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Neurochirurgische Klinik - Erneuerung MRT

Universitätsklinikum Heidelberg · Heidelberg, Baden-Württemberg

Aktenzeichen 2026-010-01veröffentlicht 18.02.2026LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Heidelberg69120, Baden-Württemberg
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.

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Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.

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Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 102 Tage (49 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (100 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 9 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Austausch des intraoperativen Magnetresonanztomographen der neurochirurgischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg

Beschreibung des Loses

Die neurochirurgische Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg ist eine der führenden neurochirurgischen Einrichtungen Europas, welche das gesamte Spektrum des neurochirurgischen Fachgebietes in hoher Fallzahl operativ behandelt. Zur Verbesserung der Behandlungsqualität des insgesamt medizinisch hochkomplexen Patientenkollektivs ist die Ersatzbeschaffung des intraoperativen Magnetresonanztomographen beabsichtigt. Das jetzige System ist seit 2009 in Betrieb. Das neu anzuschaffende MRT System muss eine INSIFGHTEC HIFU Schnittstelle bieten. Eine kraniale Patientenumlagerung, mittels mobilem Scanner-Tisch ist zu realisieren, somit folglich Vermeidung doppelter Umlagerung. Darüber hinaus muss das neue MRT System über folgende technische Mindestparameter verfügen: - Erforderliche Magnetstärke 1,5 Tesla - Bore-Durchmesser mind. 70cm - Bore-Länge max. 150cm - Anzahl gleichzeitig adressierbarer Spulenelemente > 200 - Slew-Rate > 150 T/m/s - Field of View mind. 55x55x50cm

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Qualität
In Verbindung mit dem hier zu vergebenden Austausch des MRTs ist zeitnah die Implementierung von HIFU Prozeduren (HighIntensityFocusUltratherapy) umzusetzen. Das zu beschaffende System des Herstellers Siemens Healthineers AG bietet die INSIGHTEC HIFU Support Option, die neben den erforderlichen Hardwareschnittstellen auch eine Lizenz zur Thermometrie auf Basis der Phasenbildgebung sowie deren Auswertung beinhaltet. Neurochirurgische Eingriffe umfassen Operationen am Gehirn, Rückenmark und peripheren Nerven, um Krankheiten wie Hirntumore, Aneurysmen, Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen und Verletzungen zu behandeln. Zur Überprüfung des Operationserfolges werden die Patienten während der OP aus dem OP Saal in den Scannerraum verbracht. Dieser Transport muss entsprechend schonend, erschütterungsfrei und zeitlich eingegrenzt erfolgen. Daher ist ein darauf abgestimmtes Transportmedium zwingend erforderlich, welches sich in die gegebene Infrastruktur logistisch sehr gut einpasst. Die räumlichen Gegebenheiten des Scannerraums im Neurochirurgischen OP sind durch die bauliche Enge und insbesondere durch die begrenzte Raumlänge stark eingeschränkt. Ein Patiententransfer in der Magnetachse - wie er bei konventionellen Systemen erforderlich wäre - ist aufgrund des begrenzten Platzes nicht realisierbar, da hierfür ein Freiraum von mindestens fünf Metern vor der MR-Gantry notwendig wäre. Zudem muss der Transfer sowohl aus OP 10 als auch aus OP 11 möglich sein, ohne dass der Betrieb im jeweils anderen OP beeinträchtigt wird. Konkret bedeutet dies: Bei einem Transfer aus OP 10 muss die Verbindungstür zu OP 11 während des Transfers geschlossen bleiben, um den parallelen OP Betrieb sicherzustellen. Das Nexaris Dockable Table-System erlaubt eine direkte und äußerst platzsparende Umlagerung des Patienten durch einfache Translation der Tischplatte vom Maquet-OP-Tisch auf den Nexaris Dockable Table. Hierbei ist nur eine einzige Umlagerung notwendig, da der Nexaris Dockable Table anschließend direkt als Patientenliege des MRT angedockt werden kann. Andere am Markt verfügbare Systeme erfordern entweder eine zweifache Umlagerung oder einen Transfer entlang der Magnetachse, was unter den gegebenen räumlichen Bedingungen nicht möglich wäre. Über dieses bedeutsame, logistische Alleinstellungsmerkmal beim Patiententransfer hinaus bietet das von Siemens angebotene System auch technische Alleinstellungsmerkmale. Das Gradientensystem des MAGNETOM Sola verfügt über die höchste Slew-Rate. Dies ist insbesondere für schnelle und ultraschnelle MR-Techniken, wie etwa die Diffusion-Tensor-Bildgebung (DTI), von zentraler Bedeutung. Darüber hinaus bietet das System die größte Anzahl gleichzeitig ansteuerbarer Spulenkanäle bei einem gleichzeitig größeren Homogenitätsbereich um das Isozentrum als die vergleichbaren Systeme am Markt. Diese Eigenschaften sind insbesondere für spinale Anwendungen von erheblichem Vorteil. Insgesamt ergibt sich aus den vorgenannten Erläuterungen ein klarer technologischer und funktionaler Vorsprung: Das Siemens-Angebot stellt die einzige Lösung dar, die den geforderten klinischen Workflow unter den gegebenen räumlichen Bedingungen ermöglicht und dem Auftraggeber zugleich die höchste technische Leistungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit im Vergleich bietet.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Baden-Württemberg, beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Durlacher Allee 100, 76137 Karlsruhe
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist entsprechend § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Ka … ganz lesenEin Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist entsprechend § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXRAYY6Y54F# Der Auftraggeber behält sich eine Aufhebung des Vergabeverfahrens gem. der in § 63 Abs. 1 VgV aufgeführten Gründe vor. Für den Fall, dass das Vergabeverfahren aufgehoben wird, ist der Auftraggeber weder zur Zahlung einer Aufwandsentschädigung, noch zur Zahlung von Schadensersatz - soweit rechtlich zulässig - verpflichtet.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Siemens Healthineers AG, Stuttgart1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 331 (Medizinische Geräte) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

150vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (190 Lose mit Angabe)
440.000 €Zuschlagswert im Median
164.250 € – 1,33 Mio. €mittlere Hälfte, 25 Werte

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. Vorabinformation Direktvergabe

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 8334f4dc-4992-4c2a-a9ff-7d472afc2bd7.