Neubau und Sanierung Wohnheim - Dorf für Aeltere, Objektplanung
SAH Leipzig gGmbH · Leipzig, Sachsen
Aktenzeichen DRESO_L-2023-0004veröffentlicht 04.01.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 4 Jahre
- 01.01.2024 – 01.01.2028
- Leistungsart
- Dienstleistungen
Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.
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Alle Ausschreibungen: Architekturleistungen in Sachsen (19 offen)
Geplant · Neuausschreibung möglich
Vertrag endet voraussichtlich am – Neuausschreibung möglich
in 14 Monaten · Ende steht in der Bekanntmachung
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Verlängerungen sind nicht eingerechnet. Ob und wann neu ausgeschrieben wird, entscheidet die Vergabestelle. Die Erkennung einer Neuausschreibung ist eine Schätzung. Weitere auslaufende Verträge
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 4 Jahre01.01.2024 – 01.01.2028
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Leipzig04109, Landkreis Leipzig, Sachsen
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.
- Bieterpräsentation30 %
- Konzeptstudie40 %
- Preis30 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −2,7 Punkte |
| 25 % teurer | −6 Punkte |
| 50 % teurer | −10 Punkte |
| 100 % teurer | −15 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Vertragsbeginnvor 34 MonatenLaufzeit bis 01.01.2028
- Veröffentlichungvor 34 Monaten
- Heute
Beschreibung
Neubau und Sanierung Wohnheim, Objektplanung Gebäude und Freianlagen, einschließlich Brandschutz, Schallschutz und Wärmeschutz
Beschreibung des Loses
Das zu beplanende, ca. 17.400m² große Grundstück mit den Flurstücksnummern 448, 448/1, 448/2 und 448/b liegt im Norden von Leipzig in der Gemarkung Thekla zwischen der Tauchaer Straße und der Zuisstraße. Geprägt ist das Quartier von frei gereihten bzw. zum Blockrand gesetzten, riegelförmigen, zweigeschossigen Wohnbauten mit Walmdächern. Noch heute als Erla-Siedlung bezeichnet, wurde das Ensemble 1937/38 als Werksiedlung der Erla Maschinenwerk GmbH errichtet, deren typisches Merkmal die nach nordischen Gottheiten gewählten Straßennamen ist. Nach Süden perforiert sich die Bebauungsstruktur und wechselt in freistehende, eingeschossige Einfamilienhäuser. Diese werden auch der Siedlerhäuser Typologie zugeordnet und stammen ebenso aus den 1930er Jahren und waren als soziales Wohnsiedlungskonzept konzipiert. Nördlich der Tauchaer Straße befinden sich vorwiegend Gewerbebauten ohne städtebaulichen Bezug zum Quartier. Das Areal verfügt über eine gute überregionale Verkehrsanbindung durch die nahegelegene Autobahn A14, des Weiteren ermöglicht die ca. 200m entfernte Bushaltestelle "Wodanstraße" auf der Tauchaer Straße den Anschluss an den ÖPNV. Die Liegenschaft ist gegenwärtig mit sechs Wohnblöcken mit Abmessungen von ca. 9m x 36m bebaut. Geplant ist jedoch der Abbruch der zwei äußeren westlichen Blöcke zur Schaffung des notwendigen Baufeldes für die zu konzeptionierende "Dorf-Anlage". Ferner befinden sich, orientiert zur Ziusstraße, zwei kleinere, eingeschossige Bauten auf dem Gelände - eine Garagenanlage sowie ein ehemaliges Ladengeschäft, das jedoch nicht Bestandteil des Bearbeitungsbereichs ist. Mit Stand zum 08.08.2022 wurde durch die untere Bauaufsicht der Stadt Leipzig mitgeteilt, dass die vorhandene Bebauung des Grundstücks nicht unter Denkmalschutz steht. Das Gelände verläuft annähernd eben, lediglich entlang der Längsachse (Ost-West) gibt es Richtung Norden eine abfallende Böschung. In diesem Bereich verdichtet sich ebenfalls der Bewuchs durch diverse Großgehölze. Inwieweit in diesen Baumbestand durch Bautätigkeit einzugreifen ist, bleibt durch den Entwurf zu prüfen.
Auf dem Areal soll eine vollstationäre Pflegeeinrichtung für spezielle Dementenbetreuung in Dorfcharakter mit 120 bis 160 Pflegeplätzen entstehen. Dabei sollte es sich vorzugsweise um ein eingeschossiges Gebäudeensemble handeln. Die Ausformung und Entwicklung der Typologie ist den Teilnehmern freigestellt, es ist jedoch zu beachten, dass die Funktionsbereiche logistisch und inhaltlich zusammenhängen und somit verknüpft werden müssen. Von den angegebenen Pflegeplätzen sollten 20 Plätze für immobile Bewohner außerhalb der reinen Dementenbetreuung entstehen. Darüber hinaus sollen Wohnungen für Altersgerechtes Wohnen als auch Betreutes Wohnen auf dem Gelände integriert werden. Dabei ist zu beachten, dass die Gestaltung der Außenanlage geeignet ist für demenzkranke Bewohner. Sie sollte deshalb Park, bzw. Dorfcharakter erhalten und die Haltung kleinerer Nutztiere sowie den Anbau von Obst und Gemüse unter Einbeziehung der Bewohner vorsehen. Die Planungsaufgabe umfasst die Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes auf Grundlage der Nutzungsbeschreibungen. Dabei ist die Kernaufgabe, eine Idee darzustellen, die den Spagat zwischen der funktionalen Kompaktheit eines Altenpflegeheims und der gestalterischen, aufgelösten Bebauung eines Dorfes schaffen kann. Die Einbindung und Verknüpfung dieser Einheiten zu einem Gesamtkonzept stehen im Vordergrund. Die vom Bauherrn geforderten Synergien und pädagogischen Einflüsse, sowie Gebäudekonzeptionen und Freiflächenanforderungen sind in den Entwurf zu integrieren und weiterzuentwickeln. Es soll eine konkrete Aussage zur Gebäudetypologie, Form, Gestaltung und Ausrichtung, sowie zum inneren Nutzungskonzept getroffen werden. Die dafür benötigten Parameter sind aus den Raumprogrammen und Einzelbeschreibungen zu entnehmen. Generell sind für alle Nutzungseinheiten die Erschließung, notwendige Stellplätze und erforderliche Abstandsflächen nachzuweisen. Es wäre wünschenswert die bestehenden Bebauungen für die Wohn- und Nebennutzungen z.B. Küche oder Wäscherei mit einzubeziehen. Als planungsrechtliche Grundlage für eine Bebauung sind die Vorgaben des Paragraph 34 Baugesetzbuch (BauGB) anzusehen, besondere örtliche städtebauliche Vorgaben (z.B. eine Gestaltungssatzung) liegen nach gegenwärtigem Kenntnisstand nicht vor.
Bedingungen
Zuschlag2 von 2 angegeben
- Qualität
- Bieterpräsentation
- Qualität
- Konzeptstudie
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 01.01.2024
- Vertragsende
- 01.01.2028
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz2 von 2 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen, Braunstraße 2, 04013 Leipzig
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt nicht darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
Formale und zwingende Ausschlusskriterien (wenn nicht in anderen Punkten bereits genannt): - Fristgerechter Eingang des Teilnahmeantrags, - Vollständigkeit des Teilnahmeantrags, - Verwendung des Bewerbungsformulars; - Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen … ganz lesenkürzer
Formale und zwingende Ausschlusskriterien (wenn nicht in anderen Punkten bereits genannt): - Fristgerechter Eingang des Teilnahmeantrags, - Vollständigkeit des Teilnahmeantrags, - Verwendung des Bewerbungsformulars; - Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB (strafrechtliche Verurteilung), - Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB vorliegen, bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB (Steuern & Abgaben), - Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen, bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB (Insolvenz), - Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt, § 73 Abs. 3 VgV, - Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022. Informationen zum Verfahrensablauf: Aus der Stufe 1 (Eignungsprüfung) qualifizieren sich die erstplatzierten Bewerber für die Stufe 2 (Bieterpräsentation/ Verhandlung). Übersteigt die Anzahl vergleichbar geeigneter Bewerber die zu vergebenden Plätze, wird ein anonymes Losverfahren durchgeführt. Zur Angabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) ein Bewerbungsformular zu verwenden. Die Teilnahmeanträge sind fristgemäß, ausschließlich elektronisch bei der im Punkt I.3) genannten Stelle einzureichen (in Textform über die Vergabeplattform) ausschließlich im hierfür vorgesehenen Bereich. Weitere Infos zum Verfahren, z. B. Rückfragenkataloge können unter dem Link gem. Pkt. I.3) abgerufen werden. Erfolgt keine freiwillige Registrierung, werden Interessierte nicht automatisch über Infos (bspw. Rückfragen) im Verfahren in Kenntnis gesetzt. Daher ist zu beachten, dass diese sich regelmäßig über den benannten Link eigenständig informieren. Eine freiwillige Registrierung ist möglich und wird dringend empfohlen. Rückfragen sind ausschließlich über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform (gem. Pkt. I.3) zu stellen, werden von der Vergabestelle beantwortet, anonymisiert und allen Interessierten per Rückfragenkatalog auf dem benannten Link bzw. bei Registrierung per E-Mail zur Verfügung gestellt; Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass Fragen zum Vergabeverfahren durch Bewerber/ Bieter bis spätestens 7 Kalendertage vor Einreichungs-/ Eröffnungstermin einzureichen sind. Rechtzeitig gestellte Anfragen werden i. d. R. bis spätesten 4 Kalendertage vor Ende der Einreichungsfrist der Teilnahmeanträge/ Angebote beantwortet. Die Frist für den Eingang von Bewerberfragen endet am 20.06.2023, 12:00 Uhr. Diese Infos und deren Anlagen werden Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen. Die Bewerber-/ Bieterinfos und deren Anlagen sind bei der Ausarbeitung des Teilnahmeantrages/ Angebots in gleicher Weise wie die Ausschreibungsunterlagen zu berücksichtigen. Bei Abweichung zwischen den ursprünglichen Ausschreibungsunterlagen und den Antworten aus den Bewerber-/ Bieterinfos gelten die Antworten der Bewerber-/ Bieterinfos. Die Bewerber/Bieter sind verpflichtet, den Link gem. Pkt. I.3) regelmäßig jedenfalls aber letztmalig nicht früher als 4 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist hinsichtlich Bewerber-/Bieterinformationen einzusehen (Holpflicht).
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| W&V Architekten GmbH, Leipzig | 4 |
AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers
- Name
- SAH Leipzig gGmbH
- Anschrift
- Am Elsterwehr 10, 04109 Leipzig
- Website
- sah-leipzig.de
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
Bei uns erfasst
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Sachsen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Architekturleistungen in Sachsen (19 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Bauconzept Planungsgesellschaft mbH5 Zuschläge
- Bauplanung Bautzen GmbH5 Zuschläge
- BÜERO WEIDEMÜLLER - Hochbauplanung3 Zuschläge
- Drees & Sommer SE3 Zuschläge
- Planungsbüro Roth GmbH3 Zuschläge
- Weise Planungsgesellschaft mbH3 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung df9a0d0f-01f2-4480-8a0e-b1272f627714.