Planung von PV-Anlagen auf WBM-Liegenschaften (Zentralklärwerk u.a.). Gesamt-Leistung: Ca. 1.100 kWp.
Wirtschaftsbetrieb Mainz AöR · Mainz, Rheinland-Pfalz
Aktenzeichen E59867467veröffentlicht 28.08.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 16 Monate
- 21.02.2025 – 30.06.2026
- Hauptleistung
- Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
- CPV 71000000
- Leistungsart
- Dienstleistungen
Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.
Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade
Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Mainz.
- JG | U Ersatzneubauten Gewächshäuser - GeneralplanervergabeLand Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur, vertreten durch die Zentrale des Landesbetriebs LBB, vertreten durch die LBB-Niederlassung Mainz, vertreten durch die Niederlassungsleitung · MainzFrist 08.12.2026
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Alle Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Rheinland-Pfalz (42 offen)
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 16 Monate21.02.2025 – 30.06.2026
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Mainz55120, Rheinland-Pfalz
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichsubreport.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
- E-Rechnung verpflichtendnein
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- Wiederkehrender Auftragnein
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 85 Tage (9 Verfahren, 24 Monate).
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 26 Monaten
- Teilnahmeanträge bis 23:59 Uhrvor 25 Monaten
- Vertragsbeginnvor 21 MonatenLaufzeit bis 30.06.2026
- Heute
Beschreibung
Der Wirtschaftsbetrieb Mainz (WBM) beabsichtigt im Zentralklärwerk und anderen Mainzer Liegenschaften die Eigenstromerzeugung über PV-Anlagen (Dachflächen, Freiflächen). Eine Einspeisung ins öffentliche Netz ist nicht vorgesehen. Im Klärwerk ist die permanente Nutzung des PV-Stroms gewährleistet (keine Speicher). In den anderen Liegenschaften gilt: Batteriespeicher und Nulleinspeisung. Mengengerüste (vorl. Ansatz): 1) Klärwerk: Leistung ca. 820 kWp. 7 Dachflächen und 3 Freiflächen mit in Summe ca. 4.100 m². 2) Sonst. Liegenschaften: Leistung ca. 280 kWp. 4 Dachflächen mit in Summe ca. 1.400 m². Vorbehaltlich der Umsetzbarkeit erfolgt die Vergabe der Planungsleistungen in folg. Stufen: Stufe 1: LP 1 bis 3. Weitere Stufen, optional: LP 4, hier Netzanfrage und LP 5 bis 9. Dachflächen-PV = Techn. Ausrüstung gem. HOAI. Freiflächen-PV = Ing.-Bauwerke in Anlehnung an HOAI.
Beschreibung des Loses
# 5.1.a Leistungsumfang. Der Leistungsumfang der zu vergebenden Planungsleistungen gliedert sich in folgende Teilleistungen und Stufen: Pos. 1) Zentralklärwerk. Dachflächen- und Freiflächen-PV. Pos. 1.1) Techn. Ausrüstung nach § 55 HOAI für Starkstromanlagen. Pos. 1.1.1) LP 1 bis 3. Pos. 1.1.2) Optional: LP 4 (Netzanfrage) und LP 5 bis 9. Anm.: Bestands-PV-Anlage Dach Hauptverwaltung zu demontieren und durch Neu-Anlage zu ersetzen.
Pos. 2) Waldfriedhof Mombach. Dachflächen-PV inkl. Stromspeicher. Pos. 2.1) Techn. Ausrüstung nach § 55 HOAI für Starkstromanlagen. Pos. 2.1.1) LP 1 bis 3. Pos. 2.1.2) Optional: LP 4 (Netzanfrage) und LP 5 bis 9. Anm. Standort PV abweichend von Standort Betriebsgebäude; Leitungen für Strom und Kommunikation zu planen. Evtl. Tiefbauarbeiten für Leitungen in AG-Eigenregie.
Pos. 3) Pumpwerk RRB Ebersheim. Dachflächen-PV inkl. Stromspeicher. Pos. 3.1) Techn. Ausrüstung nach § 55 HOAI für Starkstromanlagen. Pos. 3.1.1) LP 1 bis 3. Pos. 3.1.2) Optional: LP 4 (Netzanfrage) und LP 5 bis 9.
Pos. 4) Pumpwerk Bodenheim. Dachflächen-PV inkl. Stromspeicher. Pos. 4.1) Techn. Ausrüstung nach § 55 HOAI für Starkstromanlagen in Anlehnung § 55 HOAI. Pos. 4.1.1) LP 1 bis 3. Pos. 4.1.2) Optional: LP 4 (Netzanfrage) und LP 5 bis 9.
Pos. 5) Betriebshof Emy-Roeder-Straße. Dachflächen-PV inkl. Stromspeicher. Pos. 5.1) Techn. Ausrüstung nach § 55 HOAI für Starkstromanlagen. Pos. 5.1.1) LP 1 bis 3. Pos. 5.1.2) Optional: LP 4 (Netzanfrage) und LP 5 bis 9.
# 5.1.b Terminschiene. a) Beauftragung: Vsl. Febr. 2025. b) Leistungsbeginn: Spätestens 4 Wochen nach Beauftragung. c) Fertigstellung LP 3: 9 Wochen nach Beauftragung. d) LP 4 (Netzanfrage): 13 Wochen nach Beauftragung. e) LP 5/6/7: 28 Wochen nach Beauftragung. f) Bau/Umsetzung: Bis Mai 2026. g) Fertigstellung und Abrechnung der PV-Anlagen: 30.06.2026 (Vorgabe Förderstelle). h) Objektbetreuung im Gewährleistungszeitraum. Diese Terminvorgaben werden im Auftragsfall Vertragsbestandteil, sofern vom AG im Vergabeverfahren keine geänderten Terminvorgaben mitgeteilt werden. Unmittelbar nach Leistungsbeginn ist vom beauftragten Bieter ein entsprechender Terminplan für die Umsetzung im Entwurf aufzustellen und mit dem AG abzustimmen, der diese Terminvorgaben als Rahmentermine ausweist.
Bedingungen
Zuschlag2 von 2 angegeben
- Preis
- Der Preis / das Honorar wird entsprechend der Vergabeunterlage „Zuschlagskriterien“ bewertet. Gewichtung: 30%.
- Qualität
- Die Leistungskriterien werden entsprechend der Vergabeunterlage „Zuschlagskriterien“ bewertet. Gewichtung: 70%.
Eignung5 von 5 angegeben
- Kriterium
# 5.1.9.1.1) Berufshaftpflichtversicherung (BHV). Nachweis nach § 45 (4) Nr. 2 VgV zur BHV mit Mindestdeckungssummen (MDS) wie unten genannt. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer BHV entsprechender Deckung zugesagt ist. Der Nachweis wird von den Bewe … ganz lesenkürzer
# 5.1.9.1.1) Berufshaftpflichtversicherung (BHV). Nachweis nach § 45 (4) Nr. 2 VgV zur BHV mit Mindestdeckungssummen (MDS) wie unten genannt. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer BHV entsprechender Deckung zugesagt ist. Der Nachweis wird von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und ist spätestens mit dem Angebot vorzulegen. Im Fall einer Biege wird für jedes Mitglied der Gemeinschaft ein separater Nachweis gefordert. Vor einer Vergabe bzw. im Auftragsfall ist der Nachweis auf Anforderung im Original vorzulegen. Geforderte MDS: Für Personenschäden: 1,5 Mio. EUR. Für sonstige Schäden: 1,0 Mio. EUR. # 5.1.9.1.2) Umsatz. Erklärung nach § 45 (4) Nr. 4 VgV über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren; wird im Formular EE als Eigenerklärung abgefragt. Im Fall einer Biege ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft eine separate Erklärung vorzulegen. # 5.1.9.1.3) Personal/Beschäftigte. Erklärung nach § 46 (3) Nr. 8 VgV, aus der die Zahl der Führungskräfte des Unternehmens und die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren ersichtlich ist; wird im Formular EE als Eigenerklärung abgefragt. Im Fall einer Biege ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft eine separate Erklärung vorzulegen.- Kriterium
# 5.1.9.2.1) Referenzen des Bewerbers (Unternehmen). Nachweis geeigneter Unternehmens-Referenzen des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen, die unter Beachtung der weiter unten aufgeführten Mindeststandards ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen. Referenzen … ganz lesenkürzer
# 5.1.9.2.1) Referenzen des Bewerbers (Unternehmen). Nachweis geeigneter Unternehmens-Referenzen des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen, die unter Beachtung der weiter unten aufgeführten Mindeststandards ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen. Referenzen können entweder vom Bewerber selbst (bei Bewerbergemeinschaften: von mind. einem der Bewerber) oder von einem im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmer im Rahmen der Eignungsleihe (§ 47 VgV) erbracht werden. Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert, die obligatorisch im Formular „Eignungskriterien Bewerber“ anzugeben sind: Projektbezeichnung, Kosten der Maßnahme bzw. Honorar der Dienstleistung, Auftragnehmer, Auftraggeber mit Ansprechpartner u. Kontaktdaten, Ausführungsort, Objekttyp und -größe, erbrachte Leistungen bzw. Leistungsphasen und Honorarzonen (soweit zutreffend), Zeitraum der Leistungserbringung (für abgeschlossene Leistungen/Leistungsphasen). Unterschieden wird zwischen obligatorisch vorzulegenden Mindestreferenzen und weiteren, fakultativen Referenzen. Mindestreferenzen sind in besonderem Maße geeignet, das mit den anstehenden Aufgaben vergleichbare Leistungsspektrum des Bewerbers darzustellen und die Einhaltung der Mindeststandards für die Eignungskriterien nachzuweisen. Sie werden einer differenzierten Bewertung unterzogen. Hierzu können zusätzlich zu den geforderten Referenzangaben beschreibende Darstellungen auf maximal zwei DIN-A4-Seiten eingereicht werden (Gestaltung freigestellt). Weitere Referenzen dienen der Vervollständigung zum Nachweis der Bewerber-Qualifikation. Geeignete Referenzen. Ref. 1, Mindest-Referenz (obligatorisch): Planung Techn. Ausrüstung o.vglb., PV-Anlage im industriellen Umfeld. Geforderter Mindeststandard: PV-Anlagen im industriellen Umfeld o.vglb. (Vergleichbarkeit: Großklärwerk, sonst. Großanlagen). Techn. Ausrüstung gem. §55 HOAI o.vglb., mind. LP 2 bis 8. Mit Anlagenzertifikat. Mit Redispatch und Netz- und Anlagenschutz. Anschluss an Mittelspannungsnetz. Größer 600 kWp am Einspeisepunkt. Ref. 2: Planung Techn. Ausrüstung o.vglb.,PV-Anlage im industriellen Umfeld. Geforderter Mindeststandard: PV-Anlagen im industriellen Umfeld o.vglb. Techn. Ausrüstung gem. §55 HOAI o.vglb., mind. LP 2 bis 8. Mit Anlagenzertifikat. Mit Redispatch und Netz- und Anlagenschutz. Größer 300 kWp am Einspeisepunkt. Zusatzpunkte, wenn: a) Anschluss an Mittelspannungsnetz. Ref. 3: Planung Techn. Ausrüstung o.vglb.,PV-Anlage. Geforderter Mindeststandard: Techn. Ausrüstung gem. §55 HOAI o.vglb., mind. LP 5 bis 8. Mit Anlagenzertifikat. Mit Redispatch und Netz- und Anlagenschutz. Zusatzpunkte, wenn: a) Anschluss an Mittelspannungsnetz. b) Größer 100 kWp am Einspeisepunkt. c) Vollumfängliche Planung (mind. LP 2-8). Ref. 4: Planung Techn. Ausrüstung o.vglb., PV-Anlage. Geforderter Mindeststandard: Techn. Ausrüstung gem. §55 HOAI o.vglb., mind. LP 5 bis 8. Mit Anlagenzertifikat. Mit Redispatch und Netz- und Anlagenschutz. Zusatzpunkte, wenn: a) Anschluss an Mittelspannungsnetz. b) Größer 50 kWp am Einspeisepunkt. c) Vollumfängliche Planung (mind. LP 2-8). # 5.1.9.2.2) Schlüsselpersonal. Erklärung nach § 43 (1) VgV zu dem für die Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt (Projektleiter [PL], stellvertretender Projektleiter [SPL], ggf. Fachprojektleiter, fachliche Zuständigkeiten) und der Funktion beim Bewerber. Ergänzend werden für das verantwortliche Personal Angaben zur Berufsqualifikation verlangt. Die Angaben können in der EE nach Ziff. 5.1.6.1.3 eingetragen werden. Bei Bedarf können die Teilnehmer ergänzende Unterlagen (Organigramm etc.) einreichen. # 5.1.9.2.3) Referenzen und Ausbildungsnachweise Schlüsselpersonal (Vorlage erst in 2. Vergabestufe). Nachweise geeigneter Referenzen des Schlüsselpersonals (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter) nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen, die ganz oder teilweise den anste …- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
- bankruptcy
- Begrenzung der Bewerberzahl
- 3 bis 3 Bewerber
Laufzeit und Umfang5 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 21.02.2025
- Vertragsende
- 30.06.2026
- Verlängerung
- Zunächst Beauftragung LPH 1 bis 3. Optionale Vergabe ab LPH 4 bzw. 5.
- Optionen
- Beauftragung: LPH 1 bis 3, LPH 4 ff optional. Abwicklung (Bau und Rechnungslegung) gem. Förderbescheid bis zum 30.06.2026. Anschließend Objektbetreuung bis zum Ende der Gewährleistungszeit.
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- subreport.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- 3 Monate
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung5 von 6 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Zulässig
- Elektronische Bestellung
- wird genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Ja
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Rheinland-Pfalz im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Stiftsstraße 9, 55116 Mainz
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Auf folgende Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) zu Anträgen für Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen: § 160 GWB - Einleitung, Antrag. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse a … ganz lesenkürzer
Auf folgende Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) zu Anträgen für Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen: § 160 GWB - Einleitung, Antrag. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit… 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben
- Hinweis
# 5.1.6.1.1) Teilnahmeanträge. TN-Anträge / Angebote sind mithilfe elektron. Mittel einzureichen, vgl. §§ 53 (1) und 10 VgV. Gefordert: Einreichung elektronisch in Textform über die Vergabeplattform. Die Unterzeichnung von Anträgen u. Dokumenten erfolgt durch den Eintrag des vollständigen Vor- u. Zu … ganz lesenkürzer
# 5.1.6.1.1) Teilnahmeanträge. TN-Anträge / Angebote sind mithilfe elektron. Mittel einzureichen, vgl. §§ 53 (1) und 10 VgV. Gefordert: Einreichung elektronisch in Textform über die Vergabeplattform. Die Unterzeichnung von Anträgen u. Dokumenten erfolgt durch den Eintrag des vollständigen Vor- u. Zunamens des Erstellers, bei Erfordernis zusätzlich durch Ergänzung der Unternehmensbezeichnung, z.B. zur eindeutigen Zuordnung bei Bietergemeinschaften. Die Personen, die zur Unterzeichnung des Antrags u. zur Vertretung des Bewerbers im Verfahren ermächtigt sind, sind in der Eigenerklärung (EE) und durch ergänzende Informationen zur Berechtigung der Vertretung zu benennen. Hinweis: TN-Anträge sind explizit mit Anschreiben zu stellen; auf der o.g. Vergabeplattform sind hierzu Vorlagen eingestellt – alternativ ist die Verwend. formloser Anschreiben möglich. # 5.1.6.1.2) Registereintrag. Vorlage eines akt. Nachweises über die Eintragung in einem Berufs- od. Handelsregister (HR), zum Zeitpunkt der Teilnahme nicht älter als 1 Jahr, od. Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf and. Weise gem. § 44 (1) VgV. Bei ausländ. Bewerbern durch eine Beschein. der zuständ. Behörde des Herkunftslandes, ggf. mit zugehöriger Übersetzung. Bei Unternehmen, die nicht zur Eintragung in ein HR o.ä. verpflichtet sind, durch Eigenerklärung. Aus dem Nachweis müssen die Rechtsform u. die Berechtigung der Person(en) für die rechtsgeschäftliche Unterzeichnung des Antrags u. der verlangten Erklärungen zweifelsfrei hervorgehen. Im Fall einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft ein sep. Nachweis vorzulegen. # 5.1.6.1.3) Eigenerklärung (EE). Eine EE ist verlangt, vgl. § 48 (1) VgV. Diese dient als vorläufiger Beleg des Nicht-Vorliegens von Ausschlussgründen. Die EE ist mit dem vollständigen Vor- u. Zunamen des Erstellers zu versehen u. mit dem TN-Antrag über die Vergabeplattform elektronisch einzureichen (Datei/Ausdruck im pdf-Format). Im Fall einer Biege ist die EE für jedes Mitglied einzeln vorzulegen (§ 47 (4) VgV). Ergänzend zur EE werden weitere Belege zur Eignung verlangt, die in dieser Bekanntmachung genannt sind. # 5.1.6.1.4) Bewerber-/Bietergemeinschaften (Biege). Biege sind zugelassen, wenn alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften u. ein geschäftsführendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der Biege hinaus (§§ 47 (3) und 53 (9) VgV). In diesem Fall ist mit dem TN-Antrag eine entsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung in eingescannter Form einzureichen. # 5.1.6.1.5) Unterauftrag (UA). Bei beabsichtigter Vergabe eines UA wird mit dem TN-Antrag eine Erklärung des Bewerbers verlangt, welche Teile u. Anteile des Auftrags das Unternehmen beabsichtigt als UA zu vergeben (§ 46 (3) Nr. 10 VgV); vom beabsichtigten UA-Nehmer ist die EE separat in elektronischer Form vorzulegen (§ 47 (2) VgV). # 5.1.6.1.6) Verpflichtungserklärungen (VE). VE gem. § 47 (1) VgV der Unternehmer, an die ein UA vergeben werden soll, werden von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und sind spätestens mit dem Angebot elektronisch vorzulegen. # 5.1.6.1.7) Originale. Vor einer Vergabe bzw. im Auftragsfall sind die vorstehenden Nachweise u. Erklärungen auf Anforderung im Original vorzulegen.- Hinweis
Alle zur Verfügung gestellten Unterlagen und weiteren Informationen zum Vergabeverfahren sind auf der Vergabeplattform frei zugänglich und kostenlos abrufbar, Zugangsadresse siehe Ziff. 5.1.11. Interessenten können sich registrieren und werden dann automatisch über Ergänzungen / Änderungen informier … ganz lesenkürzer
Alle zur Verfügung gestellten Unterlagen und weiteren Informationen zum Vergabeverfahren sind auf der Vergabeplattform frei zugänglich und kostenlos abrufbar, Zugangsadresse siehe Ziff. 5.1.11. Interessenten können sich registrieren und werden dann automatisch über Ergänzungen / Änderungen informiert. Nicht registrierte Interessenten müssen sich auf der Vergabeplattform eigenständig über evtl. Änderungen und ergänzende Informationen informieren. Das über die Vergabeplattform erhältliche Dokument „110 Übersicht“ listet die für die Teilnahme am Vergabeverfahren erforderlichen Dokumente auf. Der Teilnahmeantrag und alle geforderten Unterlagen sind über die Vergabeplattform elektronisch einzureichen. Der Auftraggeber wird ggf. vor einer Vergabe bzw. im Auftragsfall die Vorlage von Originalen verlangen. Alle geforderten Angaben und Unterlagen sind, soweit nicht abweichend geregelt, mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Die Teilnahmeanträge werden gemäß § 55 (1) VgV erst nach Ablauf des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge geöffnet. Der für das Vergabeverfahren angesetzte Terminablauf ist den Angaben in der Bekanntmachung bzw. den Vergabeunterlagen zu entnehmen (Dokument „Termine Vergabeverfahren“). Der Auftraggeber behält sich Änderungen vor. Fragen zum Vergabeverfahren sind schriftlich über die Vergabeplattform einzureichen; Fragen werden innerhalb der festgelegten Frist in anonymisierter Form auf der Vergabeplattform beantwortet. Später eingehende Fragen können aus Gründen der Chancengleichheit nicht beantwortet werden. Die geforderten Nachweise zur fachlichen Eignung (Referenzen Bewerber,) sind vom Bewerber hinsichtlich ihrer Vergleichbarkeit mit den ausgeschriebenen Leistungen zu priorisieren und in entsprechender Reihenfolge in die Bewerbung aufzunehmen. Die Angaben zu den Referenzen sind hierbei mit der für die eindeutige Bewertbarkeit notwendigen Differenzierung anzugeben. Im Auswahlverfahren werden nur die Referenzen der jeweiligen Referenzliste des Bewerbungsformulars ausgewertet. Weitere Referenzen werden nicht berücksichtigt. Die Angaben zu den Referenzen sind im Formular „Eignungskriterien Bewerber“ einzutragen. Die Erfüllung der Mindeststandards und Eignungskriterien für das Auswahlverfahren sind nach eigener Einschätzung vom Bewerber als Eigenerklärung im Formular „Eignungskriterien“ einzutragen und werden vom Auftraggeber mit Hilfe der eingereichten Angaben und ggf. durch ergänzend eingeholte Auskünfte überprüft und bewertet. Die Bewertung der Referenzen der Bewerber erfolgt nach den Eignungskriterien und zugehörigen Gewichtungen, die in den Vergabeunterlagen dargestellt sind (Vgl. „Formular Eignungskriterien“ und „Bewertungsbogen Auswahlkriterien“). Alle Angaben der Bewerber haben in deutscher Sprache zu erfolgen. Anderen Nachweisen oder Dokumenten sind Übersetzungen durch amtlich anerkannte Übersetzer beizufügen. Ohne solche Übersetzungen können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden. Benannte Ansprechpartner müssen deutschsprachig sein. Die Kosten für die Bewerbung und die Teilnahme am Vergabeverfahren werden nicht erstattet (§ 77 (1) VgV).
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Art
- Von einer Kommunalbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen, Umweltschutz
- Anschrift
- Industriestr. 70, 55120 Mainz
- Website
- wirtschaftsbetrieb.mainz.de
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
Bei uns erfasst
- Ertüchtigung RÜB Mainz-Finthen09.09.2026 · 1 Angebot
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 710 (Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Rheinland-Pfalz (42 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Björnsen Beratende Ingenieure GmbH9 Zuschläge
- Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner mbH8 Zuschläge
- Siemens Aktiengesellschaft RC-DE SI B6 Zuschläge
- Kempen Krause Ingenieure4 Zuschläge
- GBP Gesellschaft für Bauüberwachung und Planung mbH3 Zuschläge
- INGE/GbR KREBS+KIEFER Ingenieure GmbH und Ludewig+Bock Ingenieure mbB3 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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- Sanierung der zentralen Bettenaufbereitung im Westpfalz-Klinikum KaiserslauternWestpfalz-Klinikum GmbHFrist 27.11.2026
Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 28745c77-ec4e-4e36-8e76-a6b33af03593.