Planung Energiezentrale Lerchensteig
Energie und Wasser Potsdam GmbH · Potsdam, Brandenburg
Aktenzeichen 240726_EWP_TF_230veröffentlicht 09.08.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Leistungsart
- Dienstleistungen
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Alle Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Brandenburg (33 offen)
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- ?keine Angabe
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbSektVO, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Potsdam14480, Brandenburg
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichvergabemarktplatz.brandenburg.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassenja
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
- Sicherheiten verlangtnein
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- E-Rechnung verpflichtendja
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 117 Tage (17 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (19 Lose mit Angabe).
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 27 Monaten
- Fragen bis 00:00 Uhrvor 26 Monatenan Energie und Wasser Potsdam GmbH
- Teilnahmeanträge bis 10:00 Uhrvor 26 Monaten
- Heute
Beschreibung
Gesamtplanung, Ausschreibung der Bauleistung und Bauüberwachung für eine Energiezentrale mit den darin befindlichen technischen Anlagen. Gebäudehülle (Hoch- und Tiefbau, Tragwerksplanung), Einbindung von externen Wärmeerzeugungsanlagen (Klarwasserwärmepumpe, Tiefengeothermie und BHKW) inkl. Übergabestation (Wärmetauscher, Netzpumpen) ans Potsdamer Fernwärmenetz, neuer Hausanschluss ans Stromnetz (Mittelspannungshauptverteilung), Einbindung der Energie einer PV-Freiflächenanlage an die MSHV, Berücksichtigung der Verteilung der Energie aus der PV-Freiflächenanlage an die Wärmeerzeugungsanlagen
Beschreibung des Loses
Die Energie und Wasser Potsdam (EWP) sind Betreiber der kommunalen Kläranlage Nord in Potsdam. Außerdem beliefert die EWP die Stadt Potsdam mit Fernwärme, welche zurzeit hauptsächlich aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen gewonnen wird. In Zukunft soll die Temperatur in den Fernwämenetzen schrittweise reduziert werden und regenerative Energiequellen für die Wärmeerzeugung gewonnen werden. Ein Ziel ist es an dem Standort Kläranlage Nord aus Abwasser Wärme zu gewinnen, denn die Abwassertemperatur liegt im Jahresmittel bei ca. 17° Celsius und fällt auch in den kältesten Monaten nicht unter 10°. Dies sind ideale Voraussetzungen, um mit Wärmepumpen aus dem Wasser Wärmeenergie zu gewinnen. Die geplante Klarwasser-Wärmepumpe mit ca. 3 MWth./1,3 MWel wird spätestens bis Oktober 2027 fertiggestellt und befindet sich bereits in Planung. Die Zu- und Ableitung der Wärme sowie die elektrische Versorgung der Klarwasserwärmepumpe mit einer Länge von je ca. 65m auf dem Gelände der Kläranlage (Klarwasserschleife, siehe Abbildung 1) ist Teil der Ausschreibung (Leistungsgrenze für die Wärme ist am Gebäude der Klarwasserwärmepumpe, Leistungsgrenze für die elektrische Versorgung auf der Schiene im Gebäude). Die Wärmepumpe und die erforderlichen peripheren Systeme zum Betrieb der Wärmepumpe (Sanftstartanlage, Lüftungsanlagen, Hydraulik) sind nicht Teil der Ausschreibung. Um die Wärmegewinnung auf dem Standort der Kläranlage weiter zu erhöhen, ist außerdem ab 2028 eine Geothermieanlage mit ca. 4 MWth. geplant. Die Realisierung einer solchen zweiten Wärmeerzeugungsanlage neben der Abwasserwärmepumpe auf dem Standort der Kläranlage schafft Synergien und macht einen Anschluss über eine längere Anschlussleitung an das Wärmenetz effizient. Die Ermittlung des Platzbedarfs für eine spätere Einbindung der Geothermiewärme in die Energiezentrale inkl. Wanddurchführungen sowie deren Übertragung auf das Wärmenetz soll berücksichtigt werden (siehe Abbildung 1). Die zukünftige Fernwärmetrasse (siehe Abbildung 2) ist nicht Umfang dieser Planungsanfrage, die Energiezentrale jedoch soll die benötigten Komponenten (Wärmetauscher, Netzpumpen, etc.) und damit den Übergabepunkt auf dem Gelände der Kläranlage beinhalten (Leistungsgrenze 1m außerhalb des Gebäudes), (siehe Abbildung 3). Zu dem befindet sich bereits ein BHKW auf dem Gelände der Kläranlage mit einer therm. Leistung von <0,5 MWth. Dieses BHKW soll in der Einbindung innerhalb der Energiezentrale inkl. der Zu- und Ableitung mit einer Länge von je ca. 115m auf dem Gelände der Kläranlage ebenfalls berücksichtigt werden (Leistungsgrenze am BHKW). Wärmegewinnung mit Wärmepumpe, Geothermieanlage, BHKW und Hygienisierung finden auf der Kläranlage gute Voraussetzungen, benötigen jedoch zusätzliche elektrische Energie. Aus diesem Grund ist neben den PV-Dachanlagen für den Klärbetrieb auf dem Klärwerksgelände eine Photovoltaik-Freiflächenanlage (PV-Anlage) geplant, um die genannten Prozesse anzutreiben. So wird es möglich sein, lokal mit Abwasser und Sonnenenergie wertvolle Fernwärme und Brauchwasser herzustellen. Die PV-Anlage wird auf der Fläche süd-östlich der Kläranlage mit einer Größe von ca. 5 ha eine Leistung von voraussichtlich ca. 5-MWp elektrischer Energie erzeugen (siehe Abbildung 4). Diese Energie wird nach aktuellem Planungsstand über zwei 10-kV-Leitungen (MS-Ring) über 4 kleineren Trafo-Stationen direkt in die zu planende Energiezentrale eingespeist (siehe Abbildung 5). Auf der Kläranlage wird der Strom der PV-Anlage primär für die Wärmeerzeugungsanlagen und die Hygienisierung genutzt. Der restliche Strom soll für die Abwasseraufbereitung genutzt werden. Dies verlangt eine Verbindung beider Mittelspannungsverteilungen auf dem Gelände gemäß Schaubild (siehe Abbildung 6 und 7). Herausforderung wird dabei sein, die Energie aus der PV-Freiflächenanlage mit beiden MS-Hauptverteilungen zu verbinden. Die zwei 10-kV-Leitungen der PV-Freiflächenanlage sind nicht Teil der Planung (Leistungsgrenze in der Energiezentrale auf der Mittelspannungsschiene). Weiter soll auch der neue, zusätzliche Haus- bzw. Netzanschluss (ca. 5 MW) platztechnisch berücksichtigt werden, der ebenfalls in die Energiezentrale verortet wird. Die Gebäudehülle soll in einer Leichtbauweise ohne Sozialtrakt und anderen Einrichtungen errichtet werden, da es sich nicht um eine dauerhaft besetzte Arbeitsstätte handelt. Für die Bauwerkhülle existieren aktuell keine spezifischen Anforderungen seitens der Energie und Wasser Potsdam GmbH, diese muss jedoch den Anforderungen einer Kläranlage (erhöhte Schadstoffe in der Luft) entsprechen. Die Leichtbauhalle soll gemäß den Abmaßen aus der Planung konstruiert werden. Die einzelnen Bereiche Elektro (PV-Anlagenanbindung) und Wärme (Netzpumpe, Wärmetauscher) sollen innerhalb der Energiezentrale inkl. der Anlagen- und Verfahrenstechnik berücksichtigt werden.
Gegenstand nach CPV
- 71300000Dienstleistungen von IngenieurbürosHauptgegenstand
Bedingungen
Zuschlag0 von 1 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
Eignung8 von 8 angegeben
- Kriterium
- Umsatz des Bewerbers für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind Eigenerklärung über den Gesamtumsatz (netto) bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre Eigenerklärung über den Umsatz (netto) für die der anstehenden Aufgabe entsprechenden Dienstleistungen bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
- Kriterium
- Referenzen für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind, gemäß Bewerbungsbogen
- Kriterium
- Qualifikation und Erfahrung des Projektleiters für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind, gemäß Bewerbungsbogen
- Kriterium
- Qualifikation und Erfahrung des stellv. Projektleiters für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind, gemäß Bewerbungsbogen
- Kriterium
(1) Unternehmensdarstellung (Firma, Anschrift, Land, Rechtsform, gesetzlicher Vertreter bei juristischen Personen, Telefon, Telefax, E-Mail-Adresse, Ansprechpartner). (2) Eigenerklärungen, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers mit anderen Unternehmen bestehen sowie ob und … ganz lesenkürzer
(1) Unternehmensdarstellung (Firma, Anschrift, Land, Rechtsform, gesetzlicher Vertreter bei juristischen Personen, Telefon, Telefax, E-Mail-Adresse, Ansprechpartner). (2) Eigenerklärungen, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers mit anderen Unternehmen bestehen sowie ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen mit anderen zusammenarbeitet. (3) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 123 GWB. (4) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 124 GWB. (5) Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung.- Kriterium
- gemittelte Anzahl der MA der letzten drei Geschäftsjahre
- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
- Begrenzung der Bewerberzahl
- 1 bis 3 Bewerber
Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung8 von 9 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- vergabemarktplatz.brandenburg.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Zulässig
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- 8 WEEKS
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- nicht verlangt
Ausführung6 von 7 angegeben
- Ausführungsbedingungen
- Leistung: siehe Ausschreibungsunterlagen
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz2 von 2 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer des Landes Brandenburg, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt nicht darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
- Bekanntmachungs-ID: CXP9YAA6PZY
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Steinstraße 101, 14480 Potsdam
- Kontakt
- einkauf@
ewp-potsdam.de
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Brandenburg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
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Häufige Zuschlagsempfänger
- Planungsgruppe M+M AG11 Zuschläge
- Stoeckert Architekten GmbH8 Zuschläge
- Ingenieurbüro PROKON GmbH5 Zuschläge
- iHC GmbH4 Zuschläge
- Braun GmbH3 Zuschläge
- EST Energie-System-Technik GmbH3 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung fe9af419-8614-4ccd-8c5a-86eb36b4a538.