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Neubau eines Katastrophenschutzzentrums, eines Feuerwehrgerätehauses und eines Baufhofes in Kretz

Verbandsgemeinde Pellenz · Plaidt, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen 2024-04-16-75veröffentlicht 15.03.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 934 Tagen abgelaufen

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Alle Ausschreibungen: Architekturleistungen in Rheinland-Pfalz (26 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
elektronisch: Erforderlichsubreport.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 81 Tage (12 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 32 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 23:59 Uhr
    vor 31 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz (KV), die Verbandsgemeinde Pellenz (VG) und die Ortsgemeinde Kretz (OG) planen gemeinsam den Neubau eines Katastrophenschutzzentrums, eines Feuerwehrgerätehauses und eines Bauhofes in Kretz, unter Nutzung möglicher Synergien. Der Bau des Gebäudekomplexes ist auf dem aktuellen Sportplatz der Ortsgemeinde Kretz vorgesehen. Die Auftraggeber möchten das Bauwerk schnellstmöglich unter gemeinsamer Nutzung der geeigneten Räumlichkeiten realisieren. Es wurde bereits eine Bedarfsermittlung mit den einzelnen Beteiligten KV, VG und OG sowie mit den Nutzern der Anlage (den Einsatzkräften der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes sowie den Arbeitern des Bauhofes) durchgeführt. Die Bedarfsmatrix gibt Aufschluss über die benötigten Räumlichkeiten je Nutzer, deren Dimensionierung, Nutzungsart und Ausstattung. Ebenfalls sind die nach DIN 14092-1 (Feuerwehrhäuser - Teil 1: Planungsgrundlagen) geltenden Mindestanforderungen an den Raum- und Flächenbedarf sowie die Anforderungen des Brandschutzbedarfsplanes die durch den Planer zu beachten sind, aufgeführt. Für die Realisierung steht die im Bebauungsplan als „öffentliche Fläche für den Gemeindebedarf“ gekennzeichnete Fläche zur Verfügung. Der Bebauungsplan befindet sich zurzeit in der zweiten öffentlichen Auslegung. Der Zugang zum Grundstück soll über die Hauptstraße erfolgen. Das Grundstück wird rechtzeitig erschlossen. Alle Verkehrsflächen (Flure, Einfahrt und Hof) sollen von den unterschiedlichen Parteien gemeinschaftlich genutzt werden. Hinzu kommen einige Räumlichkeiten wie Küche, Besprechungsräume und Sanitäranlagen sowie ein zentraler Raum für Heizung und Technik, die in der Bedarfsmatrix unter Spalte 5 als gemeinsame Nutzung kenntlich gemacht sind. Zur Energiegewinnung soll auf dem Dach der 2.000m² großen Katastrophenschutzhalle eine sinnvoll dimensionierte PV-Anlage realisiert werden. Das Gebäude ist energieeffizient und barrierefrei zu planen. Es sollen Erweiterungsmöglichkeiten sowohl für das Katastrophenschutzzentrum als auch die Feuerwache vorgesehen werden. Eine mögliche Erweiterung um ein weiteres Geschoss muss ebenfalls durch den Planer sowohl planerisch als auch statisch beachtet und mit eingeplant werden. Der Gebäudekomplex ist für die aktuelle Planung in eingeschossiger Bauweise vorgesehen. Die Planung des Gebäudekomplexes soll für das Leistungsbild § 34 Leistungsbild Gebäude und Innenräume sowie für das Leistungsbild § 39 Freianlagen vergeben werden. Gegenstand der Vergabe sind damit die Planungsleistungen für die Leistungsphasen 1 – 9. Die Vergabe der Planungsleistung umfasst die Leistungsphasen 1-9 für den gesamten Gebäudekomplex mit Ausnahme der 2.000 m² großen Lagerhalle des Katastrophenschutzzentrums. Die Lagerhalle des Katastrophenschutzzentrums soll in der Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) vom Auftraggeber optional abgerufen werden können. Weiterhin soll die Leistungsphase 4 für das Leistungsbild Freianlagen nicht erbracht werden. Neben den Grundleistungen nach HOAI ist die Vergabe Besonderer Leistungen ebenfalls Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Die besonderen Leistungen sind in der Anlage 2 des Architektenvertrags sowie im Honorarblatt beschrieben und aufgelistet.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag4 von 4 angegeben

Preis
Gesamthonorar (40 %)
Qualität
Umsetzungskonzept (20 %)
Qualität
Personalkonzept (20 %)
Qualität
Konzept Kostencontrolling (20 %)

Eignung6 von 6 angegeben

Kriterium
1. Erklärung des Bewerbers, dass in der Person des Bewerbers oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung mit § 123 GWB begründet sind. 2. Erklärung des Bewerbers, dass in der … ganz lesen1. Erklärung des Bewerbers, dass in der Person des Bewerbers oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung mit § 123 GWB begründet sind. 2. Erklärung des Bewerbers, dass in der Person des Bewerbers oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung mit § 124 GWB begründet sind. 3. Erklärung des Bewerbers, dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen (gemäß § 73 Abs. 3 VgV). Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist. 4. Erklärung des Bewerbers, dass bei der Ausführung der vertraglichen Leistung im Auftragsfall nicht die von der Scientology-Organisation verbreitete "Technologie von L. Ron Hubbard" angewendet, gelehrt oder in sonstiger Weise verbreitet wird. 5. Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen aktuellen Auszug aus dem Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister oder den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 5 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch vom Dritten abzugeben.
Kriterium
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die Dienstleistungen, die mit der ausgeschriebenen Planungsleistung vergleichbar sind, in den letzten drei Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV). 2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazi … ganz lesen1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die Dienstleistungen, die mit der ausgeschriebenen Planungsleistung vergleichbar sind, in den letzten drei Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV). 2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient, und dass die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). 3. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch vom Dritten abzugeben. Der Bewerber muss über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 1.500.000 EUR und für Sach- und Vermögensschäden mindestens 1.000.000 EUR beträgt (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV). Die vorgenannten Deckungssummen müssen mind. zweifach je Versicherungsjahr zur Verfügung stehen.
Kriterium
1. Auflistung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen - namentlich genannt - und unter Nennung der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung. Diese ist durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV … ganz lesen1. Auflistung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen - namentlich genannt - und unter Nennung der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung. Diese ist durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV). 2. Erläuterung, aus der die Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekten, Ingenieure, Techniker etc.) hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV). 3. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch vom Dritten abzugeben. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. I. Mindestanforderung an die Bürogröße: Der Bewerber muss mindestens hinsichtlich der Person des Planers und des Bauüberwachers über die Qualifikation eines abgeschlossenen Hochschulstudiums des Bauingenieurwesens bzw. der Architektur verfügen und einem Vertreter von gleicher Qualifikation verfügen. Für den stellvertretenden Bauüberwacher wird auch die Qualifikation eines staatl. gepr. Technikers mit einer Berufserfahrung von mind. 5 Jahren in der Bauüberwachung als vergleichbare Qualifikation anerkannt. Der Bewerber muss nach § 64 LBauO Rheinland-Pfalz bauvorlageberechtigt sein. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe entsprechende Architekten benennen. Die geforderte Eignung muss zum Einreichungstermin für die Teilnahmeanträge vorliegen und ist mit diesem nachzuweisen. II. Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers: Zum Beleg ihrer technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit haben die Bewerber mit dem Vordruck Teilnahmeantrag Erklärungen zu Referenzen einzureichen. Einzureichen sind mindestens drei geeignete Unternehmensreferenzen über mit dem Auftrag typologisch gleiche oder verwandte Leistungen, aus denen sich ergibt, dass der Bewerber in der Lage ist, die ausgeschriebenen Leistungen auch nach Art, Umfang und Komplexität ordnungsgemäß auszuführen. Die Referenzen sind so zu beschreiben, dass eindeutig die Qualifikation zur Planung des Projektauftrages nachgewiesen werden. Die Referenzen sind als Eigenerklärung mit dem Vordruck Teilnahmeantrag einzureichen..
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Rein nationale Ausschlussgründe
Begrenzung der Bewerberzahl
5 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
subreport.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Ja
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Stiftsstr. 9, 55116 Mainz
Fristen für Nachprüfungsanträge
entsprechend der Regelungen in § 160 GWB
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Besonders geeignet für:selbst#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
56637 Plaidt
Website
pellenz.de
Kontakt
vergabestelle@pellenz.de

Bei uns erfasst

98Bekanntmachungen
19Zuschlagsmeldungen

Alle Ausschreibungen und Zuschläge dieser Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

264vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (199 Lose mit Angabe)
216.649 €Zuschlagswert im Median
120.698 € – 364.521 €mittlere Hälfte, 142 Werte

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Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 16.04.2024

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 6d9574db-fd79-44a0-a36a-2d676182d453.