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Nicht-offener, interdisziplinärer Planungswettbewerb gem. RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungs-/Losverfahren zum Neubau der Förderschule Gallus-Schule in Grünberg (Hessen) und anschließendes Verhandlungsverfahren gem. § 14 Absatz 4 Pkt. 8 VgV zur Vergabe von Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie Objektplanung Freianlagenplanung gem. HOAI.

Landkreis Gießen - Der Kreisausschuss - Zentrales Vergabemanagement · Gießen, Hessen

Aktenzeichen P2019-851 22.1.01.03/ M102veröffentlicht 22.10.2025DienstleistungenSonstiges zweistufiges Verfahren

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
21.08.2025 – …
Lose
1
Verfahren
Sonstiges zweistufiges VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Gießen35394, Landkreis Gießen, Hessen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Die Verfahrensart ist nicht eindeutig angegeben. Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Wird verhandelt?

Siehe Vergabeunterlagen.

Was jetzt zu tun ist

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Wertung laut Bekanntmachung: Preis 15 %, Leistung und Qualität 85 %.

  • Qualität50 %
  • Qualität10 %
  • Qualität10 %
  • Qualität15 %
  • Preis15 %

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Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 2,5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−1,4 Punkte
25 % teurer−3 Punkte
50 % teurer−5 Punkte
100 % teurer−7,5 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Vertragsbeginn
    vor 15 Monaten
  2. Veröffentlichung
    vor 13 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Gallus-Schule ist eine Förderschule mit ganztägigem Angebot. Das stark sanierungsbedürftige Schulgebäude der Gallus-Schule aus den 1970er Jahren wird den Anforderungen an eine moderne sonderpädagogische Lernumgebung nicht gerecht. Die Schule verfügt bereits aktuell über einen wesentlich höheren Raumbedarf, als im Bestand zur Verfügung gestellt werden kann. Auf Grundlage entsprechender Voruntersuchungen wurde vom Landkreis Gießen beschlossen, dass ein Neubau zur Umsetzung kommen soll. Dem Thema des Nachhaltigen Bauens wird besondere Bedeutung für das Gesamtkonzept des Neubaus und dessen Lebenszyklus beigemessen. Die Wettbewerbsvorprüfung erfolgte daher in Anlehnung an die "Systematik für Nachhaltigkeitsanforderungen in Planungswettbewerben (SNAP)". Für das Projekt werden Gesamtbaukosten von ca. 28,9 Mio. € netto für die Kostengruppen 200-700 ausgewiesen. Davon umfassen die Bauwerkskosten (KG 300 + 400) ca. 19,9 Mio. € netto und die Freianlagenkosten (KG 500) ca. 1,2 Mio. € netto. Das Projekt wurde für folgende Förderprogramme hinsichtlich der Förderfähigkeit geprüft:– Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über die KfW,– Landesförderung nach Kommunalrichtlinie Energie. Es wird angestrebt, das Projekt als klimafreundliches Nichtwohngebäude mit QNG (Qualitätssiegel nachhaltiges Gebäude) zertifizieren zu lassen. Die zur Bekanntmachung gleichlautende Beschreibung zu den Anforderungen an die Teilnahme gem. § 4 Abs. 1 RPW sowie zu den Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer gem. Unterabschnitt 5 §§ 42 - 51 VgV sind dem anliegenden Auslobungsvorabzug zusammenfassend zu entnehmen. Es wurden 20 Bewerber/innen zur Wettbewerbsteilnahme zugelassen. Hiervon waren 3 Teilnehmer/innen gesetzt. Aufgrund der Eignung von mehr als den vorgesehenen Bewerbern/-innen entschied das Los über die Teilnahme. Eine Bewerbung als Bewerbergemeinschaft aus Architektin bzw. Architekt und Landschaftsarchitektin bzw. -architekt bildete im Falle der Aufforderung zur Teilnahme an den Verhandlungen nach § 43 VgV eine Bietergemeinschaft. Die mögliche Beauftragung konnte dabei für jedes der Mitglieder der Bietergemeinschaft durch separate Vertragswerke erfolgen. Im Rahmen des Planungswettbewerbes wurde die Zusammenarbeit mit anderen Sonderfachleuten insbesondere Klimaingenieurinnen bzw. -ingenieure, mit Energieberaterinnen bzw. -beratern, Tragwerksplanerinnen bzw. -planern und Brandschutzsachverständigen empfohlen. Die genannten Sonderfachleute unterlagen nicht den Teilnahmebedingungen.

Beschreibung des Loses

Die Planungsleistungen erstrecken sich gemäß § 34 HOAI zzgl. Anlage 10 HOAI und § 39 HOAI zzgl. Anlage 11 HOAI auf die Leistungsphasen 1 bis 8 (1%iger Abschlag bei Leistungsphase 7) und wurden stufenweise an den/die Preisträger/in (Auftragnehmer/in) übertragen. Die stufenweise Beauftragung erfolgte unter Vorbehalt der politischen Beschlussfassungen des Kreistages zur Projektgenehmigung. Eine erste Stufe umfasst dabei die Leistungsphase 1 bis 3 und die zweite Stufe die Leistungsphasen 4 bis 8. Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.

Bedingungen

Zuschlag5 von 5 angegeben

Qualität
Gewichtung (Punkte, genau) 50Das Wettbewerbsergebnis der Preise wird in den Zuschlagskriterien im Verhandlungsverfahren wie folgt bepunktet und mit max. 50% gewichtet: 1. Preis = 5 Punkte (= 250 Punkte), 2. Preis = 4 Punkte (= 200 Punkte), 3. Preis = 3 Punkte (= 150 Punkte), 4. Preis = 2 Punkte (= 100 Punkte). Die Kriterien für die Preisgerichtsbewertung der von den ausgewählten Teilnehmern eingereichten Wettbewerbsarbeiten sind: – Leitidee und gestalterische Qualität (städtebauliche und topographische Einbindung, Qualität des freiraumplanerisch-architektonischen Konzeptes), – Funktionalität (Qualität des Erschließungskonzeptes, Zugänglichkeit und Barrierefreiheit, Sicherheit), – Nutzerkomfort (Tageslicht, Raumklima),– Wirtschaftlichkeit (Flächeneffizienz, Lebenszykluskosten), – Ressourcen und Energie (Flächenversiegelung, Baustoffe, Energiebedarf, Energiebedarfsdeckung), – Einhaltung der Anforderungen (baurechtliche Vorgaben, Raumbuchvorgaben für die Gebäude, Nutzungsvorgaben für die Außenanlagen). Die beschriebene Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar.
Qualität
Gewichtung (Punkte, genau) 10Personalstruktur, Zusammensetzung und Organisation des Projektteams.
Qualität
Gewichtung (Punkte, genau) 10Konkretisierung und Optimierung des Entwurfsansatzes.
Qualität
Gewichtung (Punkte, genau) 15Konkrete Maßnahmen zur Kosten-, Termin und Qualitätssteuerung.
Preis
Gewichtung (Punkte, genau) 15Honorarangebot.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
21.08.2025
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3, 64283 Darmstadt
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Wer hat das zuletzt gewonnen?

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Hessen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

787vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (1.338 Lose mit Angabe)
255.095 €Zuschlagswert im Median
145.172 € – 500.000 €mittlere Hälfte, 133 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung be4337eb-1c35-44ec-8a4a-e50f28380d92.