Kauf / Beschaffung eines High-Content-Screening (HCS) Mikroskops OPERA PHENIX
Max-Planck-Institut für Biophysik · Frankfurt am Main, Hessen
Aktenzeichen BIOP-2025-00016veröffentlicht 14.10.2025LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
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Auf einen Blick
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- Lieferleistungen
- Geschätzter Wert
- 1 €
- Laufzeit
- ?keine Angabe
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Frankfurt am Main60438, Hessen
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
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- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.
Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
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Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 13 Monaten
- Heute
Beschreibung
Die High-Content-Screening-Mikroskopie (HCS) kombiniert automatisierte Fluoreszenzbildgebung mit fortschrittlicher Bildanalyse, um quantitative, multiparametrische Daten aus Zellen mit hohem Durchsatz zu extrahieren. Im Gegensatz zur herkömmlichen Mikroskopie, die in der Regel eine manuelle Probenhandhabung und eine begrenzte Sichtfeldanalyse beinhaltet, sind HCS-Systeme so konzipiert, dass sie ganze Multiwell-Platten schnell und reproduzierbar abbilden. Diese Systeme verwenden automatisierte Tische, robotergesteuerte Flüssigkeitshandhabung und hochentwickelte Optik (oft einschließlich konfokaler oder Spinning-Disk-Technologien), um hochauflösende Bilder über mehrere Kanäle hinweg aufzunehmen. Die resultierenden Bilder werden mit Hilfe von maschinellem Lernen oder regelbasierten Algorithmen verarbeitet, um komplexe zelluläre Phänotypen wie Veränderungen in der Morphologie, der Proteinlokalisierung oder dem Zellzyklusstatus zu quantifizieren. Diese Integration von Bildgebung und Analyse ermöglicht es Forschern, Tausende von Versuchsbedingungen parallel zu untersuchen, was HCS zu einer unverzichtbaren Plattform für die groß angelegte Arzneimittelforschung, funktionelle Genomik und Systembiologie macht. Ein HCS-Mikroskop ermöglicht ein systematisches, groß angelegtes funktionelles Screening auf zellulärer Ebene, wodurch die Auswirkungen genetischer Störungen, chemischer Verbindungen oder Umweltveränderungen auf wichtige biologische Prozesse wie Porenbildung in Membranen, Proteintransport und Organellendynamik schnell bewertet werden können. Für die geplanten Experimente muss das HCS-Mikroskop eine hohe räumliche Auflösung (zur Auflösung subzellulärer Strukturen wie Kernporenkomplexe (NPCs), Membranporen und Proteinaggregate, die an der Mitochondriendynamik und dem Zelltod beteiligt sind) mit minimalem Photobleaching und geringer Phototoxizität kombinieren, um sicherzustellen, dass die Live-Cell-Bildgebung über längere Zeiträume möglich ist. Schnelle Erfassungsgeschwindigkeiten sind ebenso entscheidend, um schnelle und vorübergehende zelluläre Ereignisse zu erfassen. Viele der vorgesehenen Anwendungen erfordern auch eine hohe zeitliche Auflösung, um dynamische Prozesse sichtbar zu machen, ohne das Sichtfeld oder die Signalintegrität zu beeinträchtigen. Die Experimente erfordern darüber hinaus eine multiparametrische Analyse über mehrere Fluoreszenzkanäle hinweg, um die gleichzeitige Verfolgung mehrerer zellulärer Ereignisse zu ermöglichen. Wichtig ist, dass das System die lichtgesteuerte Aktivierung optogenetischer Werkzeuge unterstützt und die Flexibilität bietet, die Laserleistung und Beleuchtungsmuster zu manipulieren, um eine räumlich und zeitlich präzise Steuerung des Zellverhaltens in ausgewählten Bereichen von Interesse zu ermöglichen. Das komplette System wird nahtlos integriert, um einen reibungslosen Betrieb, ein Höchstmaß an Flexibilität bei der Systemkonfiguration und -einrichtung, eine benutzerfreundliche Oberfläche und eine optimale Raumnutzung zu gewährleisten. Das System bietet außerdem ein Höchstmaß an Automatisierung, einschließlich automatischer Bildausrichtung, automatischer Dosierung und Entfernung der Objektiv-Immersionsflüssigkeit sowie automatischer Plattenhandhabung über alle Komponenten hinweg, einschließlich der Entfernung des Deckels. Um eine schnelle Erfassung zu erreichen, ist das System mit zwei Kameras ausgestattet. Um eine zeiteffiziente Bildgebung der Zielorte innerhalb der Well-Platten zu gewährleisten, kann das Mikroskop einen schnellen Vorscan mit niedriger Auflösung mit einer Bildgebung mit höherer Auflösung und/oder Zeitrafferaufnahmen von Bereichen kombinieren, die aus diesem Vorscan identifiziert wurden (z. B. um bestimmte Merkmale oder seltene Ereignisse zu identifizieren). Da die meisten für dieses Mikroskop geplanten Experimente auf Mehrfarbenfärbung basieren, kann das Mikroskop Durchbluten und Übersprechen effizient unterdrücken, ohne dass zwischen den Erfassungen ständig der Filter gewechselt werden muss.
Gegenstand nach CPV
- 38515000Fluoreszenz- und PolarisationsmikroskopeHauptgegenstand
Bedingungen
Zuschlag1 von 1 angegeben
- Preis
- Einziges Zuschlagskriterium ist der Angebotspreis, d. h. der Preis wird mit 100% gewichtet.
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
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Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben
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- Verlängerung
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- Optionen
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- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
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- Sprache
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- Mehrere Hauptangebote
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- Bindefrist
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- Angebotsöffnung
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- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Südbayern, Maximilianstr. 39, 80538 München
- Fristen für Nachprüfungsanträge
- Die Frist für Nachprüfungsverfahren bei Verstößen beträgt 30 Tage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung bei der unten genannten Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren (Vergabekammer).
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| Revvity (Germany) GmbH, Hamburg | 1 |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Max-von-Laue Str. 3, 60438 Frankfurt am Main
- Kontakt
- ausschreibung@
vw.biophys.mpg.de
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 385 (Apparate und Geräte zum Prüfen und Testen) in Hessen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
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Häufige Zuschlagsempfänger
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- Hermann Pipersberg jr. GmbH2 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung d9889351-6893-4d3b-9211-9d278a720bd2.