Zum Inhalt
Menü

Knierobotersystem

Universitätsklinikum Magdeburg A.Ö.R. · Magdeburg, Sachsen-Anhalt

Aktenzeichen 45_2023_EU_E11veröffentlicht 04.12.2023erstmals 04.12.2023LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung in Sachsen-Anhalt.

Alle Ausschreibungen: Medizintechnik in Sachsen-Anhalt (5 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Magdeburg39120, Sachsen-Anhalt
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.

Was jetzt zu tun ist

Wurden Sie nicht aufgefordert, bekunden Sie Ihr Interesse direkt bei der Vergabestelle.

Vorabinformation über eine Direktvergabe: Einwände sind nur innerhalb der in der Meldung genannten Frist möglich.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 86 Tage (24 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (10 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Erstveröffentlichung
    vor 35 Monaten
  2. 1. Berichtigung (diese Fassung)
    vor 35 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Knie-Totalendoprothetik ist eine sehr bewährte Maßnahme zur Behandlung von fortgeschrittenen Arthrosen des Kniegelenkes. Die Materialien wie auch die Instrumentarien sind sehr gut entwickelt. Die Datenlage zeigt jedoch, dass immer noch ca. 20 % der operierten Patienten nicht zufrieden sind. Deshalb muss die Optimierung der Implantationstechnik darauf abzielen die Präzision der Implantation zu verbessern. Auch intraoperativ muss sehr schnell und planbar sowie präzise auf die individuellen Bedürfnisse und Veränderungen unter dynamischen Bedingungen eingegangen werden können. Hierdurch wird nicht nur die Implantationsqualität, sondern auch sicherlich die Ergebnisqualität verbessert werden. Der Lösungsansatz hierzu sind robotische Assistenzsysteme. Diese Systeme sollen gemeinsam mit dem Operateur als kollaborative Systeme die Implantationstechnik dahingehend verbessern, dass die Präzision des geplanten Einbaus optimiert wird, die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Patienten bezüglich seiner Knie-TEP adressiert werden, die Planung der Operation auch den dynamischen Bedingungen während der Operation angepasst werden können und weichteilschonende Operationstechniken eingesetzt werden. Es stehen verschiedene Assistenzhilfen für den einzelnen Operateur zur Verfügung: es handelt sich um autonom arbeitende Systeme, haptische Systeme oder kollaborative Systeme. Aus der Vergangenheit mit der Benutzung von Robotern ist gelernt worden, dass autonom arbeitende Systeme abzulehnen sind, weil hier keine Kontrolle der Implantation durch den Operateur mehr möglich sein kann. Die haptischen Systeme erzeugen auch besondere Schwierigkeiten bei der Präzision und sind nur bei Teilprothesen des Kniegelenkes sicher anzuwenden. Zusammenarbeit mit dem robotischen System die Schnittführung durchführt, die Weichteile sichert sowie andere wichtige Strukturen in ihrer Bearbeitung mit beeinflusst. Der Operateur übernimmt dann angepasst an die intraoperative Situation die weitere Planung der Resektion und entscheidet über die Passfähigkeit der verschiedenen Prothesengrößen. Ebenfalls ist es unerlässlich, dass robotische Assistenzsysteme zu Beginn der Operation eine dynamische Aufnahme des kompletten Beines erfassen. Hier wird dann die Beinachse mit dem Hüftkopfzentrum, das Sprunggelenkszentrum in Korrelation zu der Anatomie des Kniegelenkes errechnet und Korrekturen geplant. Diese hochexakte intraoperative Planung mit der präoperativen digitalen Planung werden korreliert und können jederzeit noch Nachprüfen auf Plausibilität geändert werden. Unter derartigen Bedingungen ist dann eine Optimierung der Operationstechnik und auch das Durchführen der Operation mit hoher Patientensicherheit möglich.Das derzeit am weitesten entwickelte kollaborative robotische Assistenzsystem ist das ROSA-Knie-Robotik-System der Firma Zimmer-Biomet. Der Roboter bewegt sich in einem hohen Maß an Freiheitsgraden im Raum zum Kniegelenk und reagiert auch dynamisch auf evtl. Veränderungen der räumlichen Situation bzw. Positionierung des Kniegelenkes/Beines zum Roboter. Die Möglichkeit der ständigen Evaluation der einzelnen OP-Schritte vor Durchführung und auch nach erfolgter Schnittdurchführung ist gegeben und spiegelt dem Operateur ständig in Echtzeit die Resultate seines Handelns wieder. Die Technologie muss auch präoperative klinische Daten und auch postoperative klinische Daten mit den intraoperativen Daten in einer Datenbank korrelieren können. Dieses ist auch nur bei dem ROSA-Knie-Robotik-System möglich. Wie alle Robotik-Systeme von einzelnen Prothesen-Firmen sind nur Prothesen des entsprechenden Herstellers zugelassen. Hierbei bietet die Fa. Zimmer Biomet allerdings die Möglichkeit zwischen mindestens 3 Knie-Prothesen-Modellen zu wählen.

Beschreibung des Loses

Die Technologie muss präoperative klinische Daten und auch postoperative klinische Daten mit den intraoperativen Daten in einer Datenbank korrelieren können. Dieses ist, unseres Wissens nach, nur bei dem ROSA-Knie-Robotik-System möglich. Wie alle Robotik-Systeme von einzelnen Prothesen-Firmen sind nur Prothesen des entsprechenden Herstellers zugelassen. Hierbei bietet die Fa. Zimmer Biomet allerdings die Möglichkeit zwischen mindestens 3 Knie-Prothesen-Modellen zu wählen. Was im Hinblick auf das zu behandeldene Patientenklientel in der Universitätsmedizin essentiell ist. Ein neu zu beschaffendes Robotik-Knie-Prothesen-System muss folgende Merkmale enthalten: 1. CE-Konformität 2. kombinierte Navigation und Robotik, kollaboratives Arbeiten mit dem Operateur, höchste Präzision und Stabilität des Robotik-Arms während der Operation, ständige dynamische Anpassungsmöglichkeit 3. optionale Möglichkeit zu bildfreiem Arbeiten ergänzt mit dem Fakt, dass im Falle des Bildbasierten Arbeitens ein patientenindividuelles dreidimensionales Planungsmodell auf Basis herkömmlicher befundungsfähiger zweidimensionalen Röntgenbilder ertsellt werden kann. Keine 3D Bildgebung notwendig 4. Integration prä- und postoperativer Daten in die Auswertung der Patientenergebnisse in Korrelation zum intraoperativen Vorgehen 5. Bedienbarkeit ausschließlich durch hauseigenes Personal 6. eine Geräteeinheit mit allen zur Steuerung benötigten Hardware- und Software-Komponenten 7. Software-Steuerung: graphische Benutzeroberfläche 8. einfache Handhabung 9. Konstanz bei der Datenanalyse 10. Protokolle und Bedienungsanleitungen in deutscher Sprache 11. Training und Einweisung vor Ort

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, 06112 Halle (Saale)
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
#Besonders geeignet für:freelance#
Hinweis
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: „Die Unwirksamkeit [eines direkt vergebenen Vertrags] nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn: 1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Am … ganz lesenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: „Die Unwirksamkeit [eines direkt vergebenen Vertrags] nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn: 1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist, 2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und 3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde. Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.“ Der vorliegende Auftrag wird daher erst 10 Kalendertage nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung erteilt. Innerhalb dieser Frist kann ein Nachprüfungsantrag bei der benannten Vergabekammer gegen die beabsichtigte Auftragserteilung eingelegt werden (§§ 160 ff. GWB). Vorab können Rügeobliegenheiten bestehen. § 160 Abs. 3 GWB lautet: „Der (Nachprüfungs-)Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Mehr von Universitätsklinikum Magdeburg A.Ö.R.

Alle 4 offenen Ausschreibungen von Universitätsklinikum Magdeburg A.Ö.R., dazu Zuschläge und Auftragnehmer

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 331 (Medizinische Geräte) in Sachsen-Anhalt. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

67vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (24 Lose mit Angabe)
529.510 €Zuschlagswert im Median
341.757 € – 1,51 Mio. €mittlere Hälfte, 32 Werte

Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Medizintechnik in Sachsen-Anhalt (5 offen)

Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. 1. Berichtigung (diese Seite) · Aktualisierte Informationen
  2. Vorabinformation Direktvergabe

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

Ähnliche offene Ausschreibungen

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung ac6a6191-37d2-415a-a618-c777f04b5a56.