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Frist unbekanntEU-weitMedizintechnikLieferleistungen

Patientenmonitoring-System

Universitätsklinikum Freiburg · Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg

Aktenzeichen Los 1veröffentlicht 13.05.2026LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
01.09.2026 – …
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.

Was jetzt zu tun ist

Wurden Sie nicht aufgefordert, bekunden Sie Ihr Interesse direkt bei der Vergabestelle.

Vorabinformation über eine Direktvergabe: Einwände sind nur innerhalb der in der Meldung genannten Frist möglich.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 63 Tage (20 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 1 Angebot je Los (56 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 6 Monaten
  2. Vertragsbeginn
    vor 2 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Der Auftraggeber (Universitätsklinikum Freiburg) hat sich nach intensiver Beschäftigung mit dem Markt entschieden, das Patientenmonitoring-System der Firma Philips GmbH zu beschaffen.

Das Universitätsklinikum Freiburg (UKF) betreibt eine nahezu vollständig vernetzte Patientenüberwachungsinfrastruktur PIC iX Enterprise der Firma Philips. Diese ist in sämtlichen relevanten Einrichtungen wie den Intensivstationen, IMC-Stationen, der Kinderklinik, dem Notfallzentrum, den Herzkatheterlaboren, dem Universitären Herzzentrum, der Endoskopie, verschiedenen Normalstationen und weiteren klinischen Schlüsselinfrastrukturen etabliert.

Über Jahre wurde eine spezifische, auf Philips-Technologie abgestimmte Serverarchitektur (Kommunikations-, Datenbank-, Web- und Gatewayserver sowie Alarmmanagement) aufgebaut, um die Patientendaten zentral und sicher zu erfassen, zu verarbeiten und mit anderen Systemen (KIS, PDMS wie Meona und Copra) zu vernetzen.

Diese vorhandene Infrastruktur ist mit erheblichen Investitionen und technischen Aufwand aufgebaut worden. Die gesamte Anlage ist auf die eingesetzten Philips-Systeme optimiert. Die Einführung eines vergleichbaren Systems eines anderen Herstellers würde technische und wirtschaftliche Risiken sowie unverhältnismäßige Mehrkosten verursachen und zusätzliche Infrastruktur-, Integrations- und Schnittstellenaufwände mit sich bringen.

Im Rahmen einer umfassenden Marktrecherche konnte festgestellt werden, dass zwar verschiedene Lieferanten Teilanforderungen erfüllen, jedoch einzig und allein das System der Firma Philips in der Gesamtsystembetrachtung (Kompatibilität, Interoperabilität, Betriebssicherheit) alle technischen Anforderungen vollständig erfüllt.

Die Modernisierung der Monitoring-Anlage muss zwingend mit den bestehenden Host-Monitoren und zentralen Komponenten interoperabel sein, insbesondere im Hinblick auf Patientensicherheit, Datenschutz, Verfügbarkeit, Integrität und den Schutz kritischer Infrastrukturen.

Die Einbindung von Systemen anderer Hersteller würde zu einer heterogenen Systemlandschaft (Parallelbetrieb) führen, die nicht nur die IT- und Datensicherheit negativ beeinflusst, sondern auch ein erheblich höheres Risiko für den technischen Betrieb und die Patientensicherheit mit sich bringen würde.

Eine homogene Systemlandschaft ist von zentraler Bedeutung für die Versorgungssicherheit des UKFs. Klinikumsweit geschulte und im Umgang mit dem System vertraute Mitarbeiter (Anwendung, Bediensicherheit, Ausbildungskosten, Springerpool, Downtime, geschulte Techniker) sind elementar um die hohen Verfügbarkeitsanforderungen der Anlagen im Betrieb zu realisieren. Das vorhandene umfassende Instandhaltungs-, Wartungs-, sowie Softwareupdatekonzept basiert auf der homogenen Systemlandschaft. Für die Aufrechterhaltung der Patientenüberwachungsanlagen sind zwingend erforderliche Serviceleistungen wie "1st Level Support" durch die eigenen Mitarbeiter im 24h/7 Betrieb in Eigenleistung sicherzustellen.

Nur mit der fortgesetzten Nutzung von Philips-Komponenten kann die kritische Infrastruktur des UKF, einschließlich der durchgehenden Patientenüberwachung im Rahmen des modernen Transportkonzepts, sichergestellt werden.

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Preis
Da aus technischen Gründen kein Wettbewerb vorhanden ist, entfällt die Angabe eines Zuschlagskriteriums.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.09.2026
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer BW, 76137 Karlsruhe
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Breisacher Str. 153, 79110 Freiburg im Breisgau
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 331 (Medizinische Geräte) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

150vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (190 Lose mit Angabe)
440.000 €Zuschlagswert im Median
164.250 € – 1,33 Mio. €mittlere Hälfte, 25 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung f93afa80-3959-46fe-854b-6c25382d8bb1.