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Industriepark Schwarze Pumpe; Modernisierung der Hydrolyse auf der Abwasserbehandlungsanlage I (ABA I); Planungsleistungen LP 1-9

Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe (ZV ISP) vertreten durch die ASG Spremberg GmbH als Treuhänder · Spremberg, Brandenburg

Aktenzeichen 2026 - ASG - FB5 - 18veröffentlicht 01.11.2026DienstleistungenOffenes Verfahren

Angebotsfristin 23 Tagen · Fragen bis 23.11.2026, 23:59 Uhr

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
250 Tsd. €
Laufzeit
36 Monate
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
elektronisch: Erforderlichvergabemarktplatz.brandenburg.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendnein
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

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Fristen und TermineStand 07.11.2026Alle in den Kalender

  1. Veröffentlichung
    vor 6 Tagen
  2. Heute
  3. Fragen bis 23:59 Uhr
    an Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe (ZV ISP) vertreten durch die ASG Spremberg GmbH als Treuhänder
    in 16 Tagen
  4. Angebotsfrist 12:00 Uhr
    nur elektronisch über vergabemarktplatz.brandenburg.de
    in 23 Tagen
  5. Öffnung der Angebote 12:00 Uhr
    in 23 Tagen
  6. Bindefrist endet
    49 Tage ab Angebotsfrist, von uns berechnet
    in 2 Monaten

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Beschreibung

Die anaerobe/aerobe biologische Kläranlage (ABA I) im Industriepark Schwarze Pumpe ist Eigentum des Zweckverbandes Industriepark Schwarze Pumpe und wird von der ASG Spremberg GmbH betrieben. Die ABA I verarbeitet Abwässer von den Erschließungsflächen gemäß Standortentwässerungskonzept, u.a. auch der Papiermaschine PM1 der Papierfabrik Spremberg. Zudem ist die ABA I so konzipiert, dass Abwässer mit hoch belasteten CSB-Konzentrationen abgebaut werden können. Zur Vorbehandlung des Abwassers vor den Anaerobreaktoren wird eine sogenannte Hydrolysestufe betrieben. In dieser Behandlungsstufe dient ein Behälter für die benötigte Vorversäuerung und Pufferung des zufließenden Abwassers. In den zurückliegenden Betriebsjahren gab es grundlegende Änderungen in der Charakteristik des Zuflusses aus der Papierfabrik. Mit Errichtung der Abwasserbehandlungsanlage 2 am Standort des Industrieparks Schwarze Pumpe wurde unter anderen das Produktspektrum der Einleiter angepasst. Weiterhin bezieht die Papiermaschine 1 ihr Brauchwassers von der Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG). In den zurückliegenden Jahren ist die Qualität dieses Brauchwassers kontinuierlich schlechter geworden bezüglich des Sulfatgehaltes. Durch einen Anstieg des Sulfatgehaltes kommt es zu einer erhöhten Schwefelwasserstoffkonzentration, wodurch die Korrosionsbildung innerhalb der Behandlungsstufe weiter fortschreitet. Der Gehalt an Sulfat im Zulauf zur ABA I wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Verfahrenstechnisch bedingt wird die Hydrolysestufe mit feststoffhaltigem Abwasser beschickt. Im Betrieb kommt es trotz des Eintrages von Turbulenzen mittels eines Rührwerkes vermehrt zu Problemen durch größere Ablagerungen sedimentierter Feststoffe in der Hydrolyse. Durch die Ablagerungen entstehen hierdurch große Totvolumen, die die Funktionsweise negativ beeinflussen. Weiterhin erfolgte in den letzten Jahren eine Erhöhung der Abwassermenge, wodurch eine ausreichende Verweilzeit des Abwassers innerhalb der Hydrolysestufe nicht dauerhaft sichergestellt werden kann. Zur Gewährleistung eines stabilen Weiterbetriebes der ABA I ist eine Modernisierung der Hydrolysestufe und eine damit verbundene Anpassung an den aktuellen Stand der Technik zwingend erforderlich. Aufgrund der zunehmenden Aggressivität des behandelten Abwassers ist eine Anpassung des Behältermaterials auf Edelstahl geplant. In Anbetracht der oben erwähnten Änderungen hinsichtlich der Charakteristik der zufließenden Abwasserströme wird im Rahmen der Modernisierung eine bedarfsgerechte Erweiterung der Hydrolysestufe angestrebt. Durch die geplante Erhöhung des Behandlungsvolumens der Hydrolysestufe werden vermehrt verfahrenstechnische Redundanzen für einen stabileren Betrieb der ABA I geschaffen.

Beschreibung des Loses

Die Planung umfasst die Hydrolysestufe, die zugehörige verfahrenstechnische und maschinentechnische Peripherie, die erforderlichen Rohrleitungs- und Medienanschlüsse sowie die zugehörigen baulichen Anlagen und Fundamente einschließlich der erforderlichen Tragwerksplanung. Ziel ist die Erstellung einer fachübergreifend abgestimmten Planung bis einschließlich Leistungsphase 9 gemäß HOAI für die nachfolgend benannten Leistungsbilder. Die Planung soll die Grundlage für die erforderlichen Genehmigungsverfahren sowie für die anschließende Ausführungsplanung und Realisierung des Vorhabens bilden. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen: - Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI in Verbindung mit Anlage 12. - Fachplanung der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI in Verbindung mit Anlage 14. - Fachplanung der Technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15. Schwerpunkte: - Prüfung der Bestandsunterlagen, Sichtung der Dokumentationsunterlagen - Standort und räumliche Randbedingungen der Modernisierung der Hydrolysestufe - Modernisierung der Hydrolysestufe (verfügbares Nutzvolumen von mind. 2.200 m³, Materialauswahl) - Anforderungen an die Betriebsweise und die verfahrenstechnische Einbindung. - Vorhandene Anlagen, Medienanschlüsse und Ver- und Entsorgungssysteme. - Vorhandene Baugrundgutachten und standortbezogene Angaben - Prüfung Fundament - Technische Ausrüstung (Rohrleitungsführung, EMSR, Maschinentechnik/Rührwerk) - Gutachten (Blitzschutz- und EX-Schutzplanung) - Anforderungen an Betrieb, Wartung, Inspektion und Arbeitssicherheit - Realisierungszeitraum unter Beachtung der Betreibervorgaben - Aufstellung einer Kostenschätzung - Erstellung von Genehmigungsunterlagen, Abstimmung mit Dritten - Erstellung einer vollständigen Unterlage für den Fördermittelantrag - Angebot der Leistungsphasen LP1 bis 9 (stufenweise Beauftragung möglich) - Konzept für den Betrieb einer Vorversäuerung und Pufferung während der Bauphase

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung1 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
36 Monate
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung9 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
49 Tage
Angebotsöffnung
30.11.2026, 12:00 Uhr
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung: Sämtliche geforderte Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen. Sofern Originaldokumente in einer anderen Sprache verfasst sind, ist mit dem Dokument eine beglaubigte Übersetzung vorzulegen. Die geforderten Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate sein. Mit dem Angebot sind vorzule … ganz lesenLeistung: Sämtliche geforderte Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen. Sofern Originaldokumente in einer anderen Sprache verfasst sind, ist mit dem Dokument eine beglaubigte Übersetzung vorzulegen. Die geforderten Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate sein. Mit dem Angebot sind vorzulegen: - Angaben gemäß Anlage Bewerbungsbedinungen_Vergabeverfahren - Angaben zur Eintragung in das Handels- oder Berufsregister mit Angabe der Registriernummer - Nachweis einer projektbezogenen Berufshaft/- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen: - für Personenschäden: 2.000.000,00 Euro - für Sach-/Vermögensschäden: je 1.000.000,00 Euro
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Zulässig
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird nicht genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Noch nicht bekannt
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Brandenburg, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
#Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#
Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXP9YEZHUYE#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
An der Heide/ Straße A- Mitte, 03130 Spremberg
Website
zv-isp.de
Kontakt
info@asg-spremberg.de

Bei uns erfasst

71Bekanntmachungen
0Zuschlagsmeldungen

Noch keine Zuschlagsmeldung dieses Auftraggebers im Bestand.

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326vergebene Aufträge
4Angebote je Los im Median (301 Lose mit Angabe)
256.239 €Zuschlagswert im Median
107.719 € – 616.780 €mittlere Hälfte, 116 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 5efe918c-dc53-49a4-b1d6-087f3a94c14d.