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Konfokalmikroskop

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz · Mainz, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen GBE-2026-0464veröffentlicht 16.06.2026LieferleistungenSonstiges einstufiges Verfahren

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Art des Auftrags
Lieferleistungen
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keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Sonstiges einstufiges VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Mainz55131, Rheinland-Pfalz
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertja
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 5 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Beschafft werden soll ein konfokales Fluoreszenz-Laser-Scanning-Mikroskop des Typs Leica STELLARIS mit integriertem FLIM-Modul FALCON einschließlich der erforderlichen Hard- und Softwarekomponenten. 2. Forschungsbedingte Anforderungen Im Rahmen des Projektes sollen dynamische Veränderungen des sekundären Botenstoffes cAMP in lebenden Zellen gleichzeitig an verschiedenen subzellulären Kompartimenten (Plasmamembran, Endosomen, Golgi-Apparat, endoplasmatisches Retikulum und Zellkern) mittels FLIM-FRET-Biosensoren untersucht werden. Hieraus ergeben sich folgende zwingende technische Anforderungen: - hochauflösende Fluoreszenz-Lebenszeitmessungen (FLIM) für den Einsatz in lebenden Zellen, - sehr hohe Messgeschwindigkeit bei gleichzeitig hoher Photonenausbeute zur Erfassung dynamischer biologischer Prozesse im Sekundenbereich, - äußerst hohe Sensitivität zur Detektion geringer Signale in kleinen subzellulären Kompartimenten bei minimaler Phototoxizität, - flexible und verlustarme Anregungs- und Detektionsmöglichkeiten über ein breites Spektrum zur optimalen Anpassung an unterschiedliche Fluorophore, - Eignung für simultane Multiplexanwendungen mit mehreren Biosensoren, - vollständig integrierte Hard- und Softwarelösung ohne externe Zusatzmodule zur Durchführung komplexer FLIM-FRET-Messungen, - simultane Erfassung von Fluoreszenzlebensdauer und Intensität in mehreren spektralen Kanälen innerhalb eines konfokalen Scans, - Möglichkeit der unmittelbaren, integrierten Live-Datenanalyse lebensdauerbasierter Signale während der Messung. Zwingend erforderliche Anforderungen: Hierzu zählen insbesondere hochauflösende Fluoreszenzlebensdauer-Messungen (FLIM), eine hohe Messgeschwindigkeit bei gleichzeitig hoher Photonenausbeute sowie die Möglichkeit einer unmittelbaren Live-Datenanalyse zur Bewertung lebensdauerbasierter Signale während der Aufnahme. Darüber hinaus ist eine maximale Sensitivität erforderlich, um auch geringe Signaländerungen in kleinen subzellulären Kompartimenten zuverlässig detektieren zu können. Zudem ist eine flexible Anregung unterschiedlicher Fluorophore im Sinne von Multiplexing-Ansätzen notwendig. Weiterhin ist eine vollständig integrierte Hard- und Softwarelösung erforderlich, um eine reproduzierbare und anwenderfreundliche Durchführung komplexer FLIM-FRET-Experimente sicherzustellen. Diese Anforderungen sind für die Leistungserbringung zwingend erforderlich. Vollständig integriertes FLIM-Modul: Ein wesentliches Kriterium stellt die Verfügbarkeit eines vollständig integrierten FLIM-(Fluorescence Lifetime Imaging Microscopy)-Moduls dar, das für die Leistungserbringung zwingend erforderlich ist. Das System Leica STELLARIS FALCON verfügt über ein vollständig integriertes FLIM-Modul, welches schnelle FLIM-Messungen innerhalb einer einheitlichen Systemarchitektur erlaubt. Im Gegensatz zu klassischem TCSPC ermöglicht die verwendete Detektionstechnologie eine deutlich erhöhte Messgeschwindigkeit bei gleichzeitig hoher Photonenausbeute. Die Systemtotzeit beträgt etwa 1,5 ns, wodurch Zählraten von bis zu 80 Mcps bei einer Laser-Pulswiederholfrequenz von 80 MHz erreicht werden können. Dies erlaubt eine wesentlich effizientere Nutzung der emittierten Photonen im Vergleich zu konventionellen TCSPC-basierten Systemen, bei denen aufgrund längerer Totzeiten ein signifikanter Anteil der Photonen nicht detektiert werden kann. Die integrierte Systemlösung ermöglicht außerdem die Verwendung identischer Laserquellen und Detektoren für sowohl konfokale Bildgebung als auch FLIM-Messungen. Sie gewährt so eine konsistente optische Konfiguration ohne Systemwechsel. Zudem ermöglicht das System die simultane Erfassung von Fluoreszenzlebensdauer und Fluoreszenzintensität in mehreren spektralen Kanälen innerhalb eines konfokalen Scans, was insbesondere für dynamische und multiparametrische Experimente von entscheidender Bedeutung ist. Im Gegensatz dazu bieten die Systeme Zeiss LSM 980 Airyscan 2, Nikon AXR und Evident FV4000 kein integriertes FLIM und erfordern die zusätzliche Implementierung externer Komponenten (z. B. von PicoQuant oder Becker & Hickl). Eine vollständige Integration in die bestehende konfokale Software- und Hardwareumgebung ist dabei nicht gegeben. Stattdessen basiert die Umsetzung auf einer Kopplung mehrerer Komponenten, einschließlich externer Laserquellen, Detektoren und separater Auswertesoftware. Dies führt zu einer erhöhten Komplexität im experimentellen Workflow, da Steuerung, Datenerfassung und Analyse nicht innerhalb einer einheitlichen Benutzeroberfläche erfolgen, sowie einer starken Einschränkung des so realisierbaren experimentellen Workflows. Eine durchgängig konsistente und vollständig integrierte Bedienung, wie sie bei einem integrierten System vorliegt, ist somit nur eingeschränkt realisierbar. Dieses Kriterium ist für die Leistungserbringung jedoch zwingend erforderlich.

Beschreibung des Loses

Gegenstand der Beschaffung Beschafft werden soll ein konfokales Fluoreszenz-Laser-Scanning-Mikroskop Leica STELLARIS mit integriertem FLIM-Modul FALCON einschließlich der erforderlichen Hard- und Softwarekomponenten. Das System wird für das durch den Europäischen Forschungsrat (ERC) geförderte Projekt "CLARITY - Elucidating the Role of Subcellular GPCR Nanoswitches in Signaling Specificity" (Grant Nr. 101231244) benötigt und ist für die Durchführung der vorgesehenen Arbeiten unverzichtbar. Wissenschaftliche Anforderungen Im Projekt sollen dynamische Veränderungen von cAMP in lebenden Zellen mittels FLIM-FRET-Biosensoren gleichzeitig in verschiedenen subzellulären Kompartimenten untersucht werden. Hierfür sind insbesondere erforderlich: hochauflösende FLIM-Messungen in lebenden Zellen, hohe Messgeschwindigkeit bei gleichzeitig hoher Photonenausbeute, hohe Sensitivität bei geringer Phototoxizität, flexible spektrale Anregung und Detektion für Multiplex-Experimente, simultane Erfassung von Fluoreszenzlebensdauer und Intensität, integrierte Hard- und Softwarelösung einschließlich Live-Datenanalyse. Markterkundung Im Rahmen einer Markterkundung wurden neben dem Leica STELLARIS FALCON die Systeme Zeiss LSM 980 Airyscan 2, Nikon AXR und Evident FV4000 untersucht. Es wurde festgestellt, dass nur das Leica STELLARIS FALCON sämtliche für das Forschungsvorhaben erforderlichen Eigenschaften in einer vollständig integrierten Plattform vereint. Insbesondere verfügt das System über: das integrierte FLIM-Modul FALCON, einen Weißlichtlaser mit flexibel einstellbarer Anregung, die AOBS-Technologie, hochsensitive Power-HyD-Detektoren, ein prismenbasiertes Detektionssystem, die TauSense-Technologie zur unmittelbaren Analyse lebensdauerbasierter Signale. Die betrachteten Alternativsysteme erfordern demgegenüber externe FLIM-Komponenten und zusätzliche Auswertesoftware. Eine vergleichbare vollständig integrierte Lösung mit entsprechender Messgeschwindigkeit, Sensitivität und spektraler Flexibilität konnte nicht identifiziert werden. Fehlen eines Wettbewerbs aus technischen Gründen Die wissenschaftlichen Anforderungen erfordern die Kombination aus hochauflösender FLIM-Technologie, hoher Sensitivität, flexibler spektraler Anregung und Detektion, integrierter Hard- und Software sowie einer unmittelbaren Analyse der Messdaten. Nach Durchführung der Markterkundung konnte kein alternatives System identifiziert werden, das diese Anforderungen in ihrer Gesamtheit erfüllt. Die Kombination aus Weißlichtlaser, Power-HyD-Detektoren, AOBS-Technologie, prismenbasiertem Detektionssystem, FALCON und TauSense ist ausschließlich im Leica-STELLARIS-System verfügbar. Eine gleichwertige technische Lösung eines anderen Herstellers ist derzeit nicht vorhanden. Vergaberechtliche Würdigung Gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 2 Buchstabe b VgV kann ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb durchgeführt werden, wenn der Auftrag aus technischen Gründen nur von einem bestimmten Unternehmen erbracht werden kann und keine vernünftige Alternative oder Ersatzlösung besteht. Diese Voraussetzungen liegen vor. Aufgrund der spezifischen wissenschaftlichen Anforderungen des ERC-geförderten Projektes und der technischen Alleinstellungsmerkmale besteht kein wirksamer Wettbewerb. Die Beschaffung eines anderen Systems würde die Erreichung der Projektziele erheblich beeinträchtigen. Ergebnis Der Auftrag wird daher im Wege eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 2 Buchst. b VgV vergeben. Vor Zuschlagserteilung erfolgt eine freiwillige europaweite Ex-ante-Transparenzbekanntmachung gemäß § 135 GWB.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang0 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXPDYD8YKK6#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz
Kontakt
einkauf-medizintechnik@unimedizin-mainz.de

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30vergebene Aufträge
1,5Angebote je Los im Median (28 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 9 Meldungen plausibel angegeben

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung b746bd7a-755b-4760-accd-23c2a5431c76.