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Markterkundung und Interessenbekundungsverfahren zum Bistrobetrieb auf dem Gelände der Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie (Ruppiner Chaussee)

Berliner Feuerwehr · Berlin, Berlin

Aktenzeichen Konzession Bistrobetrieb (BFRA)veröffentlicht 17.06.2026Dienstleistungen

Frist im Verfahrenkeine Angabe

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Berlin13503, Berlin
Einreichung
elektronisch: Erforderlichmeinauftrag.rib.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Die Verfahrensart ist nicht eindeutig angegeben. Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Wird verhandelt?

Siehe Vergabeunterlagen.

Was jetzt zu tun ist

Bekanntmachung und Unterlagen auf der Vergabeplattform prüfen.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 69 Tage (48 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (30 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 5 Monaten
  2. Fragen bis 10:00 Uhr
    an Berliner Feuerwehr
    vor 3 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Berliner Feuerwehr führt ein Interessenbekundungsverfahren als reine Markterkundung durch, um die geplante Einrichtung eines Bistrobetriebs auf dem Campus der Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie (BFRA) vorzubereiten. Ziel ist es, frühzeitig Einblicke in den Markt zu gewinnen und potenzielle Betreiber über Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zu informieren. Im Mittelpunkt steht der Austausch mit interessierten Gastronomieunternehmen, um deren Erfahrungen, Ideen und grundsätzliche Konzepte kennenzulernen. Die Berliner Feuerwehr möchte verstehen, welche Anforderungen aus Sicht der Praxis für einen erfolgreichen, wirtschaftlich tragfähigen Betrieb notwendig sind und welche Angebotsformen sowie Betriebsmodelle realistisch umgesetzt werden können. Die Markterkundung dient somit der Vorbereitung eines möglichen späteren Vergabeverfahrens. Sie soll eine fundierte Entscheidungsgrundlage schaffen, um die Rahmenbedingungen, Leistungsanforderungen und Ausgestaltung eines künftigen Bistrobetriebs bedarfsgerecht und marktgerecht zu definieren. Das Verfahren ist ausdrücklich unverbindlich und stellt keine Ausschreibung dar. Es begründet weder einen Anspruch auf Teilnahme an einem späteren Verfahren noch auf Zuschlag oder Vertragsabschluss. Vielmehr steht die Informationsgewinnung und der Dialog mit dem Markt im Vordergrund.

Beschreibung des Loses

Die Berliner Feuerwehr beabsichtigt, auf dem Campus der Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie (BFRA) in Berlin-Schulzendorf ein modernes Bistro- und Verpflegungsangebot einzurichten. Der Campus ist der größte Feuerwehrstandort Deutschlands und dient täglich als Ausbildungs- und Arbeitsort für Auszubildende, Lehrkräfte, Mitarbeitende sowie externe Gäste. Das geplante Bistro soll den Alltag am Standort ergänzen und ein attraktives gastronomisches Angebot bereitstellen. Zu diesem Zweck führt die Berliner Feuerwehr ein Interessenbekundungsverfahren durch. Dieses dient dazu, frühzeitig potenzielle Betreiberunternehmen anzusprechen und einen Überblick über deren Ideen, Erfahrungen und Vorstellungen für den Betrieb eines Bistros zu erhalten. Gesucht werden insbesondere Gastronomiebetriebe, Caterer, Bistrobetreiber oder vergleichbare Unternehmen, die Interesse haben, ein entsprechendes Konzept zu entwickeln und umzusetzen. Eine detaillierte oder formale Konzeptausarbeitung ist nicht erforderlich. Im Vordergrund stehen vielmehr grundlegende Angaben zum Unternehmen, bisherige Erfahrungen im gastronomischen Bereich, erste inhaltliche Überlegungen zum Bistroangebot sowie Einschätzungen zu den notwendigen Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Betrieb. Das Verfahren ist ausdrücklich als Markterkundung angelegt und stellt keine Ausschreibung dar. Es begründet keinerlei Anspruch auf Zuschlag oder Vertragsabschluss. Die eingehenden Rückmeldungen dienen ausschließlich der weiteren Planung und möglichen Ausgestaltung eines späteren Vergabeverfahrens. Der Standort befindet sich in der Ruppiner Chaussee 268 in Berlin. Auf dem Campus sind durchschnittlich etwa 250 Personen tätig, wobei die tatsächliche Anwesenheit je nach Ausbildungs-, Übungs- und Veranstaltungsbetrieb schwanken kann. Zusätzlich befinden sich weitere Einrichtungen auf dem Gelände, deren Mitarbeitende das gastronomische Angebot ebenfalls nutzen könnten. Eine verbindliche Zusicherung von Nutzerzahlen oder Umsätzen erfolgt jedoch nicht. Für den Bistrobetrieb stehen Räumlichkeiten mit einer Fläche von rund 156 Quadratmetern zur Verfügung. Diese umfassen eine Ausgabeküche, sanitäre Einrichtungen sowie Nebenflächen. Eine grundlegende Küchenausstattung ist vorhanden, während weitere benötigte Geräte und Utensilien, wie Kochzubehör, Kaffeemaschinen, ein Kassensystem sowie Kleininventar, durch das Betreiberunternehmen bereitzustellen sind. Besonders attraktiv sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen: Die Räumlichkeiten werden mietfrei zur Verfügung gestellt und es fallen keine Betriebs- oder Nebenkosten an. Inhaltlich wird ein Bistroangebot erwartet, das sich an den Bedürfnissen der am Standort tätigen Personen orientiert und sowohl die Frühstücks- als auch die Mittagsverpflegung abdeckt. Für die Frühstückszeit sind unter anderem belegte Brötchen, Sandwiches, Kaffee- und Teespezialitäten, Kaltgetränke, Backwaren sowie kleine Snacks und leichte Speisen wie Obst oder Joghurt vorgesehen. Für den Mittagstisch wird ein täglich wechselndes warmes Gericht sowie eine Tagessuppe gewünscht. Mögliche Speisen sind beispielsweise Eintöpfe, Pasta- und Reisgerichte, Aufläufe, Currygerichte oder saisonale Angebote. Ein regelmäßiges vegetarisches Angebot ist wünschenswert. Die konkrete Gestaltung des Speisen- und Getränkeangebots obliegt dem Betreiberunternehmen und kann flexibel erfolgen. Als Öffnungszeiten für den regulären Betrieb werden werktags (Montag bis Freitag) etwa 7:00 bis 15:00 Uhr angestrebt. In dieser Zeit sollen sowohl Frühstücks- als auch Mittagsangebote bereitgestellt werden. An Wochenenden und gesetzlichen Feiertagen bleibt das Bistro grundsätzlich geschlossen. Zusätzlich kann eine Schließung an Brückentagen erfolgen sowie eine jährliche zusammenhängende Betriebsschließung von bis zu 14 Kalendertagen. Die genauen Zeiten sind mit der BFRA abzustimmen. Vorschläge für abweichende Öffnungszeiten können im Rahmen der Interessenbekundung eingebracht werden. Unabhängig von den Öffnungszeiten stehen die Räumlichkeiten dem Betreiberunternehmen grundsätzlich durchgehend zur Verfügung, sodass eine flexible Organisation der internen Abläufe möglich ist. Bei der Umsetzung sind sämtliche gesetzlichen Anforderungen im Bereich Lebensmittelrecht, Hygiene und Arbeitsschutz einzuhalten. Dazu zählen insbesondere die relevanten Vorschriften des Lebensmittelrechts, die Anforderungen des Infektionsschutzgesetzes sowie die Umsetzung eines Hygienekonzeptes nach HACCP-Grundsätzen. Eine Orientierung an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird begrüßt. Der Campus befindet sich auf einem gesicherten Behördengelände. Für das Betreiberunternehmen und dessen Personal sind entsprechende Zutrittsberechtigungen erforderlich, die nach einem möglichen Vertragsabschluss beantragt werden müssen. Der Genehmigungsprozess dauert in der Regel mehrere Wochen und umfasst auch Sicherheitsüberprüfungen. Interessierten Unternehmen wird die Möglichkeit geboten, die Räumlichkeiten sowie die Rahmenbedingungen vor Ort zu besichtigen. Dabei können sie sich ein Bild von den räumlichen Gegebenheiten, der vorhandenen Ausstattung und den betrieblichen Abläufen machen. Besichtigungstermine werden nach vorheriger Abstimmung organisiert und finden üblicherweise während der regulären Dienstzeiten statt. Insgesamt sucht die Berliner Feuerwehr nicht nur einen reinen Betreiber, sondern einen zuverlässigen Partner, der gemeinsam mit ihr ein attraktives, wirtschaftlich tragfähiges und nachhaltiges Verpflegungsangebot für den Standort und die dort tätigen Einsatzkräfte entwickelt.

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang0 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung3 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
meinauftrag.rib.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung0 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz1 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Berlin, 10825 Berlin
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
keine Angabe

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Die Berliner Feuerwehr führt aufgrund des bestehenden Interesses am möglichen Bistrobetrieb eine Markterkundung bzw. ein Interessenbekundungsverfahren durch und steht in diesem Zusammenhang auch als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Im Falle einer späteren Auftrags- oder Konzessionsvergabe würde die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH als Vertragspartnerin fungieren.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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