenzeichen BauR H-40368-2024veröffentlicht 17.09.2024DienstleistungenOffenes Verfahren
- Laufzeit
- 53 Monate
- 01.11.2024 – 30.03.2029
- Leistungsart
- Dienstleistungen
- Verfahren
- Offenes Verfahren
Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.
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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet München.
- StVi.7020 - Rahmenvereinbarung Laboruntersuchungen GeotechnikBundesrepublik Deutschland und Freistaat Bayern letztlich vertreten durch die WIGES Wasserbauliche Infrastrukturgesellschaft mbH · MünchenFrist 04.12.2026
- LMU Klinikum – Austausch Herzkatheter 1 mit Umbau - Leistungen der Generalplanung, Lph. 1–8 gem. HOAI (Leistungsbilder: Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 1-3, 5-8 gemäß §§ 33 ff. HOAI Leistungen der Technischen Ausrüstung ELT und HLS, ALG 1-8 Leistungsphasen 1-3, 5-8 gemäß §§ 53 ff. HOAI)LMU Klinikum · MünchenFrist 03.12.2026
- SV-KWE-261102-002 - TW - HUW MZ / HUW FO / UW MBG - SiGeKo (Sicherheits- und Gesundheitskoordinator)SWM Infrastruktur GmbH & Co. KG · MünchenFrist 02.12.2026
- Planungsleistungen HLS - AusweichquartierLandeshauptstadt München, Baureferat · MünchenFrist 02.12.2026
Alle Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Bayern (95 offen)
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 53 Monate01.11.2024 – 30.03.2029
- Lose
- 1
- Verfahren
- Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichmeinauftrag.rib.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
- Sicherheiten verlangtnein
- Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
- E-Rechnung verpflichtendnein
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- Wiederkehrender Auftragnein
Einordnungvon uns ausgewertet
Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.
Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.
Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 106 Tage (447 Verfahren, 24 Monate).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.
- Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.170 %
- Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.130 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −2,7 Punkte |
| 25 % teurer | −6 Punkte |
| 50 % teurer | −10 Punkte |
| 100 % teurer | −15 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 26 Monaten
- Fragen bis 11:00 Uhrvor 25 Monatenan Landeshauptstadt München, Baureferat
- Angebotsfrist 11:00 Uhrvor 25 Monatennur elektronisch über meinauftrag.rib.de
- Öffnung der Angebote 11:00 Uhrvor 25 Monaten
- Vertragsbeginnvor 24 MonatenLaufzeit bis 30.03.2029
- Bindefrist endetvor 23 Monaten60 Tage ab Angebotsfrist, von uns berechnet
- Heute
Beschreibung
Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1, 2, 3 und 8, Lph. 2-9 gem. Par. 53 ff. HOAI für den Neubau einer offenen Einrichtung für Kinder und Jugendliche als Pilotprojekt für Recycling und ReUse auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne im 12. Stadtbezirk Schwabing-Freimann. Die geplante Baumaßnahme befindet sich im Bereich des Bebauungsplans-Nr. 1989 mit Grünordnung. Zielgruppe der Einrichtung sind Kinder und Jugendliche im Alter von 6-21 Jahren und älter. Die Nutzfläche beträgt ca. 900 m² (DIN 277 NF1-6; BGF ca. 1.620 m²). Die Einrichtung sieht Räume für multifunktionale Nutzungen (Mehrzwecksaal, Cafebereich mit Theke, Partyraum, Musikübungsraum etc.), einen Kinder- (mit Gruppenraum, Toberaum etc.) wie auch einen Jugendbereich (Jugendcafe, Gruppenräume, Fitnessraum etc.) vor. Der Kinder- und Jugendbereich ist mit separaten Zugängen zu errichten. Die geplante Freifläche ist ca. 500 m² groß.
Pilotprojekt Recycling und ReUse Die Stadt München will mit dem Neubau der offenen Einrichtung für Kinder und Jugendliche neue Maßstäbe setzen und eine Vorreiterrolle im Bereich zirkuläres Bauen einnehmen mit der Zielsetzung eines möglichst weitgehenden Einsatzes von Recyclingbaustoffen und der Wiederverwendung von gebrauchten Bauteilen.
Hintergrund: Trotz der Bemühungen um eine Stärkung des Bestandserhalts und der Um- und Weiternutzung bestehender Gebäude wird in den kommenden Jahrzehnten weiterhin eine große Anzahl von Gebäuden abgerissen werden. So werden bis 2050 in München schätzungsweise 390 Millionen Tonnen Abbruchmaterial anfallen. Zugleich wird die Entsorgung und Deponierung von Bauabfällen aller Art künftig zunehmend größere Herausforderungen bedeuten und muss weitgehend reduziert werden. Die Verknappung natürlicher Ressourcen und die damit verbundenen Implikationen im Bauwesen zeichnen sich ebenfalls immer deutlicher ab. Angesichts sinkender Energieverbrauchswerte und Emissionen im Gebäudebetrieb gewinnt die Graue Energie als Maßstab der Emissionen für Herstellung, Rückbau und Entsorgung von Gebäuden zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund ist neben der Energieeffizienz die Ressourceneffizienz ein essentieller Baustein in der Entwicklung des nachhaltigen Bauens.
Umsetzung: Eine Zielsetzung der Planung besteht in der Integration eines möglichst großen Anteils an Bestandsmaterialien und Recyclingbaustoffen in das Entwurfskonzept und der Formulierung einer architektonischen Sprache des zirkulären Bauens. Die Nutzung von Recyclingbaustoffen hält Rohstoffe im Kreislauf und trägt durch die Reduktion des Bedarfs von natürlichen oder neu produzierten Baustoffen erheblich zur Ressourcenschonung bei. In der Bayernkaserne steht der aus dem Rückbau der Bestandsgebäude gewonnene Bauschutt für eine Herstellung von RC-Beton direkt zur Verfügung. So ist unter anderem geplant über die normativen Vorgaben hinauszugehen und anstelle des herkömmlichen Ansatzes von 45% eine RC-Gesteinskörnung von 100% (Zustimmung im Einzelfall gemäß Art. 20 BayBO) zu verwenden. Weitere Recyclingbaustoffe sollen in der Planung recherchiert und auf ihre Eignung geprüft und weitgehend eingesetzt werden. Die Wiederverwendung von regional gewonnenen Bauteilen ersetzt die Neuproduktion und trägt damit ebenfalls signifikant zur Ressourcenschonung und Vermeidung von Materialtransporten bei. Die Anlagentechnik soll im Sinne des Low Tech Gedankens eingesetzt werden. In einem iterativen Planungsprozess soll eine einfache, robuste und technikreduzierte Strategie für ein klimaneutrales Gebäude entwickelt werden. Es sollen zunächst alle Möglichkeiten der nicht technischen Regulation der Gebäudefunktionen ausgeschöpft werden, bevor technische Lösungen eingesetzt werden. Damit soll der Einbau von schnell veralteten Techniklösungen vermieden werden, deren kürzerer Lebenszyklus einen höheren Ressourcenverbrauch verursacht. Wenn technische Anlagen erforderlich sind, sollen diese technischen Komponenten bewusst einfach, z.B. mechanisch gestaltet werden. Intelligente Lösungen sind ausdrücklich gewünscht, geplante Obsoleszenz führt zum Ausschluss der technischen Komponenten. Das zirkuläre Bauen soll auch in der Dimension des Rückbaus des Gebäudes am Ende des Lebenszyklus Berücksichtigung finden. Entsprechend sind die Grundsätze des kreislaufgerechten Bauens in der Primärkonstruktion, der Baustoffauswahl, den Fügungen und hinsichtlich der sortenreinen Trennbarkeit im gesamten Planungsprozess zu beachten und weiterzuentwickeln. Für eine Zwischenlagerung von Baustoffen und -teilen wird ein Lagerplatz bzw. Witterungsschutz unmittelbar neben dem Baugrundstück bereitgestellt. Dies wird als Vorabmaßnahme auf dem Gelände aus weitestgehend wiederverwendeten Bauteilen bzw. Recyclingbaustoffen errichtet. Die Materialien für den Witterungsschutz werden teilweise bereits im Vorfeld gesammelt und vor Ort gelagert, so dass eine kurzfristige Umsetzung der Maßnahme gewährleistet ist.
Außerdem ist geplant für das Projekt eine Förderung durch den Bayerischen Jugend Ring zu beantragen. Die Anforderungen an die Förderbedingungen sind in den Planungsauftrag zu integrieren, so dass ein Zuschlag für die Förderung erfolgen kann.
Beschreibung des Loses
Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1, 2, 3 und 8, Lph. 2-9 gem. Par. 53 ff. HOAI für den Neubau einer offenen Einrichtung für Kinder und Jugendliche als Pilotprojekt für Recycling und ReUse auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne im 12. Stadtbezirk Schwabing-Freimann. Die geplante Baumaßnahme befindet sich im Bereich des Bebauungsplans-Nr. 1989 mit Grünordnung. Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gem. §§ 53 ff. HOAI, LPH 2-9 für den Neubau einer offenen Einrichtung für Kinder und Jugendliche als Pilotprojekt für Recycling und ReUse auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne im 12. Stadtbezirk Schwabing-Freimann. Die geplante Baumaßnahme befindet sich im Bereich des Bebauungsplans-Nr. 1989 mit Grünordnung.
Zielgruppe der Einrichtung sind Kinder und Jugendliche im Alter von 6-21 Jahren und älter. Die Nutzfläche beträgt ca. 900 m² (DIN 277 NF1-6; BGF ca. 1.620 m²). Die Einrichtung sieht Räume für multifunktionale Nutzungen (Mehrzwecksaal, Cafebereich mit Theke, Partyraum, Musikübungsraum etc.), einen Kinder- (mit Gruppenraum, Toberaum etc.) wie auch einen Jugendbereich (Jugendcafe, Gruppenräume, Fitnessraum etc.) vor. Der Kinder- und Jugendbereich ist mit separaten Zugängen zu errichten. Die geplante Freifläche ist ca. 500 m² groß.
Pilotprojekt Recycling und ReUse Die Stadt München will mit dem Neubau der offenen Einrichtung für Kinder und Jugendliche neue Maßstäbe setzen und eine Vorreiterrolle im Bereich zirkuläres Bauen einnehmen mit der Zielsetzung eines möglichst weitgehenden Einsatzes von Recyclingbaustoffen und der Wiederverwendung von gebrauchten Bauteilen. Hintergrund: Trotz der Bemühungen um eine Stärkung des Bestandserhalts und der Um- und Weiternutzung bestehender Gebäude wird in den kommenden Jahrzehnten weiterhin eine große Anzahl von Gebäuden abgerissen werden. So werden bis 2050 in München schätzungsweise 390 Millionen Tonnen Abbruchmaterial anfallen. Zugleich wird die Entsorgung und Deponierung von Bauabfällen aller Art künftig zunehmend größere Herausforderungen bedeuten und muss weitgehend reduziert werden. Die Verknappung natürlicher Ressourcen und die damit verbundenen Implikationen im Bauwesen zeichnen sich ebenfalls immer deutlicher ab. Angesichts sinkender Energieverbrauchswerte und Emissionen im Gebäudebetrieb gewinnt die Graue Energie als Maßstab der Emissionen für Herstellung, Rückbau und Entsorgung von Gebäuden zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund ist neben der Energieeffizienz die Ressourceneffizienz ein essentieller Baustein in der Entwicklung des nachhaltigen Bauens. Umsetzung: Eine Zielsetzung der Planung besteht in der Integration eines möglichst großen Anteils an Bestandsmaterialien und Recyclingbaustoffen in das Entwurfskonzept und der Formulierung einer architektonischen Sprache des zirkulären Bauens. Die Nutzung von Recyclingbaustoffen hält Rohstoffe im Kreislauf und trägt durch die Reduktion des Bedarfs von natürlichen oder neu produzierten Baustoffen erheblich zur Ressourcenschonung bei. In der Bayernkaserne steht der aus dem Rückbau der Bestandsgebäude gewonnene Bauschutt für eine Herstellung von RC-Beton direkt zur Verfügung. So ist unter anderem geplant über die normativen Vorgaben hinauszugehen und anstelle des herkömmlichen Ansatzes von 45% eine RC-Gesteinskörnung von 100% (Zustimmung im Einzelfall gemäß Art. 20 BayBO) zu verwenden. Weitere Recyclingbaustoffe sollen in der Planung recherchiert und auf ihre Eignung geprüft und weitgehend eingesetzt werden. Die Wiederverwendung von regional gewonnenen Bauteilen ersetzt die Neuproduktion und trägt damit ebenfalls signifikant zur Ressourcenschonung und Vermeidung von Materialtransporten bei. Die Anlagentechnik soll im Sinne des Low Tech Gedankens eingesetzt werden. In einem iterativen Planungsprozess soll eine einfache, robuste und technikreduzierte Strategie für ein klimaneutrales Gebäude entwickelt werden. Es sollen zunächst alle Möglichkeiten der nicht technischen Regulation der Gebäudefunktionen ausgeschöpft werden, bevor technische Lösungen eingesetzt werden. Damit soll der Einbau von schnell veralteten Techniklösungen vermieden werden, deren kürzerer Lebenszyklus einen höheren Ressourcenverbrauch verursacht. Wenn technische Anlagen erforderlich sind, sollen diese technischen Komponenten bewusst einfach, z.B. mechanisch gestaltet werden. Intelligente Lösungen sind ausdrücklich gewünscht, geplante Obsoleszenz führt zum Ausschluss der technischen Komponenten. Das zirkuläre Bauen soll auch in der Dimension des Rückbaus des Gebäudes am Ende des Lebenszyklus Berücksichtigung finden. Entsprechend sind die Grundsätze des kreislaufgerechten Bauens in der Primärkonstruktion, der Baustoffauswahl, den Fügungen und hinsichtlich der sortenreinen Trennbarkeit im gesamten Planungsprozess zu beachten und weiterzuentwickeln. Für eine Zwischenlagerung von Baustoffen und -teilen wird ein Lagerplatz bzw. Witterungsschutz unmittelbar neben dem Baugrundstück bereitgestellt. Dies wird als Vorabmaßnahme auf dem Gelände aus weitestgehend wiederverwendeten Bauteilen bzw. Recyclingbaustoffen errichtet. Die Materialien für den Witterungsschutz werden teilweise bereits im Vorfeld gesammelt und vor Ort gelagert, so dass eine kurzfristige Umsetzung der Maßnahme gewährleistet ist.
Außerdem ist geplant für das Projekt eine Förderung durch den Bayerischen Jugend Ring zu beantragen. Die Anforderungen an die Förderbedingungen sind in den Planungsauftrag zu integrieren, so dass ein Zuschlag für die Förderung erfolgen kann.
Gegenstand nach CPV
- 71300000Dienstleistungen von IngenieurbürosHauptgegenstand
Bedingungen
Zuschlag2 von 2 angegeben
- Qualität
- Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1Qualität: 1. Organisation; 2. Qualität; Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.
- Preis
- Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.
Eignung5 von 5 angegeben
- Kriterium
Der Bieter hat mit dem Angebot den Nachweis über seine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Versorgungstechnik oder gleichwertig zu erbringen. –- Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teil … ganz lesenkürzer
Der Bieter hat mit dem Angebot den Nachweis über seine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Versorgungstechnik oder gleichwertig zu erbringen. –- Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters nachgewiesen wird, dass der benannte verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zutragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.- Kriterium
1.) Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz des Bieters aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto) Es wird ein Mindestumsatz gemittelt über die drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre von mindestens 100.000,00 (brutto) EUR/Jahr gefordert. 2.) Eigenerklärung des Biete … ganz lesenkürzer
1.) Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz des Bieters aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto) Es wird ein Mindestumsatz gemittelt über die drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre von mindestens 100.000,00 (brutto) EUR/Jahr gefordert. 2.) Eigenerklärung des Bieters, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5 Mio EUR für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bieters als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.- Kriterium
Vorlage von mindestens zwei Referenzen vergleichbarer Leistungen des Bieters aus dem Referenzzeitraum 2016 - Ende der Angebotsfrist. Die Referenzen müssen folgende Mindestkriterien erfüllen: - LPH 2-8 gem. § 55 HOAI selbst erbracht und im Referenzzeitraum bis Ende der Angebotsfrist abgeschlossen … ganz lesenkürzer
Vorlage von mindestens zwei Referenzen vergleichbarer Leistungen des Bieters aus dem Referenzzeitraum 2016 - Ende der Angebotsfrist. Die Referenzen müssen folgende Mindestkriterien erfüllen: - LPH 2-8 gem. § 55 HOAI selbst erbracht und im Referenzzeitraum bis Ende der Angebotsfrist abgeschlossen - derzeitiger Projektstand ist abgeschlossen oder mindestens LPH 8 gem. § 55 HOAI (mindestens Rohbau fertiggestellt) - Neubau mit vergleichbarer Größenordnung (KG 410+420+430+480 nach DIN 276) mind. 500.000 EUR brutto - selbst erbrachte Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gem. § 53 HOAI Besondere, projektspezifische Kriterien aus den Referenzen 1-2: Nachhaltigkeit - Low Tech Bei einer der Referenzen 1-2 wurden die folgenden, unter 3.1 bis 3.3 genannten Unterkriterien des Low Tech Gedankens in der Planung berücksichtigt und umgesetzt. Jedes einzelne Unterkriterium wird als vollumfänglich erfüllt betrachtet, wenn es bei mindestens einem wertbaren Referenzprojekt nachgewiesen wird. 1. Planung und Realisierung von energiesparenden, ressourcenschonenden, umweltschonenden und nachhaltigen TGA Konzepten (z.B. Wandtemperierung, Grauwassernutzung, Regenwassernutzung, etc. ) 2. einfache, robuste und technikreduzierte Gebäudetechnik, Ausschöpfung des Einsatzes von nichttechnischen Maßnahmen zur Regulation der Gebäudefunktionen unter Einhaltung der Anforderungen an ein klimaneutrales Gebäude -- Die Referenz ist in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen. –- Für jede Referenz wird darüber hinaus folgende Angaben erwartet: Kontaktdaten des Auftraggebers mit Namen des Ansprechpartners, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail; Beschreibung der erbrachten Leistung; Wert der erbrachten Leistung und Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen Zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden. –- Eine Leistungsphase gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht, wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossen worden ist. Der Beginn der Leistungsphase kann hingegen auch schon vor diesem Zeitraum liegen. --- Mindestbedingung: Vorlage von mindestens ZWEI Referenzen, die alle die oben genannten Mindestkriterien erfüllen muss. Erfüllt ein Bieter diesen Mindeststandard nicht, wird er mangels Eignung vom Verfahren ausgeschlossen.- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
- Rein nationale Ausschlussgründe
Laufzeit und Umfang5 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 01.11.2024
- Vertragsende
- 30.03.2029
- Verlängerung
- Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung Erste Stufe: Beauftragung der Lph. 2 Zweite Stufe: Beauftragung der Lph. 3+4 Dritte Stufe: Beauftragung der Lph. 5 Vierte Stufe: Beauftragung der Lph. 6-7 Fünfte Stufe: Beauftragung der Lph. 8 Sechste Stufe: Beauftragung der Lph. 9 Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
- Optionen
- Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung10 von 10 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- meinauftrag.rib.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronische Signatur
- nicht verlangt
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- 60 Tage
- Angebotsöffnung
- 22.10.2024, 11:00 Uhr
- Sicherheiten
- nicht verlangt: siehe Auftrags-/Vergabeunterlagen
Ausführung6 von 7 angegeben
- Ausführungsbedingungen
- Leistung
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Zulässig
- Elektronische Bestellung
- wird genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Südbayern, Maximilianstraße 39, 80538 München
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Ve … ganz lesenkürzer
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben
- Hinweis
- #Besonders auch geeignet für:freelance#
- Hinweis
1. Der Bieter hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die „Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127) auszufüllen und als Teil des Angebots abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedin … ganz lesenkürzer
1. Der Bieter hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die „Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127) auszufüllen und als Teil des Angebots abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. -- 2. Die Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt. -- Alle einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern. -- Alle Unterlagen können ausschließlich von registrierten Bietern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind auf die Plattform hochzuladen. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform muss der Bieter, der die Erklärung abgibt, erkennbar sein. -- Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur ist nicht erforderlich. -- Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen-Antworten zu verwenden. -- Nicht fristgerecht eingereichte Angebote, schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. -- Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Angeboten auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) unter: https://download.arriba-net.de/fileadmin/downloaddaten/meinauftrag.rib.de/hilfe/angebot_abgeben_tender.html -- 3. Die Angaben zur Vertragslaufzeit sind als vorläufige Annahme des Auftraggebers anzusehen und stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung. --- 4. Beabsichtigt ein Bieter sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte (z.B. Unterauftragnehmer) zu berufen, so sind die unter Ziffer III.1.1 bis III.1.3 benannten Unterlagen für die anderen Unternehmen insoweit vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Nach Aufforderung ist zusätzlich die Verpflichtungserklärung des Dritten vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird. Beabsichtigt der Bieter im Hinblick auf vorzulegende Nachweise für die berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen als Unterauftragsnehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Soll im Hinblick auf Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden, so ist vorgesehen, dass der Bieter/ die Bietergemeinschaft und diese Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Eine entsprechende Erklärung ist auf Anforderung des Auftraggebers vorzulegen.
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Friedensstraße 40, 81671 München
- Website
- stadt.muenchen.de
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
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Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Bayern (95 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Ingenieurbüro Riefle GmbH & Co. KG23 Zuschläge
- Nigl + Mader GmbH16 Zuschläge
- Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI AG14 Zuschläge
- VTG GmbH Ingenieurbüro13 Zuschläge
- GFM Bau- und Umweltingenieure GmbH12 Zuschläge
- Ingenieurgemeinschaft Dess+Falk GmbH12 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Vergabebekanntmachung
- Bekanntmachung (diese Seite)Frist 22.10.2024
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 58c1876d-017f-44d6-8a87-e41de3f210b9.