Machbarkeitsstudie Tiefe Geothermie Münster - Los 1: Projektdurchführung und -management
Stadtwerke Münster GmbH · Münster, Nordrhein-Westfalen
Aktenzeichen E73482248veröffentlicht 11.05.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Hauptleistung
- Geologische, geophysikalische und sonstige wissenschaftliche Prospektionstätigkeiten
- CPV 71351000
- Leistungsart
- Dienstleistungen
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- Konzepterstellung Modernisierung der EnergieversorgungDeutsche Rentenversicherung Westfalen - Baureferat - · MünsterFrist 23.11.2026
- Rahmenvereinbarung GeneralunternehmerBezirksregierung Münster · MünsterFrist 17.11.2026
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- ?keine Angabe
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbSektVO, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Münster48155, Nordrhein-Westfalen
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 30 Monaten
- Heute
Beschreibung
Beginnend im Jahr 2019 haben die Stadtwerke Münster eine Grüne Erzeugungsstrategie für die Dekarbonisierung der leitungsgebundenen Wärme entwickelt und bevorzugte erneuerbare Erzeugungstechnologien hierfür herausgearbeitet. Eine dieser Erzeugungstechnologien ist die Tiefe Geothermie, da vorliegende Informationen, insbesondere durch die Ergebnisse der 2D-Seismik des Landes NRW aus 2021, eine gewisse Höffigkeit und das Vorhandensein von mehreren Reservoiren zeigen. Die Stadtwerke Münster wurden in diesem Kontext ermutigt, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. Über die gute Vernetzung in die Branche und die relative Größe des Unternehmens kann das Vorhaben Vorbildcharakter für weitere Versorgungsunternehmen in NRW entwickeln. Die Nutzung von Erdwärme aus der Tiefe, kurz Tiefe Geothermie, stellt eine fortschrittliche Möglichkeit dar, CO2-freie Wärme für die Versorgung von Kunden zu gewinnen. Ziel der Stadtwerke Münster ist es das „Greenfield“ Tiefe Geothermie im Münsterland erfolgreich zu erschließen. Münster verfügt über drei potenzielle Reservoire für die Nutzung von Tiefer Geothermie: die Oberkreide in etwa 1.000 m Tiefe und zwei paläozoische Reservoire in Tiefen von mehr als 4.500 m. Zur weiteren Abschätzung des Potenzials soll eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden. Hierzu ist ein Förderantrag über progress. NRW – Innovation gestellt worden. Ziel der Machbarkeitsstudie ist die weitere Exploration der Tiefen Geothermie und Herbeiführung einer Entscheidung, ob und an welchem Standort eine erste Explorationsbohrung abgeteuft werden kann. Die genannten Reservoire werden auf Basis einer erweiterten Datenaufnahme und Auswertung im Rahmen einer durchzuführenden 3D-Seismik hinsichtlich des vorhandenen Potenzials exploriert. Diese aufgenommenen Daten fließen in die Entwicklung eines Bewertungsmodell zur Ermittlung von geothermischen Vorzugsstandorten ein. Dieser Modellansatz soll auf andere Standorte in NRW übertragen werden können. Darüber hinaus soll aus den gemachten Erfahrungen heraus ein „Best Practice“-Leitfaden erstellt werden, welcher die weitere Entwicklung der Tiefen Geothermie in NRW anstoßen und unterstützen soll.
Beschreibung des Loses
1. AP 01: Projektsteuerung Kurzbeschreibung / Zielstellung: Grundsätzliche und übergeordnete Aufgabe der Projektsteuerung ist die Kontrolle und Sicherstellung der Erreichung des Projektziels im vorgegebenen Rahmen. Bei Abweichungen vom Plan und Gefährdung des Projektziels sind Gegenmaßnahmen zur Zielerreichung zu definieren, mit der Projektleitung des AG abzustimmen und umzusetzen. Wesentliche Inhalte: Der Projektsteuerung obliegen über die komplette Bearbeitungszeit zur Machbarkeitsstudie zur Tiefen Geothermie in Münster die folgenden Aufgaben: • Mitwirken bei der Festlegung und Dokumentation der Projektziele und Projektvorgaben • Mitwirken bei der Erstellung von Leistungsverzeichnissen, bei der Ausschreibung und der Vergabe weiterer in der Machbarkeitsstudie beschriebener oder diese Studie begleitende Gewerke • Erstellung und Pflege eines mit allen Beteiligten abgestimmten Projektplanes sowie Darstellung dessen in einem GANTT-Diagramm. • Erstellung (in Absprache mit dem AG) und Pflege einer sinnvollen und übersichtlichen Ordnerstruktur im SharePoint des AG zwecks Ablage von sämtlichen Dokumenten (u.a. Berichte, Informationen, Protokolle, Zeitplan, Präsentationen, Entscheidungsvorlagen, etc.) • Organisation, Vorbereitung, Moderation und Nachbearbeitung von zweiwöchentlich stattfindenden Jour Fixe mit den Projektbeteiligten • Protokollierung der Jour Fixe (Fortlaufende Protokollierung in einem Word-Dokument) • Kontrolle der Kosten während des Studienverlaufs • Pflege und Fortschreiben einer Aktionsliste zu übergeordneten Themen • Vorbereitung und Ausarbeitung von Entscheidungsvorlagen sowie Handlungsempfehlungen • Koordination und Anfertigung eines Projektstatusberichtes pro Quartal für den Lenkungskreis (Format PowerPoint), der prägnant über zurückliegenden Tätigkeiten und Ergebnisse sowie zukünftige Tätigkeiten informiert. • Zusätzliche Darlegung eines aktuellen Terminplans sowie einer aktuellen Liste offener Punkte (LOP). • Koordination der Projektbeteiligten, die nicht dem Stadtwerke-Konzern angehören, um die Projektziele wie geplant zu erreichen • Einbindung und Organisation des Partizipations- und Willensbildungsprozesses von externen Stakeholdern via Arbeits-, Workshop-, Abstimmungs- und/oder Präsentationstermine, insofern erforderlich • Management inhaltlichen Verzahnung sowie Abstimmung von Teilleistungen der Projektbeteiligten • Aufbau einer Schnittstellenübersicht zwecks eindeutiger Zuteilung bzw. Abgrenzung von Aufgaben / Tätigkeiten • Qualitätskontrolle der Ergebnisse zur Sicherstellung der Förderfähigkeit der Machbarkeitsstudie (insbesondere Einhaltung sämtlicher Anforderungen des Fördermittelgebers) 2. AP 02: Dokumentation – „Best Practice Leitfaden” Kurzbeschreibung/ Zielstellung: Im AP 02 werden die Inhalte und Ergebnisse aus der Machbarkeitsstudie sowie der Vorstudie zu einem zusammenhängenden Werk zusammengefügt – dem „Best Practice Leitfaden“. Derzeit sind folgende Inhalte vorgesehen: • Risikoabschätzung: Im Rahmen des kontinuierlichen "lessons learned“-Ansatzes vor und während der Umsetzung der Maßnahmen wird ein Risikoregister geführt. In diesem werden die Herausforderungen mit den umgesetzten Gegenmaßnahmen gesammelt. • Kommunikationskonzept: Definition der Grundlagen eines Kommunikationskonzept inkl. Einbindung der gesammelten Erfahrung. • Stakeholdermanagement: Wer ist wann einzubinden, um die Maßnahmen von der Vorstudie bis zur Definition der Bohrstandorte erfolgreich durchführen zu können? Es wird beschrieben welche Behörden und Interessensgruppen zu welchem Zeitpunkt im Projektprozess einzubinden sind. • Exemplarischer Projektablauf Stadtwerke Münster: Von der Projektidee bis zur Entscheidung zur Explorationsbohrung. • Projektablaufplan: Erstellung eines exemplarischen Rahmenablaufplans auf Basis der realen Durchführungszeiträume der einzelnen Projekt- und Prozessschritte. • Genehmigungsmanagement: Beschreibung des Genehmigungsmanagements am Beispiel der durchgeführten Maßnahmen in Münster • Grundlagen für die Durchführung der 3D-Seismik, mit dem speziellen Schwerpunkt einer innenstädtischen Durchführung. • Ressourcenplanung: Erstellung eines Überblicks, welche personellen und wirtschaftlichen Ressourcen für die Vorbereitung, Planung, Durchführung und Auswertung benötigt werden. • Betrachtung der Wirtschaftlichkeit und der nächsten Schritte: Welche Größen sind bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für das gesamte Geothermische Vorhaben zu berücksichtigen? Diese Liste wird im Projektverlauf ggf. noch angepasst werden. Wesentliche Inhalte des AP: • Aufbau einer logischen strukturierten Gliederung. Diese soll die verschiedenen Aspekte sowie der gewonnenen Erkenntnisse aus der Vor- und der Machbarkeitsstudie widerspiegeln. • Koordination und Zusammenführung Schritte der Machbarkeitsstudie bzw. deren Ergebnisse in einem Dokument, einem „Best Practice Leitfaden“. • Vereinheitlichung der unterschiedlichen Zuarbeiten sowie Formulierung von Überleitungen aufeinanderfolgender Themenkomplexen. Eine lose Zusammenstellung von Unterlagen verschiedener Unterlieferanten wird nicht akzeptiert.
Gegenstand nach CPV
Bedingungen
Zuschlag0 von 1 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Westfalen, Albrecht-Thaer-Straße 9, 48147 Münster
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der V … ganz lesenkürzer
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
- Der Gesamtwert der Beschaffung sowie die Werte des Ergebnisses, des niedrigsten und höchsten zulässigen Angebots werden gemäß § 38 Abs. 6 SektVO nicht veröffentlicht, da diese u. a. den geschäftlichen Interessen des erfolgreichen Bieters schaden und den lauteren Wettbewerb beeinträchtigen.
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| Erdwerk GmbH hydrogeologie geothermie, München | – |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Art
- Erzeugung, Fortleitung oder Abgabe von Gas oder Wärme
- Anschrift
- Hafenplatz 1, 48155 Münster
- Website
- stadtwerke-muenster.de
- Kontakt
- info@
stadtwerke-muenster.de
Bei uns erfasst
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Nordrhein-Westfalen (122 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Kempen Krause Ingenieure13 Zuschläge
- FISCHER TEAMPLAN Ingenieurbüro GmbH12 Zuschläge
- Hatting & Kuhlmann TGA GmbH & Co. KG12 Zuschläge
- Bockermann Fritze IngenieurConsult GmbH9 Zuschläge
- Fuhrmann + Keuthen Beratende Ingenieure PartG mbB9 Zuschläge
- THIEKEN ARCHITEKTEN + INGENIEURE GmbH9 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 01b7bbf3-454c-4ddb-89d4-d70b9ada0010.