Neugestaltung Stadtkern Leutkirch (HOAI Ing.bau)
Große Kreisstadt Leutkirch im Allgäu · Leutkirch im Allgäu, Baden-Württemberg
Aktenzeichen 302993veröffentlicht 04.08.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 3 Jahre
- Hauptleistung
- Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
- CPV 71000000
- Leistungsart
- Dienstleistungen
Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.
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Alle Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Baden-Württemberg (71 offen)
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 3 Jahre
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Leutkirch im Allgäu88299, Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichdtvp.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
- Sicherheiten verlangtnein
- Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
- E-Rechnung verpflichtendja
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 80 Tage (7 Verfahren, 24 Monate).
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 15 Monaten
- Teilnahmeanträge bis 10:00 Uhrvor 14 Monaten
- Heute
Beschreibung
Die Große Kreisstadt Leutkirch im Allgäu betreibt eine intensive Innenstadtentwicklung und wird bereits mit einem vierten Sanierungsgebiet um den Bereich der mittelalterlichen Altstadt vom Land Baden-Württemberg dabei unterstützt. Das Sanierungsgebiet "Entlang der Eschbach" ist seit 2020 Teil dieser Innenstadtentwicklung. Im 1. Quartal 2023 wurde ein Realisierungswettbewerb für die Vorplanung der öffentlichen Freiflächen und Straßen im Stadtkern der Altstadt Leutkirch ausgeschrieben und parallel dazu ein Bürgerbeteiligungsprozess initiiert. Ziel ist es, vorhandene städtebauliche, gestalterische und funktionale Defizite zu beseitigen und Aufwertungsmaßnahmen durchzuführen. Das übergeordnete Ziel der Aufwertungsmaßnahmen ist die Stärkung des Stadtkerns bzw. der engeren Altstadt als urbaner Begegnungsraum, als Versorgungszentrum und als Wohnstandort durch eine funktional-verkehrliche Neuordnung großer Straßenabschnitte, die Neugestaltung von zentralen Straßenabschnitten und Platzflächen sowie durch eine ökologische und gestalterische Aufwertung entlang des Eschach-Flusslaufes. Die Realisierung wird in mehreren Bauabschnitten erfolgen, der BA 1, bestehend aus den BA 1.1 bis 1.4, ist Teil der gegenständlichen Ausschreibung. Im Zuge der umfassenden Umgestaltung des Altstadtkerns wird zeitgleich die vorhandene Infrastruktur saniert bzw. erneuert. Die Planungen - auf Grundlage von HOAI-Leistungsbildern - der Sanierungs- bzw. Erneuerungsmaßnahmen der vorgenannten Infrastruktur sind Gegenstand der gegenständlichen zu vergebenen Leistungen. Das gegenständliche Planungsgebiet ist Teil des Sanierungsgebiets "Entlang der Eschbach". Es umfasst den dargestellten Altstadtkern im Bereich des ersten Bauabschnitts (BA 1), der in die Teilbereiche BA 1.1 bis BA 1.4 untergliedert ist. Die Gesamtfläche beträgt rund 7.900 m². Konkret handelt es sich um den Bereich der Marktstraße zwischen den Hausnummern 3/4 und 26/27 sowie den Marktplatz einschließlich der östlichen Kornhausstraße und des Gänsbühls, der östlichen Lammgasse und des westlich angrenzenden Bereichs der Katholischen Kirche.
Beschreibung des Loses
Der Auftraggeber beabsichtigt, im Rahmen des gegenständlichen Vergabeverfahrens folgende Fachplanungs-leistungen zu vergeben: Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen LPH 3-9 nach § 43 HOAI. Die Ingenieurbauwerke umfassen die Erneuerung und/oder Neuverlegung inkl. etwaigen Abriss und Entsorgung der Bestandleitungen im Plangebiet BA 1 (BA 1.1 bis BA 1.4) von folgenden infrastrukturellen Anlagen: Mischwasser-Kanalisation (Oberflächenwasser und Abwasser), Trinkwasserleitungen, Breitband (Glasfaser), Straßenbeleuchtung, Akzentbeleuchtung für die Beleuchtung von verschiedenen anliegenden Liegenschaften (in der Regel öffentliche, denkmalgeschützte Gebäude) gem. Lichtmasterplan, Koordination der externem Versorgungsträger der Stromversorgung, Telekom, Vodafone (aktuell Netzverteiler am Rathaus; das gesamte Stromversorgungsnetz soll im Zuge der gegenständlichen Maßnahmen neu strukturiert werden, inkl. Standort der Netzverteilung und Anschlüsse der Funktionalbeleuchtung gemäß Lichtmasterplan), Stadtinternes Stromnetz mit versenkbaren Strominseln für die Versorgung von Schaustellern und Marktreibern in der Innenstadt mit eigenem Zähler (z.B. Wochenmarkt, Weihnachtsmarkt etc.): das gesamte stadtinterne Stromversorgungsnetz soll im Zuge der gegenständlichen Maßnahmen neu errichtet werden, inkl. neuem Standort der Netzverteilung, Leerrohre für Nachrüstung von Elektro- und Datenleitungen zur Verbindung von öffentlichen Gebäuden, Tiefbau für die Fernwärme, Steuerkabel der Datenübertragung für Fernwärme. Die gegenständlich ausgeschriebenen Planungsleistungen beinhalten auch die Planung und Erneuerung und/oder Neuverlegung aller Hausanschlüssen bei sämtlichen angrenzenden Gebäuden für die infrastrukturellen Anlagen Glasfaser (jeweils bis in den Hausanschlussraum), Fernwärme (jeweils bis Mess- und Übergabepunkt), Trinkwasser (jeweils bis Zähler im Hausanschlussraum), Abwasser (bis Hausanschlusspunkt), Koordinierung von Lichtpunkten der Straßenbeleuchtung an private Gebäude, Koordinierung von Lichtpunkten der Akzentbeleuchtung an private Gebäude (beispielsweise zur Montage der Akzentbeleuchtung eines gegenüberliegenden öffentlichen Gebäudes). Wichtig: Die Abrechnung der Leistungen muss nach Kostenstellen der Medienträger erfolgen und muss jeweils differenziert werden zwischen (a) Leistungen der Hauptleitungen und (b) der Hausanschlüsse. Dies gilt sowohl für die gegenständlich ausgeschriebenen Planungsleistungen als auch für die auszuschreibenden und zu beauftragenden Bauleistungen. Die Gesamtnetzplanung der Fernwärme wird für die gesamte Stadt Leutkirch durch die "e3 energieanlagen GmbH" durchgeführt. Die im Planungsgebiet zu verlegenden Leitungen der Fernwärme sind Bestandteil der übergeordneten Gesamtnetzplanung. Vom gegenständlich ausgeschriebenen Planungsbüro wird daher eine Abstimmung mit e3 energieanlagen GmbH bezüglich der Fernwärmeplanung (Leitungsplanung und Leitungsverlegung) gefordert. Daneben gehören kontinuierliche Abstimmungen und die Einbeziehung aller öffentlichen Versorgungsträger, wie beispielsweise Energieversorgung Gas: Thüga Energie GmbH, Stromversorgung: Netze BW GmbH, Trinkwasserversorgung und Mischwasserkanalisation: Stadtwerke Leutkirch, Telekom, Vodafone, Fernwärmebetreiber (e3 energieanlagen GmbH) zum Leistungsumfang des gegenständlich ausgeschriebenen Planers und sind im Angebot mit einzukalkulieren. Aufgrund der Erneuerung der Trinkwasserleitungen ist während der Bauphase die Notversorgung mit Trinkwasser für alle angrenzenden Liegenschaften vom gegenständlich ausgeschriebenen Planer zu planen und auszuschreiben sowie die Umsetzung zu überwachen. Die vorgenannten Planungsleistungen sind bis zur HOAI-Leistungsphase (im Folgenden LPH) 2 nach § 43 HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) vollständig erbracht. Gegenstand des gegenständlichen Vergabeverfahrens ist die Fortführung der Planung ab einschließlich LPH 3 nach HOAI für Ingenieurbauwerke (§§ 43 ff. HOAI). Als besondere Leistungen (im Folgenden kurz "BesLstg") sind folgende Beauftragungen vorgesehen: Einarbeitung in die von Dritten in die Ergebnisse der erbrachten Leistungen der LPH 1 und 2, Einrichtung Datenraum und Vorhalten während der gesamten Projektlaufzeit, Ausschreibung, Begleitung und Koordination Beweissicherung, Ausschreibung Altlasten- und Bodenmanagement, Aktualisierung der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Bestandspläne, Örtliche Bauüberwachung gem. Anlage 12 (HOAI), Lückenlose und intensive Kommunikation mit Anrainern, Tägliche Baustellentermine außerhalb der Grundleistungen, bis zu 5 x pro Woche, Zuarbeit für die Fördermittelanträge Fernwärme, Ausarbeitung aller Bestandspläne nach Baufertigstellung (Revisionspläne).
Gegenstand nach CPV
- 71000000Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und PrüfstellenHauptgegenstand
- 71300000Dienstleistungen von Ingenieurbüros
- 71250000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste
- 71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
- 71318000Beratungsdienste von Ingenieurbüros
- 71330000Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen
Bedingungen
Zuschlag0 von 1 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
Eignung16 von 16 angegeben
- Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
(2.1.1) Erklärung des Bieters, dass keine Person, deren Verhalten nach § 123 Abs. 3 GWB dem Unternehmen zugeordnet ist, wegen einer der in § 123 Abs. 1 GWB genannten Gründe rechtskräftig verurteilt wurde, und dass gegen das Unternehmen keine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes für Ordnungswidrigkeiten ( … ganz lesenkürzer
(2.1.1) Erklärung des Bieters, dass keine Person, deren Verhalten nach § 123 Abs. 3 GWB dem Unternehmen zugeordnet ist, wegen einer der in § 123 Abs. 1 GWB genannten Gründe rechtskräftig verurteilt wurde, und dass gegen das Unternehmen keine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes für Ordnungswidrigkeiten (OWiG) wegen einer der in § 123 Abs. 1 GWB genannten Gründe rechtskräftig festgesetzt worden ist. Auf § 123 Abs. 2 GWB wird ausdrücklich verwiesen.- Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
- (2.1.2) Erklärung des Bieters, dass (a) sein Unternehmen der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist (§ 123 Abs. 4 GWB), und (b) keine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung für einen unter vorstehendem lit. (a) genannten Verstoß vorliegt.
- Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
- (2.2.1) Erklärung des Bieters, dass für ihn keine der fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 bis 9 GWB vorliegen.
- Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
- (2.2.2) Erklärung, dass der Bieter in den letzten 2 Jahren (a) gem. § 21 Abs. 1 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG), und/oder (b) gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG), und/oder (c) gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz (MiLoG) nicht mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.
- Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
- (2.4.1) Erklärung des Bieters, dass er sich im Falle einer Beauftragung gemäß § 1 des Verpflichtungsgesetzes vom 02. März 1974 (BGBl. 1, S. 547), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 1974 (BGBl. I, S. 1942), nach Aufforderung durch den Auftraggeber auf die gewissenhafte Erfüllung seiner Obliegenheiten verpflichten lassen wird.
- Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
(2.4.2) Erklärung des Bieters, dass er die Regularien der RUS-Sanktionspakete der Europäischen Union bisher eingelahten hat und auch zukünftig einhalten wird. Eine Übersicht und weiterführende Informationen zu den RUS-Sanktionspaketen finden sich beispielsweise unter dem Link: https://www.bafa.de/DE … ganz lesenkürzer
(2.4.2) Erklärung des Bieters, dass er die Regularien der RUS-Sanktionspakete der Europäischen Union bisher eingelahten hat und auch zukünftig einhalten wird. Eine Übersicht und weiterführende Informationen zu den RUS-Sanktionspaketen finden sich beispielsweise unter dem Link: https://www.bafa.de/DE/Aussenwirtschaft/Ausfuhrkontrolle/Embargos/Russland/Restriktive_Massnahmen_Russland/restriktive_massnahmen_russland_node.html- Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
- (2.4.3) Erklärung des Bieters, dass die von ihm eingesetzten Personen bei der Erfüllung ihres Auftrags nicht die "Technologie von L. Ron Hubbard" anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten. Bei einem Verstoß ist die Auftraggeberin/der Auftraggeber berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen. Weitergehende Rechte bleiben unberührt.
- Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
(3.1.1) Das bietende Unternehmen verpflichtet sich, im Auftragsfall das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe der geforderten Mindestdeckungssummen nachzuweisen oder - im Falle einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit geringerer Versicherungssumme - die Versicherungssummen … ganz lesenkürzer
(3.1.1) Das bietende Unternehmen verpflichtet sich, im Auftragsfall das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe der geforderten Mindestdeckungssummen nachzuweisen oder - im Falle einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit geringerer Versicherungssumme - die Versicherungssummen mindestens bis zu den geforderten Mindestdeckungssummen anzuheben. Mindestdeckungssumme für Personenschäden: 1,5 Mio. EUR, Mindestdeckungssumme für Sachschäden: 1,0 Mio. EUR. Die Mindestdeckungssummen müssen pro Kalenderjahr mindestens 2-fach zur Verfügung stehen.- Allgemeiner Jahresumsatz
- (3.1.2) Geforderter Mindestjahresumsatz (im Mittel der letzten 3 Jahre, das heißt 2022, 2023, 2024): 500.000 EUR
- Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
(3.2.1) Bieter haben anhand der folgenden Liste geeignete Referenzen über früher ausgeführte Leistungen nachzuweisen, mit denen Erfahrungswerte bei der Erbringung von Leistungen, die mit den im gegenständlichen Vergabeverfahren ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, belegt werden können. Die … ganz lesenkürzer
(3.2.1) Bieter haben anhand der folgenden Liste geeignete Referenzen über früher ausgeführte Leistungen nachzuweisen, mit denen Erfahrungswerte bei der Erbringung von Leistungen, die mit den im gegenständlichen Vergabeverfahren ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, belegt werden können. Die Begründung der Vergleichbarkeit der/des Referenzprojekte(s) mit dem ausgeschriebenen Projekt muss erkennbar sein und/oder ist vom Bieter explizit zu begründen. Die Referenz(en) soll(en) Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit des Bieters hinsichtlich der ausgeschriebenen Leistung ermöglichen. Dies bedingt zwingend, dass die Geeignetheit der Referenz nur dann gegeben ist, wenn jedenfalls ein Mindestmaß an Vergleichbarkeit zwischen der referenzierten Leistung und der ausgeschriebenen Leistung besteht. Referenzen zu vergleichbaren Leistungen erfordern nicht gleiche oder gar identische Leistungen. Die Leistungen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad haben. Es genügt, dass die Referenzleistung(en) der ausgeschriebenen Leistung hinsichtlich Art und Umfang so weit ähnelt, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung eröffnet. In der Liste aufgeführte einschlägige Leistungen werden im Rahmen der Eignungsprüfung berücksichtigt, wenn sie in den letzten 5 Jahren erbracht wurden. Der Auftraggeber verzichtet auf eine eigene Definition von Eignungskriterien, indem er allein das Ausfüllen der Referenzliste fordert. Damit ist aus der Sicht eines durchschnittlich erfahrenen Bewerbers/Bieters zu beurteilen, ob und - wenn ja - welche konkludenten Eignungskriterien mit der Referenzforderung verbunden sind. Bei der Extraktion von Eignungskriterien aus der geforderten Referenz ist seitens der Bieter der vergaberechtliche Rahmen der Eignungsprüfung mitzudenken.- Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
- (3.2.2) Es sind Erklärungen über die im Auftragsfall geplante Besetzung der technischen Fachkräfte oder technischen Stellen abzugeben. Dabei ist es unerheblich, ob die technischen Fachkräfte oder die technischen Stellen dem Unternehmen angehören oder nicht. Die geplante Besetzung kann auch beispielsweise durch Nachunternehmer ohne Eignungsleihe angedacht und im Auftragsfall sichergestellt werden.
- Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
(3.2.5) Vorzulegen sind: Kopie eines Studien- und Ausbildungsnachweises sowie einer Bescheinigung über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin/den Inhaber oder die Führungskräfte des Unternehmens, und bei Architekten- und/oder Ingenieurleistungen: Kopie des Mitgliedsausweises einer Archit … ganz lesenkürzer
(3.2.5) Vorzulegen sind: Kopie eines Studien- und Ausbildungsnachweises sowie einer Bescheinigung über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin/den Inhaber oder die Führungskräfte des Unternehmens, und bei Architekten- und/oder Ingenieurleistungen: Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten-/Ingenieurkammer und/oder eine Bauvorlageberechtigung und/oder Diplom-/Master-/Bachelorzeugnis und/oder sonstiger gleichwertiger Nachweis.- Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Mindestens eine wertbare Referenz, bei der LPH 5 und 6 vollständig erbracht wurden. Bei bis zu 3 Referenzen jeweils: Erbrachte Leistungsphasen § 41 HOAI (bis 11,7 Punkte möglich). Es handelt sich um eine Infrastrukturmaßnahme als Teil einer Sanierung im Zuge einer Innenstadtentwicklung (10,0 Punkte … ganz lesenkürzer
Mindestens eine wertbare Referenz, bei der LPH 5 und 6 vollständig erbracht wurden. Bei bis zu 3 Referenzen jeweils: Erbrachte Leistungsphasen § 41 HOAI (bis 11,7 Punkte möglich). Es handelt sich um eine Infrastrukturmaßnahme als Teil einer Sanierung im Zuge einer Innenstadtentwicklung (10,0 Punkte möglich), Die Ingenieurbauwerke umfassen die Erneuerung und/oder Neuverlegung inkl. etwaigen Abriss und Entsorgung der Bestandleitungen von a) Trinkwasser, b) Abwasser, c) Elektro und d) Breitband (bis zu 8,0 Punkte möglich). Die Leistungen beinhalten die Planung u. Erneuerung und/oder Neuverlegung von Hausanschlüssen für infrastrukturelle Anlagen a) Trinkwasser, b) Abwasser, c) Elektro und d) Breitband (bis zu 8,0 Punkte möglich). Während der Baumaßnahme hat eine lückenlose Kommunikation mit Anrainern (bsp.weise Ladenbetreibern, Geschäftsinhabern, Anwohnern, Gastronomen) stattgefunden (10,3 Punkte möglich). Vom Bewerber wurde während der Bauphase die Notversorgung mit Trinkwasser für alle angrenzenden Liegenschaften geplant und ausgeschrieben sowie die Umsetzung zu überwacht (10,0 Punkte möglich). Der Bewerber hat den Bauherrn in Bezug auf Fördermittel unterstützt/beraten (6,0 Punkte möglich). Die Bauleistungen KG 300 bis 500 haben eine Größenordnung, die mit der ausgeschrieben Größenordnung vergleichbar ist (bis zu 15,0 Punkte möglich). Die Örtliche Bauüberwachung war im Auftrag des Bewerbers enthalten (11,0 Punkte möglich). Es wurde bei der Vergabe der Bauleistungen das öffentliches Vergaberecht angewendet (10,0 Punkte möglich).- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Za … ganz lesenkürzer
Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Zahlungsunfähigkeit, Insolvenz, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Schwere Verfehlung, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens- Begrenzung der Bewerberzahl
- 3 bis 5 Bewerber
Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Dauer
- 3 Jahre
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- dtvp.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- nicht verlangt
Ausführung5 von 6 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Durlacher Allee 100, 76137 Karlsruhe
- Fristen für Nachprüfungsanträge
- Gemäß den Regelungen der Vergabeverordnung (VgV) in Verbindung mit dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt nicht darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
- Bekanntmachungs-ID: CXP4DDL5QXW
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Marktstraße 26, 88299 Leutkirch im Allgäu
- Website
- leutkirch.de
- Kontakt
- info@
leutkirch.de
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 710 (Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
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Häufige Zuschlagsempfänger
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- Klinger und Partner Ingenieurbüro für Bauwesen und Umwelttechnik GmbH5 Zuschläge
- Zeeb + Frisch GmbH5 Zuschläge
- FC-Gruppe4 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 575807fc-6397-4b4f-96bf-df8be6cde14e.