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ÖPP-Projekt "MRI Kiel Neubau" (VOEK 203-22)

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben · Bonn, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen VOEK 203 - 22veröffentlicht 19.04.2023BauleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 1264 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Alle Ausschreibungen: Hochbau in Nordrhein-Westfalen (96 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Bauleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
390 Monate
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Bonn53119, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
elektronisch: Erforderlichevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 132 Tage (416 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (171 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 43 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 10:00 Uhr
    vor 42 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben plant für die Unterbringung des Max Rubner-Instituts, einem Bundesforschungsinstitut im Aufgabenbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, die Realisierung eines Neubaus in Kiel eines Forschungs- und Verwaltungsgebäude auf dem Grundstück Bremerskamp in Kiel an der Ohlshausenstraße in unmittelbarer Nähe zur Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Die Planung, die Errichtung sowie die Instandhaltung und Betriebsdienstleistungen des Gebäudes und der Außenanlagen sollen im Rahmeneiner Öffentlich Privaten Partnerschaft als Inhabermodell auf einen privaten Partner übertragen werden. Geplant ist eine Betriebs- und Instandhaltungslaufzeit von 30 Kalenderjahren. Besondere Bedeutung hat hierbei die technisch-funktionale, ökologische und wirtschaftliche Qualität. Es ist mindestens eine Silber-Zertifizierung gemäß BNB Neubau Laborgebäude, Version BNB_LN 2020, für das Gebäude zu erreichen; die Außenanlagen werden nicht nach BNB Außenanlagen zertifiziert, jedoch sind diese in Anlehnung an die Kriterien Version BNB_AA V2016, in Silber zu realisieren, um auch im Außenraum die nachhaltigen Qualitäten zu erreichen. In architektonischer Hinsicht soll das Gebäude das MRI angemessen repräsentieren und sich zugleich in die zukünftige nachbarschaftliche Nutzung der CAU einpassen.

Beschreibung des Loses

Auf dem vorgesehen Grundstück soll ein modernes Forschungs- und Verwaltungsgebäude für das MRI geplant und errichtet werden. Vorgesehen ist eine Unterbringung der an den Standorten Kiel und Hamburg bestehenden Institute bzw. Institutsteile mit entsprechenden Laboren und laborspezifischen Technikflächen sowie einem Verwaltungsteil, der eine Personal-, IT-Abteilung, eine Bibliothek und Teile der Stabsstelle des MRI umfasst. Im Außenbereich sind Stellplätze für Mitarbeiter und Besucher vorgesehen. Die in dem Neubau unterzubringenden Labore unterteilen sich in chemische Labore und in Labore verschiedener Sicherheitsstufen beginnend mit Schutzstufe 1 (BioStoffV) oder Sicherheitsstufe 1 (GenTSV) bis hin zu Schutzstufe 3 (BioStoffV) und Laboratorien Schutzstufe 3** (BioStoffV). Des Weiteren besteht das Erfordernis u.a. von Messräumen, Sensorik-, (Tief-) Kühlräume, Gefahrstoff- und Gaslager, Mikrobiologie-, ein Milch- und ein Fischtechnikum und verschiedenen Werkstätten sowie einer radiologischen Leitstelle, die Bestandteil von Notfallplänen des Bundes sein wird. Sowohl die Forschungsbereiche als auch die Verwaltung sollen zu einer Gesamtheit zusammengeführt werden und ein homogenes Forschungs- und Verwaltungsgebäude bilden. Die Nutzfläche 1-7 (netto, ohne Verkehrsflächen) der Laborflächen betragen ca. 3.400 m², die Büroflächen ca. 1.000 m² und die Sonderflächen ca. 1.600 m². Das Vertragsgrundstück liegt im Geltungsbereich des rechtskräftigen Bebauungsplanes Nr. 1028 "Bremerskamp I". Damit wurden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung des Vertragsobjektes geschaffen. Der Auftraggeber hat zur Umsetzung des Bauvorhabens mit der Landeshauptstadt Kiel am 2. November 2022 einen Städtebaulichen Vertrag (UR Nr. 1030/2022 CB) geschlossen. Die entsprechenden Festsetzungen des Bebauungsplanes sowie sämtliche Pflichten aus dem Städtebaulichen Vertrag sind im Rahmen der Errichtung des Vertragsobjektes zu beachten. Besondere Bedeutung im Rahmen der Planung und Bebauung hat die technisch-funktionale, ökologische und wirtschaftliche Qualität. Für das Vertragsobjekt ist eine Silber-Zertifizierung gemäß BNB Neubau Laborgebäude, Version BNB_LN 2020, für das Gebäude zu erreichen; die Außenanlagen werden nicht nach BNB Außenanlagen zertifiziert, jedoch sind diese in Anlehnung an die Kriterien Version BNB_AA V2016, in Silber zu realisieren, um auch im Außenraum die nachhaltigen Qualitäten zu erreichen. In architektonischer Hinsicht soll das Gebäude das MRI angemessen repräsentieren und sich zugleich in die zukünftige nachbarschaftliche Nutzung der CAU einpassen. Vor dem Hintergrund der für Bundesliegenschaften geltenden Energieeffizienzfestlegungen für klimaneutrale Neu-/Erweiterungsbauten und Gebäudesanierungen des Bundes "Vorbildfunktion Bundesgebäude für Energieeffizienz" (Stand 05/2021) ergibt sich für den Auftraggeber das Ziel einer möglichst CO2-armen Energieversorgung für zukünftige Projekte. Dies soll in dem Baugebiet Bremerskamp unter anderem durch die Nutzung lokal vorhandener Energiequellen für Wärme und Kälte erreicht werden. Gemeinsam mit dem Land Schleswig-Holstein, dem Gebäudemanagement Schleswig Holstein (GMSH) und der CAU wurde basierend auf diesen Grundlagen ein Liegenschaftsenergiekonzept entwickelt, das aufgrund der Nutzung von Abwärme aus vorhandenen und künftig neu zu errichtenden Gebäuden (insbesondere einem Rechenzentrum der Universität) gegenüber einer Wärmeversorgung über Fernwärme deutlich ökonomischer und CO2 ärmer ist. Wesentlicher Kern des Liegenschaftsenergiekonzeptes ist der Betrieb des Nahwärmenetzes "Bremerskamp Infrastruktur" ("BKI" oder "Nahwärmenetz"). Der Auftraggeber beabsichtigt, die von der CAU bereit gestellte Wärme zur Versorgung des Neubaus des MRI zu beziehen. Hierfür plant der Auftraggeber eine Anschlussleitung errichten zu lassen, die voraussichtlich im Sommer 2025 an das Nahwärmenetz angeschlossen werden kann. Sobald die geplante neu zu errichtende Wärmezentrale der CAU in Betrieb genommen wurde, soll die Anschlussleitung dort integriert werden. Der Auftraggeber beabsichtigt, die GMSH mit der Errichtung der Anschlussleitung zu beauftragen und durch die CAU auf Kosten der BImA unterhalten und bewirtschaften zu lassen. Voraussetzung für die Umsetzung dieser Planungen ist jedoch, dass sich der Bezug der klimafreundlichen Abwärme von der CAU auch im Rahmen einer wirtschaftlichen Bewertung als vorteilhaft gegenüber dem Bezug von Fernwärme erweist. Über den Bezug ist ein langfristiger Wärmelieferungsvertrag mit der CAU geplant. Planung, Neubau sowie Instandhaltung und Gebäudemanagement für das Vertragsobjekt sollen im Rahmen einer Öffentlich Privaten Partnerschaft auf einen privaten Partner übertragen werden. Das technische, infrastrukturelle und kaufmännische Gebäudemanagement sind über einen Zeitraum von 30 Kalenderjahren vorgesehen. Ein besonderes Projektziel ist es dabei, das Vertragsobjekt termingerecht sowie innerhalb der vereinbarten Kosten und Qualitäten umzusetzen, um dem MRI als Nutzer ein modernes und funktionstüchtiges Gebäude zur Verfügung zu stellen.

Gegenstand nach CPV

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 452 (Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

3.963vergebene Aufträge
5Angebote je Los im Median (2.158 Lose mit Angabe)
464.169 €Zuschlagswert im Median
149.756 € – 1,64 Mio. €mittlere Hälfte, 1.446 Werte

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 24.05.2023

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 3dfbfb0c-b13d-4c2c-85be-f93e6b555a12.