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Planungsleistung: Ausbau der DK II Deponie

Abfallverwertungs-und Entsorgungsbetrieb Kreis Paderborn (A.V.E. Eigenbetrieb) · Paderborn, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 30.31-24306veröffentlicht 12.12.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenseit 821 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

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Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

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Wertung laut Bekanntmachung: Preis 40 %, Leistung und Qualität 60 %.

  • Konzept60 %
  • Preiskriterium40 %

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Das kostet etwa 6,7 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−3,6 Punkte
25 % teurer−8 Punkte
50 % teurer−13,3 Punkte
100 % teurer−20 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 23 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Der A.V.E. Eigenbetrieb des Kreises Paderborn plant den Ausbau eines noch nicht fertiggestellten Teilbereichs der DK II – Deponie. Dieser Teilbereich befindet sich auf dem ca. 88 ha großem planfestgestellten Deponiegelände und ist Teil der genehmigten Deponie, die ehemalig auch als Hausmülldeponie genutzt wurde. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die für den Ausbau der DK II Deponie benötigte planerische Ingenieurleistung.

Beschreibung des Loses

Der Abfallverwertungs- und Entsorgungsbetrieb Kreis Paderborn (A.V.E. Eigenbetrieb) betreibt seit 1979 nahe der Ortschaft Paderborn – Elsen das Entsorgungszentrum „Alte Schanze“. Das Entsorgungszentrum erstreckt sich über ein Gebiet von ca. 158 Hektar, wovon ca. 88 ha für den Zweck einer Abfallablagerung planfestgestellt worden sind. Der A.V.E. Eigenbetrieb Kreis Paderborn ist für die Entsorgungssicherheit im Kreisgebiet zuständig. Zur Sicherstellung dieser Aufgabe umfasst das Entsorgungszentrum „Alte Schanze“ folgende Systemkomponenten: ➢ Eingangsbereich mit Wiegegebäude ➢ Kleinanlieferbereich mit Annahmerampe ➢ A.V.E. – Verwaltungsgebäude ➢ Siedlungsabfalldeponie (DK II – Deponieklasse) ➢ Begehbarer Tunnel zur Sickerwasserfassung im DK II – Abschnitt ➢ Aktuell betriebener Monobereich im DK II – Abschnitt ➢ Asphaltierte Grüngutkompostierungsfläche im DK II – Abschnitt ➢ Inertstoffdeponie (DK 0 – Deponieklasse) ➢ Kompost-Lagerhalle ➢ Mechanische Aufbereitungsanlage der Pader Entsorgung GmbH & Co. KG (PEG) ➢ Sickerwasserreinigungsanlage für DK II – Abschnitt ➢ Blockheizkraftwerk für DK II – Abschnitt ➢ Bioabfallumschlagsplatz der KOMPOTEC GmbH ➢ Umschlagshalle für Siedlungsabfälle ➢ Toranlage/Umzäunung (2m hoch).

A) Angaben zum Deponieaufbau und zur Ausbaufläche Die Deponie wurde auf dem vor Ort anstehenden Geschiebemergel mit hohem Schluffanteil gegründet und ist als Gruben-Hügeldeponie ausgestaltet. Die Einteilung der Deponie in Alt- und Neubereich resultiert aus der zeitlich versetzten Bewirtschaftung, wodurch der Neubereich nach strengeren Auflagen der TA Siedlungsabfall (1993) und dessen Vorentwurf (1991-1992) angelegt wurde. Für die bessere Kontrolle und Wartung der Entwässerung (Sickerwasser), entstand im Neubereich ein Tunnelbauwerk für Sickerwasser. Dieser Tunnel ist 400 m lange, verläuft von Nord-ost nach Südwest und teilt die Abschnitte 6.1 und 6.2 sowie 4.1 und 4.2 auf. Der auszubauende Abschnitt befindet sich in dem Schüttabschnitt 6.2, der eine Fläche von 42.961m² besitzt. Der Schüttabschnitt 6.2 ist der einzige noch nicht ausgebaute Abschnitt der DK II - Deponie. In Folge dieses Ausbaus sollen lediglich drei Sickerwasserrohre an dem bestehenden Entwässerungstunnel angeschlossen werden. Dadurch bestimmt sich eine auszubauende Fläche, die nach Süden hin an den noch letzten angeschlossenen Hochpunkt an der Grenze zwischen Schüttabschnitt 6.2 und 4.2., von Westen her an das Tunnelbauwerk für Sickerwasser, von Osten an die Zufahrtsstraße und vom Norden durch den Hochpunkt des dritten neuen Anschlusses, eingegrenzt wird. Die daraus resultierende Fläche ist ca. 2 ha groß. Bei einem Ablagerungsvolumen von derzeit ca. 15.000 m³ pro Jahr, soll die auszubauende Fläche mehrere Jahrzehnte ausreichen. Dabei ist die Fläche bei der Ablagerung sukzessiv zu nutzen. Bei der Planung sind Prozesse miteinzubeziehen, die das Sickerwasseraufkommen währen der Ablagerungsphase reduzieren.

Der auszubauende Abschnitt ist nach neuestem Stand der Technik zu bauen. Dabei sind die Schnittstellen nach Süden und Westen, in Richtung älterer Abschnitte, zu beachten (siehe auch Plan aus Genehmigung). Der Übergang ist dabei mit in die Planung einzubeziehen. Die anrechenbaren Kosten für den Deponieausbau liegen voraussichtlich bei 6 Mio. Euro.

B) Technische Ausrüstung Der auszubauende Bereich grenzt östlich an die Verlängerung der Hauptzufahrt zum Entsorgungszentrum an und ist dementsprechend gut zu erreichen. Im Schüttabschnitt 6.2 sind weitere Freiflächen die zur Zwischenlagerung von Baumaterialien zur Verfügung stehen. Die Sickerwasserrohranschlüsse an das Tunnelbauwerk sind bereits vorhanden. Die tiefste Stelle im Schüttabschnitt 6.2 befindet sich im Ausbaugebiet, derzeit ist zur Wasserhaltung ein Pumpensumpf mit Pumpwerk vorhanden. Bei der Planung ist zu berücksichtigen, die derzeitige Wasserhaltung zu versetzen.

C) Genehmigungslage / Genehmigungsbedarf Nach derzeitigem Stand ist keine erneute Genehmigung für den Teilausbau der DK – II nötig. Der Ausbau bedarf jedoch einer Vorhabenbezogenen Änderungsanzeige mit genauer Dokumentation des bevorstehenden Ausbaus. Der Auftragnehmer erstellt die Vorhabenbezogene Änderungsanzeige mit genauer Dokumentation, aufbauend auf der hier ausgeschriebenen Ausführungsplanung. Diese wird dann zur Freigabe bei der Bezirksregierung eingereicht. Die Erstellung der Anzeige ist demnach Teil dieser Ausschreibung (Leistungsphase 4 teilweise).

D) Angaben zum Leistungsbild Der Auftraggeber schreibt im Rahmen dieses VgV-Verfahrens folgende Leistungen jeweils stufenweise ab Leistungsphase gemäß HOAI (LPh) 2 aus: Stufe 1 = Leistungsphasen (LPh) 2, 3, 4 teilweise, 5-7 gemäß HOAI Stufe 2 = Leistungsphasen (LPh) 8-9 inklusive besondere Leistungen der Leistungsphase 8. Mit Zuschlagserteilung wird zunächst nur Stufe 1 (LPh 2, 3, 4 teilweise, 5-7) beauftragt. Der Auftraggeber behält sich die Beauftragung der LPh 8-9 inklusive besondere Leistungen derLeistungsphase 8 als Stufe 2 optional vor, das heißt er hat das Recht, durch einseitige Erklärung die Leistungen der Stufe 2 beim Auftrag-nehmer abzurufen. In diesem Fall ist der Auftragnehmer verpflichtet, die entsprechenden Leistungen auch zu erbringen. Ein Anspruch auf die Beauftragung der Stufe 2 besteht für den Auftragnehmer jedoch nicht. Leistungsphase 4 ist nur in Bezug auf die Erstellung einer Änderungsanzeige Gegenstand dieser Ausschreibung.

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Vergabe der Leistungen der Ingenieurbauwerke(HOAI § 43 ff.), die den Anwendungsbereich „Bauwerke und Anlagen der Abfallentsorgung“ mitein-schließen. Die zu beauftragenden Leistungen werden wie folgt zugeordnet: Honorarzone gemäß HOAI § 44, Absatz (5), Gruppe 5, Zone III.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Qualität
KonzeptGewichtung (Punkte, genau) 60
Preis
PreiskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 40

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer bei der Bezirksregierung in Münster, Albrecht-Thaer-Str. 9, 48147 Münster
Fristen für Nachprüfungsanträge
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmach … ganz lesen(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Prof. Steffen, Hütteroth & Schröder GmbH, SIG-Hessen Ingenieure, Immenhausen3

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

1.413vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (1.082 Lose mit Angabe)
197.105 €Zuschlagswert im Median
69.046 € – 463.544 €mittlere Hälfte, 476 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 08.08.2024

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 22ccc2a4-c8d5-4e95-8402-973fdb32edb8.