Planungsleistungen
Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, - Landesmuseum für Vorgeschichte - · Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
Aktenzeichen 2026-5-0181veröffentlicht 12.05.2026erstmals 12.05.2026Dienstleistungen · Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 23 Monate30.06.2026 – 31.05.2028
- Lose
- 3
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Halle (Saale)06114, Sachsen-Anhalt
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Sie erhält im Median 5 Angebote je Los (16 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.
- Referenzprojekte45 %
- Projektbezogene Kosten und Terminsicherung10 %
- Projektorganisation15 %
- Preis30 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −2,7 Punkte |
| 25 % teurer | −6 Punkte |
| 50 % teurer | −10 Punkte |
| 100 % teurer | −15 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 03.11.2026
- Erstveröffentlichungvor 6 Monaten
- 1. Berichtigung (diese Fassung)vor 6 Monaten
- Vertragsbeginnvor 4 MonatenLaufzeit bis 31.05.2028
- Heute
Beschreibung
Planungsleistungen Sonderausstellung "Blockbergungen"; Sonderausstellung "Ottonen", Wanderpräsentation "Merian
Gegenstand nach CPV
- 71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene LeistungenHauptgegenstand
Lose3 Lose
Alle 3 Lose haben dieselben Bedingungen, Fristen und Kriterien. Sie stehen deshalb einmal unter Bedingungen.
| Los | Gegenstand | Laufzeit | Geschätzter Wert |
|---|---|---|---|
| 1 | Sonderausstellung "Blockbergungen" Als Blockbergung werden archäologische Funde und Befunde verstanden, die aus wissenschaftlichen oder technischen Gründen zusammen mit dem umgebenen Erdreich im Block auf den Ausgrabungen geborgen wurden. Ihre Untersuchung erfolgt im Anschluss unter Laborbedingungen. Konserviert und als Exponat aufbereitet wird mit diesen Exponaten der archäologische Fund in Fundsituation physisch fixiert gezeigt. im Normalfall kann dieser Zustand nur auf Ausgrabungsfotos festgehalten werden. In der Sonderausstellung soll ein repräsentatives Spektrum an Blockbergungen mit ihren Aussagemöglichkeiten gezeigt werden. Zeitlich lassen sie sich in den Zeitraum von ca. 4000 v. Chr. bis in die ersten Jahrhunderte n. Chr. einordnen. Der Schauwert dieser Exponate steht nicht allein im Vordergrund. Beleuchtet wird auch die Geschichte dieser Bergungsart von ihren Anfängen mit Altpräparaten aus den 1880er Jahren bis zu den hochmodernen Exponaten der Gegenwart. Enthalten sind sehr große, schwere (mehrere 100 kg) und fragile Blöcke mit kompletten Rinderbestattungen (ca. 4 x 2,3 m), hölzerne Brunnenanlagen, Befundblöcke von Gruben und technischen Einrichtungen, diverse Körpergräber von ca. 2,5 x 1,2 m und robuste, schwere Kleinformate. Die Präsentation dieser Blöcke erfolgt überwiegend in senkrechter Position an den später mit lackierten MDF-Platten zu verkleideten Metallträgern. Aus den Größen und Gewichten der Exponate resultieren die Herausforderungen an den Ausstellungsbau in Bezug auf Timing, Logistik mit Schwerlasttransporten in den vergleichsweise engen Zugangsbereichen der Ausstellungsräumlichkeiten im Atrium des Hauses. Gezeigt werden ausschließlich Exponate aus Sachsen-Anhalt mit voraussichtlich drei Leihgaben aus Berlin und Nürnberg. | 23 Monate | – |
| 2 | Sonderausstellung "Ottonen" Die Sonderausstellung »Ottonen« richtet ihren Fokus auf die archäologischen Funde und Befunde der Ottonenzeit (10. Jh.). Geplant ist sie als große Ausstellung des Landesmuseums mit bedeutenden nationalen und internationalen Leihgaben. Bereits 2025 wurde ihr der Titel "Landesausstellung" gewährt. Nach aktueller Planung wird sie die komplette Sonderausstellungsfläche im Erdgeschoss des Landesmuseums in Anspruch nehmen (ca. 800 m2, vgl. Anlage Ausstellungsflächen). Der Schwerpunkt liegt, anders als bei früheren Ausstellungen zu Otto dem Großen und seiner Epoche, auf der Archäologie der Ottonenzeit und dem damit verbundenen Mehrwert. Denn die unmittelbaren archäologischen Zeugnisse dieser Zeit erlauben im Zusammenspiel mit innovativen Untersuchungs-methoden und Fragestellungen neue Perspektiven auf das ottonische Herrschaftszentrum im heutigen Sachsen-Anhalt. Im Mittelpunkt stehen Otto der Große und seine Familie vom Anfang bis zum Ende der Dynastie. Derzeit noch laufende und anhaltende Forschungen und Grabungen zum Thema erfordern Flexibilität bei der inhaltlichen und gestalterischen Planung. Das Herzstück der Ausstellung bildet das im Rahmen von Konservierungsmaßnahmen interdisziplinär untersuchte Grab Ottos des Großen im Magdeburger Dom. Die zu erwartenden Ergebnisse werden unsere Kenntnisse über den ersten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches (962) erheblich erweitern. Zusätzlich zur Präsentation im Landesmuseum wird an sogenannten Korrespondenzstandorten - den Orten mit Hauptbefunden zur Ottonenzeit (Helfta, Magdeburg, Memleben, Quedlinburg, Walbeck, Zeitz und weitere) -durch lokale Institutionen zum Thema informiert. Eine Herausforderung für die Ausstellung im Landesmuseum wird es daher sein, die nicht ins Museum überführbaren Befunde der ottonischen Orte (u.a. Taufbeckenfundament, Gebäude- und Kirchengrundrisse mit verschiedenen Phasen) für den Besucher mit modernen Präsentationshilfen (multimediale Präsentationen, 3D-Rekonstruktionen/Drucke etc.) erfahrbar zu machen. Hinzukommen die archäologischen Funde aus Sachsen-Anhalt, die zum Teil sehr kleinteilig und fragil (bspw. Münzen, Fibeln, Boden- und Wandfragmente usw.) oder zum Teil groß und schwer (bspw. Steinsarkophag, Glocke) sind. Zusammen mit ausgewählten, kostbaren Leihgaben zu einzelnen Themen stellen auch die Exponate insgesamt eine besondere Herausforderung in der Präsentation dar. Die auszustellenden Objekte präzisieren sich jedoch erst im Laufe des Jahrs 2026. | 32 Monate | – |
| 3 | Wanderpräsentation "Merian" Die Wanderausstellung zeigt eine kolorierte historische Stadtansicht des Kupferstechers Matthäus Merian (1593-1650) als hinterleuchtetes Megabacklight zusammen mit einer aktuellen Standansicht - idealerweise im gleichen Format. Ein pultartiger Vorbau soll wenige Exponate (ggf. auch Großexponate aus Stein und Metall), zusätzliches Bildmaterial und Text aufnehmen. Als erster Standort ist voraussichtlich Halle vorgesehen. Mindestens zwei weitere Standorte in anderen Städten sollen folgen. Die Ausstellung ist als Wanderausstellung für öffentliche Innenräume (z. B. Einkaufzentrum) mit hohem Publikumsverkehr und austauschbaren Inhalten zu planen. Deshalb sind die unter Punkt 4 beschriebenen technischen Voraussetzungen erforderlich. | 2 Jahre | – |
Bedingungengilt für alle Lose
Zuschlag4 von 4 angegeben
- Qualität
- Referenzprojektevgl. Zuschlagsmatrix
- Qualität
- Projektbezogene Kosten und Terminsicherungvgl. Zuschlagsmatrix
- Qualität
- Projektorganisationvgl. Zuschlagsmatrix
- Preis
- Preis inklusive Nebenkosten
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 30.06.2026
- Vertragsende
- 31.05.2028
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Landesverwaltungsamt 1. und 2. Vergabekammer, Ernst-Kamieth-Straße 2, 06112 Halle (Saale)
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Eine Rüge ist unverzüglich nach Kenntnis des Umstands, der gerügt werden soll, bei der Vergabestelle einzureichen. Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende Vorschriften hingewiesen: § 160 GWB Einleitung, Antrag. Bitte beachten Sie insbesondere: - Wird der Rüge nicht abgehol … ganz lesenkürzer
Eine Rüge ist unverzüglich nach Kenntnis des Umstands, der gerügt werden soll, bei der Vergabestelle einzureichen. Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende Vorschriften hingewiesen: § 160 GWB Einleitung, Antrag. Bitte beachten Sie insbesondere: - Wird der Rüge nicht abgeholfen, ist gegen diese Entscheidung ein Antrag auf Nachprüfung zulässig. Der Antrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Nach § 161 GWB ist der Antrag schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen, unverzüglich zu begründen und soll ein bestimmtes Begehren enthalten (§ 161 GWB).- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Los | Zuschlag an | Angebote |
|---|---|---|
| 1 | kein Zuschlag angegeben | 5 |
| 2 | Schiel Projekt GmbH, Berlin | 5 |
| 3 | Schiel Projekt GmbH, Berlin | 5 |
AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers
- Name
- Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, - Landesmuseum für Vorgeschichte -
- Art
- Obere, mittlere und untere Landesbehörde, Allgemeine öffentliche Verwaltung
- Anschrift
- Richard-Wagner-Straße 9, 06114 Halle (Saale)
- Website
- lda-lsa.de
- Kontakt
- vergabestelle@
lda.stk.sachsen-anhalt.de
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Sachsen-Anhalt. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Häufige Zuschlagsempfänger
- ACTINCOMMON / WeidlerBarnstedt GbR2 Zuschläge
- Eßmann I Gärtner I Nieper Architekten GbR2 Zuschläge
- Ingenieurgemeinschaft WTU GmbH2 Zuschläge
- Neubert Engineering GmbH2 Zuschläge
- seecon Ingenieure GmbH2 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens3 Meldungen
- 1. Berichtigung (diese Seite) · Aktualisierte Informationen
- Vergabebekanntmachung
- BekanntmachungFrist 23.03.2026
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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- GebäudeplanungMartin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Bau, Liegenschaften u. GebäudemanagementFrist 05.11.2026
Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung d4350e09-3253-4f0f-a88b-34f555e4789b.