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Interimsweise Erbringung von Verkehrsleistungen in dem Teilnetz Niddertal für drei Jahre

Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH · Hofheim am Taunus, Hessen

Aktenzeichen Interimsweise Erbringung von Verkehrsleistungen in dem Teilnetz Niddertal für drei Jahreveröffentlicht 13.11.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

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Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 12 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Der Auftraggeber beabsichtigt, Verkehrsdienstleistungen in dem Teilnetz Niddertal interimsweise für drei Jahre an den Bestandsbetreiber DB Regio AG Region Mitte zu vergeben. Diese Bekanntmachung stellt eine freiwillige ex-ante Transparenzbekanntmachung über die beabsichtigte Auftragsvergabe dieser Verkehrsdienstleistungen dar.

Beschreibung des Loses

Die zu vergebenden Leistungen sind im Teilnetz Niddertal auf folgender Strecke zu erbringen: RB 34: Frankfurt (Main) Hbf - Bad Vilbel - Glauburg-Stockheim.

Die Betriebsaufnahme des regulären Verkehrs-Service-Vertrags endet am 11.12.2027. Aktuell sind im Teilnetz Niddertal insgesamt 15 Dieselfahrzeuge des Typs Siemens Desiro Classic sowie 17 lokbespannte Doppelstockwagen (DOSTOS) vom Hersteller Bombardier im Einsatz. Die DB Regio AG Region Mitte ist auch für die Instandhaltung dieser Fahrzeuge zuständig. In Hessen besteht der politische Wille, bei Neuausschreibungen keine dieselbetriebenen Fahrzeuge mehr auszuschreiben. Diesen Willen hat der Auftraggeber sich zu eigen gemacht. Um Lärm- und Abgasemissionen weiter zu reduzieren, plant der Auftraggeber deshalb im Teilnetz Niddertal künftig, d.h. nach dem Ende des laufenden Verkehrsvertrags, den Einsatz von elektrischen Triebwagen (EMU). Für die Umstellung auf EMU muss die Strecke im Teilnetz Niddertal erst elektrifiziert werden. Verbindliche Aussagen darüber, wann die Elektrifizierung abgeschlossen sein und der Einsatz von Elektrofahrzeugen auf der Strecke möglich sein wird, gibt es nicht. Aufgrund der bestehenden Unsicherheiten (Dauer des Planfeststellungsverfahrens, Planungskapazitäten, Fachkräftemangel, Materialverfügbarkeit, etc.) scheint nach aktuellen Erkenntnissen eine Fertigstellung bis Dezember 2027 sehr unwahrscheinlich, wenn nicht ausgeschlossen. Vielmehr geht der Auftraggeber davon aus, dass die Elektrifizierung des Teilnetzes Niddertal hinreichend sicher zum Dezember 2030 fertiggestellt sein wird und dass frühestens ab Dezember 2030 Elektrofahrzeuge sicher im Teilnetz Niddertal zum Einsatz kommen können. Bis zur Fertigstellung der Elektrifizierung der Strecke können lediglich Dieselfahrzeuge eingesetzt werden. Zur Sicherstellung des Verkehrs auf der Strecke soll daher ein Interimsauftrag mit Dieselfahrzeugen für die Dauer von drei Jahren vergeben werden. Der Auftraggeber geht davon aus, dass zur Erbringung der Verkehrsdienstleistung im Teilnetz Niddertal aufgrund der Anforderungen an die Fahrzeuge bzgl. Mindestsitzplatzkapazitäten nur der Bestandsbetreiber, die DB Regio AG Region Mitte, als Auftragnehmer in Frage kommt. Denn nicht zuletzt aufgrund der im Teilnetz Niddertal einzuhaltenden Bahnsteiglängen kann die erforderliche Sitzplatzkapazität nur mit diesellokbespannten Doppelstockzügen erreicht werden. Über diesellokbespannte Doppelstockzüge mit den für das Teilnetz Niddertal benötigten Mindestanforderungen und Zugkonfiguration verfügt in Deutschland nur die DB Regio AG Region Mitte. Andere geeignete Neudiesel- oder Gebrauchtdieselfahrzeuge, die die technischen Anforderungen erfüllen würden, stehen nicht zur Verfügung. Dies gilt auch in Bezug auf gebrauchte BEMU. Daher nimmt der Auftraggeber an, dass ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb mit nur einem Bieter nach § 14 Abs. 4 Nr. 2 VgV gerechtfertigt ist.

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung0 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3. Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2, 64283 Darmstadt
Fristen für Nachprüfungsanträge
Es wird darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber den Auftrag an DB Regio AG Region Mitte innerhalb von 10 Kalendertagen gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergeben kann, wenn kein Vergabenachprüfungsverfahren eingeleitet wurde (vgl. § 135 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 – 3 GW … ganz lesenEs wird darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber den Auftrag an DB Regio AG Region Mitte innerhalb von 10 Kalendertagen gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergeben kann, wenn kein Vergabenachprüfungsverfahren eingeleitet wurde (vgl. § 135 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 – 3 GWB). § 135 GWB hat folgenden Wortlaut: (1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber: 1. gegen § 134 verstoßen hat oder 2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist. (2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. (3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn: 1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der europäischen Union zulässig ist, 2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und 3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntgabe, abgeschlossen wurde. Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Alte Bleiche 7, 65719 Hofheim am Taunus
Website
rmv.de
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

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35vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (110 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 1 Meldungen plausibel angegeben

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  1. Vergabebekanntmachung
  2. Vorabinformation Direktvergabe (diese Seite)

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung b33e521f-ab3e-4b81-9d18-c74e06e81e95.