Jagdliches Prädationsmanagement gemäß Prädationsmanagementkonzept SH sowie jagdliches Management invasiver Arten gemäß Unionsliste
Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Fachbereich 412 · Kiel, Schleswig-Holstein
Aktenzeichen ZV-L5-24-0494000-412 .04veröffentlicht 07.05.2024DienstleistungenOffenes Verfahren
- Laufzeit
- 5 Jahre
- 01.09.2024 – 31.08.2029
- Verfahren
- Offenes Verfahren
Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.
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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Kiel.
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Alle Ausschreibungen: Dienstleistungen in Schleswig-Holstein (42 offen)
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 5 Jahre01.09.2024 – 31.08.2029
- Lose
- 1
- Verfahren
- Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Kiel24103, Schleswig-Holstein
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichmeinauftrag.rib.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
- Sicherheiten verlangtnein
- Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
- E-Rechnung verpflichtendja
- Vertraulichkeitserklärung verlangtnein
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.
Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.
Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 72 Tage (67 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (24 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.
- Preis30 %
- Qualität des Konzeptes70 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −2,7 Punkte |
| 25 % teurer | −6 Punkte |
| 50 % teurer | −10 Punkte |
| 100 % teurer | −15 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 30 Monaten
- Fragen bis 07:30 Uhrvor 29 Monatenan Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Fachbereich 412
- Angebotsfrist 07:30 Uhrvor 29 Monatennur elektronisch über meinauftrag.rib.de
- Öffnung der Angebote 09:00 Uhrvor 29 Monaten
- Bindefrist endetvor 27 Monaten52 Tage ab Angebotsfrist, von uns berechnet
- Vertragsbeginnvor 26 MonatenLaufzeit bis 31.08.2029
- Heute
Beschreibung
Seit einigen Jahrzehnten weisen Wiesenvogelbestände abnehmende Trends auf. Hauptursache für den Rückgang der Bestände sind grundsätzlich die umfassenden Landschaftsveränderungen im Zuge der Intensivierung der Landnutzung. Als wesentlicher demografischer Faktor wurden niedrige, nicht bestandserhaltende Reproduktionsraten identifiziert. Ursache dafür sind insbesondere zunehmende Verluste von Eiern und Küken durch Prädatoren. Aus diesem Grund wurde im Herbst 2021 ein Pilotprojekt zum jagdlichen Prädationsmanagement vergeben, das neben der Koordination des jagdlichen Prädationsmanagement auf landeseigenen Flächen im Beltringharder und Rickelsbüller Koog auf der Grundlage des Prädationsmanagementkonzepts Schleswig-Holstein auch ein Prädatorenmonitoring und die Umsetzung jagdlicher Maßnahmen zum Aufgabenspektrum vorsieht. Das Pilotprojekt ist bis zum 31.08.2024 befristet. Auch wenn der Abschlussbericht zu oben genanntem Projekt noch aussteht lässt sich bereits anhand der Zwischenberichte sowie der in Zusammenhang zu dem Projekt in den Projektgebieten durchgeführten Bestandserfassungen zum Schlupf- und Bruterfolg von u.a. Uferschnepfe, Austernfischer und Sandregenpfeifer ein deutlich positiver Effekt des jagdlichen Prädationsmanagements auf den Bruterfolg ableiten. So konnte bereits im ersten Jahr nach Beginn der jagdlichen Maßnahmen (2022) ein bestandserhaltender Bruterfolg für Austernfischer, Sandregenpfeifer und Säbelschnäbler festgestellt werden und auch in der Brutsaison 2023 zeichnete sich ein deutlich positiver Effekt des jagdlichen Prädationsmanagements ab. Um eine erneute Verschlechterung der Bestandstrends für Wiesen- und Küstenvögel in den beiden Naturschutzkögen zu vermeiden und den europäischen Verpflichtungen zur Gewährleistung eines guten ökologischen Zustands der Brutvogelbestände in den Vogelschutzgebieten nachzukommen, ist daher eine Fortsetzung des jagdlichen Prädationsmanagements erforderlich. Ziel des Projektes ist es, im Zusammenhang mit anderen Schutzmaßnahmen in den Gebieten den Brut- und Aufzuchterfolg der Wiesenvögel zu erhöhen.
Beschreibung des Loses
Im Einzelnen sollen in den Projektgebieten folgende Leistungen (Arbeitspakete) erbracht werden: 1) Konzeptionelle Tätigkeiten - Weiterentwicklung von gebietsbezogenen Konzepten zum jagdlichen Prädationsmanagement für die landeseigenen Flächen im Beltringharder Koog und Rickelsbüller Koog ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 2) Koordinierende Tätigkeiten - Koordination sämtlicher jagdlicher Maßnahmen für das Prädationsmanagement auf den o.g. Landesflächen in Abstimmung mit dem Auftraggeber. - Stetiger Austausch mit haupt- und ehrenamtlich Tätigen (mind. 1 Sitzungstermin je Quartal). - Jährliche Organisation und Durchführung eines Prädatorenmonitorings in den o.g. Gebieten inkl. eines Monitorings von Wanderratten. - Vorbereitung und Durchführung von Gemeinschaftsansitzen im Winter (drei Gemeinschaftsansitze je Mondphase) - Organisation einer Treibjagd vor der Brutsaison, falls erforderlich - Organisation regelmäßiger Fallenbetreuung und -kontrolle in den o.g. Gebieten - Organisation und Durchführung von regelmäßigen Baujagden in den Wintermonaten in den o.g. Gebieten. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 3) Jagdliche Tätigkeiten - Anlassbezogene Bejagung von Prädatorenarten anhand unterschiedlicher Jagdmethoden - Anlassbezogene Bejagung von invasiven Faunaarten gemäß der Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung (Unionsliste) zur Verordnung (EU Nr. 1143/2014) über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten, z.B. der Schwarzkopfruderente. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 4) Berichtswesen - Fertigung von kurzen, monatlichen Tätigkeitsberichten. - Erstellung von Jahresberichten, die die Ergebnisse und Erfahrungen darstellen sowie Empfehlungen zum weiteren Vorgehen auf den landeseigenen Flächen im Rahmen des landesweiten Prädationsmanagements enthalten. In dem Zusammenhang ist auch das Verhalten von Prädatoren auf umliegenden Flächen einzubeziehen. - Erstellung eines Abschlussberichtes, der die Ergebnisse sowie Empfehlungen zum weiteren Vorgehen im Prädationsmanagement für die landeseigenen Gebiete darstellt. - Der Abschlussbericht ist zum 15.05.2029 an den Auftraggeber zu übergeben
Gegenstand nach CPV
- 92533000Dienstleistungen von NaturschutzgebietenHauptgegenstand
Bedingungen
Zuschlag2 von 2 angegeben
- Preis
- Mit dem Angebot ist das ausgefüllte Preisblatt (Formblatt) einzureichen
- Qualität
- Qualität des KonzeptesAussagekräftiges Konzept zur Erbringung der Leistung gem. Anforderungen der Bewertungsmatrix und der Leistungsbeschreibung
Eignung6 von 6 angegeben
- Kriterium
- 8. Eigenerklärung, dass eine Eintragung im Berufs- oder Handelsregister oder ein anderer, vergleichbarer Nachweis für die erlaubte Berufsausübung vorliegt gem. § 44 Abs. 1 VgV.
- Kriterium
9. Eigenerklärung über den Nachweis einer entsprechend bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung oder dass diese im Falle eines Vertragsabschlusses entsprechend abgeschlossen wird (gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV). ---------------------------------------------------------------------------------------- … ganz lesenkürzer
9. Eigenerklärung über den Nachweis einer entsprechend bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung oder dass diese im Falle eines Vertragsabschlusses entsprechend abgeschlossen wird (gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV). ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 10. Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der Leistungsart die Gegenstand der Vergabe ist, getrennt nach den letzten drei Jahren (2021 - 2023).- Kriterium
11. Eigenerklärung, ob im Falle eines Auftrages der Auftragnehmer Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Hinweis: Im Fall der Inanspruchnahme von Unterauftragnehmern behält sich die GMSH vor, vor Zuschlagserteilung die entsprechende Verpflichtungserklärung und entsprechende Eignungsnachweise von de … ganz lesenkürzer
11. Eigenerklärung, ob im Falle eines Auftrages der Auftragnehmer Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Hinweis: Im Fall der Inanspruchnahme von Unterauftragnehmern behält sich die GMSH vor, vor Zuschlagserteilung die entsprechende Verpflichtungserklärung und entsprechende Eignungsnachweise von den Nachunternehmern nachzufordern. Diese sind dann fristbewehrt der GMSH zu übersenden. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 12. Nachweis einer abgeschlossenen Ausbildung als Berufsjäger/Revierjäger/oder vergleichbare Qualifikation) ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 13. Nachweis über das Vorhandensein eines gültigen Jagdscheins ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 14. Eigenerklärung zum Besitz eines gültigen Führerscheines der Klasse B (ehemals III) und der Bereitschaft zur Nutzung des privaten PKW ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 15. Nachweis von Kenntnissen bei der Organisation der Prädatorenbejagung mit verschiedenen Jagdmethoden (insb. Fallenfang) ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 16. Eigenerklärung (Formblatt) über mindestens 3 Referenzen maximal 6 Referenzen der im Wesentlichen in den letzten 5 Jahren (2019 - 2023) erbrachten vergleichbaren Leistungen hinsichtlich ausgeprägter jagdpraktischer Fähigkeiten und Erfahrungen im Bereich Prädationsmanagement oder Niederwildmanagement.- Kriterium
- Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die in der Angebotsaufforderung genannten Nachweise sind auch für alle Parteien einer Bietergemeinschaft mit dem Angebot vorzulegen. Alle Partner einer Bietergemeinschaft müssen das Angebot mit den dazugehörigen Vergabeunterlagen unterzeichnet einreichen sowie einen Konsortialführer benennen.
- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, bankruptcy, Insolvenz, Interessenkonflikt, Mangelhafte Erfüllung … ganz lesenkürzer
Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, bankruptcy, Insolvenz, Interessenkonflikt, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, cred-arran, Rein nationale Ausschlussgründe, Schwere Verfehlung, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Zahlungsunfähigkeit
Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 01.09.2024
- Vertragsende
- 31.08.2029
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
Es besteht die Möglichkeit der Verlängerung des Leistungszeitraums um weitere fünf Jahre. Bei dieser optionalen Verlängerung handelt es sich um ein einseitiges Gestaltungsrecht des Auftraggebers. Aus dem Optionsrecht resultiert kein Anspruch des Auftragnehmers/der Auftragnehmerin auf Inanspruchnahme … ganz lesenkürzer
Es besteht die Möglichkeit der Verlängerung des Leistungszeitraums um weitere fünf Jahre. Bei dieser optionalen Verlängerung handelt es sich um ein einseitiges Gestaltungsrecht des Auftraggebers. Aus dem Optionsrecht resultiert kein Anspruch des Auftragnehmers/der Auftragnehmerin auf Inanspruchnahme der Option. Entschließt sich der Auftraggeber zur Inanspruchnahme der Option, so teilt er dies dem Auftragnehmer/der Auftragnehmerin spätestens bis zum 31.05.2029 schriftlich mit. Eine Vertragsverlängerung über eine Gesamtlaufzeit von insgesamt zehn Jahren hinaus erfolgt nicht (max. bis zum 31.08.2034).- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung9 von 9 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- meinauftrag.rib.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- 52 Tage
- Angebotsöffnung
- 17.06.2024, 09:00 Uhr. Bieter und deren Bevollmächtigte sind zur Submission/Angebotsöffnung nicht zugelassen.
- Sicherheiten
- nicht verlangt
Ausführung7 von 7 angegeben
- Vertraulichkeit
- keine Erklärung verlangt
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- Strategische Beschaffung
- Erfüllung sozialer Zielsetzungen
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Schleswig-Holstein, Düsternbrooker Weg 94, 24105 Kiel
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Fr … ganz lesenkürzer
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben
- Hinweis
- #Besonders geeignet für:selbst#
- Hinweis
Die EU-Richtlinie 24/2014 fordert die barrierefreie Bereitstellung der Vergabeunterlagen (Ausschreibungsunterlagen, Fragen- und Antworten Kataloge, Änderungspakete) für Sie als Wirtschaftsteilnehmer. Wir stellen Ihnen diese Vergabeunterlagen unter www.e-vergabe-sh.de zur Verfügung. Die GMSH ist zent … ganz lesenkürzer
Die EU-Richtlinie 24/2014 fordert die barrierefreie Bereitstellung der Vergabeunterlagen (Ausschreibungsunterlagen, Fragen- und Antworten Kataloge, Änderungspakete) für Sie als Wirtschaftsteilnehmer. Wir stellen Ihnen diese Vergabeunterlagen unter www.e-vergabe-sh.de zur Verfügung. Die GMSH ist zentrale Beschaffungsstelle i. S. d. § 120 Abs. 4 GWB. Damit ist sie verpflichtet, bei allen europaweiten Ausschreibungen das gesamte Vergabeverfahren elektronisch abzuwickeln. Das bedeutet für die Bewerber und Bieter, dass Teilnahmeanträge und Angebote nur noch in elektronischer Form über unsere Vergabeplattform www.e-vergabe-sh.de eingereicht werden können. Die Kommunikation während des Ausschreibungsverfahrens wird ebenfalls nur noch in elektronischer Form erfolgen. Aus diesem Grund weisen wir darauf hin, dass eine kostenlose Registrierung auf unser Vergabeplattform: www.e-vergabe-sh.de für eine Bewerbung bzw. Angebotsabgabe zwingend notwendig ist. Nach der Registrierung müssen Sie sich mit der e-Vergabe-Plattform der GMSH verknüpfen. Eine Abgabe der Teilnahmeanträge / Angebote in Papierform ist bei dieser Ausschreibung nicht mehr möglich. Teilnahmeanträge / Angebote, die in Papierform eingehen, dürfen seitens der GMSH bei der Prüfung und Wertung nicht mehr berücksichtigt werden. Für bereits registrierte Wirtschaftsteilnehmer ändert sich der Prozessablauf nicht. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Mit dem ANGEBOT sind folgende zusätzliche Unterlagen einzureichen: 1. Unterschriebenes Angebotsschreiben (Formblatt) mit den Erklärungen, dass Sie die Ausschreibungsbedingungen anerkennen und keine Kartellabreden, Preisbindungen oder ähnliche Abreden getroffen haben und die Wirksamkeit unternehmenseigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) ausschließen. Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB, § 124 GWB und § 128 GWB vorliegen bzw. Darstellung von Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB (Formblatt). 2. Aussagekräftige Unternehmensdarstellung inkl. Leistungsportfolio (Name, Anschrift, Rechtsform, Eigentümerstruktur, Organisatorischer Aufbau, Unternehmensgröße, Personal, Standorte, Gründungsdatum, Historie, Telefon und Telefaxnummer, Email-Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und der Bankverbindung). 3. Aussagekräftiges Konzept zur Erbringung der Leistung gem. Anforderungen der Bewertungsmatrix und der Leistungsbeschreibung. 4. Preisblatt (Formblatt, Excel-Datei). 5. Eigenerklärung, dass ein Auszug aus dem Wettbewerbsregister keine negativen Eintragungen enthält. 6. Eigenerklärung (Formblatt) zu Aufträgen und Konzessionen oberhalb der EU-Schwellenwerte zur Umsetzung von Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, eingefügt mit der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08. April 2022. 7. Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, müssen die gem. § 4 Abs. 1 Satz 1 VGSH erforderlichen Verpflichtungserklärungen mit Einreichung des Angebots abgeben. Die Verpflichtungserklärung zur Zahlung des Vergabemindestlohns ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel
- Website
- schleswig-holstein.de
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
- Auskünfte
- Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Fachbereich 412e-vergabe-beschaffung@
gmsh.de
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Vergabebekanntmachung
- Bekanntmachung (diese Seite)Frist 14.06.2024
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung ed15d0e9-ea8f-4477-8324-bb3c7c9c5bbd.