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Kauf / Beschaffung eines Mikroskops "LSM 980 FCS 34ch-spectral with Airyscan.2"

Max-Planck-Institut für Biophysik · Frankfurt am Main, Hessen

Aktenzeichen BIOP-2024-00017veröffentlicht 27.12.2024LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

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Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
1 €
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Frankfurt am Main60438, Hessen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

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Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 22 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Die Fluoreszenzmikroskopie ist aufgrund ihrer potenziell hohen Spezifität und Empfindlichkeit eine der wichtigsten Methoden auf dem Gebiet der modernen biomedizinischen Forschung. Moderne Färbemethoden ermöglichen die spezifische Markierung einer Vielzahl von Molekülen mit verschiedenen Farbstoffen in ein und derselben Probe. Diese Informationen können genutzt werden, um wertvolle Rückschlüsse auf die Lokalisierung, Interaktion und Migration von Molekülen in biologischen Proben zu ziehen. Dazu müssen verschiedene Moleküle in der Probe nachweisbar sein und der Nachweis muss in einem räumlich klar definierten Volumen möglich sein, ohne dass Signale aus darüber oder darunter liegenden Ebenen stören. Letzteres ermöglichen so genannte konfokale Laser-Scanning-Mikroskope, bei denen das Emissionslicht selektiv aus der Fokusebene (mit Hilfe einer optischen Lochblende) detektiert wird. Dank dieser Fähigkeit sind konfokale Mikroskope wahrscheinlich die am weitesten verbreiteten Mikroskope im Bereich der biomedizinischen Forschung, die auch bildgebende Einzelmolekülverfahren wie die Fluoreszenzkorrelationsspektroskopie (FCS) ermöglichen. Die "klassischen" konfokalen Mikroskope leiden jedoch unter verschiedenen Einschränkungen: Zum einen führt die punktuelle Abtastung der konfokalen Aufnahme zu eher langsamen Bildgebungsraten, zum anderen ist die Anzahl der parallel verwendbaren Fluorophore begrenzt, ebenso wie die erreichbare räumliche Auflösung. Die räumliche Auflösung wird durch die Physik der Lichtbeugung eingeschränkt. In den letzten Jahrzehnten wurden verschiedene so genannte Superresolution-Techniken entwickelt, um diese Beschränkung zu überwinden. Die verschiedenen Lösungen unterscheiden sich in der erreichbaren räumlichen Auflösung, aber auch in der zeitlichen Auflösung, der Größe des Abbildungsfeldes und der Lichtmenge, mit der die Probe belichtet werden muss. Experimente mit lebenden Proben erfordern schonende Beleuchtungsbedingungen und häufig eine hohe zeitliche Auflösung, was die Auswahl an Mikroskopietechniken einschränkt. Für die geplanten Experimente sollte das Mikroskop eine Bildgebungsmethode mit hoher räumlicher Auflösung (zur Auflösung molekularer Komplexe wie z. B. Membranporen) bei minimalem Photo-Bleaching (um die Phototoxizität gering zu halten) und schnellen Aufnahmegeschwindigkeiten für FRAP-, FLIP- und FCS-Studien bieten. Darüber hinaus erfordern viele geplante Experimente eine hohe zeitliche Auflösung, um dynamische Veränderungen zellulärer Eigenschaften wie das Membranpotenzial und die Makromolekülanordnung sichtbar zu machen, ohne das Sichtfeld drastisch zu verkleinern oder die Signalqualität zu verlieren, indem die Geschwindigkeit des Punktscanners des konfokalen Mikroskops auf sehr hohe Geschwindigkeiten erhöht wird. Diese Anforderungen werden durch das Konzept der "Image-Scanning-Mikroskopie" erfüllt, bei dem der klassische Punktdetektor eines konfokalen Mikroskops durch ein Detektorarray ähnlich einer Kamera ersetzt wird. Dies ermöglicht eine bessere Auflösung sowie eine höhere Effizienz der Signaldetektion durch einen Rechenschritt, der als "Pixel-Neuzuordnung" bekannt ist. Das Vorhandensein eines solchen Detektors kann auch dazu genutzt werden, die zeitliche Auflösung zu erhöhen. Zu diesem Zweck muss die Beleuchtung von einem einzelnen Punkt auf eine kurze Linie ausgedehnt werden, die den Bereich mehrerer "Pixelreihen" abdeckt, die gleichzeitig abgebildet werden können, was zu höheren Bildraten führt (dies wird manchmal als "Multiplexing" bezeichnet). Die gleichzeitige Markierung von Proben mit mehreren Farbstoffen wird häufig durch die Breite der Emissionsspektren erschwert, die sich überschneiden und zu einer Vermischung der Signale in verschiedenen Detektionskanälen führen können. Dieses Problem kann durch ein Verfahren namens "spektral aufgelöste Detektion" gelöst werden, bei dem das Mikroskop die detektierten Photonen nach einem bekannten Referenzspektrum sortieren und dadurch verschiedene Farbkanäle innerhalb eines aufgenommenen Bildes trennen kann ("spektrale Entmischung"). Dazu muss das Mikroskop zu einer spektral aufgelösten Detektion fähig sein, bei der die Anzahl der Detektionskanäle gleich oder größer ist als die Anzahl der Markierungen, und eine hohe Detektionseffizienz aufweisen (QE > 40 % für grünes Licht). Dies ist wichtig, da das erfasste Signal in mehrere Detektionskanäle aufgeteilt wird, was zu einem geringen Signal in jedem einzelnen Kanal führt.

Das Zeiss LSM 980 Airyscan2 ist das einzige konfokale Mikroskop, das alle oben genannten Anforderungen erfüllt.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Einziges Zuschlagskriterium ist der Angebotspreis, d. h. der Preis wird mit 100% gewichtet.100 %
Preis
Einziges Zuschlagskriterium ist der Angebotspreis, d. h. der Preis wird mit 100% gewichtet.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Südbayern, Maximilianstr. 39, 80538 München
Fristen für Nachprüfungsanträge
keine Angabe
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Carl Zeiss Microscopy Deutschland GmbH, Oberkochen1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 385 (Apparate und Geräte zum Prüfen und Testen) in Hessen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

40vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (47 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 6 Meldungen plausibel angegeben

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung a903664f-5449-447f-b07a-a7f9d04e5a65.