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Neubau Förderschulcampus am Standort Friedensweg; Generalplanungsleistungen

Stadt Osnabrück - FD Öffentliche Aufträge · Osnabrück, Niedersachsen

Aktenzeichen 2025-VgV-23/5-002veröffentlicht 18.11.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Osnabrück.

Alle Ausschreibungen: Planung in Niedersachsen (335 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Osnabrück49074, Niedersachsen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 84 Tage (124 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 5 Angebote je Los (165 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • Honorar30 %
  • Qualität des Projektteams20 %
  • Lösungsvorschlag50 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 12 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen der

- Objektplanung für Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10.1), Leistungsphasen 1 bis 3, ggf. 4, 6 - 9, - Objektplanung für Freianlagen (§§ 38 ff. HOAI i. V. m. Anlage 11.1), Leistungsphasen 1 bis 3, 6 - 9, - Objektplanung für Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI i. V. m. Anlage 12.1), Leistungsphasen 1 bis 3, 6 - 9, insbesondere für Grundleitungen und Regenwassermanagement - Fachplanung der Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14.1), Leistungsphasen 1 bis 3, - Fachplanung der Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15.1), Leistungsphasen 1 bis 3, ggf. 4, 6 - 9 für die Anlagengruppen 1 - 8, einschließlich nutzungsspezifischer Anlagen (Küche, Schwimmbad, Fachräume) - Bauphysik Wärmeschutz und Energiebilanzierung (§ 3 Abs. 1 HOAI i. V. m. Anlage 1, Ziffer 1.2.1, Abs. 2, Ziffer 1.2.2), Leistungsphasen 1 - 3, - Bauphysik Bauakustik gemäß § 3 Abs. 1 HOAI i. V. m. Anlage 1, Ziffer 1.2.1 Abs. 3, Ziffer 1.2.2), Leistungsphasen 1 - 3, - Bauphysik Raumakustik gemäß § 3 Abs. 1 HOAI i. V. m. Anlage 1, Ziffer 1.2.1 Abs. 4, Ziffer 1.2.2), Leistungsphasen 1 - 4, - Leistungen zum Brandschutz gemäß AHO Schriftenreihe Nr. 17 (Stand 2022), Leistungsphasen 1 bis 4. - Landschaftsplanung (§§ 22 ff. HOAI i.V.m. Anlage 4), Leistungsphasen 1 - 3 für Bereich südlich Hof Entrup

Vorgesehen ist die Erstellung einer Entwurfsunterlage Bau und anschließend die Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung für eine sich anschließende Generalunternehmerbeauftragung zur Errichtung des vorgesehenen Förderschulzentrums

Beschreibung des Loses

Die beiden Förderschulen Montessori-Schule an der Ernst-Sievers-Straße (Schwerpunkt geistige Entwicklung) und Anne-Frank-Schule an der Knollstraße (Schwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung) befinden sich in einem schlechten baulichen und energetischen Zustand und entsprechen nicht mehr den heutigen didaktischen Anforderungen.

Zur nachhaltigen Verbesserung der Rahmenbedingungen soll ein Förderschulzentrum am Friedensweg im Stadtteil Schinkel-Ost errichtet werden. Ziel ist es, beide Schulen eigen-ständig zu erhalten, da sie unterschiedliche Bedürfnisse für Ihre Schülerinnen und Schüler erfüllen. Gleichzeitig sollen durch den gemeinsamen Campus Synergieeffekte genutzt werden.

Der gemeinsame Förderschulcampus soll in einzelnen Lernhäusern bestehend aus Lern-Clustern errichtet werden. Die Montessori-Schule unterteilt hierbei die Primarstufe, den Sekundarbereich I und den Sekundarbereich II auf drei Lernhäuser. Die Anne-Frank-Schule unterteilt die Primarstufe und die Sekundarstufe I auf jeweils zwei Lernhäuser, sodass sie sich auf insgesamt vier Lernhäuser erschließen wird. In den jeweiligen Lernhäusern sind die allgemeinen Unterrichtsräume, die dazugehörigen Differenzierungsräume, Therapieräume sowie Räumlichkeiten für Lehrmaterialien und die sonstigen schul-spezifischen Bedarfe vorgesehen. Darüber hinaus hält das Lernhauskonzept pädagogische Räume für Ruhebereiche, Sozialtrainings und Freizeitgestaltung vor. Angegliedert ist jeweils eine Lehrerstation mit Räumen für Mitarbeitende und weiteren Besprechungsmöglichkeiten. Es ist eine gemeinsame Nutzung im Hinblick auf die Therapiebäder, die Sport-halle sowie im Bereich der Fachräume beabsichtigt. Diese sollen in einem gemeinsamen Sport- und Therapiezentrum sowie in gemeinsamen Kreativhäusern entstehen.

Das Raumprogramm weist insgesamt eine Hauptnutzfläche ohne notwendige Verkehrsflächen, wie Flure, Treppenhäuser etc., von 14.601 m2 auf. Die städtebauliche Studie Förderschulcampus Friedensweg Osnabrück des Büros ASTOC-Studie geht von einer Bruttogrundfläche (BGF) von 24.440 m2 aus. Die Schulhoffläche liegt bei rd. 7.500 m2, für die Themenfelder Erschließung und Parken wird von einem Flächenbedarf von rd. 5.067 m2 ausgegangen. Hinzukommen Flächen für das Regenwassermanagement von rd. 6.000 m2, so dass sich die Gesamtaußenanlagenfläche auf knapp 19.000 m2 beläuft. ? Da auf der zu bebauenden Fläche zahlreiche Restriktionen aus umweltfachlicher Sicht, insbesondere im Hinblick auf Stadtklima (bedeutende Frischluftverbindung in Richtung Schinkel), Grüne Finger, Wald und der artenschutzrechtlichen Notwendigkeit des unbeeinträchtigten Erhalts von Teilflächen auf der Fläche liegen, wurde zunächst eine städte-bauliche Machbarkeitsstudie erstellt, aus der die Variante Struktur-V1 als Vorzugsvariante herausgearbeitet wurde.

Die gesamte Machbarkeitsstudie stellt die Basis für die Aufgabenstellung dar. Wesentliche Eckpunkte seien hier einmal explizit erwähnt:

- Abstand zu Waldflächen (30m) und Baumreihen (15m), zum Röthebach sowie zur Gasdruckleitung entlang der Belmer Straße (Abb. 17 Restriktionen aus der Machbarkeitsstudie - Freihalten der bestehenden Starkregenfläche Röthebach - Eigene Adressbildung und Verkehrserschließung der jeweiligen Schule (über Friedensweg sowie über Belmer Straße) - Maximal zweigeschossige Bauweise - Verteilung der Gemeinschaftsflächen auf beide Seiten des Röthebachs - Maximal eine Überquerung des Röthebachs mittels Brücke (max. Breite 5m) (sie-he Machbarkeitsstudie "Umgang Röthebach" Seite 22-24) - Vorfahrt, Drop-Off-Zone und Warteplätze für Kleinbusse - Regenwassermanagement, -versickerung vor Ort

Die Baumaßnahme soll einen möglichst geringen ökologisch Fußabdruck vor allem im Hinblick auf das Standortklima darstellen.

Des Weiteren ist für den südlichen Teil des Gebietes unterhalb des Hof Entrup ein Landschaftsplan zu entwickeln (LPH 1-3), der durch eine getrennte Kostenberechnung zu bewerten ist, jedoch nicht durch den Generalunternehmer zur Ausführung kommen und nicht Teil der FLB sein soll.

In kostenmäßiger Hinsicht ergeben sich unter Zugrundlegung von einem Kostenkennwert nach BKI von 2.600,00 EUR/m2 BGF (für die Kostengruppen 300 Hochbau und 400 Technik; Stand 2023) und Ansätzen für das Herrichten/Erschließen sowie für die Gestaltung der Außenanlagen Gesamtkosten von rd. 85 Mio. EUR.

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Preis
HonorarGewichtung (Punkte, genau) 30Honorarangebot
Qualität
Qualität des ProjektteamsGewichtung (Punkte, genau) 20Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen mit ihren auftragsbezogenen, fachspezifischen Erfahrungen sowie ihrer Aufgaben in dem vorliegenden Projekt in der Planungs- und Ausführungsphase. Darstellung der Ressourcenplanung und Sicherstellung der Verfügbarkeit. Darstellung des Besprechungswesens sowie der örtlichen Präsenz in den Leistungsphasen 1 bis 8
Qualität
LösungsvorschlagGewichtung (Punkte, genau) 50Architektur- und Freiraumkonzept. Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms (Gestalterische Qualität der Umsetzung sowie äußere und innere Erschließung). Wirtschaftliche Umsetzung des vorgegebenen Raum- und Funktionsprogramms. Ökologische Auswirkungen auf Standortklima (Klimaresilienz) und Nachhaltigkeit der Baustoffe und Konstruktionen (Materialkonzept).

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Auf der Hude 2, 21339 Lüneburg
Fristen für Nachprüfungsanträge
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt … ganz lesenBieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXTBYY6YTZSJVX6E# Fragen oder Hinweise der Bieter zu den Vergabeunterlagen oder zum Vergabeverfahren sind im Vergabeportal bis zum 25.04.2025 zu stellen. Bitte nur diesen Kommunikationsweg nutzen! Auskunftsersuchen, die nicht bis zu dem genannten Termin vorliegen, werden nicht beantwortet.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
gmp Generalplanungsgesellschaft mbH, Hamburg4

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Luisenstrasse 18, 2. OG, 49074 Osnabrück
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 710 (Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen) in Niedersachsen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

399vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (384 Lose mit Angabe)
341.510 €Zuschlagswert im Median
146.605 € – 712.845 €mittlere Hälfte, 214 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 50f573fa-49b5-45b0-9f13-3d56a204b23c.