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offenEU-weitDienstleistungen

Planerleistung für Abbruch und Schadstoff- und Abfallmanagement

Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin · Berlin, Berlin

Aktenzeichen 221HEUO26veröffentlicht 18.10.2026DienstleistungenOffenes Verfahren

Angebotsfristin 9 Tagen · Fragen bis 10.11.2026, 10:00 Uhr

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
4 Monate08.12.2026 – 23.04.2027
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Berlin14163, Berlin
Einreichung
elektronisch: Erforderlichmeinauftrag.rib.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendnein
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026Alle in den Kalender

  1. Veröffentlichung
    vor 20 Tagen
  2. Heute
  3. Fragen bis 10:00 Uhr
    an Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin
    in 3 Tagen
  4. Angebotsfrist 10:00 Uhr
    nur elektronisch über meinauftrag.rib.de
    in 9 Tagen
  5. Öffnung der Angebote 10:00 Uhr
    in 9 Tagen
  6. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 23.04.2027
    in 31 Tagen
  7. Bindefrist endet
    30 Tage ab Angebotsfrist, von uns berechnet
    in 39 Tagen

Wie viele Werktage bleiben, und bis wann müssen Bieterfragen beantwortet sein? Fristenrechner

Beschreibung

Auf dem Gelände des Ernst-Reuter-Sportfeldes, Onkel-Tom-Str. 40, 14169 Berlin soll ein in den 1950er Jahren geplantes und erstelltes Bestandsgebäude zugunsten eines Neubaus abgebrochen werden. Das Gebäude weist eine BGF von ca. 205 m² auf. Das Dachgeschoss ist ungenutzt.

Das teilunterkellerte Bestandsgebäude wurde mehrfach überarbeitet. Planunterlagen zeigen Sanierungsmaßnahmen um 1980 sowie um 2000. Das Gebäude weist ein Reetdach auf Holzdachstuhl auf, Mauerwerkswände und Betonfundamente, Innenwände und Decken tw. im Bestand als MW bzw. Putz auf Holzwolleträger und tw. in Leichtbau-/GK-Bauweise. Fenster und Türen sind als Holzprodukte ausgeführt, Heizung, Sanitär und Elektro aus den Jahren ca 1980 - ca 2000, Wäremerzeuger Ölheizung, Öltanks im Gebäude.

Für das Bestandsgebäude liegt ein Schadstoffgutachten aus dem Jahr 2022 vor. Demnach ist Asbest v.a. in Spachtelmassen auf Massivwänden, verdachtsweise in Heizkörperflanschdichtung sowie als Asbestzement in Fensterbänken enthalten. Künstliche Mineralfasern (keine WHO-Fasern) sind v.a. in Leichtbauwänden und als Deckenauflage verbaut und teilweise auch in technischen Anlagen vorhanden. Für die Leuchtmittel wird der Verdacht auf PCB-haltige Kondensatoren und Quecksilber formuliert. Detaillierte Angaben sind dem Gutachten zu entnehmen.

Beschreibung des Loses

Mit dem vorliegenden Leistungsverzeichnis wird die vollumfängliche planerische Veranwortlichkeit für den Abbruch des Bestandsgebäudes inkl. des Handlings des Schadstoff- und Abfallmanagements sowie die Kommunikation mit Behörden und beteiligten Firmen als auch der ökologischen Baubegleitung ausgeschrieben. Der für den Neubau beauftragte Architekt ist explizit nicht in den Abbruch des Gebäudes eingebunden, d.h., auch diese Leistung ist nachfolgend in die Leistungsbestandteile einzupreisen. Die TRGS, VDI 6202, VDI 6210, ArbStättV, BaustellV sind im Besonderen zu beachten und anzuwenden.

Der Abbruch des Gebäudes soll im Winter 2026-27 erfolgen. Bis Ende Februar 2027 muss der Rückbau soweit fortgeschritten sein, dass keine Niststätten o.ä. mehr am Gebäude verbleiben. Der Bieter hat bei Bezuschlagung seines Angebotes die Arbeiten unverzüglich aufzunehmen. Der Abbruch ist genehmigungsfrei, aber anzeigepflichtig.

Der Bauherr stellt folgende Unterlagen zur Verfügung:

- Bestandsgrundrisse (PDF) aus ca. 2000 - Schadstoffgutachten aus 2022 - grobes Mengengerüst für den Abbruch als Planungshilfe, durch AN zu konkretisieren - 3D-Modell mit wesentlichen Gebäudeabmessungen und innerer Aufteilung als Planungshilfe

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Preis
Der Preis ist mit 100% das alleinige Zuschlagskriterium.

Eignung8 von 8 angegeben

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Die Eignung ist durch Eigenerklärung gem. Formblatt IV-124 F (Eigenerklärung zur Eignung - EU) nachzuweisen. Das Formblatt ist auf der Adresse https://www.berlin.de/vergabeplattform/ unter Rubrik Veröffentlichungen bei der Vergabenummer 221HEUO26 zum Download zur Verfügung gestellt. Es ist zu erkl … ganz lesenDie Eignung ist durch Eigenerklärung gem. Formblatt IV-124 F (Eigenerklärung zur Eignung - EU) nachzuweisen. Das Formblatt ist auf der Adresse https://www.berlin.de/vergabeplattform/ unter Rubrik Veröffentlichungen bei der Vergabenummer 221HEUO26 zum Download zur Verfügung gestellt. Es ist zu erklären, dass - keine Ausschlussgründe entsprechend den §§ 123 und 124 GWB vorliegen - der Bieter als zuverlässig im Sinne des § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG sowie § 21 Abs. 1 und 2 SchwarzArbG gilt - keine Ausschlussgründe gem. AufenthG, SchwarzArbG, SGB III, AÜG sowie StGB vorliegen (oder ggf. Maßnahmen zur Selbstreinigung ergriffen wurden) - die genannten Erklärungen auch für alle Nachunternehmer sowie Firmen im Rahmen der Eignungsleihe vorgelegt werden. - keine Eintragungen im Wettbewerbsregister bestehen.
Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Leistungsfähigkeit: - Der Jahresumsatz für die vergangenen drei Kalenderjahre (2023-25) beträgt je Kalenderjahr mindestens 30.000€ netto im Leistungsbild Schadstoff- und Rückbauplanung (Nachweis über Eintragung im Formblatt IV124F)
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Anforderungen an die Referenzen: Die Unternehmen haben im Zuge der Angebotseinreichung drei Referenzen mit vergleichbarem Leistungsspektrum bezüglich der im Verfahren anzubietenden Leistung einzureichen. Als geeignet werden hierbei – zusätzlich zu den gemäß IV124F anzugebenden Angaben – Leistungen d … ganz lesenAnforderungen an die Referenzen: Die Unternehmen haben im Zuge der Angebotseinreichung drei Referenzen mit vergleichbarem Leistungsspektrum bezüglich der im Verfahren anzubietenden Leistung einzureichen. Als geeignet werden hierbei – zusätzlich zu den gemäß IV124F anzugebenden Angaben – Leistungen der Schadstoffsanierung und des Gebäuderückbaus bei Projekten bewertet. Dabei ist in der Referenz die Art (Sanierung, Abbruch) und der Umfang der Leistung (Anrechenbare Kosten, Auftragsvolumen) zu beschreiben. Die Referenzprojekte müssen mindestens von der LP3 bis zur LP8 vom Bieter (oder seinem Erfüllungsgehilfen) bearbeitet worden sein. Referenzbezogen ist zudem die zeitliche Abwicklung zu beschreiben, Ursachen eventueller Störungen des Planungs-/bauablaufs sind zu benennen. Je Referenz ist zwingend ein Kontakt des zugehörigen Auftraggebers anzugeben, welcher im Bedarfsfall von der ausschreibenden Stelle hin auf die Richtigkeit der Angaben zur Referenz befragt wird. Ausschlussgründe: - die Referenz deckt nicht Schadstoffsanierung oder Gebäuderückbau ab - die Referenz wurde nicht mindestens in den Leistungsphasen 3-8 bearbeitet - die Leistung wurde nicht im Unternehmen selbst erbracht und der Leistungserbringer (Erfüllungsgehilfe) steht dem Bieter zum hier ausgeschriebenen Projekt nicht glaubhaft zur Verfügung (Nachweis über IV125F) - Die Leistung des Bieters im Referenzprojekt wird vom zugehörigen Auftraggeber als unzureichend befunden (schuldhafte AN-seitige Terminverzögerung oder qualitative Schlechtleistung, die nur durch Dritte oder unter erheblichem AG-seitigen Mehraufwand behoben werden konnte) und Zweifel an der Leistungsfähigkeit können vom Bieter nicht glaubhaft ausgeräumt werden.
Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Nachweis über Eintragung in das Berufsregister oder eine anderweitige Erlaubnis zur Berufsausübung sowohl für den Bewerber/Bieter, als auch für jedes Mitglied der Bewerber-/ Bietergemeinschaft bzw. für jeden anderen Unternehmer, deren Kapazität sich bedient wird.
Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
- Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung mit Personenschäden in Höhe von mind. 1.500.000 € und sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von mind. 1.000.000 €. - Angaben zum Umsatz des Unternehmens der letzten drei Geschäftsjahre. - Angaben zu vorhandenen Arbeitskräften de … ganz lesen- Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung mit Personenschäden in Höhe von mind. 1.500.000 € und sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von mind. 1.000.000 €. - Angaben zum Umsatz des Unternehmens der letzten drei Geschäftsjahre. - Angaben zu vorhandenen Arbeitskräften der letzten der Geschäftsjahre. - Angaben zu Mitarbeitern am Projekt - Nachweis Fach- bzw. sachkundiger Koordinator n. TRGS 524
Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
- Angaben zur wirtschaftlich-finanziellen oder/und technisch-beruflichen Eignungsleihe und zu Unterauftragnehmern mit Verzeichnis IV 125 F
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Rein nationale Ausschlussgründe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
08.12.2026
Vertragsende
23.04.2027
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung9 von 10 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
meinauftrag.rib.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronische Signatur
nicht verlangt
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
30 Tage
Angebotsöffnung
16.11.2026, 10:00 Uhr
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung: Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG), siehe Vergabeunterlagen. ----------------------------------------------------------------------------------------------- - Nachweis der Befähigung zur Berufsausübung - Fach- bzw. sachkundiger Koordinator n. TRGS 524 - Einhaltung der Fristen
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Nicht zulässig
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Berlin, Martin-Luther-Str. 105, 10825 Berlin
Fristen für Nachprüfungsanträge
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Fr … ganz lesenVerstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Besonders auch geeignet für:selbst#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 907 (Dienstleistungen im Umweltschutz) in Berlin. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

23vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (16 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 5 Meldungen plausibel angegeben

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 30854e83-22fc-486c-a3de-3f2357acdb38.