piaf10 - Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Planungs-, Informations- und Auswertungssystem für das Feldversuchswesen
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen · Münster, Nordrhein-Westfalen
Aktenzeichen 2024-039veröffentlicht 17.06.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Leistungsart
- Dienstleistungen
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- ?keine Angabe
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Münster48147, Nordrhein-Westfalen
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 83 Tage (15 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 4 Angebote je Los (25 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.
- Preis30 %
- Kenntnisse und Erfahrungen des Projektteams20 %
- Qualität des Konzepts zur Zeitplanung20 %
- Qualität des Durchführungskonzepts30 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −2,7 Punkte |
| 25 % teurer | −6 Punkte |
| 50 % teurer | −10 Punkte |
| 100 % teurer | −15 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 17 Monaten
- Heute
Beschreibung
Modulare (Weiter-)Entwicklung der Software piaf; optionale Module; Service-, Wartungs- und Pflegeleistungen; Service Desk
Beschreibung des Loses
Vom Bundesministerium für Landwirtschaft (BML) wurde von 1995 bis 1997 das Modellvorhaben Planungs-, Informations- und Auswertungssystem für das Feldversuchswesen (nachfolgend piaf-Allgemein) gefördert, welches für eine gemeinsame Software-Lösung entwickelt wurde. Dazu wurde im September 1997 vom Bund und den Ländern die "Vereinbarung über die Pflege und Weiterentwicklung von Softwareprogrammen für das Planungs-, Informations- und Auswertungssystem für das Feldversuchswesen (piaf)" getroffen. Die im Rahmen dieser Vereinbarung entstandenen Entwicklungen ermöglichen es, piaf im Praxiseinsatz zu verwenden. Zusätzlich wurde unter dem Oberbegriff piaf eine Softwarelösung zur Planung und Datenerfassung im Zusammenhang mit der Prüfung von Pflanzenschutzmitteln auf Wirksamkeit und Verträglichkeit (nachfolgend: piaf-PSM) entwickelt. Inzwischen existiert eine integrierte Softwareanwendung (nachfolgend piaf5), welche die verschiedenen Programmteile / Datenbanken bedient. Zwischenzeitlich ist diese Softwareanwendung an einen Stand gelangt, bei dem der Betrieb allein mit jährlichen Anpassungen nicht mehr aufrechtzuerhalten ist. Die alte Technologiebasis der Software ist als kritisch zu beurteilen. Steigender Aufwand für Wartung und Anpassung sowie Schwierigkeiten bei der Gewährleistung einer adäquaten Qualität sind Ausdruck dieser technischen Überalterung. Hinzu kommt die historische Aufteilung der piaf-Datenbank in "piaf Allgemein" und "piaf PSM", die bei Entwicklung und Betreuung zu Mehraufwand führt und den immer mehr an Bedeutung gewinnenden Datenaustausch behindert. Daher soll die bestehende Softwareanwendung auf eine neue Technologiebasis gestellt werden und eine neue piaf-Software entwickelt werden (nachfolgend piaf10 oder Software). Hierfür wurde 2002 eine Bund-Länder-Vereinbarung geschlossen, mit der unter anderem die Auftraggeberin, als Rechtsnachfolgerin der bis dahin selbstständigen Landwirtschaftskammern Rheinland und Westfalen-Lippe, mit der Koordinierung und Durchführung der Vergabe für die Entwicklung und Pflege der piaf10 Software beauftragt wurde. Sowohl der Bund als auch die Länder sollen später neben der Auftraggeberin Nutzungsrechte an piaf10 erhalten. piaf10 soll die derzeit fragmentierte und in Teilen veraltete Software ersetzen. Der Aufbau der Software soll modular erfolgen und richtet sich nach den grundlegenden Anwendungsbereichen von piaf, die in der Leistungsbeschreibung beschrieben sind. Teile des Grundmodul mit dem Datenmodell und der Erfassung von Versuchsdaten als Kernelement sind bereits entwickelt worden und bei der weiteren Entwicklung der Software zu verwenden. Module, die über die fest beauftragten Module hinausgehen (z. B. Bereitstellung von Wetterdaten/-grafiken, Geräteanbindung, Einbindung von GIS-Informationen, Anbindung Bilddatenbanken , Anbindung externer Laborsoftware ("Middleware)), können optional vom Auftragnehmer angeboten werden oder von der Auftraggeberin beauftragt werden. Der modulare Aufbau ermöglicht die Erweiterung von piaf10 um optionale Module, die bei einer eventuellen späteren Erweiterung auch an zukünftige Bedürfnisse angepasst werden können. Die Software soll an bestehende Systeme z.B. BSA, JKI, Laborgeräte, Erntemaschinen über Schnittstellen angebunden werden sowie die Möglichkeit bieten, weitere Anwender, z.B. Pflanzenschutzmittelhersteller, in die Nutzung der Software einzubeziehen. Darüber hinaus müssen die bestehenden Daten aus piaf5 in die neue Software migriert werden können. Nach der Abnahme pflegt und entwickelt der Auftragnehmer die Software weiter. Details sind der Leistungsbeschreibung und den übrigen Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Gegenstand nach CPV
Bedingungen
Zuschlag4 von 4 angegeben
- Preis
- Gewichtung (Punkte, genau) 30Der Auftraggeber vergibt für das Kriterium "Preis" (Gewichtung: 30 %) maximal 30 Punkte. Die Wertung für das Kriterium "Preis" wurde anhand der Bieterangaben im Preisblatt ermittelt.
- Qualität
- Kenntnisse und Erfahrungen des ProjektteamsGewichtung (Punkte, genau) 20Für das Kriterium Kenntnisse und Erfahrungen des Projektteams (Gewichtung: 20 %) vergibt der Auftraggeber insgesamt maximal 20 Punkte. Maßgeblich für die Bewertung ist dabei, inwieweit die benannten Schlüsselpersonen (Projektleiter, Stellvertretender Projektleiter sowie der Key-Programmierer) nach ihrer Qualifikation, Erfahrung und Zusammensetzung eine Leistungserbringung in möglichst kurzer Zeit, aber gleichzeitig hoher Qualität erwarten lassen. Die eingereichte Darstellung des Projektteams wird dabei als Ganzes in einem relativen Vergleich zueinander mit 0-10 Punkten bewertet. Die so erreichten Wertungspunktzahlen wurden mit dem Gewichtungsfaktor 2 multipliziert, so dass die maximale Punktzahl für das Kriterium "Kenntnisse und Erfahrungen des Projektteams" 20 Punkte beträgt.
- Qualität
- Qualität des Konzepts zur ZeitplanungGewichtung (Punkte, genau) 20Für das Kriterium Qualität des Konzepts zur Zeitplanung (Gewichtung: 20 %) vergibt der Auftraggeber insgesamt maximal 20 Punkte. Maßgeblich für die Bewertung ist dabei, ob die Darstellungen des Bieters plausibel und nachvollziehbar sind und ob und in welchem Umfang auf Grundlage der Ausführungen im Konzept mit der Umsetzung des Projekts in möglichst kurzer Zeit, aber gleichzeitig hoher Qualität zu rechnen ist. Die eingereichten Konzepte zur Zeitplanung werden dabei als Ganzes in einem relativen Vergleich zueinander mit 0-10 Punkten bewertet. Die so erreichten Wertungspunktzahlen wurden mit dem Gewichtungsfaktor 2 multipliziert, so dass die maximale Punktzahl für das Kriterium "Konzept zur Zeitplanung" 20 Punkte beträgt.
- Qualität
- Qualität des DurchführungskonzeptsGewichtung (Punkte, genau) 30Für das Kriterium Qualität des Durchführungskonzepts (Gewichtung: 30 %) vergibt der Auftraggeber insgesamt maximal 30 Punkte. Maßgeblich für die Bewertung ist dabei, ob die Darstellungen des Bieters plausibel und nachvollziehbar sind und ob und in welchem Umfang auf Grundlage der Ausführungen im Konzept mit der Umsetzung der Ziele des Auftraggebers zu rechnen ist. Der Auftraggeber bewertet, inwieweit die Durchführungskonzepte plausibel eine erfolgreiche Projektumsetzung erwarten lassen. Maßgeblich sind darüber hinaus das Aufgabenverständnis, die Vollständigkeit, die Schlüssigkeit und die Detailgenauigkeit des Durchführungskonzepts. Die eingereichten Durchführungskonzepte werden dabei als Ganzes und in einem relativen Vergleich zueinander mit 0-10 Punkten bewertet. Die so erreichten Wertungspunktzahlen wurden mit dem Gewichtungsfaktor 3 multipliziert, so dass die maximale Punktzahl für das Kriterium "Qualität des Durchführungskonzepts" 30 Punkte beträgt.
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Verlängerung
- bis zu 100-mal: Der Vertrag kommt mit Zuschlag zustande und hat eine Mindestvertragslaufzeit von 4 Jahren nach Abnahme der Software. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag, wenn er nicht von einer der Parteien gemäß Ziff. 35.3 des Softwareentwicklungsvertrages gekündigt wird.
- Optionen
- Entwicklung weiterer Module für piaf auf Abruf (einseitiges Optionsrecht zugunsten des Auftraggebers)
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Westfalen, Albrecht-Thaer-Straße 9, 48147 Münster
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist ein Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 III Nr. 1. GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sin … ganz lesenkürzer
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist ein Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 III Nr. 1. GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 III Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 III Nr. 3 GWB). Teilt der Auftraggeber dem Unternehmen mit, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, ist dieses berechtigt, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 III Nr. 4 GWB).- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXS7YDBYTCWQ9PUV Elektronische Teilnahmeanträge/Angebote sind ausschließlich über den Vergabemarktplatz des Landes NRW www.evergabe.nrw.de einzureichen. Das Hochladen, die Verschlüsselung und die Weiterleitung des Teilnahmeantrags/Angebotes erfolgt ausschließlich mit dem vom Ve … ganz lesenkürzer
Bekanntmachungs-ID: CXS7YDBYTCWQ9PUV Elektronische Teilnahmeanträge/Angebote sind ausschließlich über den Vergabemarktplatz des Landes NRW www.evergabe.nrw.de einzureichen. Das Hochladen, die Verschlüsselung und die Weiterleitung des Teilnahmeantrags/Angebotes erfolgt ausschließlich mit dem vom Vergabemarktplatz NRW zur Verfügung gestellten Bietertool. Weitere Informationen zu den Signaturen, zum Bietertool und zum technischen Betrieb stehen Ihnen unter www.vergabe.nrw.de im Bereich Wirtschaft/Einkauf NRW/Vergabemarktplatz und insbesondere unter https://support.cosinex.de/unternehmen/ zur Verfügung
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| EUROPEAN DYNAMICS Deutschland GmbH, Berlin | 3 |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Nevinghoff 40, 48147 Münster
- Website
- landwirtschaftskammer.de
- Kontakt
- vergabestelle@
lwk.nrw.de
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung ec78bd8a-1105-4e37-b968-45d9c94f503f.