Planungsleistung: Ausbau der DK II Deponie
Abfallverwertungs-und Entsorgungsbetrieb Kreis Paderborn (A.V.E. Eigenbetrieb) · Paderborn, Nordrhein-Westfalen
Aktenzeichen 30.31-24306veröffentlicht 12.12.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Leistungsart
- Dienstleistungen
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- ?keine Angabe
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Paderborn33102, Kreis Paderborn, Nordrhein-Westfalen
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Sie erhält im Median 3,5 Angebote je Los (4 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 40 %, Leistung und Qualität 60 %.
- Konzept60 %
- Preiskriterium40 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 6,7 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −3,6 Punkte |
| 25 % teurer | −8 Punkte |
| 50 % teurer | −13,3 Punkte |
| 100 % teurer | −20 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 23 Monaten
- Heute
Beschreibung
Der A.V.E. Eigenbetrieb des Kreises Paderborn plant den Ausbau eines noch nicht fertiggestellten Teilbereichs der DK II – Deponie. Dieser Teilbereich befindet sich auf dem ca. 88 ha großem planfestgestellten Deponiegelände und ist Teil der genehmigten Deponie, die ehemalig auch als Hausmülldeponie genutzt wurde. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die für den Ausbau der DK II Deponie benötigte planerische Ingenieurleistung.
Beschreibung des Loses
Der Abfallverwertungs- und Entsorgungsbetrieb Kreis Paderborn (A.V.E. Eigenbetrieb) betreibt seit 1979 nahe der Ortschaft Paderborn – Elsen das Entsorgungszentrum „Alte Schanze“. Das Entsorgungszentrum erstreckt sich über ein Gebiet von ca. 158 Hektar, wovon ca. 88 ha für den Zweck einer Abfallablagerung planfestgestellt worden sind. Der A.V.E. Eigenbetrieb Kreis Paderborn ist für die Entsorgungssicherheit im Kreisgebiet zuständig. Zur Sicherstellung dieser Aufgabe umfasst das Entsorgungszentrum „Alte Schanze“ folgende Systemkomponenten: ➢ Eingangsbereich mit Wiegegebäude ➢ Kleinanlieferbereich mit Annahmerampe ➢ A.V.E. – Verwaltungsgebäude ➢ Siedlungsabfalldeponie (DK II – Deponieklasse) ➢ Begehbarer Tunnel zur Sickerwasserfassung im DK II – Abschnitt ➢ Aktuell betriebener Monobereich im DK II – Abschnitt ➢ Asphaltierte Grüngutkompostierungsfläche im DK II – Abschnitt ➢ Inertstoffdeponie (DK 0 – Deponieklasse) ➢ Kompost-Lagerhalle ➢ Mechanische Aufbereitungsanlage der Pader Entsorgung GmbH & Co. KG (PEG) ➢ Sickerwasserreinigungsanlage für DK II – Abschnitt ➢ Blockheizkraftwerk für DK II – Abschnitt ➢ Bioabfallumschlagsplatz der KOMPOTEC GmbH ➢ Umschlagshalle für Siedlungsabfälle ➢ Toranlage/Umzäunung (2m hoch).
A) Angaben zum Deponieaufbau und zur Ausbaufläche Die Deponie wurde auf dem vor Ort anstehenden Geschiebemergel mit hohem Schluffanteil gegründet und ist als Gruben-Hügeldeponie ausgestaltet. Die Einteilung der Deponie in Alt- und Neubereich resultiert aus der zeitlich versetzten Bewirtschaftung, wodurch der Neubereich nach strengeren Auflagen der TA Siedlungsabfall (1993) und dessen Vorentwurf (1991-1992) angelegt wurde. Für die bessere Kontrolle und Wartung der Entwässerung (Sickerwasser), entstand im Neubereich ein Tunnelbauwerk für Sickerwasser. Dieser Tunnel ist 400 m lange, verläuft von Nord-ost nach Südwest und teilt die Abschnitte 6.1 und 6.2 sowie 4.1 und 4.2 auf. Der auszubauende Abschnitt befindet sich in dem Schüttabschnitt 6.2, der eine Fläche von 42.961m² besitzt. Der Schüttabschnitt 6.2 ist der einzige noch nicht ausgebaute Abschnitt der DK II - Deponie. In Folge dieses Ausbaus sollen lediglich drei Sickerwasserrohre an dem bestehenden Entwässerungstunnel angeschlossen werden. Dadurch bestimmt sich eine auszubauende Fläche, die nach Süden hin an den noch letzten angeschlossenen Hochpunkt an der Grenze zwischen Schüttabschnitt 6.2 und 4.2., von Westen her an das Tunnelbauwerk für Sickerwasser, von Osten an die Zufahrtsstraße und vom Norden durch den Hochpunkt des dritten neuen Anschlusses, eingegrenzt wird. Die daraus resultierende Fläche ist ca. 2 ha groß. Bei einem Ablagerungsvolumen von derzeit ca. 15.000 m³ pro Jahr, soll die auszubauende Fläche mehrere Jahrzehnte ausreichen. Dabei ist die Fläche bei der Ablagerung sukzessiv zu nutzen. Bei der Planung sind Prozesse miteinzubeziehen, die das Sickerwasseraufkommen währen der Ablagerungsphase reduzieren.
Der auszubauende Abschnitt ist nach neuestem Stand der Technik zu bauen. Dabei sind die Schnittstellen nach Süden und Westen, in Richtung älterer Abschnitte, zu beachten (siehe auch Plan aus Genehmigung). Der Übergang ist dabei mit in die Planung einzubeziehen. Die anrechenbaren Kosten für den Deponieausbau liegen voraussichtlich bei 6 Mio. Euro.
B) Technische Ausrüstung Der auszubauende Bereich grenzt östlich an die Verlängerung der Hauptzufahrt zum Entsorgungszentrum an und ist dementsprechend gut zu erreichen. Im Schüttabschnitt 6.2 sind weitere Freiflächen die zur Zwischenlagerung von Baumaterialien zur Verfügung stehen. Die Sickerwasserrohranschlüsse an das Tunnelbauwerk sind bereits vorhanden. Die tiefste Stelle im Schüttabschnitt 6.2 befindet sich im Ausbaugebiet, derzeit ist zur Wasserhaltung ein Pumpensumpf mit Pumpwerk vorhanden. Bei der Planung ist zu berücksichtigen, die derzeitige Wasserhaltung zu versetzen.
C) Genehmigungslage / Genehmigungsbedarf Nach derzeitigem Stand ist keine erneute Genehmigung für den Teilausbau der DK – II nötig. Der Ausbau bedarf jedoch einer Vorhabenbezogenen Änderungsanzeige mit genauer Dokumentation des bevorstehenden Ausbaus. Der Auftragnehmer erstellt die Vorhabenbezogene Änderungsanzeige mit genauer Dokumentation, aufbauend auf der hier ausgeschriebenen Ausführungsplanung. Diese wird dann zur Freigabe bei der Bezirksregierung eingereicht. Die Erstellung der Anzeige ist demnach Teil dieser Ausschreibung (Leistungsphase 4 teilweise).
D) Angaben zum Leistungsbild Der Auftraggeber schreibt im Rahmen dieses VgV-Verfahrens folgende Leistungen jeweils stufenweise ab Leistungsphase gemäß HOAI (LPh) 2 aus: Stufe 1 = Leistungsphasen (LPh) 2, 3, 4 teilweise, 5-7 gemäß HOAI Stufe 2 = Leistungsphasen (LPh) 8-9 inklusive besondere Leistungen der Leistungsphase 8. Mit Zuschlagserteilung wird zunächst nur Stufe 1 (LPh 2, 3, 4 teilweise, 5-7) beauftragt. Der Auftraggeber behält sich die Beauftragung der LPh 8-9 inklusive besondere Leistungen derLeistungsphase 8 als Stufe 2 optional vor, das heißt er hat das Recht, durch einseitige Erklärung die Leistungen der Stufe 2 beim Auftrag-nehmer abzurufen. In diesem Fall ist der Auftragnehmer verpflichtet, die entsprechenden Leistungen auch zu erbringen. Ein Anspruch auf die Beauftragung der Stufe 2 besteht für den Auftragnehmer jedoch nicht. Leistungsphase 4 ist nur in Bezug auf die Erstellung einer Änderungsanzeige Gegenstand dieser Ausschreibung.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Vergabe der Leistungen der Ingenieurbauwerke(HOAI § 43 ff.), die den Anwendungsbereich „Bauwerke und Anlagen der Abfallentsorgung“ mitein-schließen. Die zu beauftragenden Leistungen werden wie folgt zugeordnet: Honorarzone gemäß HOAI § 44, Absatz (5), Gruppe 5, Zone III.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.
Gegenstand nach CPV
- 71320000Planungsleistungen im BauwesenHauptgegenstand
Bedingungen
Zuschlag2 von 2 angegeben
- Qualität
- KonzeptGewichtung (Punkte, genau) 60
- Preis
- PreiskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 40
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer bei der Bezirksregierung in Münster, Albrecht-Thaer-Str. 9, 48147 Münster
- Fristen für Nachprüfungsanträge
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmach … ganz lesenkürzer
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt nicht darunter
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| Prof. Steffen, Hütteroth & Schröder GmbH, SIG-Hessen Ingenieure, Immenhausen | 3 |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Aldegreverstr. 10-14, 33102 Paderborn
- Website
- deutsche-evergabe.de
- Kontakt
- submissionsstelle@
kreis-paderborn.de
Bei uns erfasst
- AVE- Übernahme, Transport und Verwertung von Altpapier aus dem Kreis Paderborn24.09.2025 · 4 Angebote
- AVE- Abfallbehälter (MGB) für Städte und Gemeinden im Landkreis Paderborn27.06.2025 · 4 Angebote
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Nordrhein-Westfalen (122 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Kempen Krause Ingenieure13 Zuschläge
- FISCHER TEAMPLAN Ingenieurbüro GmbH12 Zuschläge
- Hatting & Kuhlmann TGA GmbH & Co. KG12 Zuschläge
- Bockermann Fritze IngenieurConsult GmbH9 Zuschläge
- Fuhrmann + Keuthen Beratende Ingenieure PartG mbB9 Zuschläge
- THIEKEN ARCHITEKTEN + INGENIEURE GmbH9 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Vergabebekanntmachung (diese Seite)
- BekanntmachungFrist 08.08.2024
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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- A4, Wiehltalbrücke, Bodengutachten, BIMDie Autobahn GmbH des Bundes - NL RheinlandFrist 08.12.2026
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 22ccc2a4-c8d5-4e95-8402-973fdb32edb8.