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Interimsweise Erbringung von Verkehrsleistungen in dem Teilnetz Niddertal für drei Jahre

Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH · Hofheim am Taunus, Hessen

Aktenzeichen Interimsweise Erbringung von Verkehrsleistungen in dem Teilnetz Niddertal für drei Jahreveröffentlicht 20.01.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
3 Jahre12.12.2027 – 14.12.2030
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

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Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 112 Tage (8 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 99 Angebote je Los (16 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 10 Monaten
  2. Heute
  3. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 14.12.2030
    in 13 Monaten

Beschreibung

Der Auftraggeber hat Verkehrsdienstleistungen in dem Teilnetz Niddertal interimsweise für drei Jahre an den Bestandsbetreiber DB Regio AG Region Mitte vergeben. Diese Bekanntmachung stellt eine Bekanntmachung gemäß § 135 Abs. 2 S. 2 GWB dar.

Beschreibung des Loses

Die Leistungen sind im Teilnetz Niddertal auf folgender Strecke zu erbringen: RB 34: Frankfurt (Main) Hbf - Bad Vilbel - Glauburg-Stockheim.

Die Laufzeit des regulären Verkehrs-Service-Vertrags endet am 11.12.2027. Aktuell sind im Teilnetz Niddertal insgesamt 15 Dieselfahrzeuge des Typs Siemens Desiro Classic sowie 17 lokbespannte Doppelstockwagen (DOSTOS) vom Hersteller Bombardier im Einsatz. Die DB Regio AG Region Mitte ist auch für die Instandhaltung dieser Fahrzeuge zuständig. In Hessen besteht der politische Wille, bei Neuausschreibungen keine dieselbetriebenen Fahrzeuge mehr auszuschreiben. Diesen Willen hat der Auftraggeber sich zu eigen gemacht. Um Lärm- und Abgasemissionen weiter zu reduzieren, plant der Auftraggeber deshalb im Teilnetz Niddertal künftig, d.h. nach dem Ende des laufenden Verkehrsvertrags, den Einsatz von elektrischen Triebwagen (EMU). Für die Umstellung auf EMU muss die Strecke im Teilnetz Niddertal erst elektrifiziert werden. Verbindliche Aussagen darüber, wann die Elektrifizierung abgeschlossen sein und der Einsatz von Elektrofahrzeugen auf der Strecke möglich sein wird, gibt es nicht. Aufgrund der bestehenden Unsicherheiten (Dauer des Planfeststellungsverfahrens, Planungskapazitäten, Fachkräftemangel, Materialverfügbarkeit, etc.) scheint nach aktuellen Erkenntnissen eine Fertigstellung bis Dezember 2027 sehr unwahrscheinlich, wenn nicht ausgeschlossen. Vielmehr geht der Auftraggeber davon aus, dass die Elektrifizierung des Teilnetzes Niddertal hinreichend sicher zum Dezember 2030 fertiggestellt sein wird und dass frühestens ab Dezember 2030 Elektrofahrzeuge sicher im Teilnetz Niddertal zum Einsatz kommen können. Bis zur Fertigstellung der Elektrifizierung der Strecke können lediglich Dieselfahrzeuge eingesetzt werden. Zur Sicherstellung des Verkehrs auf der Strecke wurde daher ein Interimsauftrag mit Dieselfahrzeugen für die Dauer von drei Jahren vergeben. Der Auftraggeber geht davon aus, dass zur Erbringung der Verkehrsdienstleistung im Teilnetz Niddertal aufgrund der Anforderungen an die Fahrzeuge bzgl. Mindestsitzplatzkapazitäten nur der Bestandsbetreiber, die DB Regio AG Region Mitte, als Auftragnehmer in Frage kam. Denn nicht zuletzt aufgrund der im Teilnetz Niddertal einzuhaltenden Bahnsteiglängen kann die erforderliche Sitzplatzkapazität nur mit diesellokbespannten Doppelstockzügen erreicht werden. Über diesellokbespannte Doppelstockzüge mit den für das Teilnetz Niddertal benötigten Mindestanforderungen und Zugkonfiguration verfügt in Deutschland nur die DB Regio AG Region Mitte. Andere geeignete Neudiesel- oder Gebrauchtdieselfahrzeuge, die die technischen Anforderungen erfüllen würden, stehen nicht zur Verfügung. Dies gilt auch in Bezug auf gebrauchte BEMU. Daher ist der Auftraggeber davon ausgegangen, dass aus mehreren Sachgründen heraus ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb mit nur einem Bieter nach § 14 Abs. 4 Nr. 2 VgV gerechtfertigt ist.

Bedingungen

Zuschlag0 von 0 angegeben

Preis100 %

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
12.12.2027
Vertragsende
14.12.2030
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3. Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2, 64283 Darmstadt
Fristen für Nachprüfungsanträge
Es gelten die Regelungen des § 135 GWB, insbesondere diejenigen nach § 135 Abs. 2 GWB. Diese lauten wie folgt: (2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber d … ganz lesenEs gelten die Regelungen des § 135 GWB, insbesondere diejenigen nach § 135 Abs. 2 GWB. Diese lauten wie folgt: (2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union." Auf die Rechtsfolgen des § 135 Abs. 3 GWB wird ergänzend hingewiesen. Der Auftraggeber hat den Bestandsbetreiber DB Regio AG nach Ablauf einer Frist von 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung der in Ziffer 5.1.6 genannten Ex-ante-Transparenzbekanntmachung beauftragt. Das Verfahren für Rechtsbehelfe gegen diese Vergabe richtet sich im Übrigen nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Die fiktiven Angaben zum Wert aller in dieser Bekanntmachung vergebenen Verträge in Ziffer 6 sowie zum Wert der Ausschreibung in Ziffer 6.1.2 erfolgen nur aus technischen Gründen, weil das Bekanntmachungsformular an diesen Stellen eine zwingende Eingabe verlangt und § 39 Absatz 6 Nr. 3 und 4 VgV gil … ganz lesenDie fiktiven Angaben zum Wert aller in dieser Bekanntmachung vergebenen Verträge in Ziffer 6 sowie zum Wert der Ausschreibung in Ziffer 6.1.2 erfolgen nur aus technischen Gründen, weil das Bekanntmachungsformular an diesen Stellen eine zwingende Eingabe verlangt und § 39 Absatz 6 Nr. 3 und 4 VgV gilt. Die Eintragung in der Ziffer 8.1, ob der Auftragnehmer ein KMU ist, erfolgt auf der Grundlage der Empfehlung Nr. 2003/361/EG der Kommission vom 6.5.2003.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
DB Regio AG Region Mitte, Frankfurt am Main1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Alte Bleiche 7, 65719 Hofheim am Taunus
Website
rmv.de
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

Wer hat das zuletzt gewonnen?

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Gleiche Vergabestelle und sehr ähnlicher Titel, vergeben am 16.09.2024. Ob es wirklich dieselbe Leistung ist, zeigt die Bekanntmachung.

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

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35vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (110 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 1 Meldungen plausibel angegeben

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. Vorabinformation Direktvergabe

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung feed613f-0b36-4b55-baa4-6d83f0895f33.