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Lieferung von drei Messgeräten für Schwefelwasserstoff in der Umgebungsluft

Landesamt für Umweltschutz · Halle (Saale)

Aktenzeichen 32.13-44240-12/2025veröffentlicht 16.04.2025Öffentliche Ausschreibung

Angebotsfristseit 551 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Halle (Saale)
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 170 Tage (15 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 1 Angebot je Los (3 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 19 Monaten
  2. Fragen bis 23:59 Uhr
    vor 18 Monaten
  3. Angebotsfrist 23:59 Uhr
    über evergabe-online.de
    vor 18 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Es sind drei Messgeräte für Schwefelwasserstoff in der Umgebungsluft zu liefern. Das Messgerät muss folgende Anforderungen erfüllen: Messung von H2S in der Umgebungsluft nach der Methode der UV-Fluoreszenz mittels Umwandlung in SO2 durch katalytische Oxidation. Der folgende Messbereich muss abgedeckt sein: 0-1000 ppb Die Nachweisgrenze (3σ) sollte ca. 2 ppb betragen. Die Abweichung von der linearen Regressionsfunktion muss ≤ ± 2 % vom Messwert sein. Die Einstellzeit zum Erreichen von 90% der Sollkonzentration (ca. 630 ppb H2S) muss < 200 Sekunden sein. Das Messgerät muss über eine RS-232 Schnittstelle mit Bayern-Hessen-Protokoll zur Datenübertragung und Steuerung verfügen. Das Messgerät muss über einen Ethernet-Anschluss verfügen. Der Fernzugriff mittels Remotedesktop oder TeamViewer sollte gewährleistet werden. Das Messgerät muss für eine Stromversorgung von 230 V, 50/60 Hz ausgelegt sein. Das Messgerät muss über einen Kohlenwasserstoff-Scrubber für das Messgas verfügen. Die Messgaspumpe muss im Gerät integriert sein. Messgeräte mit externer Pumpe sind wegen der Platzbedingungen in einigen Messstationen ungeeignet. Das Gerät sollte zur Korrektur von Intensitätsschwankungen der UV-Lampe über einen Referenzdetektor verfügen. Das Messgerät ist mit einer internen Permeationseinrichtung für automatische Funktionskontrollen auszustatten. An diese Einrichtung werden folgende Anforderungen ge-stellt: Die Permeationseinrichtung muss beheizt sein und die Temperatur muss auf ± 0,1 °C stabil geregelt werden. Die Temperatur der Permeationseinrichtung sollte im Bereich 40-50°C einstell-bar sein. Die Permeationseinrichtung ist permanent mit Nullgas zu spülen, um Anreicherungen von H2S im System zu verhindern Das zur Nullpunktprüfung, zur Verdünnung und zur Spülung benötigte Nullgas muss vom Messgerät, z.B. durch Einsatz von externen Gasreinigungspatronen selbst erzeugt werden. Eine externe Nullgasversorgung ist in den Messstationen nicht vorhanden. Die intern erzeugten Null- und Prüfgase müssen vor dem Messgasfilter aufgegeben werden. Die Betriebszustände Nullgas, Prüfgas und Messen müssen über Fernsteuerung (z.B. von der Stationsdatenerfassung) ansteuerbar sein. Den Betriebszuständen entsprechende Status- und Fehlerbits sind an die Datenerfassung zu übertragen. Das Messgerät muss für den Einbau in 19“-Racks geeignet und für die Montage von Rackschienen vorbereitet sein (3 Gewindebohrungen M4 an jeder Seite zur Befestigung der Schienen). Die Bediensoftware des Messgerätes sollte in deutscher Sprache vorliegen. Im Ausnahmefall ist auch Englisch zulässig. Software in anderer Sprache kann nicht akzeptiert werden. Geräteschulung: Es ist eine Schulung der Techniker beim Auftraggeber anzubieten. Diese Schulung muss mindestens den Geräteaufbau, die Bedienung und Einstellung der Geräte, die Durchführung von Wartungs- und Reparaturarbeiten und von Kalibrierungen und Justierungen umfassen. Die Schulung hat vor Beginn der Abnahmeprüfung zu erfolgen. Es ist von ca. 10 Teilnehmern auszugehen. Der Termin/die Termine ist/sind mit dem Auftraggeber vorher abzustimmen. Zu liefernde Dokumentation und Zubehör: Zu jedem Analysator ist eine gedruckte Bedienungsanleitung in deutscher Sprache zu liefern. Weiterhin sind mindestens 3 umfassende, gedruckte Wartungs- und Serviceanleitungen in deutscher Sprache zu liefern, in den alle Wartungs- und Justierungsarbeiten de-tailliert beschrieben sind. Zusätzlich sind die Bedien-, Wartungs- und Serviceanleitungen als pdf-Dateien zu liefern. Sollte für die Justierung von internen Sensoren (z.B. Druck-, Temperatur- und Durchflusssensoren) oder von Geräteparametern (z.B. Mittelungszeiten, Filterfunktionen, etc.) eine spezielle Software notwendig sein, so ist diese ebenfalls, einschließlich einer zugehörigen Anleitung, möglichst in deutscher Sprache (im Ausnahmefall in Englisch), zu liefern. Zu jedem Gerät ist eine Permeationspatrone für H2S zu liefern, deren Permeationsrate so ausgewählt ist, dass eine Prüfgaskonzentration von ca. 150 ppb erzeugt wird. Der Auftragnehmer sollte über eine kompetente technische Serviceabteilung in Deutschland verfügen. Ein Deutsch sprechender Ansprechpartner für technische Fragen zu den Messgeräten ist zu benennen. Mit dem Angebot ist eine Preisliste für alle, entsprechend der Wartungsanleitung innerhalb von 2 Jahren zu ersetzenden Ersatz- und Verschleißteile abzugeben. Der An-bieter garantiert diese Preise für mindestens ein Jahr nach Auftragserteilung. Der Aufraggeber behält sich vor, im Rahmen der Auftragserteilung auch Ersatzeile aus dieser Liste zu den angegebenen Preisen zu bestellen.

Gegenstand nach CPV

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 0e49825e-5736-4fe5-bb4f-3ee1471eeeeb.