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Kläranlage Schwegenheim - Los 02 Tragwerksplanung

Verbandsgemeindewerke Lingenfeld · Lingenfeld, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen 25-05-07-1200veröffentlicht 17.07.2025DienstleistungenOffenes Verfahren

Frist im Verfahrenseit 549 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 50 %, Leistung und Qualität 50 %.

  • Wertungssumme aus dem Hononrarangebot50 %
  • Bearbeitungsorganisation25 %
  • Bearbeitungsorganisation25 %

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Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 8,3 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−4,5 Punkte
25 % teurer−10 Punkte
50 % teurer−16,7 Punkte
100 % teurer−25 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 16 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Die Kläranlage Schwegenheim behandelt das Abwasser für aktuell im Mittel etwa 12.900 EW. Das gereinigte Abwasser wird in den Hainbach eingeleitet, der aufgrund der sich anhäufenden Hitzeperioden im Sommer immer öfter trockenfällt, so dass der Abwasseranteil zeitweise auf bis zu 100 % ansteigt. Aus diesem Grund ist eine Erweiterung der Kläranlage um eine nachgeschaltete weitergehende Spurenstoffelimination in Form einer Filtration über granulierte Aktivkohle (GAK) mit vorgeschalteter Tuchfiltration geplant. Zur Beschickung der weitergehenden Spurenstoffelimination wird das mechanisch und biologisch gereinigte Abwasser am Zulaufschacht der bestehenden Ablaufmessung im Vollstrom abgegriffen. Die in Richtung des bestehenden Kombibecken 1 abgehende neue Rohrleitung bindet über dem aktuell maximal möglichen Wasserstand ein. Um die hydraulischen Reserven am nachfolgenden Zulaufhebewerk ausnutzen zu können, muss der Schacht um 2 m erhöht werden. Über eine erdverlegte Rohrleitung und eine gemeinsame Zulaufrinne wird die vorgeschaltete Tuchfiltration beschickt. Die vorgeschaltete Filtration dient zum einen einer zusätzlichen Phosphor-Fällung und zum anderen dem Feststoffrückhalt. Sie ermöglicht so längere Standzeiten der Aktivkohle. Die Tuchfiltration besteht aus zwei Filterkammern von ca. 3 m Länge, ca. 3 m Breite und ca. 4,5 m Tiefe. An den Ablauf der beiden Tuchfilter anschließend befindet sich der Pumpensumpf zur Beschickung der GAK-Filtration mit innenliegender, eingehängter Abschlagsrinne. Die Tuchfiltration und der Pumpensumpf/Abschlag sind als gemeinsames Objekt mit durchgängiger Bodenplatte geplant. Die Bauwerksoberkante liegt etwa 2,8 m über dem aktuellen Geländeniveau von 110 m ü. NHN. Zur Erreichbarkeit der Wartungspunkte wird eine ans Bauwerk angehängte Gitterrostebene vorgesehen. Ein Teilstrom (max. 35 l/s) wird über bis zu vier Tauchmotorpumpen in die GAK-Filterhalle in einen Quelltopf gefördert und über Schwellen auf die vier GAK-Filter in Kesselbauweise aufgeteilt. Die Filterhalle lässt sich in zwei baulich unterschiedliche Bereiche einteilen. Der Teil der Filterhalle, in dem die Filterkessel stehen, ist als Halle in Leichtbauweise ohne durchgängige Zwischendecken zu verstehen. Der Teil der Filterhalle, der Treppenhaus, Schaltanlagenraum, Pumpenraum, Gebläseraum und die Filtrat- bzw. Schlammwasserspeicher enthält, ist in Betonbauweise mit einer Zwischenebene geplant. Als Pumpen sind zwei Spülwasserpumpen und eine Transferwasserpumpe zum Einspülen der GAK geplant, die an der Zwischenwand zu den Speichern im Erdgeschoss angeordnet sind. Über ein Hallentor kann man in diesem Bereich in die Halle hineinfahren. Im Obergeschoss sind die Schaltanlagen und die Gebläse angeordnet. Die Wartungspunkte an den Rohrleitungen, Filterkesseln und Aggregaten sind über das zentrale Treppenhaus und aufgeständerte Gitterrostbühnen erreichbar. Das bestehende Gelände um die Filterhalle wird aus Überflutungsgründen auf ca. 110,80 m NHN angehoben. Über dieses Niveau ragt die im Grundriss ca. 24 m x 14 m große Filterhalle ca. 10 m heraus. Der Ablauf der nachgeschalteten Verfahrensstufe geht über eine Ablaufmengenmessung in einen Stülpschacht, der auf die bestehende Ablaufleitung anschließt. Als weiteres Objekt ist eine Fällmittelstation, bestehend aus einem 25 m³ Fällmitteltank, einer Annahmestelle, einem Schaltschrank für sechs Dosierpumpen und der darunter befindlichen WHG-Fläche oberhalb der weitergehenden Reinigungsstufe geplant. Bedingt durch die Fristen zur Fördermittelantragsstellung und Einreichung der Genehmigung muss bis Ende Juli 2025 durch den Tragwerksplaner LP 2 vollständig und LP 3 teilweise bis zu einem Stand, anhand dessen belastbare Aussagen zur weiteren konstruktiven Planung inkl. der Dimensionierung des Verbaumaßnahmen getroffen werden können, abgeschlossen sein. Die Vorstatik muss auf Grundlage eines vorläufigen Baugrundgutachtens angefertigt werden.

Beschreibung des Loses

Gegenstand des Verfahrens ist die Erbringung von Planungsleistungen für die Fachplanung Tragwerk gemäß § 51 HOAI. --- Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Planungsleistungen. In der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungsphasen 1 bis 4 für Leistungen nach § 51 HOAI beauftragt werden. In der Leistungsstufe 2 beabsichtigt der Auftraggeber die Vergabe der Leistungsphasen 5 bis 6 nach § 51 HOAI. --- Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen werden optional ausgeschrieben. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Wertungssumme aus dem Hononrarangebot50 %
Bearbeitungsorganisation25 %
Bearbeitungsorganisation25 %
Preis
Wertungssumme aus dem Hononrarangebot
Qualität
BearbeitungsorganisationMethoden zur Förderung eines wirtscgafdtlichen Tragwerks
Qualität
BearbeitungsorganisationQM im Rahmen der Planung und Umsetzung

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
Gegenstand des Verfahrens ist die Erbringung von Planungsleistungen für die Fachplanung Tragwerk gemäß § 51 HOAI. --- Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Planungsleistungen. In der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungsphasen 1 bis 4 für Leistungen nach § 51 HOAI beauftragt w … ganz lesenGegenstand des Verfahrens ist die Erbringung von Planungsleistungen für die Fachplanung Tragwerk gemäß § 51 HOAI. --- Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Planungsleistungen. In der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungsphasen 1 bis 4 für Leistungen nach § 51 HOAI beauftragt werden. In der Leistungsstufe 2 beabsichtigt der Auftraggeber die Vergabe der Leistungsphasen 5 bis 6 nach § 51 HOAI. --- Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen werden optional ausgeschrieben. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Stiftstraße 9, 55116 Mainz
Fristen für Nachprüfungsanträge
Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle gemäß den Fristen des § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Erklärt die vergebende Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der in dieser Auftragsbekanntmachung benannten Vergabekammer einen Nachprüfungsantrag zustellen.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXP4YJV5GBD 1.) Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform erhältlich. Ggf. erforderliche Änderungen an diesen Unterlagen oder zusätzliche Informationen werden ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform kommuniziert. Registrierte Bewerbe … ganz lesenBekanntmachungs-ID: CXP4YJV5GBD 1.) Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform erhältlich. Ggf. erforderliche Änderungen an diesen Unterlagen oder zusätzliche Informationen werden ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform kommuniziert. Registrierte Bewerber/Bieter werden hierüber automatisch informiert. Es wird daher empfohlen, die Unterlagen mit Registrierung zu beziehen. Werden Vergabeunterlagen anonym herunterladen, liegt die Information über die Aktualität dieser Unterlagen in der alleinigen Verantwortung des unregistrierten Bieters. --- 2.) Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen/Eignungsanforderungen stehen Formularvordrucke zur Verfügung, die die Bewerber verwenden sollen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Verwendung von bereitgestellten Vordrucken wird für die Erstellung des Teilnahmeantrages und des Angebotes empfohlen. --- 3.) Anfragen von Bietern werden nur in Textform über die Vergabeplattform oder per E-Mail von der genannten Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ausschließlich in Textform über die Vergabeplattform beantwortet. Anfragen sollen bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge/Angebote gestellt werden, da nur dann durch die Vergabestelle eine fristgerechte Beantwortung sichergestellt werden kann. --- 4.) Ergänzende Informationen oder sonstige Korrespondenz der Vergabestelle erfolgen über die Vergabeplattform. Das Postfach der Bieters auf der Vergabeplattform erfüllt dabei für den Bieter die Funktion eines persönlichen elektronischen Briefkastens und ist maßgeblich und verbindlich für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen und sonstigem Schriftverkehr. --- 5.) Der Versand der Informations- und Absageschreiben gemäß § 134 GWB erfolgt grundsätzlich über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des Bieters bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle. Im Falle des Angebotes einer Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des bevollmächtigten Mitglieds der Bietergemeinschaft bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle. --- 6.) Die Angebote sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen bis zum Ablauf der jeweiligen Einreichungsfrist elektronisch in Textform über die angegebene Vergabeplattform einzureichen. - 7.) Ausländische Bieter haben geforderte Nachweise /Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen. --- 8.) Die Abgabe von schriftlichen Angeboten (in Papierform) ist nicht zugelassen. --- 9.) Der Auftraggeber wendet das Landestariftreuegesetz (LTTG) Rheinland-Pfalz an.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
TPG TragwerksPlanungs-Ingenieur GmbH, Ulm5

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Name
Verbandsgemeindewerke Lingenfeld
Anschrift
Germersheimer Str. 139, 67630 Lingenfeld
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

Bei uns erfasst

4Bekanntmachungen
2Zuschlagsmeldungen

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 710 (Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

267vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (240 Lose mit Angabe)
208.766 €Zuschlagswert im Median
92.635 € – 479.680 €mittlere Hälfte, 121 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 07.05.2025

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung b53f6d56-d519-4bf3-9800-bc78098e00dc.